Baden-Württemberg eröffnet Beratungsstelle zu Corona-Hilfen für Kreative
Um Künstler*innen und Kreative in Baden-Württemberg im neuen Lockdown zu unterstützen, hat die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg eine Corona-Hotline ins Leben gerufen, die gestern gestartet ist. Dort erhalten Künstler*innen und Kultur- und Kreativschaffende eine erste Beratung zu den bestehenden Corona-Hilfen. Unter der Hotline bantworten von Montag bis Freitag von 10-12 Uhr und von 14-16 Uhr Expert*innen eure Fragen. Zu erreichen ist die Hotline unter der Festnetz-Nummer 0711 90715413. Daneben bietet die MFG Baden-Württemberg auf ihrer Website einen Überblick mit Informationen zur Unterstützung für Kultur- und Kreativschaffende während der Corona-Krise sowie branchenrelevante News. Eine weiterführende Beratung für mittelfristige Anliegen und zu unternehmerischen Fragen erhalten Kreativschaffende über die kostenlosen Orientierungsberatungen der MFG. Die einstündige Beratung findet per Zoom oder Telefon statt. Eine Anmeldung ist hierfür erforderlich.
KölnBusiness baut Unterstützungsangebot für Veranstalter*innen- und Clubszene aus
Um die von der Coronakrise massiv getroffene Kölner Kulturszene weiter zu unterstützen, bietet die KölnBusiness in Kooperation mit der Klubkomm, dem Verband Kölner Clubs und Veranstalter e.V., ab sofort kostenlose Beratungsstunden an. Konkret helfen die Expert*innen der Klubkomm bei Förderanträgen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene sowie bei der Erstellung von Hygienekonzepten. Ist eine Wiederinbetriebnahme möglich, unterstützen sie außerdem bei der Umsetzung der Konzepte. Interessent*innen können sich direkt an die Klubkomm unter ed.mm1772874410okbul1772874410k@tka1772874410tnok1772874410 wenden und einen individuellen Beratungstermin vereinbaren. Zusätzlich unterstützt KölnBusiness die Klubkomm beim Ausbau des Cologne Culture Streams. Dieser wurde mit Beginn der Krise als Solidaritätsaktion entwickelt. Über ihn können DJs, Bands aber auch Autor*innen und andere Kulturschaffende ihre Auftritte in die Wohnzimmer der Zuschauer*innen streamen. So sind mittlerweile rund 74.000 Euro für die Kulturszene zusammengekommen. Mit den Fördermitteln soll das Angebot nun optimiert werden, um dauerhaft weitere Spenden zu generieren und die lokale Veranstaltungswirtschaft in ihrer finanziellen Notlage zu stützen.
Online-Gruppensprechstunde für Berliner Soloselbständige, Kleinunternehmer*innen aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft 18.08.2020
Welche Soforthilfe- und weitere Unterstützungsmaßnahmen können Freischaffende, Soloselbständige und Kleinunternehmen aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise beantragen? Was gibt es zu beachten, wo können Informationen gefunden werden? Welche neuen Informationen gibt es? Um Berliner Freischaffenden, Soloselbständigen und Kleinunternehmer*innen aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in der sich täglich ändernden Lage Orientierung zu bieten und durch den Dschungel der Maßnahmen zu begleiten, bietet die Berater*innen des Kulturförderpunkt Berlin und der Kreativwirtschaftsberatung Berlin regelmäßig Gruppensprechstunden online über ZOOM an. Alle zwei Wochen erklären sie euch jeweils dienstags von 10.30-12 Uhr den aktuellen Stand rund um die Antragstellung und Abrechnung der Soforthilfe II, stellen weitere Unterstützungsmaßnahmen vor und beantworten eure Fragen. Die nächste Sprechstunde ist am 18.08.2020 mit Melanie Seifart | Kreativwirtschaftsberatung Berlin. Die Teilnahme ist kostenfrei, mit vorheriger Anmeldung für einen der Termine möglich über diesen Link.
Infoabend & Teststudium an der FMW Frankfurter Musikwerkstatt
Wer die Musik zu ihrem/seinem Beruf machen möchte, kann sich am 30.06.2020 ab 19 Uhr umfassend über die Ausbildung zur/zum Berufsmusiker*in und Instrumentalpädagog*in informieren. Denn die Entscheidung für das Studium sollte erst nach umfassender Auseinandersetzung mit den Berufsbildern „Berufsmusiker*in“ und „Instrumentalpädagog*in“ und unter Berücksichtigung aller damit zusammenhängenden Aspekte getroffen werden. Die FMW Frankfurter Musikwerkstatt unterstützt an ihrem Infoabend gerne bei der Entscheidungsfindung. In den Veranstaltungen der Studienberatung werden Aufbau und Inhalte des Studiums sowie des Vorstudiums, Studien- und Prüfungsordnung und die FMW Semesterstruktur näher beleuchtet. Zum Infoabend könnt ihr euch hier anmelden.
Außerdem könnt ihr beim FMW Teststudium vom 29.06.-02.07. herausfinden, ob ein Musikstudium das richtige für euch ist. Nehmt euch ein paar Tage Zeit und checkt aus, wie viele Möglichkeiten es gibt, von eurem Hobby zu leben und holt euch professionelles Feedback zu eurem Könnens- und Wissensstand. Auch könnt ihr als Gasthörer*in an sechs Theorieveranstaltungen und zwei Bandcoachings teilnehmen. Teilnahmegebühr: 90,- € (wird bei Einschreibung ins Vorstudium / Studium / Allgemeine Schule angerechnet). Anmeldeschluss: 22. Juni 2020. Zum Teststudium könnt ihr euch hier anmelden.
Beim Studium Profil JAZZ und Profil POP mit Hauptfach Songwriting/Komposition läuft die Anmeldefrist bis 24.08.2020; für das Vorstudium und das Studium Profil JAZZ und Profil POP könnt ihr euch bis 01.09.2020 anmelden.
Veranstaltungsort: FMW Frankfurter Musikwerkstatt, Edisonstr. 8, 60388 Frankfurt
Bundeswirtschaftsministerium fördert Beratungen für Corona-betroffene Freiberufler*innen
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler*innen bis zu einem Beratungswert von 4.000.-€ ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.
Neue Beratungstermine für Berliner Musikerinnen*
Berliner Musikfrauen* aufgepasst: musicBwomen hat neue Beratungstermine für euch! Karriereplanung, Finanzierung, PR, Marketing und was euch sonst noch so einfällt. Zweimal im Monat steht eine dreistündige Beratung von musicBwomen-Beraterin Jennifer Schild zur Verfügung. Und das for free! Zur Terminvereinbarung und Absprache der zu besprechenden Inhalte sendet einfach eine E-Mail an ed.no1772874410issim1772874410moc-c1772874410isum-1772874410nilre1772874410b@ref1772874410innej1772874410. Die Termine sind am Do. 21.11.2019 (16-19 Uhr) und am Do. 28.11.2019 (16-19 Uhr).
Stadt Köln errichtet Referat für kulturelle Teilhabe
Das neu geschaffene Referat „Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft – kulturelle Teilhabe“ im Kulturamt der Stadt Köln wird künftig Kulturschaffende bei den Themen Interkultur und Inklusion beraten und sich mit der Integrierung von Kultur in die Stadtplanung befassen. Diese Aufgaben übernimmt ab September 2018 der Theaterfachmann Benjamin Thele.
Kulturamtsleiterin Barbara Foerster betont: „Das Kulturamt in Köln war mit einem Referat für Interkultur und dem Angebot an Förderung und Beratung für migrantische Kulturschaffende ein Vorreiter für integrative Kulturförderung. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklung und der Gefahr starker bürgerschaftlicher Segmentierung weiten wir dieses Angebot nun aus und entwickeln – dem Gedanken der Inklusion folgend – Instrumente und Maßnahmen für einen möglichst barrierefreien Zugang zu Kunst und Kultur für alle Bevölkerungsschichten unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem Hintergrund, sexueller Orientierung, geistiger oder körperlicher Einschränkung.“
Bühnenverein verabschiedet Verhaltenskodex zur Prävention von sexueller Belästigung
Der Bühnenverein hat auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung in Lübeck einen „Wertebasierten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch“ verabschiedet, den die Mitgliedstheater und -orchester in ihren Häusern kommunizieren und individuell weiterentwickeln werden. „Dies ist kein Katalog, der menschliches Verhalten bis in den letzten Winkel hinein diktiert und ausleuchtet. Aber er soll die Theater und Orchester bestärken, mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder auszuhandeln, wie man miteinander umgeht und arbeitet“, sagte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon in Lübeck. Der Verhaltenskodex steht auf der Website des Bühnenvereins als Download zur Verfügung.
Auch Schleswig-Holsteins Kunstministerin Karin Prien steht hinter der Initiative des Bühnenvereins: „Das ist ein wichtiges Signal“, so Ministerin Prien. „Ebenso richtig ist es, mit einer Beratungsstelle auch ein konkretes Angebot zu schaffen.“ Letzte Woche wurde ein Trägerverein gegründet, der die THEMIS-Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der nächsten Zeit in Berlin einrichten wird. Als weiteren wesentlichen Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit beschloss der Bühnenverein, eine paritätische Besetzung aller Gruppenvorstände und Gremienpositionen in absehbarer Zeit umzusetzen. Die Modernisierung des Verbands und seiner Strukturen wird weiter vorangetrieben. Der Bühnenverein wird seine Fortbildungsaktivitäten in den Bereichen Kommunikation, Konfliktmanagement und Führung sowie Allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG) verstärken. Die im Bühnenverein organisierten Kulturpolitiker*innen aus Ländern und Kommunen wollen sich in Zukunft noch stärker vernetzen.
Projektmitarbeiter*in der Beratungsstelle Inklusion im Kulturbereich (Dresden) gesucht
In der Landesgeschäftsstelle des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. in Dresden ist zum 01. Juni 2017 die Stelle der Projektmitarbeiter*in der Beratungsstelle Inklusion im Kulturbereich (BIK) zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 21. Mai 2017.
(Quelle: Newsletter Kulturbüro Rheinland-Pfalz)
Popakademie bietet Online-Seminare im Bereich Musikbusiness an
Ab dem 15. Oktober 2016 bietet die Popakademie Online-Seminare im Bereich Musikbusiness an. Die neue Online-Weiterbildungsreihe startet mit Kursen zum Thema Eventmanagement und Musikrecht. Die Webinare sind über die Plattform Onlinelessons.tv abrufbar und können über den Link www.onlinelessons.tv/popakademie gebucht werden. Download-Kosten: 89.-€

