Bridges Kammerorchester erhält Binding-Kulturpreis 2026 und startet mit neuen Konzertformaten in die Saison „Points of Views“

Im festlichen Rahmen des Kaisersaals im Frankfurter Römer wurde am 27. Oktober 2026 der Binding-Kulturpreis 2026 an das Bridges Kammerorchester und seine Dachorganisation Bridges – Musik verbindet gGmbH verliehen. Der mit 50.000 Euro dotierte Kulturpreis würdigt ein Ensemble, das Musik als verbindende Kraft versteht und mit seiner transkulturellen Arbeit weit über Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet hinauswirkt.

Das aus geflüchteten und einheimischen Musiker*innen bestehende Bridges Kammerorchester startet Anfang November in seine Konzertsaison 2026/27 „Points of Views“. Fünf neue Konzertformate, unter anderem performativ und ohne Dirigat, ermöglichen vielfältige Perspektiven auf das Konzerterlebnis. Den Saisonauftakt bildet am 5. November 2026 die Premiere des performativen Konzertabends „Von der Seidenstraße über Venedig nach Konstantinopel“ im Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt. Im weiteren Verlauf der Saison folgen zahlreiche weitere Konzerte. In allen Konzertprogrammen bleibt das Orchester sich selbst treu und verbindet in seinen eigenen Kompositionen – teilweise im Kollektiv entstanden – verschiedenste musikalische Traditionen mit gegenwärtigen Perspektiven. (Foto: Binding)

29.10.2026