Dokumentarfilm über FLINTA*-Artists sucht Unterstützung
Das Dokumentarfilm-Projekt über die FLINTA*-Artists Bush.Ida, Liser und Eleo “Für immer falsch” (R: Miriam Schlünkes) erzählt, wie es sich aktuell in Deutschland anfühlt, als FLINTA*-Person Musik zu machen. Dabei entstanden ist ein 30-minütiger einfühlsamer Dokumentarfilm zwischen Studiosessions, privaten Momenten und Konzerten – inklusive übergriffiger Männer, Struggle mit dem eigenen Aussehen und dem Bild, das man nach Außen gibt. Am Ende geht es um die Kraft, die alle drei aus ihrer Kunst schöpfen und die Energie, die sie an ihre Hörer*innen weitergeben. Denn sie schreiben Songs, die wütend machen, Zusammenhalt schaffen, sowie Sichtbarkeit für queere und FLINTA*-Perspektiven schaffen. Der Film befindet sich aktuell in der Fertigstellung. Wer jetzt Lust bekommen hat, zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung für FLINTA*-Artists beizutragen und den Film im Kino sehen möchte, kann dabei helfen: Für die Kosten der Festivalauswertung sucht das studentische Team nach finanzieller Unterstützung, dabei hilft jeder Euro! Schreibt einfach eine Mail; das Team freut sich neben Geld auch über generelles Interesse an dem Film sowie Austausch zu dem Thema.
Lea LaDoux startet Crowdfunding für neues Album nach Babypause
Raus aus der Unsichtbarkeit! Die Musikerin und studierte Musikinformatikerin Lea LaDoux aus Waldbronn hat bereits über 500 Konzerte gespielt, 4 EPs, 1 Album und 7 Singles veröffentlicht und mit ihrem WM-Song 2,5 Mio. Klicks erzielt. Nach einer Babypause steht sie heute an einem neuen Punkt und arbeitet an einem Album, das während ihrer Schwangerschaft und im Wochenbett entstanden ist und sich mit Themen wie Selbstfindung, Identität und dem Spannungsfeld zwischen Mutterrolle und künstlerischem Leben beschäftigt. Um ihr neues Album „Unlearning to Disappear“ (05.02.27) veröffentlichen und bewerben zu können, hat sie eine Crowdfunding-Aktion gestartet, die Ihr noch bis 22.6.2026 unterstützen könnt. Viele liebevoll ausgewählte Dankeschön-Geschenke warten auf euch, klick euch mal rein!
Julie Pascales Debüt mit Crowdfunding unterstützen (bis 24.03.)
Julie Pascale singt Oper, Pop und schreibt Songs – heißt es auf ihrer Insta-Seite. Gerade arbeitet sie an ihrem Debüt-Album „Worauf es ankommt“. Die Bandaufnahmen mit Drums, Bass, Piano, Gitarre und Cello sind schon im Kasten – und richtig schön geworden. Einiges fehlt aber noch, deshalb hat die Berliner Musikerin kürzlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. 6.000 € sollen so zusammenkommen: für die faire Bezahlung der Band, Aufnahme, Mixing, Mastering & Produzent sowie Merch. Nur noch bis 24.03.2026 könnt ihr die Künstlerin hier unterstützen und dafür tolle „Geschenke“ abstauben.
FEE. startet Crowdfunding für neue Platte
Die Frankfurter Singer-/Songwriterin FEE. arbeitet derzeit an ihrem dritten Studioalbum „Die Wolken über uns“. Nach einer langen Zeit mit Labels oder Managements an ihrer Seite möchte sie diesmal alles komplett selbst stemmen und entscheiden und lädt Menschen, die gerne ehrlichen und handgemachten Singer/Songwriter-Pop hören, zur Unterstützung ihrer Crowdfunding-Kampagne ein. Von dem auf der Spendenplattform gesammelten Geld sollen Studiomiete, Musiker*innen, Produzenten, Mixing- und Mastering bezahlt werden. Wenn’s reicht auch noch für ein paar Videos, Fotos und eine Tour mit Band. Bis 05.04.26 könnt ihr die Aktion unterstützen und tolle Dankeschöns abstauben: von signierten Alben/Vinyl, Videogrüßen, Covern deines Lieblingsliedes und unveröffentlichtem Studiomaterial bis hin zu Tonstudio- und Wohnzimmerkonzerten (Foto: Christoph Seubert).
Marla Moya startet Crowdfunding für Albumproduktion & Tour
Die Musikerin Marla Moya hat sich einen „wilden Traum“ erfüllt: sie hat im Oktober 2024 mit ihrem langjährigen Jugendidol Robert Francis in Los Angeles zusammengearbeitet und ihr neues Albums „Sanguine Soul“ aufgenommen, das am 7.11.2025 erscheinen soll. Damit es auch als CD & Vinyl herauskommen und Marla mit Band auf Release-Tour gehen kann, hat sie jetzt eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die ihr noch bis 9.11.2025 unterstützen könnt. Wenn ihr ein Album kauft, könnt ihr zusätzlich ein Ticket für die Album-Release-Tour in Berlin, Hamburg, Köln oder Heidelberg zu einem stark reduzierten Preis erwerben. Außerdem gibt es weitere Add-ons, die etwas schwerer zu finden sind, wie handgefertigte Haargummis, Tour-Poster, Kopien ihrer früheren Alben u.v.m. Diese können hinzugefügt werden, sobald ihr euch für eine Hauptbelohnung entschieden habt. Am 17.10. könnt ihr Marla Moya bei unserer Fem Night in der Frankfurter Brotfabrik erleben! (Foto: Julia Brokaw)
Tamara Lukasheva sammelt Unterstützung für Ukrainisches Orchester
Trotz aller Schwierigkeiten hat die ukrainische Jazzsängerin Tamara Lukasheva 2023 die CD „Anima“ mit dem INSO Lviv Orchester aufgenommen. Sie erschien 2024 bei Tangible Music und erhielt hervorragende Kritiken: unter anderem wurde das Album zum „Album des Monats BR”, zum „Album der Woche” bei NDR und landete auf Platz 3 der „Besten Alben 2024” laut Jazzthing. Jetzt brauchen die Musiker*innen des Orchesters unsere Unterstützung, um weiter arbeiten und den musikalischen Betrieb aufrechterhalten zu können. Um Partituren einkaufen, Instrumente überholen und neu anschaffen zu können, hat die Wahlkölnerin kürzlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Denn der Kunstbetrieb in der Ukraine läuft trotz des Krieges weiter. Er gibt den Menschen dort Halt, Kraft und Hoffnung. Die Kampagne läuft noch bis 16.08.2025.
Basskontakt e.V. startet Crowdfunding für kostenlose Open Airs in Potsdam
Basskontakt e.V. setzt sich für das ein, was in Potsdam fehlt und so dringend gebraucht wird: niedrigschwellige, unkommerzielle Open Air-Konzerte für junge Menschen und die lokale elektronische Musikszene. Die kostenlose Open Airs sollen mitten in Potsdam, zugänglich für alle – ohne Eintritt, ohne Werbung, ohne Kommerz stattfinden, geplant sind drei Events pro Saison mit lokalen und Berliner DJs, viel Ehrenamt, Awareness-Strukturen und nachhaltigem Anspruch. Um die Kosten für Technik, Strom, Genehmigungen, GEMA, Müllentsorgung, Awareness-Teams u.v.m. stemmen zu können, haben sie eine Crowdfunding-Aktion gestartet, die ihr hier laufend unterstützen könnt.
Am Bandcamp Friday 2.5.2025 verdienen Künstler*innen mehr
Am Freitag, 2. Mai 2025 ist wieder Bandcamp Friday – dann bekommen die Künstler*innen, die auf der Vertriebsplattform ihre Musik & ihren Merch verkaufen, 93% (anstatt 82%) der Einnahmen, die über die Plattform generiert werden. Bandcamp hat diese Aktion im März 2020 gestartet, um Musiker*innen zu unterstützen und verzichtet seitdem jeden ersten Freitag im Monat auf Einnahmenbeteiligungen. Die Aktion beginnt um 9 Uhr (MESZ) (falls du dir unsicher bist, ob die Aktion schon oder noch läuft, schau hier nach). Auf Bandcamp gibt es die Tracks, EPs, Alben, Vinyl und Fanartikel deiner Lieblingskünstler*innen! Der nächste Bandcamp Friday ist – nach einer Sommerpause – am 1.8.2025.
#Liegenddemo ME/CFS Awareness Days 10.-12.05.2025
Im Jahr 2023 wurden deutschlandweit 620.000 Behandlungsfälle mit der Diagnose ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom) registriert. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad der körperlichen Behinderung und einer sehr niedrigen Lebensqualität führt. Ein Viertel aller Patient*innen kann das Haus nicht mehr verlassen, viele sind bettlägerig und schätzungsweise über 60 Prozent arbeitsunfähig. Auch Musiker*innen wie Mia Diekow, Frauke Bielefeldt, Ren, Marina, Mike Skinner, Martin Den Hollander, Sæm oder Gina Livingston sind betroffen, können nicht mehr auftreten und arbeiten. Eine effektive Behandlung oder Heilung gibt es nicht, denn es gibt „wahrscheinlich keine Krankheit, die in Relation so häufig, schwerwiegend und dabei so unerforscht ist wie ME/CFS“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e.V. Die Liegenddemo ME/CFS Awareness Days vom 10.-12.05.2025 wollen auf diesen Missstand aufmerksam machen. In zahlreichen Städten finden sog. Liegend-Demos statt. Wenn du selbst betroffen bist, aber nicht persönlich teilnehmen kannst, kannst du deine Geschichte trotzdem zu Gehör bringen. Teile bis 18.4. deine Botschaft, deine Gedanken oder deine Geschichte mit den Organisator*innen. Mehr Infos dazu findest du hier. Nicht-Betroffene sind herzlich eingeladen, die Demos zu unterstützen und Betroffenen eine Stimme zu geben!
Festival İÇ İÇE in Berlin steht vor dem Aus und startet Crowdfunding
İÇ İÇE (Türk. „miteinander verwoben“) ist das erste und einzige divers aufgestellte Festival für neue anatolische Musik in Deutschland. Seit 2020 arbeitet das vorrangig aus queeren und migrantischen Menschen bestehende Team daran, einen einzigartigen Raum zu schaffen, der zeitgenössische anatolische Musik feiert und Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten zusammenbringt. Ein Raum für Austausch, Solidarität und Hoffnung in verschiedenen Städten – gerade in Zeiten politischer Unsicherheit. Nun ist das in Berlin beheimatete Festival von den Kürzungen im Kulturbereich betroffen und muss in Zukunft auf die Gelder aus dem Berliner Musicboard und dem Hauptstadtkulturfonds verzichten. Deshalb haben die Macher*innen jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um den Engpass ausgleichen zu können. Auf Betterplace könnt ihr das Festival unterstützen.
MUSICARES sammelt Spenden für Not leidende Musiker*innen in LA
Als Reaktion auf die extremen Brände und die beispiellose Verwüstung in Los Angeles hat MusiCares Katastrophenhilfemaßnahmen gestartet, um qualifizierten Musikprofis in Not direkt zu helfen. Über die finanzielle Unterstützung hinaus stellt MusiCares Ressourcen für die psychische Gesundheit, wöchentliche Selbsthilfegruppen und zusätzliche Hilfe bereit, um Einzelpersonen und Familien bei der Genesung zu helfen. Zu den Brandhilfemaßnahmen von MusiCares gehören finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.500 US-Dollar und eine Lebensmittelkarte im Wert von 500 US-Dollar für kurzfristige Bedürfnisse wie Bedarfsgüter und Evakuierungskosten. MusiCares bietet außerdem zusätzliche, umfassendere Unterstützung für Personen mit erheblichen Auswirkungen, einschließlich Hilfe bei beschädigter Ausrüstung, medizinischem Bedarf und Mietunterstützung. Die Recording Academy und MusiCares haben 1 Million US-Dollar zugesagt, um den sog. Los Angeles Fire Relief Effort zu starten und Musikprofis, die von diesen verheerenden Waldbränden betroffen sind, wichtige Hilfe zu leisten.
Seit mehr als drei Jahrzehnten reagiert MusiCares auf Krisen in der Musikindustrie und leistet in Katastrophenzeiten wichtige Unterstützung. Von der COVID-19-Pandemie über die jüngsten Hurrikane Helene und Milton bis hin zu den Waldbränden in Maui und Kalifornien war MusiCares eine wichtige Ressource für die Musikgemeinschaft.

