Buchtipp: „Uplifted Voices“ für Euer Chor-Repertoire

Am 5. März 2026 ist ein Chorbuch erschienen, das ein gut singbares und vielseitiges Repertoire für eure diversitätsbewusste Programmplanung enthält: „Uplifted Voices. Chormusik von Komponistinnen für Sopran und Altstimmen“ (19,95 €, 112 S., Deutsch/ Englisch). Das Buch feiert die Vielfalt und den Reichtum der Chormusik mit einer mitreißenden Auswahl an Werken für SSA/SSAA von renommierten Komponistinnen verschiedenster Nationalitäten aus den letzten drei Jahrhunderten. Neben bekannten Stücken enthält der Band zahlreiche, teils erstmals veröffentlichte Werke historisch bedeutender Frauen wie Elfrida Andrée, Luise Adolpha Le Beau und Florence Price sowie ausgewählte Chorsätze zeitgenössischer Komponistinnen. Ergänzt wird die Ausgabe durch kurze Biografien aller Komponistinnen sowie englische und deutsche Liedtextübersetzungen. Dieser Band bietet ein gut singbares und vielseitiges Repertoire für eine diversitätsbewusste Programmplanung.

Vier Chöre stellen 2026/27  das Chorbuch live vor: Frauenchor Reine Frauensache in Wetzlar (26.4. Kreuzkirche, 17 Uhr), Frauenkammerchor Marburg in Marburg (31.10. Lutherische Pfarrkirche St. Marien, 18 Uhr), Frauenchor Frankfurt in Frankfurt am Main (1.11. Haus der Chöre, 12 Uhr) und Chora in Berlin (13.3.2027, tba).

12.03.2026

ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ 26.02. (digital)

Am 26. Februar 2026 lädt das Goethe Institut Schweden von 13–14:15 Uhr herzlich zum digitalen ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ ein. Wer singt? Was singen wir? Wie singen wir und vor allem in welchen Strukturen und unter welchen Voraussetzungen? Darüber soll es in einem digitalen Gespräch zusammen mit der Musikerin und Philosophin Rosa Klee (DE) sowie der Komponistin und Klangkünstlerin Brenda El Rayes(SE) gehen. Ausgehend von ihren künstlerischen und praktischen Erfahrungen werden die sozialen Dimensionen gemeinschaftlichen Singens diskutiert, Hierarchien und Traditionen hinterfragt und erkundet, wie feministische Perspektiven das Arbeiten im Chor verändern kann.

Das ChorLAB versteht sich als digitales Denk- und Austauschformat: eine Art „Think Tank“ rund um Fragen zu Musik und Gesellschaft. Es bringt Akteur*innen aus Chorpraxis, Kunst und Wissenschaft zusammen und schafft einen offenen und zugleich geschützten Raum für Impulse, Diskussion und Vernetzung. Die Veranstaltung findet online und in englischer Sprache statt, die Teilnahme ist kostenlos. 

20.02.2026