
ANJA OM PLUS
“Tiny Little Boat“
Das Debütalbum „Egocentric Vision“ der Wiener Musikerin Anja Obermayer aka Anja Om (voc, p, g, Floor Tom) entstand in der Pandemie und bestand zu „99% Prozent aus chorischen Stimmen“, die sie zuhause aufgenommen hatte. 2024 war es in allen Kategorien des Österreichischen Jazzpreises nominiert. „Danach war klar, ich muss die nun live auf die Bühne bringen. Dafür habe ich ein paar meiner liebsten Sänger*innen aus Österreich zusammengetrommelt und obendrauf einen Chor aus Graz engagiert“, sagt Obermayer. Aus Anja Om wurde so der Anja Om Plus Chor. Jüngst hat sie mit Lucia Leena (voc), Ursula Reicher (voc, p, Floor tom), Mira Perusich (voc, Floor Tom), Veronika Sterrer (voc, Synth Bass) und Ricarda Oberneder (voc) das neue Album „Tiny Little Boat“ aufgenommen. Die Band ist eine Art Supergroup, denn alle sind selbst Solokünstlerinnen oder Frontfrauen in anderen Bands. Der kraftvolle Opener „Last Apology“ weist den Weg: ihr „Vocal Chamber Pop“ ist meisterlich arrangiert. Den Untiefen der Liebe, in denen man sich zwischen Hingabe und Selbstbehauptung ausbalancieren muss und manchmal den inneren Kompass verliert, begegnen die sechs Musikerinnen mit kollektiver Stimmpower, „hoffnungsvoller Stärke und kühner Entschlossenheit“. An diesem kleinen Boot werden nicht nur A Cappella-Fans und feministisch Bewegte eine Freude haben. Video
CD, 2026, 10 Tracks, Label: Selftape Records
Mane Stelzer28.04.2026

