Finalist*innen für den deutschen Vorentscheid des ESC stehen fest

Das Auswahlverfahren war komplex: eine 120köpfige Jury hat seit Ende August aus sage und schreibe 965 Teilnehmer*innen des Bewerbungsverfahrens nach und nach die sieben besten (oder für den ESC geeignetsten) ausgewählt. Jetzt stehen die Finalist*innen des deutschen Vorentscheids für den ESC 2019 (Eurovision Song Contest) fest. Es sind erfreulich viele Musikerinnen unter den sieben Finalist*innen: LILLY AMONG CLOUDS (Foto), BB THOMAS, ALY RYAN und SISTERS. Aly Ryan ist in Oberursel aufgewachsen, aber dann nach LA gezogen; ihre Spezialität sind bunte Popvideos, ihr Musikstil „positiver Indiepop“. BB Thomas ist schon eine gestandene Sängerin und Mutter, die 2017 den vierten Platz der siebten Staffel „The Voice of Germany“ erreichte. Die Endzwanzigerin Lilly Among Clouds aka Elisabeth Brüchner ist eine Popmusikerin aus Würzburg und hat im letzten Winter auf ihrer „DuoCello-Tour“ in teils ausverkauften Häusern gespielt. Unter dem Namen Sisters treten Carlotta Truman und Laurita an und performen einen Song, den ein internationales Team gezielt für den ESC komponiert und dem NDR angeboten hat. Die anderen Songs, mit denen die Sänger*innen bei „Unser Lied für Israel“ an den Start gehen, sind zum größten Teil in einem fünftägigen Song Writing Camp des NDR entstanden, bei dem 24 nationale und internationale Texter*innen, Komponist*innen und Produzent*innen gemeinsam mit sechs Teilnehmer*innen Lieder für den ESC entwickelt haben. Am 22.02. kann das Publikum in einer TV-Show (Das Erste/One) ab 20:15 Uhr mitentscheiden, wer am 18.05. für Deutschland in Tel Aviv antritt.

16.01.2019

Deutscher ESC-Vorentscheid jetzt als Castingshow mit vielversprechenden MusikerInnen

Irgendwie ist der Wurm drin in der deutschen Teilnahme beim Eurovision Song Contest: nachdem die damals 18-jährige Lena Meyer-Landrut 2010 mit dem Song „Satellite“ für Deutschland den Eurovision Song Contest (ESC) gewann, konnten die deutschen TeilnehmerInnen keinen Sieg mehr einfahren, schlimmer noch: 2016 landete die in der Casting-Show „The Voice“ (ProSieben) bekannt gewordene Sängerin Jamie-Lee Kriewitz mit elf Punkten auf dem letzten Platz, ein Jahr vorher musste die Kandidatin Ann Sophie sogar mit null Punkten aus der Show gehen (was nicht für mangelndes Talent spricht, denn ein Sieg beim Eurovision Song Contest zeugt nicht unbedingt von musikalisch hoher Qualität). Für 2017 setzen die MacherInnen wieder auf das Casting-Konzept und lassen das Publikum eine/n von fünf jungen KandidatInnen auswählen, die/der dann mit einem eigens für sie/ihn komponierten Song antritt. Aus den MusikerInnen, die sich im Vorfeld per Video und bei zwei Castings beworben hatten, wurden von einer Jury des Norddeutschen Rundfunks ein Mann und vier junge Frauen ausgewählt, die beim Deutschen Vorentscheid am 09.02. in Köln ins Rennen gehen. Und was soll ich sagen: sie sind erstaunlich interessant und vielversprechend!

Da ist z.B. Helene Nissen: sie macht, seit sie zwölf Jahre alt ist, Musik, vor allem Johnny Cash und Blues haben es der 20-Jährigen aus Hollingstedt bei Schleswig angetan. Die 25-Jährige Levina aus Bonn holte als Schülerin den ersten Preis bei „Jugend musiziert“, komponierte bereits mit zwölf Jahren eigene Songs, studierte an der Londoner Tech Music School Gesang und Komposition und gewann mit ihrer Band den ersten Preis beim Wettbewerb der Uni-Music-League 2012 in London. Auch die 21-jährige Halbschwedin Yosefin Buohler ist schon lange im Geschäft, sie tourte mit dem Musical „Die 10 Gebote“ durch Deutschland, mit 13 Jahren war sie im Finale von „Das Supertalent“, in Schweden kam sie in der Show „Idol“ in die Endrunde. Und vor 50.000 Zuschauern trat sie auch schon auf: Sie sang die deutsche Nationalhymne beim WM-Fußball-Qualifikations-Spiel Schweden gegen Deutschland. Als Favoritin gehandelt wird jedoch die 21-jährige Youtuberin Felicia Lu Kürbiß, weil sie mit Abstand die größte Fan-Gemeinschaft in den sozialen Netzwerken hat. 2014 schaffte sie es in der RTL-Show „Rising Star“ ins Finale. Aber auch sonst treibt die ESC-Kandidatin ihre Musikkarriere professionell voran. Sie besuchte ein musikalisches Gymnasium, machte eine Ausbildung im Bereich Pop-Musik und Vocal Coaching und hat einen eigenen YouTube-Kanal. Als einziger Mann muss sich der 28-jährige Axel Maximilian Feige beweisen. Der Hamburger lernte schon in jungen Jahren Klavier und Fagott spielen und singen und gründete mit 15 Jahren seine erste, eigene Band. Aktuell spielt er bei Absolem Max und Diazpora.

Das Publikum entscheidet in der Sendung am 09.02. ab 20:15 Uhr, abgestimmt werden kann aber schon früher – per App. Das Finale des Eurovision Song Contest aus Kiew überträgt Das Erste am 13. Mai ab 21 Uhr.

06.02.2017

ESC für Nachwuchsbands gestartet: Euro-Hit des Jahres gesucht

An musikbegeisterte SchülerInnen und junge MusikerInnen aus Deutschland und dem europäischen Ausland wendet sich der Wettbewerb „Welcome To Europe“, den der Verein „Artists For Europe e.V“ in Zusammenarbeit mit 7us media Group, dem Europa-Park und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg in diesem Jahr bereits zum neunten Mal veranstaltet. Gesucht wird der „Euro-Hit des Jahres“. Vor dem Hintergrund der großen Flüchtlingsströme, welche die Menschen und Länder in Europa vor große Herausforderungen stellt, erhält der europäische Songcontest „Welcome To Europe“ besondere Brisanz. Toleranz, Völkerfreundschaft, Gewaltfreiheit und Besinnung auf gemeinsame europäische Werte sind die inhaltlichen Schwerpunkte dieses attraktiven Songcontests. Die Fragestellung lautet: „Wie kann ich mich als Einzelner mit meinem Wertesystem in die europäische Völkergemeinschaft konkret einbringen?“
Aufgabe ist es, einen Song zu komponieren, der ein europäisches Thema aufgreift – ob es textlich um die private Lovestory geht, Begegnungen im Urlaub, ob sich der Beitrag als Reise durch die Regionen Europas versteht, Sport, Musik oder Kulinarisches thematisiert werden – wichtig ist nur „dass es um ‚erlebtes‘ Europa geht. Die Stilrichtung spielt dabei keine Rolle: „Ob Rock oder Pop, Blues oder Hip Hop, ob Folk oder Schlager, Heavy Metal, Alternative-Rock oder Punk, ob Bigband-Jazz bis hin zum Chor – oder auch Blasmusik-Arrangements. Auch die gewählte Sprache steht den Teilnehmern frei. Sie sollte aber in Europa gesprochen werden.“ Je bunter desto besser also.
Die von einer Jury ausgewählten vier besten Gruppen oder EinzelinterpretInnen präsentieren ihre Beiträge beim großen Finale am 21. Juni 2016 im Europa-Park live im Rahmen des internationalen Musikfestes „Euro-Musique“. Die Veranstaltung wird über www.dooop.de live gestreamt, aber auch für das Fernsehen aufgezeichnet und zeitversetzt ausgestrahlt. Der Siegersong wird – zusammen mit weiteren Finalisten – weltweit veröffentlicht und erhält viel Marketing- und Promotion-Unterstützung.
Das Mitmachen ist einfach – und für (fast) jeden möglich – ob Bands, EinzelsängerInnen, Schulklassen oder Musik-AGs, auch private Musikschulen oder Musikvereine können sich melden. Die beteiligten MusikerInnen sollten lediglich nicht älter als 26 Jahre sein. Einsendeschluss: 15.04.2016
Die Songs können als mp3 zusammen mit einer Bio geschickt werden an: ed.su1679487458neves1679487458@ofni1679487458 oder per Post an: „Artists For Europe“, c/o 7us Media Group GmbH, A.-Kärcher-Str. 10, 71364 Winnenden.

Weitere Infos: www.welcometoeurope.eu

24.02.2016

Dawa bei österreichischen Vorentscheid für ESC 2015

Dawa sind unter den 16 auserwählten Bands, die beim Vorentscheid für den/die österreichische/n Teilnehmer/in am ESC dabei sein werden. Die österreichische Band nennt ihren Stilmix „acoustic cello folkrock mit Beat, 2 Stimmen und Hüten“ und besteht aus John Dawa (vocals/guitar), Barbara Wiesinger (vocals/percussion), Laura Pudelek (cello) und Oama Richson (cajón/percussion). In drei Shows findet eine Vorausscheidung vor einer Jury statt, die vierte Runde wird live vor Jury und Publikum ausgetragen. Dann wird feststehen, wer am 23. Mai für Österreich in die Halle des Eurovision Song Contest 2015 steigt. Ab 20.02. geht es los, die Finalshow ist am Freitag, 13. März, um 20.15 Uhr live in ORF eins zu sehen. Wir drücken Euch die Daumen!

10.12.2014

Zehn KandidatInnen kämpfen um die Wildcard für den deutschen ESC-Vorentscheid

Beim Clubkonzert in Hamburg am Donnerstag, 27. Februar entscheidet sich, wer per Wildcard beim deutschen ESC-Vorentscheid auftreten und das dortige Teilnehmerfeld komplett machen wird. Unter den zehn KünstlerInnen, die beim „Eurovision Song Contest 2014 – Unser Song für Dänemark: Clubkonzert“ dabei sind, sind die Sängerinnen Ambre Vallet, Caroline Rose, Cassie Greene, Melanie Schlüter, Valentina und Nicole Milik, sowie das Trio Elaiza aus Berlin. Elaiza (sprich Ela-i-sa) ist ein junges, weibliches Trio um die ukrainisch-deutsche Sängerin und Songwriterin Ela. Ihre Bandkollegin Yvonne packt eines ihrer 15 Akkordeons auch gerne mal im Flieger aus, um Reisende spontan zu unterhalten. Auch die dritte im Bunde, Natalie, trifft man nur selten ohne ihren Kontrabass an. Ela und Yvonne lernen sich bei einer Schnapsverkostung kennen, kurz danach stößt auch Natalie dazu. 2013 folgen erste gemeinsame Auftritte.
Das NDR Fernsehen, der Digitalkanal EinsPlus sowie eurovision.de und eurovision.tv übertragen die Show am Donnerstag, 27. Februar, ab 22 Uhr live aus dem Hamburger Club Edelfettwerk. Die TV-ZuschauerInnen entscheiden per Telefon und SMS, welcher der zehn Clubkonzert-Acts auch beim deutschen Vorentscheid „Eurovision Song Contest 2014 – Unser Song für Dänemark“ am 13. März auf der Bühne stehen wird. Dort sind bereits dabei: Madeline Juno, MarieMarie, Oceana, Santiano, The Baseballs, Das Gezeichnete Ich und Unheilig. In dieser Show, die Das Erste um 20.15 Uhr zeigt, bestimmt das Fernsehpublikum, wer Deutschland am 10. Mai beim ESC in Kopenhagen vertritt.

17.02.2014

SängerInnen & TänzerInnen für Eurovision Song Contest 2014 gesucht

In einem internationalen Aufruf fordern die Produzenten des Eurovision Song Contest 2014 das Publikum erstmals dazu auf, bei der Gestaltung des größten Musikwettbewerbs der Welt mitzumachen: zum ersten Mal überhaupt können die Zuschauer selbst als SängerInnen oder TänzerInnen beim ESC dabei sein. So hat jede/r, die/der möchte die Chance, Mitglied des gigantischen virtuellen Chors im ersten Halbfinale am 6. Mai zu werden, der „Only Teardops“, den Siegertitel des vergangenen Jahres singt, oder als TänzerIn im zweiten Halbfinale am 8. Mai live in Kopenhagen auf der Bühne der ESC-Show 2014 aufzutreten. Alle Interessenten sind dazu eingeladen, über die Internetseite http://www.joinus.dk ihre Bewerbung hochzuladen.
Und so können diese aussehen: im Bereich „Dance“ http://www.youtube.com/watch?v=yQ1IR_U4fXE&feature=share, im Bereich „Song“ http://www.youtube.com/watch?v=44YcjWg2Ap0&feature=share

17.02.2014