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	<title>Punk Archives - Melodiva</title>
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	<description>Female Music Network</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Jul 2026 07:57:57 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Looking For People To Unfollow</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/looking-for-people-to-unfollow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:57:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ecca Vandal ist eine australische Künstlerin mit Wurzeln in Sri Lanka, die treffend als „Genre-Chamäleon“ beschrieben wird. Mit ihrem zweiten Album „Looking For People To Unfollow&#8220; bietet sie ganze 17 Tracks voller Energie und Empowerment und zeigt dabei ihre vielen Facetten. Selbst beschreibt sie das Album als einen Aufruf zur Reduktion und Expansion: loszulassen, was sich nicht „echt“ anfühlt und Raum in einer Welt einzunehmen, die immer wieder erwartet, dass man sich selbst kleinmacht. Von verzerrten Gitarren und rohem Punk-Sound bis hin zu elektronischeren Beats und Hip-Hop-Elementen, ist auf diesem Album alles zu finden. Auch stimmlich ist Ecca Vandal sehr wandelbar und zeigt, dass sie nicht nur cleane Vocals beherrscht, sondern auch stilistisch etwas „härtere“ sowie Rap. Ein weiterer Bonus am Rande ist die sehr ansprechende visuelle Ästhetik, die sich auch in den Musikvideos wiederfindet. Für mich aktuell einer meiner Top-Releases dieses Jahres. Zu meinen Favoriten gehören &#8222;Bleed But Never Die&#8220; und &#8222;Cruising To Self-Soothe&#8220;. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ecca Vandal ist eine australische Künstlerin mit Wurzeln in Sri Lanka, die treffend als „Genre-Chamäleon“ beschrieben wird. Mit ihrem zweiten Album „Looking For People To Unfollow&#8220; bietet sie ganze 17 Tracks voller Energie und Empowerment und zeigt dabei ihre vielen Facetten. Selbst beschreibt sie das Album als einen Aufruf zur Reduktion und Expansion: loszulassen, was sich nicht „echt“ anfühlt und Raum in einer Welt einzunehmen, die immer wieder erwartet, dass man sich selbst kleinmacht. Von verzerrten Gitarren und rohem Punk-Sound bis hin zu elektronischeren Beats und Hip-Hop-Elementen, ist auf diesem Album alles zu finden. Auch stimmlich ist Ecca Vandal sehr wandelbar und zeigt, dass sie nicht nur cleane Vocals beherrscht, sondern auch stilistisch etwas „härtere“ sowie Rap. Ein weiterer Bonus am Rande ist die sehr ansprechende visuelle Ästhetik, die sich auch in den Musikvideos wiederfindet. Für mich aktuell einer meiner Top-Releases dieses Jahres. Zu meinen Favoriten gehören &#8222;Bleed But Never Die&#8220; und &#8222;Cruising To Self-Soothe&#8220;. <a href="https://newsletter.melodiva.de/mailster/10633/00000000000000000000000000000000/aHR0cHM6Ly95b3V0dS5iZS9wY2NmZndMUFJTdz9zaT1CdGZpWk9GYW9KWkY0TXM1" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Video</em></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>GOOD GIRL</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/good-girl-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:56:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;GOOD GIRL&#8220; veröffentlicht die Berliner Band REMOTE BONDAGE ihr Debütalbum, das sowohl genretechnisch als auch thematisch angenehm abwechslungsreich bleibt. Das Album fühlt sich ein bisschen an wie die Zwanziger: irgendwo zwischen dem Gefühl, ständig hinterherzuhängen, feministischen Statements, nostalgischen Kindheitserinnerungen, Gammelhandtüchern im WG-Bad und all dem Chaos, das in der Welt um uns herum auch noch passiert. In den Lyrics kann sich vermutlich jede*r an der einen oder anderen Stelle wiederfinden. Gleich der Opener &#8222;GOOD GIRL (go to hell)” zeigt klare Haltung: REMOTE BONDAGE brechen mit &#8222;weiblichen&#8220; Verhaltensregeln und fordern dazu auf, laut zu sein und endlich Raum einzunehmen – das &#8222;good girl&#8220; eben in die Hölle zu schicken. In “Ode an die Periode” besingen sie das ehemalige Tabuthema und monatliche (Nicht-)Lieblingsereignis aller Menschen mit Uterus &#8211; humorvoll, unverblümt und sogar mit überraschenden Opernelementen. Mit „So kann’s nicht bleiben“ wird der Ton ernster. Die Band greift die unterschwellig lauernde Grausamkeit des aktuellen Weltgeschehens auf und fragt: „Woll’n wir nicht alle das Gleiche? Wir wollen leben, doch geh’n über Leichen.“ Doch das Album bleibt nicht in der Schwere hängen: Ein besonderes Highlight ist das Feature mit der Punkband NIKRA. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: &#8222;Wer hat gesagt, es kann nur eine geben?“ (Madonna vs. Britney) und kritisieren die ständige Vergleichskultur, der Frauen in der Öffentlichkeit ausgesetzt sind.REMOTE BONDAGE greifen alles in allem Themen auf, denen viele von uns vermutlich alltäglich begegnen und verpacken diese in einem sehr gelungenen Debüt voller Humor, Liebe, Wut und Gesellschaftskritik, das ehrlich und empowernd wirkt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8222;GOOD GIRL&#8220; veröffentlicht die Berliner Band REMOTE BONDAGE ihr Debütalbum, das sowohl genretechnisch als auch thematisch angenehm abwechslungsreich bleibt. Das Album fühlt sich ein bisschen an wie die Zwanziger: irgendwo zwischen dem Gefühl, ständig hinterherzuhängen, feministischen Statements, nostalgischen Kindheitserinnerungen, Gammelhandtüchern im WG-Bad und all dem Chaos, das in der Welt um uns herum auch noch passiert. In den Lyrics kann sich vermutlich jede*r an der einen oder anderen Stelle wiederfinden. Gleich der Opener &#8222;GOOD GIRL (go to hell)” zeigt klare Haltung: REMOTE BONDAGE brechen mit &#8222;weiblichen&#8220; Verhaltensregeln und fordern dazu auf, laut zu sein und endlich Raum einzunehmen – das &#8222;good girl&#8220; eben in die Hölle zu schicken. In “Ode an die Periode” besingen sie das ehemalige Tabuthema und monatliche (Nicht-)Lieblingsereignis aller Menschen mit Uterus &#8211; humorvoll, unverblümt und sogar mit überraschenden Opernelementen. Mit „So kann’s nicht bleiben“ wird der Ton ernster. Die Band greift die unterschwellig lauernde Grausamkeit des aktuellen Weltgeschehens auf und fragt: „Woll’n wir nicht alle das Gleiche? Wir wollen leben, doch geh’n über Leichen.“ Doch das Album bleibt nicht in der Schwere hängen: Ein besonderes Highlight ist das Feature mit der Punkband NIKRA. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: &#8222;Wer hat gesagt, es kann nur eine geben?“ (Madonna vs. Britney) und kritisieren die ständige Vergleichskultur, der Frauen in der Öffentlichkeit ausgesetzt sind.REMOTE BONDAGE greifen alles in allem Themen auf, denen viele von uns vermutlich alltäglich begegnen und verpacken diese in einem sehr gelungenen Debüt voller Humor, Liebe, Wut und Gesellschaftskritik, das ehrlich und empowernd wirkt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Naked Rat Dance</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/naked-rat-dance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 05:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Laut, energisch und vor allem tanzbar. So würde ich das aktuelle Album “Naked Rat Dance” des Riot-Grrrl-Elektropunk-Duos&#160;The Guilt&#160;aus Malmö am ehesten beschreiben. Emma Anitchkas Vocals vermitteln eine wunderbar befreiende I-Don&#8217;t-Care-Attitude, während Lizzys Gitarrenriffs dafür sorgen, dass niemand stillsitzen kann. Wie ein YouTube-Kommentar unter ihrem Musikvideo zu “Naked On My Own” treffend beschreibt:&#160;“Punk energy wrapped in neon sparks, I’m obsessed.” The Guilt haben es geschafft, besagte Punk- und Riot-Grrrl-Energy mit elektronischen Elementen zu verbinden und liefern damit den perfekten Soundtrack für ein kathartisches “Wut-Raustanzen”. Das zeigt sich bereits im Opener „Red Light“, der mit treibenden Gitarren und Vocals überzeugt, die zugleich offensiv und erstaunlich leicht wirken. “Weaponry” fängt den “klassischeren” Riot-Grrrl Charakter ein: direkt und ein bisschen rotzig. &#8222;Our Feline House” schließlich gilt als eine queere Hymne und war dementsprechend nicht ohne Grund der offizielle Song der Malmö Pride 2025. Die Lyrics bewegen sich zwischen persönlicheren Themen, gesellschaftskritischen Momenten und natürlich der puren Lust, einfach zu tanzen. Wer wie ich ein Fan von female rage und Songs mit Moshpit-Charakter ist, kann mit diesem Album definitiv nichts falsch machen.&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut, energisch und vor allem tanzbar. So würde ich das aktuelle Album “Naked Rat Dance” des Riot-Grrrl-Elektropunk-Duos&nbsp;<em>The Guilt</em>&nbsp;aus Malmö am ehesten beschreiben. Emma Anitchkas Vocals vermitteln eine wunderbar befreiende I-Don&#8217;t-Care-Attitude, während Lizzys Gitarrenriffs dafür sorgen, dass niemand stillsitzen kann. Wie ein YouTube-Kommentar unter ihrem Musikvideo zu “Naked On My Own” treffend beschreibt:&nbsp;<em>“Punk energy wrapped in neon sparks, I’m obsessed.”</em> The Guilt haben es geschafft, besagte Punk- und Riot-Grrrl-Energy mit elektronischen Elementen zu verbinden und liefern damit den perfekten Soundtrack für ein kathartisches “Wut-Raustanzen”. Das zeigt sich bereits im Opener „Red Light“, der mit treibenden Gitarren und Vocals überzeugt, die zugleich offensiv und erstaunlich leicht wirken. “Weaponry” fängt den “klassischeren” Riot-Grrrl Charakter ein: direkt und ein bisschen rotzig. &#8222;Our Feline House” schließlich gilt als eine queere Hymne und war dementsprechend nicht ohne Grund der offizielle Song der Malmö Pride 2025. Die Lyrics bewegen sich zwischen persönlicheren Themen, gesellschaftskritischen Momenten und natürlich der puren Lust, einfach zu tanzen. Wer wie ich ein Fan von female rage und Songs mit Moshpit-Charakter ist, kann mit diesem Album definitiv nichts falsch machen.&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6Rrftkha7NA" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Drin was draufsteht</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/drin-was-draufsteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 05:10:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Deutsche Welle Vibes mit einer Prise Punk sind jüngst von einer Kölner Band releast worden. Schnuppe präsentieren auf ihrem&#160; Debüt „Drin was draufsteht“ 11 schnörkellose Songs irgendwo zwischen Garagenband und Riot Grrrl, mit schrammelnden E-Gitarren, fies eiernden Orgelklängen, einer &#8222;Quetschkommode&#8220;, knackigen Beats und jeder Menge Hooklines zum Mitsingen. In ihren Texten nehmen sie unseren heutigen Lifestyle aufs Korn und erzeugen dennoch gute Laune. Da ist der Song „Côte d’Azur“, wo man hinfährt, um den Jet Set zu begaffen: „Früher waren wir bei Rock am Ring &#124; Nieselregen, Dosenbier &#124; Unentspannt, abgebrannt &#124; In den Dixies nie Papier &#124; Irgendwann dann fragst du dich &#124; Warum gibt es das alles nicht für mich? &#124; Autos, Pools, Eleganz &#124; Ohne Erbschaft keine Chance!“. Sängerin Kat besingt hohle Werbefloskeln, die ein Leben vorgaukeln, das so schön ist, dass es weh tut („Aspirin“). Ob unser allgegenwärtiges Mikroplastik in der Nahrung oder die eigene Komfortzone („Die Hängengebliebenen“), ein spießiger Betriebsausflug, der aus dem Ruder läuft oder die Ansage an den Chef „Don’t Babe Me“ – jeder Song bekommt sein eigenes originelles Kleid. Wer nach Musik für die nächste FLINTA* Party sucht: Schnuppe hat sie.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Deutsche Welle Vibes mit einer Prise Punk sind jüngst von einer Kölner Band releast worden. Schnuppe präsentieren auf ihrem&nbsp; Debüt „Drin was draufsteht“ 11 schnörkellose Songs irgendwo zwischen Garagenband und Riot Grrrl, mit schrammelnden E-Gitarren, fies eiernden Orgelklängen, einer &#8222;Quetschkommode&#8220;, knackigen Beats und jeder Menge Hooklines zum Mitsingen. In ihren Texten nehmen sie unseren heutigen Lifestyle aufs Korn und erzeugen dennoch gute Laune. Da ist der Song „Côte d’Azur“, wo man hinfährt, um den Jet Set zu begaffen: <em>„Früher waren wir bei Rock am Ring </em><em>| Nieselregen, Dosenbier </em><em>| Unentspannt, abgebrannt </em><em>| In den Dixies nie Papier </em><em>| Irgendwann dann fragst du dich | Warum gibt es das alles nicht für mich? | Autos, Pools, Eleganz | </em><em>Ohne Erbschaft keine Chance!“.</em> Sängerin Kat besingt hohle Werbefloskeln, die ein Leben vorgaukeln, das so schön ist, dass es weh tut („Aspirin“). Ob unser allgegenwärtiges Mikroplastik in der Nahrung oder die eigene Komfortzone („Die Hängengebliebenen“), ein spießiger Betriebsausflug, der aus dem Ruder läuft oder die Ansage an den Chef „Don’t Babe Me“ – jeder Song bekommt sein eigenes originelles Kleid. Wer nach Musik für die nächste FLINTA* Party sucht: Schnuppe hat sie.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hol mir die Sterne zurück</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/hol-mir-die-sterne-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 15:18:26 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=116822</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Streichholz wird angezündet zu Beginn von „Hol mir die Sterne zurück“, dem Debüt der Alternative Punkrockband FRAUPAUL aus Hamburg. Die Scheibe enthält mitreißende Songs, in denen die Songschreiberin Lisa Paul und ihre Bandkolleginnen Mary Vonk und Linda Sidaro teilen, was ihnen wichtig ist. „Siegen, Hass und Terror &#124; Bricht das alles jetzt zusamm &#124; Ich hab Angst“, heißt es im Opener über den ver-rückten Zustand der Welt. Frau erkennt sich wieder in diesen Songs: Es ist einfacher, sich permanent abzulenken mit der „Leblosigkeit auf allen Kanälen“ („Mehr von demselben“) als zuzuschauen, wie die Welt in Flammen steht und am eigenen „Menschsein“ zu arbeiten („Family Guy“). Im Song &#8222;Leben&#8220; lebt sich ein Paar auseinander, „Burn Out“ verarbeitet eigene Erfahrungen und beschreibt das völlig irrwitzige Jonglieren mit To Dos, das die heutige Arbeitswelt zu erfordern scheint. In „Freigeist“ blicken sie liebevoll auf die verschiedenen Innenwelten von Teenies und Eltern. Dass frau zu den 11 abwechslungsreichen und humorvollen Auf-die-zwölf-Songs tanzen und die eigene Wut rauslassen kann, ist gewollt. „Du bist nicht allein“ singt uns Paul im letzten Stück – der einzigen Ballade &#8211; zu und spätestens am Ende geht uns ein Licht auf: Wir müssen uns die Sterne selbst zurückholen. Video &#8222;Burn Out&#8220;</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/hol-mir-die-sterne-zurueck/">Hol mir die Sterne zurück</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Streichholz wird angezündet zu Beginn von „Hol mir die Sterne zurück“, dem Debüt der Alternative Punkrockband FRAUPAUL aus Hamburg. Die Scheibe enthält mitreißende Songs, in denen die Songschreiberin Lisa Paul und ihre Bandkolleginnen Mary Vonk und Linda Sidaro teilen, was ihnen wichtig ist. <em>„Siegen, Hass und Terror | Bricht das alles jetzt zusamm | Ich hab Angst“</em>, heißt es im Opener über den ver-rückten Zustand der Welt. Frau erkennt sich wieder in diesen Songs: Es ist einfacher, sich permanent abzulenken mit der „Leblosigkeit auf allen Kanälen“ („Mehr von demselben“) als zuzuschauen, wie die Welt in Flammen steht und am eigenen „Menschsein“ zu arbeiten („Family Guy“). Im Song &#8222;Leben&#8220; lebt sich ein Paar auseinander, „Burn Out“ verarbeitet eigene Erfahrungen und beschreibt das völlig irrwitzige Jonglieren mit To Dos, das die heutige Arbeitswelt zu erfordern scheint. In „Freigeist“ blicken sie liebevoll auf die verschiedenen Innenwelten von Teenies und Eltern. Dass frau zu den 11 abwechslungsreichen und humorvollen Auf-die-zwölf-Songs tanzen und die eigene Wut rauslassen kann, ist gewollt. „Du bist nicht allein“ singt uns Paul im letzten Stück – der einzigen Ballade &#8211; zu und spätestens am Ende geht uns ein Licht auf: Wir müssen uns die Sterne selbst zurückholen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VK093tp9XQ4" target="_blank" rel="noopener">Video &#8222;Burn Out&#8220;</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein bestes Selbst</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/mein-bestes-selbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 16:09:16 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=116148</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ihr wollt bei all der rechtsextremen Hetze, den antifeministischen Sprüchen und dem kapitalistischen Ausverkauf dieser Tage einfach nur noch schreien? Dann holt euch „Mein bestes Selbst“! Die Berliner Band Shirley Holmes rückt mit Rock’n’Roll im Blut und Punk im Herzen, treibenden Bässen &#38; Beats und lärmenden Gitarrenriffs all den überwältigenden Gefühlen dieser Zeit auf die Pelle und verwandelt sie in energiegeladene Abgeh-Musik. Dabei verfolgen sie den „Dreistufenplan“ Verarbeiten-Anregen-Empowern. Auf die Erschöpfung folgen der neue Tag und ein frischer, unbedingter Wille zur Revolution (&#8222;Niemand drin&#8220;). Dem Dauerkrisenmodus begegnen sie mit Wortwitz („Kopfkino an, erste Reihe, du siehst Meer, ich sehe Haie &#124; Andere haben Hobbys, ich habe Angst“) und liefern mit dem Track „Verstört“ den passenden Notausgang dazu. „Koks oder Käse“ fängt ein mulmiges Gefühl ein: „Menschen, die vor Häusern stehen, machen mich nervös“, singen Mel, Miss Ziggy und Chris über die grassierende Gentrifizierung in Berlin. „Wir brauchen Verstärkung“ sucht mit „neuen Toolkits gegen zu viel Bullshit“ nach Lösungen. Am Ende wird die Welt wieder hell mit „Sommerstadt (Recharge Me)“ und einem Aufruf zur Transformation. Shirley Holmes sind im März auf Tour.&#160;Video &#8222;Angst &#38; Hobbys&#8220;</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/mein-bestes-selbst/">Mein bestes Selbst</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr wollt bei all der rechtsextremen Hetze, den antifeministischen Sprüchen und dem kapitalistischen Ausverkauf dieser Tage einfach nur noch schreien? Dann holt euch „Mein bestes Selbst“! Die Berliner Band Shirley Holmes rückt mit Rock’n’Roll im Blut und Punk im Herzen, treibenden Bässen &amp; Beats und lärmenden Gitarrenriffs all den überwältigenden Gefühlen dieser Zeit auf die Pelle und verwandelt sie in energiegeladene Abgeh-Musik. Dabei verfolgen sie den „Dreistufenplan“ Verarbeiten-Anregen-Empowern. Auf die Erschöpfung folgen der neue Tag und ein frischer, unbedingter Wille zur Revolution (&#8222;Niemand drin&#8220;). Dem Dauerkrisenmodus begegnen sie mit Wortwitz (<em>„Kopfkino an, erste Reihe, du siehst Meer, ich sehe Haie | Andere haben Hobbys, ich habe Angst“</em>) und liefern mit dem Track „Verstört“ den passenden Notausgang dazu. „Koks oder Käse“ fängt ein mulmiges Gefühl ein: <em>„Menschen, die vor Häusern stehen, machen mich nervös“</em>, singen Mel, Miss Ziggy und Chris über die grassierende Gentrifizierung in Berlin. „Wir brauchen Verstärkung“ sucht mit <em>„neuen Toolkits gegen zu viel Bullshit“</em> nach Lösungen. Am Ende wird die Welt wieder hell mit „Sommerstadt (Recharge Me)“ und einem Aufruf zur Transformation. Shirley Holmes sind im März auf <a href="https://shirleyholmes.de/live-daten/" target="_blank" rel="noopener">Tour</a>.&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=8Zf36r7E0eE" target="_blank" rel="noopener">Video &#8222;Angst &amp; Hobbys&#8220;</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vivien Goldman Presents Revenge Of The She-Punks</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/vivien-goldman-presents-revenge-of-the-she-punks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 10:11:16 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=101145</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was haben Künstlerinnen wie Grace Jones, die japanische Band Shonen Knife, Zuby Nehty aus Tschechien und X-Ray Spex gemeinsam? Für die in London geborene und abwechselnd in New York City und Jamaica lebende Journalistin, Autorin und Musikerin Vivien Goldman sind die genannten Musikerinnen Vertreterinnen der She-Punks – ein Begriff, den Goldman aus einem Dokumentarfilm übernahm. 2021 erschien die deutsche Übersetzung von Goldmans Buch „Revenge Of The She-Punks“, einer so furios wie kenntnisreich geschriebenen Geschichte weiblicher Punkbands und -künstlerinnen. Was noch fehlte, war eine Zusammenstellung der beschriebenen Musik: Jetzt liegt die Compilation zum Buch vor, 28 stilistisch sehr unterschiedliche Songs, die unterstreichen, dass Punk kein Genre, sondern eine Haltung ist &#8211; die bis zum heutigen Tag höchst präsent ist. Denn: Goldman huldigt zwar älteren Held*innen wie Blondie und Patti Smith, zollt aber ebenso jungen Bands wie Skinny Girl Diet und Big Joanie Respekt. Darüber hinaus erweitert Goldman den euro- bzw. US-amerikanischen Fokus, und präsentiert neben bekannten Künstler*innen auch Bands aus Teilen der Welt, die selten genannt werden, wenn es um Punk geht. Buch und Compilation zeigen die Vielfalt und Power feministischer Musik und sollten in keiner Sammlung fehlen.</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/vivien-goldman-presents-revenge-of-the-she-punks/">Vivien Goldman Presents Revenge Of The She-Punks</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Künstlerinnen wie Grace Jones, die japanische Band Shonen Knife, Zuby Nehty aus Tschechien und X-Ray Spex gemeinsam? Für die in London geborene und abwechselnd in New York City und Jamaica lebende Journalistin, Autorin und Musikerin Vivien Goldman sind die genannten Musikerinnen Vertreterinnen der She-Punks – ein Begriff, den Goldman aus einem Dokumentarfilm übernahm. 2021 erschien die deutsche Übersetzung von Goldmans Buch „Revenge Of The She-Punks“, einer so furios wie kenntnisreich geschriebenen Geschichte weiblicher Punkbands und -künstlerinnen. Was noch fehlte, war eine Zusammenstellung der beschriebenen Musik: Jetzt liegt die Compilation zum Buch vor, 28 stilistisch sehr unterschiedliche Songs, die unterstreichen, dass Punk kein Genre, sondern eine Haltung ist &#8211; die bis zum heutigen Tag höchst präsent ist. Denn: Goldman huldigt zwar älteren Held*innen wie Blondie und Patti Smith, zollt aber ebenso jungen Bands wie Skinny Girl Diet und Big Joanie Respekt. Darüber hinaus erweitert Goldman den euro- bzw. US-amerikanischen Fokus, und präsentiert neben bekannten Künstler*innen auch Bands aus Teilen der Welt, die selten genannt werden, wenn es um Punk geht. Buch und Compilation zeigen die Vielfalt und Power feministischer Musik und sollten in keiner Sammlung fehlen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pretty But It Has No Use</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/pretty-but-it-has-no-use/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2022 06:00:51 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=98528</guid>

					<description><![CDATA[<p>Baby of the bunch, kurz botb, sind eine queere Band aus Leipzig, Dresden und Berlin. Seit 6 Jahren entert das Vierer-Kollektiv die Bühnen mit seinem „Riot Wave“ genannten speziellen Sound, der Indierock, Punk, New Wave und Pop mixt und überall kleine Überraschungen versteckt. Jetzt ist ihr Debüt erschienen. Bronte Klippell singt darauf von Liebe vom Anfang bis Ende: vom sich-gerade-Kennenlernen auf einer Party bis zum Moment der Erkenntnis, nicht füreinander bestimmt und nicht mehr glücklich zu sein und der Trauer, dass man die Liebe nicht festhalten konnte (mein Lieblingssong der Platte: „Stay“). Die Band träumt von einem anderen Leben in den 70ern, feiert das Bandleben und das Gemein-Sein, und philosophiert über verschwendete Energien: „A boat with no wind &#124; is a sad story of waste &#124; It’s picturesque &#124; It’s pretty and it has no use“ („Watching Paint Dry“). Die Musik mit ihren treibenden Gitarren und catchy basslines macht gute Laune und Bock auf wildes Tanzen. Schade, dass ihre Releasetour schon zu Ende ist.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Baby of the bunch, kurz botb, sind eine queere Band aus Leipzig, Dresden und Berlin. Seit 6 Jahren entert das Vierer-Kollektiv die Bühnen mit seinem „Riot Wave“ genannten speziellen Sound, der Indierock, Punk, New Wave und Pop mixt und überall kleine Überraschungen versteckt. Jetzt ist ihr Debüt erschienen. Bronte Klippell singt darauf von Liebe vom Anfang bis Ende: vom sich-gerade-Kennenlernen auf einer Party bis zum Moment der Erkenntnis, nicht füreinander bestimmt und nicht mehr glücklich zu sein und der Trauer, dass man die Liebe nicht festhalten konnte (mein Lieblingssong der Platte: „Stay“). Die Band träumt von einem anderen Leben in den 70ern, feiert das Bandleben und das Gemein-Sein, und philosophiert über verschwendete Energien: <em>„A boat with no wind | is a sad story of waste | It’s picturesque | It’s pretty and it has no use“</em> („Watching Paint Dry“). Die Musik mit ihren treibenden Gitarren und catchy basslines macht gute Laune und Bock auf wildes Tanzen. Schade, dass ihre Releasetour schon zu Ende ist.</p>
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		<title>I&#8217;m Fine</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/im-fine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 07:00:18 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=96352</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit ihrer Single „Today I Choose Violence“ zeigte Christin Nichols im letzten Sommer klare Kante. Gegen sexistische Sprüche, unwillkommene Ratschläge und Komplimente, die in Wahrheit keine sind, wie sie wohl jede Frau* &#8211; vor allem als Künstlerin* auf der Bühne &#8211; schon mal gehört hat. Und wie sie in der Kulturbranche, die sich ja ach so fortschrittlich feministisch gibt, immer noch Alltag ist. Denn letztlich sitzen immer noch zu viele „von sich selbst überzeugte Männer, die eigentlich nichts gegen Gleichberechtigung haben – solange bitte alles so bleibt, wie es ist“, an den Schalthebeln der Macht. Nichols kennt sich aus, sie arbeitet auch als Schauspielerin und war z.B. in der TV-Serie „All you Need“ auf ARD zu sehen. Ihre musikalische Karriere begann sie als Teil des Punkrock-Duos Prada Meinhoff, nun ist sie mit Unterstützung eines Künstler*innenkollektivs erstmals mit einem eigenen Projekt unterwegs. „I’m Fine“ ist ein schön düsterer Mix aus Electro, Dark Wave, Disco, Rock und Punk und jeder Menge 80er-Vibes, die mich an unzählige durchtanzte Nächte erinnern. Nichols denkt, wie sie selbst sagt, in zwei Sprachen, deshalb wechselt sie häufig auch in ihren Songs vom Deutschen ins Englische. Dazu verfügt sie – vielleicht auch der Schauspielerei sei Dank – über eine Chamäleon-gleiche, facettenreiche Stimme. Die Musik trifft mit ihren wummernden Bässen, knarzigen Gitarrenriffs und treibenden Beats ins Mark und macht Laune auf ein baldiges Re-Opening der Clubs: es wird Zeit, dass wir wieder richtig die Sau rauslassen können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrer Single „Today I Choose Violence“ zeigte Christin Nichols im letzten Sommer klare Kante. Gegen sexistische Sprüche, unwillkommene Ratschläge und Komplimente, die in Wahrheit keine sind, wie sie wohl jede Frau* &#8211; vor allem als Künstlerin* auf der Bühne &#8211; schon mal gehört hat. Und wie sie in der Kulturbranche, die sich ja ach so fortschrittlich feministisch gibt, immer noch Alltag ist. Denn letztlich sitzen immer noch zu viele <em>„von sich selbst überzeugte Männer, die eigentlich nichts gegen Gleichberechtigung haben – solange bitte alles so bleibt, wie es ist“</em>, an den Schalthebeln der Macht. Nichols kennt sich aus, sie arbeitet auch als Schauspielerin und war z.B. in der TV-Serie „All you Need“ auf ARD zu sehen. Ihre musikalische Karriere begann sie als Teil des Punkrock-Duos Prada Meinhoff, nun ist sie mit Unterstützung eines Künstler*innenkollektivs erstmals mit einem eigenen Projekt unterwegs. „I’m Fine“ ist ein schön düsterer Mix aus Electro, Dark Wave, Disco, Rock und Punk und jeder Menge 80er-Vibes, die mich an unzählige durchtanzte Nächte erinnern. Nichols denkt, wie sie selbst sagt, in zwei Sprachen, deshalb wechselt sie häufig auch in ihren Songs vom Deutschen ins Englische. Dazu verfügt sie – vielleicht auch der Schauspielerei sei Dank – über eine Chamäleon-gleiche, facettenreiche Stimme. Die Musik trifft mit ihren wummernden Bässen, knarzigen Gitarrenriffs und treibenden Beats ins Mark und macht Laune auf ein baldiges Re-Opening der Clubs: es wird Zeit, dass wir wieder richtig die Sau rauslassen können.</p>
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		<title>Vitamin C</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/vitamin-c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 08:28:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>My Ugly Clementine ist das österreichische Bandprojekt von Sophie Lindinger, die für das Songwriting verantwortlich zeichnet. Lindinger ist keine Unbekannte in der Wiener Musikszene, bei der Band Leyya (Amadeus Awards 2017, 2018) zieht sie neben Marco Kleebauer als Sängerin, Mitproduzentin und Songschreiberin die Fäden (Kleebauer mischt dafür auch auf &#8222;Vitamin C&#8220; mit). Doch schon lange schwebte ihr ein weniger elektronischer, dafür roherer Sound vor – in Interviews nennt sie Nirvana und The Regrettes als Bezugsgrößen – und so zog sie sich ins Studio zurück und spielte ein paar Tracks nur mit Gitarre, Bass und Schlagzeug ein. Schließlich der Coup: sie stellte eine Art All Star-Band zusammen. Für die E-Gitarre fragte sie die umtriebige Mira Lu Kovacs an, die mit den Bands Schmieds Puls und 5K HD Furore macht(e). Am Schlagzeug kam die großartige Kathrin Kolleritsch (Kerosin95, Kaiko) hinzu, an der zweiten Gitarre Nastasja Ronck (Lucid Kid); Lindinger selbst spielt Bass. Als die Nachricht bekannt wurde, dass sich die vier zu einer Band zusammengeschlossen hatten, war das erste Konzert binnen eines Tages ausverkauft, noch bevor überhaupt jemand die Musik gehört hatte. Dabei klingen sie wie ein gut eingespieltes Team, das im März veröffentlichte &#8222;Vitamin C&#8220; klingt mitnichten wie ein Debüt. Das Besondere ist wahrscheinlich aber: alle singen! Von Geschlechterstereotypen, Kommunikation, Feminismus und Selbstliebe, verpackt in einen grandiosen Grunge-Postpunk-Indierock. „Ich brauche etwas, was ich in die Welt hinaustragen will. Vielleicht kann man also diese oft negativ konnotierten Themen dann wieder in etwas Positives verwandeln, indem man die Musik so macht, dass man es rausschreien, raussingen, raustanzen kann. Die Schwere wieder ein bisschen leichter machen.“ Das ist den vieren gelungen, zu Songs wie &#8222;Never Be Yours&#8220;, &#8222;Who&#8220;, &#8222;The Good The Bad The Ugly&#8220; oder &#8222;My Dearest Friend&#8220; will frau einfach nur noch abtanzen, verrückt sein, ganz laut singen, ausrasten. Gut, wenn ihr in Österreich wohnt, dort sind sie im Winter nämlich live zu erleben. Ihre schon zweimal in Deutschland geplante Releasetour mussten sie aber leider auf 2021 verschieben, dieses Vitamin C solltet ihr euch dann unbedingt gönnen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>My Ugly Clementine ist das österreichische Bandprojekt von Sophie Lindinger, die für das Songwriting verantwortlich zeichnet. Lindinger ist keine Unbekannte in der Wiener Musikszene, bei der Band Leyya (Amadeus Awards 2017, 2018) zieht sie neben Marco Kleebauer als Sängerin, Mitproduzentin und Songschreiberin die Fäden (Kleebauer mischt dafür auch auf &#8222;Vitamin C&#8220; mit). Doch schon lange schwebte ihr ein weniger elektronischer, dafür roherer Sound vor – in Interviews nennt sie Nirvana und The Regrettes als Bezugsgrößen – und so zog sie sich ins Studio zurück und spielte ein paar Tracks nur mit Gitarre, Bass und Schlagzeug ein. Schließlich der Coup: sie stellte eine Art All Star-Band zusammen. Für die E-Gitarre fragte sie die umtriebige Mira Lu Kovacs an, die mit den Bands Schmieds Puls und 5K HD Furore macht(e). Am Schlagzeug kam die großartige Kathrin Kolleritsch (Kerosin95, Kaiko) hinzu, an der zweiten Gitarre Nastasja Ronck (Lucid Kid); Lindinger selbst spielt Bass. Als die Nachricht bekannt wurde, dass sich die vier zu einer Band zusammengeschlossen hatten, war das erste Konzert binnen eines Tages ausverkauft, noch bevor überhaupt jemand die Musik gehört hatte. Dabei klingen sie wie ein gut eingespieltes Team, das im März veröffentlichte &#8222;Vitamin C&#8220; klingt mitnichten wie ein Debüt. Das Besondere ist wahrscheinlich aber: alle singen! Von Geschlechterstereotypen, Kommunikation, Feminismus und Selbstliebe, verpackt in einen grandiosen Grunge-Postpunk-Indierock. <em>„Ich brauche etwas, was ich in die Welt hinaustragen will. Vielleicht kann man also diese oft negativ konnotierten Themen dann wieder in etwas Positives verwandeln, indem man die Musik so macht, dass man es rausschreien, raussingen, raustanzen kann. Die Schwere wieder ein bisschen leichter machen.“ </em>Das ist den vieren gelungen, zu Songs wie &#8222;Never Be Yours&#8220;, &#8222;Who&#8220;, &#8222;The Good The Bad The Ugly&#8220; oder &#8222;My Dearest Friend&#8220; will frau einfach nur noch abtanzen, verrückt sein, ganz laut singen, ausrasten. Gut, wenn ihr in Österreich wohnt, dort sind sie im Winter nämlich live zu erleben. Ihre schon zweimal in Deutschland geplante <a href="https://myuglyclementine.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Releasetour</a> mussten sie aber leider auf 2021 verschieben, dieses Vitamin C solltet ihr euch dann unbedingt gönnen. <em><br />
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