Investitionsfonds Soziokultur fördert Einrichtungen & Projekte in Brandenburg

Neben dem Innovationsfonds vergibt der ImPuls Brandenburg e.V. jährlich auch für Investitionen Mittel für Einrichtungen und Projekte aus dem Praxisfeld Soziokultur. Das Fördervolumen des „Investitionsfonds Soziokultur“ für das Jahr 2024 beträgt 50.000 €.
Mit den Mitteln sollen Akteur*innen und Träger*innen der soziokulturellen Szene im Land Brandenburg gefördert werden, in dem Sachkosten übernommen bzw. bezuschusst werden, wie sie z.B. bei der Anschaffung von Technik und Ausstattung für soziokulturelle Veranstaltungen, Maßnahmen zur Modernisierung/Sanierung der Einrichtung, die unmittelbar zur Aufrechterhaltung des soziokulturellen Angebots beitragen, Anschaffungen für mobile soziokulturelle Veranstaltungsformate oder Maßnahmen zum Ausbau einer eigenen IT-Infrastruktur anfallen. Von der Antragsstellung ausgeschlossen sind Förderungen von Baumaßnahmen, der Immobilienerwerb sowie Einrichtungsgegenstände zur Küchenausstattung, Matratzen u.ä. Förderfähig sind grundsätzlich Sachkosten. Antragsberechtigt sind juristische Personen – freie Träger*innen, die ihre Gemeinnützigkeit nachweisen können, sowie öffentliche Träger*innen – , die im Land Brandenburg ansässig sind und nachweislich aktiv mit ihren Projekten die soziokulturelle Landschaft Brandenburgs prägen. Abweichend davon sind, als Ausnahme, auch Antragsteller*innen förderberechtigt, bei denen der Projektschwerpunkt in Brandenburg liegt. Die Förderhöhe liegt bei grundsätzlich maximal 10.000 €. Antragsfrist: 31.05.2024
25.03.2024

kep.talk #2: Art & Technology 15.03.2024

Nach den Beteiligungsworkshops der Kulturentwicklungsplanung in Frankfurt am Main und dem ersten kep.talk zur „Öffnung“ der Kultureinrichtungen im Februar (hier geht es zur Aufzeichnung) geht es im März mit dem kep.talk #2 weiter. Die zweite Veranstaltung der Gesprächsreihe „kep.talks“ findet am 15.03.2024 in der Evangelischen Akademie statt und beschäftigt sich mit dem Themenschwerpunkt Digitalisierung. Bei „Art & Technology: Welche Chancen bringt der digitale Wandel?“ sprechen Clara Fandel, Dr. Tabea Golgath, Jasmin Grimm, Tina Lorenz mit der Moderatorin Katja Bigalke darüber, welche Chancen die neuen Technologien und Kommunikationsweisen für Kunst und Kultur bringen und welche Herausforderungen sich stellen. Welche Rolle hat die Kultur im digitalen Zeitalter und wie können Kultureinrichtungen und Kulturschaffende den digitalen Wandel mitgestalten? Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19 Uhr. Ab 21 Uhr Get-together mit Drinks & Musik von GG VYBE. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Für den Besuch der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. 

Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt (barrierefrei)

27.02.2024

Next Society-Werkstatt „Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit“ 24.01.2024

In der digitalen Next Society-Werkstatt „Wem gehört die Zukunft? Neue Technologien für eine nachhaltige Kultur“ geht es weiter um ganz praktische Erfahrungen, Beobachtungen und Fragen an das Zusammenspiel von Digitalität und Nachhaltigkeit. Sie startet mit vier kurzen Impulsen und lädt danach zu einem Austausch in 30-minütigen-Breakout-Sessions ein. Gemeinsam gilt es zu erkunden, welche Thesen, Fragen und vor allem konkrete Perspektiven auftauchen, um eine selbst und verantwortlich gestaltete Next Society zu unterstützen. Wie sieht eine nachhaltige Anwendbarkeit von digitalen Tools und Technologien in den verschiedenen Kunst- und Kultursparten aus, sowohl im künstlerischen, als auch im technischen und administrativen Bereich? Worauf gilt es zu achten? Welche Herausforderungen und Chancen gibt es für eine „gestaltende Verantwortung“? Die Teilnahme an den zweistündigen Werkstätten ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich.

15.01.2024

Creative Innovation Lab

Die Förderung Creative Innovation Lab soll Akteur*innen aus verschiedenen Kultur- und Kreativbranchen dazu anregen, innovative digitale Lösungen mit potenziell positiven langfristigen Auswirkungen auf mehrere Kultur- und Kreativbranchen zu entwickeln und zu testen. Es soll die Entwicklung innovativer Lösungen (z. B. Tools, Modelle und Methoden) erleichtert werden, die auf den audiovisuellen Sektor und mindestens einen weiteren kreativen und/oder kulturellen Sektor anwendbar sind. Das Projekt muss nicht unbedingt unmittelbar auf den audiovisuellen Sektor zugeschnitten sein, sondern kann auch als Modell dienen, wenn es leicht in die audiovisuelle Branche übertragen werden kann. Bewerbungsfrist: 25. April 2024

15.01.2024

Förderung des Digitalen Wandels im Kulturbereich im Land Brandenburg 2024

Das Kulturministerium in Brandenburg wird seine Digitalisierungsförderung im kommenden Jahr fortsetzen. Erstmals werden dabei die Förderung der Kulturgut-Digitalisierung und die Unterstützung des Digitalen Wandels in einem Förderprogramm zusammengefasst (ohne Reduktion der Mittel!). Die Förderung zielt zukünftig auf folgende vier Förderschwerpunkte, die z.T. aufeinander aufbauen oder sich ergänzen können:

A) Strategie und Qualifikation
B) Infrastruktur
C) Retrospektive Digitalisierung
D) Kunst und Vermittlung

Bis 31. Oktober 2023 könnt ihr eure Anträge im Rahmen des Förderprogramms postalisch oder per Mail stellen.

07.08.2023

Neue Ausgabe des folker „Streaming, Apps & Social Media“ erschienen

Das Heft #4.22 des folker ist erschienen und befasst sich unter dem Titel „Streaming. Apps. Social Media“ vor allem mit der Digitalisierung. Es führt mit großem Detailwissen durch Themen wie Streaming, Konsumgewohnheiten, das Verlegen oder künftige Machen von Musik, zeigt aber auch die Chancen auf, die in der Digitalisierung liegen. Sehr divers diskutieren „Auf-den-Punkt“- Statements von Akteur*innen aus dem In- und Ausland die Auswirkungen der Digitalisierung wie z. B. Christina Lux, Uta Bretsch u.a.

Übrigens: das Jahresabo könnt ihr für 38.-€ zzgl. Versand erwerben und jemandem an Weihnachten eine Freude damit machen!

12.12.2022

Springschool „Musik (digital ausstellen)“ Hannover 29.03.-01.04.2023

Das Forschungszentrum Musik und Gender (FMG) der Hochschule für Musik, Theater und Median Hannover bietet vom 29.03.–01.04.2023 eine Springschool an zum Thema Musik (digital) ausstellen | Quellen sichten, auswählen und beschreiben. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende musikbezogener Master-Studiengänge und Doktorand*innen im Fach Musikwissenschaft sowohl der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover als auch anderer Universitäten und Hochschulen. Die Springschool bietet die Möglichkeit, im Credit-Umfang eines 2 SWS umfassenden Seminars in einen theoretisch reflektierenden Austausch zu treten sowie intensive Erfahrungen in der Arbeit mit musikbezogenen Originalquellen zu sammeln. Die Springschool wird von Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Dr. Maren Bagge, Leonie Koch und Felisa Mesuere geleitet. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Teilnehmer*innen, sofern sie nicht Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien sind, bekommen ihre Reisekosten erstattet. Das fmg hat ein Zimmerkontingent für die Übernachtungen reserviert und trägt die Kosten. Interessierte sind aufgefordert, ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen sowie einem aussagekräftigen Motivationsschreiben (1-2 Seiten) in elektronischer Form (PDF) bis 31.12.2022 an Felisa Mesuere zu senden.
28.11.2022

Neue Schriftenreihe „Die Gesellschaft der Musik“

Musik ist immer selbst schon Vollzug gesellschaftlich-kultureller Praxis, findet nicht nur in (der) Gesellschaft statt, sondern als deren Teil. Dem soll der Titel einer neuen Schriftenreihe Rechnung tragen: „Die Gesellschaft der Musik“, herausgegeben von Wolfgang Fuhrmann, Corinna Herr und Karsten Mackensen. Die in dieser Reihe erscheinenden Studien und Sammelbände untersuchen musikalische Phänomene aus komplementären kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Historische und empirische Verfahren sollen gleichermaßen zur Anwendung kommen, kulturspezifische und systematische Fragestellungen einander nicht ausschließen, sondern inspirieren. Ebenso können alle Arten und Formen von Musik, Musikkulturen und musikalischen Akteur*innen zum Gegenstand werden. Die Themen und Ansätze reichen daher von einer historischen Anthropologie der Musik bis hin zu aktuellen Themen und Problemen. Diesen gilt allerdings besonderes Augenmerk. So wird ein Schwerpunkt der Reihe in einer „Musiksoziologie des Digitalen“ bestehen, also einer Untersuchung der tiefgreifenden technischen, medialen, ökonomischen, juristischen und kulturellen Transformationen, die die globale Musikkultur durch die fortschreitende Digitalisierung erfährt. Der erste Band wird 2023 im Rombach Wissenschaftsverlag erscheinen „Atemlos zum Erfolg. Gender, Frauenbild und Entwicklungstendenzen im deutschen Schlager“ von Marina Forell.

07.10.2022

UNESCO veröffentlicht Weltbericht zur Kulturpolitik

In ihrem Weltbericht zur Kulturpolitik mahnt die UNESCO Veränderungen an, um die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen besser zu schützen. Die Auswirkungen der Corona-Krise hätten Kunst und Kultur stark zugesetzt. Schätzungen der UN-Organisation zufolge fielen allein 2020 rund 10 Millionen Arbeitsplätze in der Kultur- und Kreativwirtschaft der Pandemie zum Opfer. Der Bericht „Re|Shaping policies for creativity“ analysiert die globalen kulturpolitischen Trends der letzten Jahre. Laut der Studie wurden die öffentlichen Ausgaben für Kunst und Kultur bereits vor der Pandemie in vielen Ländern der Welt zurückgefahren. In der Krise sei der Kreativsektor besonders in Mitleidenschaft gezogen worden, was die oft ohnehin schon schwierigen Arbeitsbedingungen im Kulturbereich verschärft habe. Nach Zahlen der Weltkulturorganisation hatte die Branche in den untersuchten Ländern 2020 Einnahmenverluste zwischen 20 und 40 Prozent zu verkraften. Die Pandemie habe deutlich gemacht, wie unzureichend Kulturschaffende abgesichert sind. Ihre Arbeitsbedingungen müssten verbessert werden. Neben einem Mindestlohn schlagen die Autor*innen der Studie die Einführung von Renten- und Krankenversicherungssystemen für Freischaffende vor. In Deutschland existiert mit der Künstlersozialkasse bereits ein solches Modell.

Auch in Sachen Geschlechtergerechtigkeit sieht die UNESCO Handlungsbedarf. So wird aktuellen Zahlen zufolge weltweit nur etwa ein Drittel aller nationalen Kunstpreise an Frauen* verliehen. Besonders in Führungspositionen seien sie weiter unterrepräsentiert. Um diesem Missstand zu begegnen, schlagen die Autor*innen der Studie vor, die öffentliche Finanzierung von Kunst und Kultur an Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter zu knüpfen.

Die zunehmende Verlagerung kultureller Angebote auf digitale Plattformen sei durch die Pandemie beschleunigt worden, so der Bericht. Daraus ergäben sich Chancen, aber es sei dringend notwendig, neue Vergütungssysteme zu entwickeln. So seien die Einnahmen von Streaming-Diensten zwar deutlich gestiegen, aber nur die wenigsten Künstler*innen würden direkt davon profitieren. Viele Plattformen würden ihre Gesamteinnahmen zunächst bündeln und neu verteilen, was vor allem eine kleine Zahl bekannter und reichweitenstarker Acts begünstige. Im Gegensatz zu diesem vorherrschenden Modell schlägt der Bericht eine gerechtere Vergütung der abgerufenen Inhalte vor.

Der Weltbericht zur Kulturpolitik dient dem Monitoring der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Er beleuchtet kulturpolitische Trends, Fortschritte und Herausforderungen weltweit und formuliert Empfehlungen für die nachhaltige Entwicklung der Kreativbranche. Der Bericht wurde erstmals 2015 vorgelegt und erscheint in diesem Jahr zum dritten Mal. Eine deutschsprachige Kurzfassung wird im Mai 2022 veröffentlicht.

17.02.2022

Kultur.Gemeinschaften unterstützt kulturelle Träger bei Digitalisierung

Mit elf Millionen Euro fördern Bund und Länder erneut die digitale Qualifizierung und Transformation in Kultureinrichtungen. Das Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN: Kompetenzen, Köpfe, Kooperationen unterstützt Kultureinrichtungen und kulturelle Träger beim Aufbau eines digital gestützten Austauschs mit ihrem Publikum. Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Stiftungsratsvorsitzender der Kulturstiftung der Länder: „Die Pandemie hat nicht nur dazu geführt, dass viele Kultureinrichtungen ihr digitales Engagement enorm gesteigert haben. Sie hat auch gezeigt, dass Menschen Kulturangebote verstärkt im Internet gesucht und gefunden haben. Dieses Förderprogramm wird dazu beitragen, dass künftig zunehmend Menschen im Netz mit Kultur in Berührung kommen, die zuvor diesen Zugang nicht hatten.“ Kultureinrichtungen und kulturelle Träger können sich bis 24. September 2021 bewerben.

17.08.2021

Baden-Württemberg unterstützt Jazzclubs bei der Digitalisierung von Live-Konzerten

Viele Musik-Clubs in Baden-Württemberg sind während der Pandemie durch Bundes-Programme in der Optimierung ihrer technischen und digitalen Infrastrukturen gefördert worden. Das Land Baden-Württemberg möchte genau hier ansetzen und nun die Jazzclubs im Land bei der Produktion von hochwertigen Videoproduktionen oder Streamingkonzerten unterstützen.

Der Jazzverband Baden-Württemberg betreut das Sonderprogramm im Auftrag des Ministeriums. Die Anträge können bis zum 31. Januar 2022 über dieses Online-Formular gestellt werden. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs. Nähere Informationen gibt der Jazzverband Baden-Württemberg.

23.06.2021

Landesregierung NRW fördert junge Kunstformen im Ruhrgebiet ab 2022

Virtual Reality, zeitgenössische Akrobatik, Breakdance oder Techno-Sounds – mit dem bis 2030 angelegten Dekadenprojekt „Metropole der Künste Ruhr“ fördert die Landesregierung unter dem Dach der Ruhr-Konferenz umfassend junge künstlerische Ausdrucksformen im Ruhrgebiet und setzt so frische Impulse im dichten Kulturangebot der Metropole Ruhr. Ziel ist die Etablierung eines Ökosystems neuer, internationaler Künste, das künftig das kulturelle Profil der Region auf besondere Weise prägen und die nationale wie internationale Sichtbarkeit stärken soll. Im Zentrum des Vorhabens steht das neue Förderfeld „Neue Künste Ruhr“, dass sich in vier Programmlinien unterteilt. Diese sind:

1.     die digitalen Künste, die auf meist interaktive Weise sowohl neue ästhetische Erlebnisse ermöglichen, als auch die Effekte der Digitalisierung auf alle Lebensbereiche in den Fokus nehmen,

2.     die Urban Arts, die verschiedene Strömungen der Subkultur wie Hip Hop, Street Art, Breakdance und Poetry Slam mit zeitgenössischem Tanz, Bildender Kunst und Musik verbinden,

3.     der zeitgenössische Zirkus, der Elemente der Artistik mit zeitgenössischem Tanz, moderner und klassischer Musik, Theater und Medienkunst verknüpft, sowie

4.     die Clubszene der elektronischen Musik, die Lichtkunst, Sound-Art und zeitgenössischen Tanz kombiniert und auf besondere Weise für urbane Kulturorte einer Metropole steht.

Mit der Förderung der Neuen Künste sollen zukunftsweisende Kunstformen fest im Ruhrgebiet verankert und Künstler*innen an die Region gebunden werden. Dabei sollen Projektvorhaben, Stipendien für Künstler*innen – sowohl in Verbindung mit Kulturinstitutionen als auch mit Wirtschaftsunternehmen – sowie Veranstaltungsformate gefördert werden, die Aufrufe starten voraussichtlich im Sommer 2021. Flankiert werden soll das Förderfeld von strukturellen Ankerprojekten, darunter neue Ausbildungs- und Produktionszentren etwa im Bereich Artistik oder Urban Arts sowie große Veranstaltungen, wie das digitale Kunstfestival „The New Now“, das erstmals im Sommer dieses Jahres auf Zeche Zollverein stattfinden wird. Langfristig sollen außerdem neue Aus- und Fortbildungsangebote für den Bereich der Neuen Künste entstehen, um Künstler*innen in diesem Feld weiter zu professionalisieren. So sollen etwa gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Akademien in der Region weitere Studiengänge für die Neuen Künste entwickelt werden.

22.04.2021