Ihr seid ein*e Musikstudent*in am Ende eures Studiums und auf dem Weg in die Professionalität? Ihr habt ein spannendes Musikprojekt, das gehört werden sollte? Dann bewerbt euch bei der zweiten Förderrunde des Klangkultur – Freundeskreises der Bauer Studios e.V.! Dieser wurde im Herbst 2024 als gemeinnütziger Verein gegründet, um junge Talente zu unterstützen – durch Liveauftritte, Aufnahmen und Produktion von CDs, Schallplatten oder Videos, aber auch durch Vermarktung auf Streaming-Plattformen und einer Öffentlichkeitsarbeit in Print- und digitalen Medien. Ein weiteres wichtiges Instrument zur Unterstützung junger Talente ist der 2025 zum ersten Mal ausgelobte und vergebene Förderpreis. Jetzt startet der Verein seine zweite Förderrunde und ihr könnt dabei sein! Gesucht werden kreative, mutige, musikalische Vorhaben, die zeigen, was in der Szene steckt. Ob Jazz, Weltmusik, Klassik, Rock/Pop, Blasmusik… es gibt fast keine Grenzen. Nur Qualität und Originalität entscheiden, was und wer gefördert wird. Bewerbungsschluss: 12. Juli 2026
Förderpreis Musik der Stadt Trier ausgeschrieben (bis 30 J.)
Du bist Musiker*in oder Teil einer Band und hast einen Bezug zu Trier? Dann könnte der Förderpreis Musik der Stadt Trier interessant für dich sein. Gesucht werden selbst komponierte Songs aus den Bereichen Pop und Rock von Musikschaffenden bis 30 Jahre, die einen Lebensbezug zur Stadt Trier aufweisen. Auch Bewerbungen von Duos oder Bands sind zulässig, hier darf das Durchschnittsalter nicht über 30 Jahren liegen. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 2.250 Euro vergeben. Bewerbungsschluss: 10. August 2026
Jazzfest Bonn Förderpreis (bis 17.05.2026)
Alle zwei Jahre lobt das Jazzfest Bonn einen Förderpreis aus. Damit unterstützt das Festival besonders talentierte Nachwuchsmusiker*innen im Bereich kreativer Jazzmusik. Hintergrund sind die oft schwierigen Arbeits- und Auftrittsbedingungen junger Künstler*innen: Trotz hoher Qualifikation können viele ihren Lebensunterhalt nicht aus Konzerten und kreativer Arbeit bestreiten. Bewerben können sich Musiker*innen, die bei Bewerbungsschluss 30 Jahre alt oder jünger sind (geboren am oder nach dem 11.05.1995) und maximal zwei offizielle Veröffentlichungen als Leader*in unter eigenem Namen vorweisen. Bei Ensembles (max. 6 Pers.) muss die/der Bandleader*in bzw. die antragstellende Person die Teilnahmevoraussetzungen (insbesondere die Altersgrenze) erfüllen; für die übrigen Ensemblemitglieder gilt keine Altersgrenze. Gesucht werden eigenständige, tourfähige Projekte mit klar erkennbarem künstlerischen Profil und Bühnenerfahrung – unabhängig davon, ob die Beteiligten an einer Hochschule studieren oder studiert haben. Der Preis winkt mit 1.000 Euro, einem gut bezahlten Auftritt beim Jazzfest 2027, Konzertvideo und Mentoring-Gesprächen. Die Preisverleihung findet am 9. Juli 2026 im Opernhaus Bonn statt. Bewerbungsschluss: 17. Mai 2026
Vorschlagsphase gestartet: popNRW-Preis 2026
In diesem Jahr wird der popNRW-Preis zum 15. Mal vergeben. Das Vorschlags- und Nominierungsverfahren wurde gezielt geändert, um den popNRW-Preis offener, vielfältiger und zukunftsfähiger aufzustellen und die Breite der Popmusikszene in Nordrhein-Westfalen stärker abzubilden. Dafür wird der Kreis der vorschlagsberechtigten Popförderer deutlich erweitert und umfasst künftig zahlreiche Akteur*innen aus unterschiedlichen popmusikalischen Bereichen in ganz Nordrhein-Westfalen wie z.B. Festivals und Konzertreihen, Initiativen, Vereine und Spielstätten, Hochschulen, Kulturämter, Medien sowie Verbände und Förderprogramme. Neu in diesem Jahr ist aber auch eine reduzierte Zahl an Nominierten, die eine intensivere Begleitung und gezieltere Förderung der ausgewählten Artists ermöglicht. Denn die Nominierung für den popNRW-Preis ist nicht nur eine Auszeichnung für sich, sondern Teil der Förderstruktur von popNRW und eröffnet Zugang zu weiterführenden Fördermaßnahmen, etwa im Bereich Touring und internationale Präsentation.
Eine Übersicht aller vorschlagsberechtigten Popförderer findet ihr hier. Bis zum 22.05.2026 können alle Popförderer in den beiden Kategorien „Outstanding Artist“ und „Newcomer“ jeweils einen Act aus Nordrhein-Westfalen vorschlagen. In einem zweiten Schritt sichtet eine unabhängige Fachjury aus Vertreter*innen der Musikbranche, Medien und Festivals alle eingegangenen Vorschläge und nominiert die geeignetsten Acts für den popNRW-Preis.
4. Bremer Frauenkulturförderpreis
Was 2019 als Preis im Bereich der Stadtkultur begann, ist jetzt eine Werkschau über alle künstlerischen Sparten der freien Bremer Szene: der Bremer Frauenkulturförderpreis. Er will Frauen aus allen künstlerischen Sparten eine Bühne bieten und zur Gleichberechtigung beitragen. Das Konzept des Preises wurde überarbeitet und drei neue Kategorien eingeführt, „Empowerment“, „Vision“ und „Spotlight“. Den Preis im Bereich „Empowerment“ gewinnt der Musikszene Bremen e.V., der seit Jahren mit Projekten wie dem WD*42 Festival, Überseefestival, Shortband Contest und dem Netzwerk musicHBwomen die Bremer Kulturlandschaft prägt und Räume für Empowerment, Vernetzung und nachhaltige Veränderung in der Musikszene schafft. „Vision“ geht an Eva Matz mit ihrem Filmprojekt „Ich will nicht laut sein müssen“, das einengende Rollenzuschreibungen zum Thema macht. In der Kategorie „Spotlight“ gewinnt der Künstlerinnenverband Bremen GEDOK mit einem interdisziplinären Kunstprojekt. Alle drei Preisträgerinnen sind damit nominiert für den Frauenkulturförderpreis 2025. Wer den den mit 2.500 Euro dotierten Hauptpreis gewinnt, entscheidet das Publikum bei der Preisverleihung am 8.11. um 15 Uhr im Zentrum für Kunst im Tabakquartier (Eintritt frei, eine Voranmeldung bis zum 6.11. per Mail ist unbedingt erforderlich.
Hanns-Seidel-Stiftung vergibt Förderpreis für junge Liedermacher*innen (bis 15.10.)
Du bist Singer-Songwriter*in, spielst im Duo oder mit deiner Band eigene Songs (gern deutschsprachig), bist unter 35 und hast vom 2.-5.7.2026 Zeit? Die Hanns-Seidel-Stiftung vergibt auch 2026 wieder ihren Förderpreis für junge Musiker*innen. Die drei Preisträger*innen erwarten nicht nur Auftritte beim renommierten Festival „Lieder auf Banz“ (inkl. Radio- und TV-Aufzeichnung des BR), sondern auch 5.000 € Fördergeld. Schick eine Mail mit dem Betreff „Förderpreis 2025/26 – (xxx Name) inklusive deinem Kontakt, Telefonnummer und Links zu fünf Songs & mind. zwei Videos (auch Livemitschnitte) und einer Info-PDF mit Infos zu deinem Projekt und Lebenslauf.
Jazzbassistin Paula Weilmünster bekommt Kulturförderpreis
Die Stadt Seligenstadt zeichnet in diesem Jahr die 19-jährige Jazzbassistin Paula Weilmünster mit dem Kulturförderpreis aus. Der Magistrat folgte dem Votum der unabhängigen Kulturpreisjury, die ihr außergewöhnliches Engagement in der lokalen Kulturszene sowie ihre musikalische Qualität und Vielseitigkeit einstimmig würdigte. Die in Seligenstadt aufgewachsene Bassistin ist Mitglied in zahlreichen Ensembles (u.a. im renommierten Landesjugendjazzorchester Hessen) und hat 2025 mit dem Kunstforum Seligenstadt die Konzertreihe „Jam-Session im Sudhaus“ ins Leben gerufen. Seit Herbst letzten Jahres studiert Weilmünster Jazzbass an der Musikhochschule Mannheim. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis wird für besondere künstlerische Leistungen verliehen und richtet sich an junge Talente am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn. Der Preis wird im Laufe des Jahres überreicht.
Powered by Philip Morris Award 2025
Der Powered by Philip Morris Award ist ein von der Philip Morris GmbH initiierter Förderpreis für herausragendes gesellschaftliches Engagement. Er wird seit 2025 jährlich in den Kategorien KULTUR, GESELLSCHAFT und ZUKUNFT ausgeschrieben und fördert gemeinnützige Organisationen, die sich mit ihren Initiativen und Projekten für den Zusammenhalt in einer demokratischen und offenen Gesellschaft starkmachen. Mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 150.000 Euro jährlich sollen gesellschaftliche Teilhabe gestärkt und neue Bildungsmöglichkeiten geschaffen werden. Im Bereich Kultur sollen Initiativen und Projekte aus Musik, Theater, Kunst, Tanz, Literatur, Architektur, Film und angewandte Künsten gefördert werden, die mithilfe der Kultur Barrieren abbauen, um die Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zu stärken und die sich für soziale und kulturelle Gleichberechtigung einsetzen. Interdisziplinäre und spartenübergreifende Initiativen und Projekte sind ausdrücklich zur Bewerbung zugelassen. Bewerbungsschluss: 31. Mai 2025
Horst-und-Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik
Auch 2025 wird das Horst-und-Gretl Will-Stipendium für Jazz/Improvisierte Musik ausgelobt, das mit 12.000 Euro dotiert ist. Dieses von der Horst-und-Gretl-Will-Stiftung finanzierte und der Stadt Köln vergebene Stipendium wird seit 1996 ausgeschrieben und richtet sich mittlerweile an Musiker*innen aus ganz NRW, die nicht älter als 30 Jahre sein dürfen. Erwartet wird, dass auswärtige Preisträger*innen während der Dauer der Förderung Köln als ihren Lebensmittelpunkt ansehen. Dafür steht für einen Zeitraum von drei Monaten ein städtisches Gastatelier zur Verfügung. Eine unabhängige Jury wählt jedes Jahr aus den eingegangenen Bewerbungen die Stipendiat*innen aus, die Preisverleihung und das Preisträgerkonzert finden im Rahmen der Cologne Jazzweek im Stadtgarten statt. Bewerbungsschluss: 28. März 2025
Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE: Bewerbung startet am 06.03.
Vom 06.-31. März 2025 kannst du dich als Musiker*in, Band oder DJ auf den Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE bewerben. Die fünf Preisträger*innen dürfen sich über ein erhöhtes Preisgeld von je 2.000 € der Haspa Musik Stiftung freuen und erhalten über 12 Monate individuellen Support in Form von Bookingslots, Netzwerkkontakten und individuellen Beratungen durch RockCity und sein breit aufgestelltes Partner*innen-Netzwerk. Gesucht werden die hoffnungsvollsten Acts aus dem Bereich Popularmusik, deren Musik eigenständig, mutig, relevant und originell ist! Bereite jetzt schon das Bewerbungsmaterial vor, dann geht’s im März ruckizucki! Tickets für die Award Show am 24.06. im Imperial Theater gibt es hier.
Förderpreis Bayerischer Jazzverband (Bewerbungsschluss: 24.01.!)
Noch bis zum 24. Januar 2025 können sich junge Jazzmusiker*innen bis 30 Jahre für den Förderpreis des Bayerischen Jazzverbands bewerben. Seit 2014 vergibt der Jazzverband aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und in Kooperation mit dem Kemptener Jazzfrühling seinen Förderpreis, um Nachwuchsmusiker*innen auf dem Weg ins Berufsleben als freischaffende Künstler*innen zu unterstützen. Der Förderpreis umfasst eine Tournee (mind. 10 Konzerte) durch bayerische Jazzclubs, Festivals und Spielstätten, die Mitglieder des Jazzverbands sind und übernimmt die Kosten für Gagen, die Übernachtungs- und Reisekosten im Rahmen der Tournee sowie die Beiträge zur Künstlersozialkasse. Darüber hinaus wird ein professionelles Electronic Presskit im Wert von 2.000 Euro erstellt. Pressearbeit und Marketingbegleitung runden die Förderung ab. Zu den Teilnahmevoraussetzungen gehört, dass mindestens die Hälfte der Ensemblemitglieder entweder in Bayern geboren ist, dort ihren festen Wohnsitz hat oder an einer bayerischen Musikhochschule eingeschrieben ist. Eine unabhängige Jury trifft im Blindverfahren die Vorauswahl und lädt vier Ensembles zum Finale nach Kempten zum Jazzfrühling Wettbewerb ein (29. April).
Deutscher Jazzpreis 2025: Bewerbung ab 15.10. möglich
Vom 15.10. – 30.11.2024 können Jazzschaffende aus der ganzen Welt Bewerbungen für den Deutschen Jazzpreis 2025 in insgesamt elf Kategorien einreichen. „Der Deutsche Jazzpreis verfolgt das übergeordnete Ziel, mehr kulturelle Vielfalt in der musikalischen Praxis und in der Lehre, im Kulturmanagement ebenso wie in der Tonträgerproduktion und in der Dokumentation zu schaffen, zu leben und zu vermitteln. (…) Er fußt auf dem Selbstverständnis, dass Jazz und Improvisierte Musik zum kulturellen Bildungskanon gehören. Der Deutsche Jazzpreis reflektiert dabei die gesellschaftliche Bedeutung dieser Musik und orientiert sich in seinen Vergabekriterien zuallererst an künstlerischen Gesichtspunkten. Als zeitgenössische, improvisierte Musik, die sich sowohl aus der afroamerikanischen als auch anderer globaler Kunstmusik- und ethnischen Musiktraditionen nährt, ist Jazzmusik ein eigenständiger und lebendiger Teil der Musikkultur in Deutschland. Als afrodiasporische Kunstform ist der Jazz ein prägender Teil des aktuellen musikalischen Diskurses, greift in besonderem Maße die Themen unserer Gegenwart auf und reflektiert diese künstlerisch. Seine Innovationskraft in all seinen Facetten auszuzeichnen und einem diversen Publikum neue Wege zum Jazz zu vermitteln, ist Zweck des Deutschen Jazzpreises“, heißt es in der Ausschreibung der Initiative Musik.
Bewerben können sich Künstler*innen, Journalist*innen, Festivalmacher*innen und weitere Akteur*innen der Jazzszene. Erstmals können sich auch Musikvermittler*innen und große Ensembles in drei reformierten Kategorien bewerben, die zur fünften Edition für Einreichungen geöffnet werden. Zusätzlich zu den Einreichkategorien vergibt der Deutsche Jazzpreis Auszeichnungen in elf weiteren Kategorien, die von der Jury kuratiert werden. Welche 22 Einreichungen bei der feierlichen Preisverleihung am 13.06.2025 in Köln mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet werden und wer ein Preisgeld in Höhe von mindestens 10.000 Euro erhält, entscheidet die Jury, die nach Abschluss des Auswahlverfahrens im kommenden Jahr bekannt gegeben wird. Nominierte, die keinen Preis gewinnen, erhalten mindestens 1.000 Euro Nominierungsgeld.

