Wissenschaftliche MitarbeiterInnen am Institut der Musikwissenschaft Berlin gesucht

An der Universität der Künste Berlin sind in der Fakultät Musik – Institut für Musikwissenschaft – folgende Stellen zu besetzen: 2 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in – Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen, befristet auf 3 Jahre, besetzbar: 1. Februar 2013, Kennziffer: 3/1372/13.

Aufgabengebiet: Erstellen einer MEI-basierten Edirom-Edition von Giuseppe Sartis Giulio Sabino bzw. Fra i due litiganti il terzo gode im Rahmen des von der Einstein Stiftung Berlin finanzierten Forschungsprojekts A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe – Giuseppe Sarti, das in Kooperation mit der Hebrew University Jerusalem durchgeführt wird.

Anforderungen: Abgeschlossenes Studium in Musikwissenschaft (Master/Magister) oder Staatsexamen im Fach Musik und vorzugsweise Promotion. Sehr gute Sprachkenntnisse in mind. einer der folgenden Sprachen: Italienisch, Englisch, Französisch, Dänisch. Daneben ist das Vorhandensein von einer oder beiden der folgenden Qualifikationen wünschenswert: Editionstätigkeiten, Kenntnisse in der digitalen Aufbereitung historischer Quellen.

Bewerbungen sind mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer bis zum 18. Januar 2013 an die Universität der Künste Berlin – ZSD 1 -, Postfach 12 05 44, 10595 Berlin, zu richten.

07.01.2013

Berliner Jazzclub a-trane feiert 20jähriges Jubiläum im September

Als der Jazzclub A-Trane im Herbst 1992 erstmals seine Pforten in der Bleibtreustrasse 1 in Berlin-Charlottenburg öffnete, hätte wohl niemand erwartet, dass er sich so flott zu einer Berliner Jazzinstitution entwickeln würde. Seit 1997 wird der Club, dessen Namenspatrone John Coltrane (Spitzname Trane) und Duke Ellington (“Take The A-Train”) sind, von dem ehmaligen Bundesliga-Basketballspieler Sedal Sardan geführt, der in der Szene schon davor als passionierter Jazzfan aufgefallen war. Jetzt feiert das A-Trane, das 2011 als Club des Jahres mit dem “Live Entertainment Award” ausgezeichnet wurde, seinen 20. Geburtstag. Und dies in angemessen großem Stil. Zum Auftakt der Feierlichkeiten wird am 11. September Till Brönner mit seiner Band bei freiem Eintritt ein Open-Air-Konzert vor dem Club geben. Am selben Tag eröffnet Sardan zudem das neue A-Trane Jazzcafé. Sehr hochkarätig und abwechslungsreich ist auch das restliche Programm im Jubiläumsmonat September: es reicht vom Wolfgang Haffner Trio (12.09.) und dem David Friedman & Peter Weniger Duo (13.09) über eine Jam-Session mit Nils Landgren, Magnus Lindgren, Sebastian Studnitzky und Paul Kleber (15.09.), Uschi Brüning und Ernst Ludwig Petrowsky (16.09.), Scott Hamilton und Reggie Moore (19.09), das Julia Hülsmann Trio (23.09.), das Gesangsquartett Mosaiq 4 Voices mit Céline Rudolph (24.09.) bis zu Alexander von Schlippenbach und Aki Takase (25.09.). Kurzum: Es ist für so ziemlich jeden Jazzgeschmack etwas dabei. Da der Club nur 100 Besuchern Platz bietet, sollte man sich für die Club-Konzerte früh genug um Reservierungen kümmern.
(Quelle: http://www.jazzecho.de)

Infos: http://www.a-trane.de/

26.08.2012

A L’Arme! Festival 18.-21.07.2012 Berlin

A L’ARME – An die Waffen: Moderner Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössischer Freejazz treffen in einem genreübergreifenden Sommerfestival zusammen – radikal, polarisierend und von außerordentlichem Unterhaltungswert! Das A L’ARME! FESTIVAL in Berlin präsentiert vom 18.-21. Juli die gesamte Bandbreite der internationalen Avantgarde-Jazz-Bewegung in ihrer ganzen zeitgeschichtlichen und Generationen übergreifenden Vielfalt. Bei spannenden, vorher nie da gewesenen Begegnungen sind z.B. Silke Eberhard und Aki Takase mit ihrer „Ornette Coleman Anthology“ am Start, und in der vierteilige Reihe „The Art of Duo“, die das ganze Festival durchzieht, zwei Wegbereiter und Pioniere des europäischen Freejazz: die Pianistin Irène Schweizer und der Schlagzeuger Han Bennink. Der Pianist Louis Rastig kommt einmal mit einem Wunschquartett, das in dieser Konstellation so noch nie zu hören war und u.a. mit der jungen aufstrebenden Drummerin Olga Nosova aus Moskau und der belgischen Wahlberlinerin Els Vandeweyer am Vibraphon auf die Bühne geht. Zum anderen spielt er im Trio mit der New Yorker Cellistin Okkyung Lee und dem Chicagoer Working Class Hero Ken Vandermark an Saxophon und Klarinetten. Drei MusikerInnen, die sich an diesem Abend erstmals begegnen und mit ihren unterschiedlichen Backgrounds durch Konfrontation und Kollaboration ein neues, großes Ganzes schaffen. Das norwegisch-schwedische Power-Trio „The Thing“ wird im Juni diesen Jahres seine erste Platte mit der weltberühmten Hip Hop-Künstlerin und Jazz-Sängerin Neneh Cherry veröffentlichen und gibt im Rahmen des A L’ARME! Festival ein deutschlandweit exklusives Record Release-Konzert.

15.07.2012

WASSERMUSIK 2012

WASSERMUSIK 2012 heißt ein Festival mit Konzerten, Filmen, Gesprächen und vielem mehr, das das Berliner Haus der Kulturen vom 21.7. – 11.8.2012 veranstaltet. Unter dem Motto „Süd_Süd“ stellt das Open-Air-Festival in diesem Jahr Musikstile in den Mittelpunkt, die jenseits der angloamerikanischen Pop-Hegemonie aus dem Kulturaustausch zwischen Südamerika, Karibik, Afrika und Indien entstanden sind. Höhepunkte sind z.B. die „Queen of Cumbia“ Totó la Momposina, die kolumbianische Cantadora, die in ihrer Heimat als Nationalheiligtum verehrt wird. Mit dabei ist außerdem die indisch-kanadische Musikerin Kiran Ahluwalia, die ihre Songs im über 1000 Jahre alten persisch-indischen Ghasel-Stil schreibt und die sinnlichen Verse mit afghanischer Rubab-Laute oder portugiesischem Fado, keltischer Fiedel und elektronischer Musik kombiniert.
Wie immer beschränkt sich das Festival nicht auf Musik, sondern hat auch Spielfilme, sowie Musik- und andere Dokumentationen im Programm. Da ist z.B. der marokkanische Dokumentarfilm Tagnawittude der Regisseurin El Madani, die die Band Gnawa Diffusion bei ihren mitreißenden Konzerten durch Europa begleitet und die Trancemusik beim Sufi-Festival in Essaouira in bewegte und bewegende Bilder gebannt hat. Für sie ist es der Versuch, unterschiedliche Identitäten zusammen zu bringen, und sie geht damit Kindheitserinnerungen nach: ihre Mutter bei der Trance-Medition, erfüllt von der Musik der Gnawa. Ein weiterer Film, Zanzibar Musical Club, zeigt die 17jährige Belina, die Akkordeonspielerin werden will und während sie auf der Suche nach Anregungen durch die Musikwelt Sansibars streift, auf immer neue Einflüsse stößt. Der Dokumenatarfilm … Y tenemos sabor stammt von der einzigen afro-kubanischen Regisseurin, die im 20. Jahrhundert auf der Insel einen Spielfilm drehte: Sara Gómez. In dieser Dokumentation widmet sie sich ihrer eigenen Geschichte, der Schwarzen Kultur und Musik Kubas und der Rolle der Frauen.
Hinzu kommen Diskussionen, Artist talks, Familienprogramm und ein „Wassermarkt“ mit Produkten aus, mit und zum Thema Wasser und Süd-Süd-Waren aller Art: von Amazonas-Kosmetik über Gouadeloupe-Eisspezialitäten, Humor, Instrumente, kreolische Drinks, Spielzeug für Groß und Klein bis Strand-Lifestyle und Trockenfrüchte.
Veranstaltungsort: Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin.

08.07.2012

HKW Lokal Konzerte: Berlins Musikszene vertont den Klimawandel

„HKW LOKAL“ heißt eine Konzertreihe der Initiative der Kulturstiftung des Bundes „Über Lebenskunst“ in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, bei der Berlins internationale Musikszene den Klimawandel mit speziell für diesen Anlass erdachtem Programm vertont. Am 10.05. starten Lonski & Classen + Clare & The Reasons um 20 Uhr; weitere Konzerte finden am 07.06.2012 mit Mónica Besser + Débora Saraiva + Tomi Simatupang, sowie am 20.06.2012 mit Marta Collica + Knuckleduster statt.

09.05.2012

Vortrag mit Marleen Hoffmann: „Ethel Smyth und die Sufragettenbewegung: Eine Komponistin auf ‚Abwegen'““

Am 20. April spricht Marleen Hoffmann in der alpha-nova-kulturwerkstatt & galerie futura über „Ethel Smyth und die Suffragettenbewegung: Eine Komponistin auf ‘Abwegen’“. Der Vortrag findet im Rahmen der Finissage der Gruppenausstellung „Von Rosen, Nelken, Netzen. Künstlerische Statements zum Weltfrauentag“ statt, mit der am 08. März 2012 die Galerie in Berlin an ihrem neuen Standort wiedereröffnet wurde (http://www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de/neueroffnung-vernissage/). Im Anschluss an den Vortrag wird der Film „Von Brot und Rosen“ der Künstlerinnen Bettina Hohorst, Tina Kiel und Mayan Printz gezeigt, der den Textilarbeiterinnenaufstand in Lawrence (USA) 1912 thematisiert und der Teil der Ausstellung ist. 
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: alpha nova kulturwerkstatt & galerie futura, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin 

18.04.2012

Collossale Party in der BarMarianne, Berlin

Die Gitarristin Barbara Colloseus feiert mal wieder ihren Geburtstag und lädt dazu am 17. März ab 20 Uhr in die Bar Marianne in Berlin. Ab 21 Uhr gibt es Livemusik mit Elektra King und We love Rock’n’roll und als DJ Halloween Jack.

Ort: Marianne, Mariannenstr. 6, 10997 Berlin

11.03.2012