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	<title>VUT Archives - Melodiva</title>
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	<description>Female Music Network</description>
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		<title>MEWEM startet Bewerbungsphase 2026</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/mewem-startet-bewerbungsphase-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 09:50:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Mentoringprogramm MEWEM startet in seine nächste Runde und unterstützt auch in diesem Jahr wieder weibliche, trans* und nicht-binäre Nachwuchskräfte in der Musikwirtschaft. Interessent*innen aus ganz Deutschland können sich bis 26.07.2026 als Mentee bewerben.&#160;Ziel des zertifizierten Programms ist es, langfristig mehr FLINTA*-Personen in Entscheidungspositionen der Musikwirtschaft zu bringen und ihre Sichtbarkeit in der Branche zu stärken. Im Rahmen des fünfmonatigen Programms werden zehn erfahrene Mentor*innen mit zehn Nachwuchskräften (Mentees) zusammengebracht. Durch den Austausch mit etablierten Branchenvertreter*innen erhalten die Teilnehmenden Impulse für ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung sowie Zugang zu wertvollen Netzwerken.&#160;MEWEM wird seit mittlerweile elf Jahren vom Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) durchgeführt und durch die Initiative Musik gefördert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mentoringprogramm MEWEM startet in seine nächste Runde und unterstützt auch in diesem Jahr wieder weibliche, trans* und nicht-binäre Nachwuchskräfte in der Musikwirtschaft. Interessent*innen aus ganz Deutschland können sich bis <strong>26.07.2026</strong> als Mentee bewerben.&nbsp;Ziel des zertifizierten Programms ist es, langfristig mehr FLINTA*-Personen in Entscheidungspositionen der Musikwirtschaft zu bringen und ihre Sichtbarkeit in der Branche zu stärken. Im Rahmen des fünfmonatigen Programms werden <a href="https://www.vut.de/mewem-bewerbungsstart-2026/" target="_blank" rel="noopener">zehn erfahrene Mentor*innen</a> mit zehn Nachwuchskräften (Mentees) zusammengebracht. Durch den Austausch mit etablierten Branchenvertreter*innen erhalten die Teilnehmenden Impulse für ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung sowie Zugang zu wertvollen Netzwerken.&nbsp;MEWEM wird seit mittlerweile elf Jahren vom Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) durchgeführt und durch die Initiative Musik gefördert.</p>
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		<item>
		<title>MEWEM-Abschluss-Event 07.03.2026</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/mewem-abschluss-event-07-03-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:53:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Vorabend des diesjährigen Feministischen Kampftag begehen die Macher*innen des Mentoringprogramms für den FLINTA-Nachwuchs in der Musikwirtschaft den feierlichen Abschluss der aktuellen Ausgabe mit einem Event am 7. März. Ab 15 Uhr beleuchtet ein Talk mit Saeleen Bouvar und LCavaliero Mann das Thema &#8222;trans* in der Musik&#8220;, danach schließen sich Networking Sessions, Snacks, Drinks und Musik in Berlin-Charlottenburg an. Wenn du dabei sein willst – ob zum Talk ab 15 Uhr, zum Networking ab 17 Uhr oder zu Snacks und Drinks ab 18.30 Uhr – wird um eine Rückmeldung bis spätestens 25. Februar über diesen Link gebeten.&#160; MEWEM ist ein Programm des VUT in Kooperation mit der Initiative Musik, das FLINTA-Nachwuchskräfte in der Musikbranche u.a. in den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Live, Promotion, Management oder als selbstvermarktende*r Künstler*in fördert.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Vorabend des diesjährigen Feministischen Kampftag begehen die Macher*innen des Mentoringprogramms für den FLINTA-Nachwuchs in der Musikwirtschaft den feierlichen Abschluss der aktuellen Ausgabe mit einem Event am 7. März. Ab 15 Uhr beleuchtet ein Talk mit Saeleen Bouvar und LCavaliero Mann das Thema &#8222;trans* in der Musik&#8220;, danach schließen sich Networking Sessions, Snacks, Drinks und Musik in Berlin-Charlottenburg an. Wenn du dabei sein willst – ob zum Talk ab 15 Uhr, zum Networking ab 17 Uhr oder zu Snacks und Drinks ab 18.30 Uhr – wird um eine <strong>Rückmeldung bis spätestens 25. Februar </strong>über <a class="eqTR9 JfUOL" href="https://forms.office.com/e/7MWYvUhLDe" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-hook="web-link"><u>diesen Link</u></a> gebeten.&nbsp;</span></p>
<p>MEWEM ist ein Programm des VUT in Kooperation mit der Initiative Musik, das FLINTA-Nachwuchskräfte in der Musikbranche u.a. in den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Live, Promotion, Management oder als selbstvermarktende*r Künstler*in fördert.</p>
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		<item>
		<title>Kritiker*innenpreis der unabhängigen Musikbranche VIA verliehen</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/kritikerinnenpreis-der-unabhaengigen-musikbranche-via-verliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 15:17:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Reeperbahn Festival in Hamburg wurde am gestrigen Abend der VIA verliehen – der Kritiker*innenpreis der unabhängigen Musikbranche. Acht herausragende Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte wurden vom Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte VIA würdigt musikalische Qualität und Innovation unabhängig von kommerziellem Erfolg. Sechs unabhängige Fachjurys – zusammengesetzt aus Expert*innen unterschiedlichster Hintergründe – wählten die Preisträger*innen aus. Zum einen wurde die Münchner Künstlerin Vandalisbin (Foto: Susanne Steinmassl) als Beste Newcomer*in für ihre Songs im Spannungsfeld zwischen queerer Sexualität, Liebe, Gewalt und Selbstermächtigung ausgezeichnet. Den Preis für den Besten Act erhielt Masha Qrella. Mit einem Album voller queerer Lovesongs zwischen RnB und Cloud-Rap gewann &#8222;FC Chaya&#8220; der Rapperin Ebow den Preis für das Beste Album. In einer bewegenden Laudatio bezeichnete Rap-Kollegin Nebou vom Hamburger Kollektiv Bangerfabrique das Album als &#8222;Manifest&#8220; und &#8222;Soundtrack des Lebensgefühls queeren migrantischen Lebens&#8220;. Das Projekt &#8222;The Call&#8220; von Holly Herndon und Mat Dryhurst wurde als Bestes Experiment ausgezeichnet. Es erhebt die Erstellung von KI-Systemen selbst zur künstlerischen Praxis: Indem 15 Chöre Daten generieren, die über ein bewusst gestaltetes Data-Trust-Modell gerechte Kontrolle und Mitgestaltung ermöglichen, verbindet &#8222;The Call&#8220; künstlerische Experimentierfreude mit neuen Ansätzen ethischer Daten-Governance und kollektiver Kreativität. Die &#8222;Indie-Axt&#8220; ging an Helen Smith, Vorstandsvorsitzende des Europäischen Independent-Verbands IMPALA, die seit vielen Jahren als strategische Brückenbauerin zwischen Politik, Branche und unabhängiger Musikwelt wirkt. Mit Klarheit, Mut und Beharrlichkeit schlägt Helen Smith Wege durch Machtstrukturen und Markt-Konzentration frei und stärkt so ein pluralistisches, faires und zukunftsfähiges Musikökosystem.&#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-120846" src="https://www.melodiva.de/wp-content/uploads/2025/09/Vandalisbin_c_Susanne-Steinmassl-1.jpg" alt="" width="225" height="300">Beim Reeperbahn Festival in Hamburg wurde am gestrigen Abend der VIA verliehen – der Kritiker*innenpreis der unabhängigen Musikbranche. Acht herausragende Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte wurden vom Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte VIA würdigt musikalische Qualität und Innovation unabhängig von kommerziellem Erfolg. Sechs unabhängige Fachjurys – zusammengesetzt aus Expert*innen unterschiedlichster Hintergründe – wählten die Preisträger*innen aus. Zum einen wurde die Münchner Künstlerin <a href="https://www.instagram.com/vandalisbin" target="_blank" rel="noopener"><strong>Vandalisbin</strong></a> (<em>Foto: Susanne Steinmassl</em>) als Beste Newcomer*in für ihre Songs im Spannungsfeld zwischen queerer Sexualität, Liebe, Gewalt und Selbstermächtigung ausgezeichnet. Den Preis für den Besten Act erhielt <a href="https://www.instagram.com/mashaqrella" target="_blank" rel="noopener"><strong>Masha Qrella</strong></a>. Mit einem Album voller queerer Lovesongs zwischen RnB und Cloud-Rap gewann &#8222;FC Chaya&#8220; der Rapperin <a href="https://www.ebow4life.net/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Ebow</strong></a> den Preis für das Beste Album. In einer bewegenden Laudatio bezeichnete Rap-Kollegin Nebou vom Hamburger Kollektiv Bangerfabrique das Album als &#8222;Manifest&#8220; und &#8222;Soundtrack des Lebensgefühls queeren migrantischen Lebens&#8220;. Das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0SZGxZ9UBG0" target="_blank" rel="noopener"><strong>Projekt &#8222;The Call&#8220;</strong></a> von Holly Herndon und Mat Dryhurst wurde als Bestes Experiment ausgezeichnet. Es erhebt die Erstellung von KI-Systemen selbst zur künstlerischen Praxis: Indem 15 Chöre Daten generieren, die über ein bewusst gestaltetes Data-Trust-Modell gerechte Kontrolle und Mitgestaltung ermöglichen, verbindet &#8222;The Call&#8220; künstlerische Experimentierfreude mit neuen Ansätzen ethischer Daten-Governance und kollektiver Kreativität. Die &#8222;Indie-Axt&#8220; ging an <strong>Helen Smith</strong>, Vorstandsvorsitzende des Europäischen Independent-Verbands <a href="https://impalamusic.org/" target="_blank" rel="noopener">IMPALA</a>, die seit vielen Jahren als strategische Brückenbauerin zwischen Politik, Branche und unabhängiger Musikwelt wirkt. Mit Klarheit, Mut und Beharrlichkeit schlägt Helen Smith Wege durch Machtstrukturen und Markt-Konzentration frei und stärkt so ein pluralistisches, faires und zukunftsfähiges Musikökosystem.&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Shortlist der Kritiker*innenpreise der unabhängigen Musikbranche (VIA) steht fest</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/shortlist-der-kritikerinnenpreise-der-unabhaengigen-musikbranche-via-steht-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 10:41:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Insgesamt 18 Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte stehen dieses Jahr auf der Shortlist des Kritiker*innenpreises der unabhängigen Musikbranche. Der VIA (VUT Indie Awards) zeichnet herausragende Talente der Independent-Branche in sechs Kategorien aus. Die Preise werden für Originalität und Qualität vergeben und nicht aufgrund von kommerziellem Erfolg. Aus 560 Einreichungen von Branchenprofis wurden für die VIA 2025 in folgenden Kategorien nominiert: als Beste*r Newcomer*in Ceren, Hotel Rimini und Vandalisbin. Als Bester Act&#160;wurden Derya Yıldırım &#38; Grup Şimşek, Güner Künier und Masha Qrella zur Wahl gestellt. In der Kategorie Bestes Album haben Ätnas &#8222;Lucky Dancer&#8220;, Ebows &#8222;FC Chaya&#8220; und &#8222;Big Swimmer&#8220; von King Hannah eine Chance. Bei der Sparte&#160;Bestes Label wurde u.a. das Ladies und Ladys Label nominiert. In der Kategorie&#160;Bestes Experiment haben z.B. Holly Herndon and Mat Dryhurst mit ihrem KI-Projekt “The Call” eine Chance. Auch die&#160;Best New Music Businesses sollen ausgezeichnet werden; da sind aurismatic &#8211; eine Live-Musiküberwachungslösung, die die Meldung der Setlist an Verwertungsgesellschaften wie die GEMA automisiert, und der nachhaltige Merchandise-Anbieter SUSTAIN Merchandising im Gespräch. Die finale Entscheidung treffen Fachjurys besetzt mit ausgewählten Expert*innen, die repräsentativ für die Vielfalt der unabhängigen Musikbranche ein breites Spektrum an Genres, Hintergründen, Businesserfahrungen und Geschäftsbereichen vertreten. Am 18. September werden die Preise im Rahmen des Hamburger Reeperbahn Festivals vergeben. Der VIA ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.&#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt 18 Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte stehen dieses Jahr auf der Shortlist des Kritiker*innenpreises der unabhängigen Musikbranche. Der VIA (VUT Indie Awards) zeichnet herausragende Talente der Independent-Branche in sechs Kategorien aus. Die Preise werden für Originalität und Qualität vergeben und nicht aufgrund von kommerziellem Erfolg. Aus 560 Einreichungen von Branchenprofis wurden für die VIA 2025 in folgenden Kategorien nominiert: als Beste*r Newcomer*in <strong>Ceren, Hotel Rimini</strong> und <strong>Vandalisbin</strong>. Als Bester Act&nbsp;wurden <strong>Derya Yıldırım &amp; Grup Şimşek, Güner Künier</strong> und <strong>Masha Qrella</strong> zur Wahl gestellt. In der Kategorie Bestes Album haben <strong>Ätnas &#8222;Lucky Dancer&#8220;, Ebows &#8222;FC Chaya&#8220;</strong> und <strong>&#8222;Big Swimmer&#8220; von King Hannah</strong> eine Chance. Bei der Sparte&nbsp;Bestes Label wurde u.a. das <strong>Ladies und Ladys Label</strong> nominiert. In der Kategorie&nbsp;Bestes Experiment haben z.B. <strong>Holly Herndon and Mat Dryhurst</strong> mit ihrem KI-Projekt “The Call” eine Chance. Auch die&nbsp;Best New Music Businesses sollen ausgezeichnet werden; da sind <strong>aurismatic</strong> &#8211; eine Live-Musiküberwachungslösung, die die Meldung der Setlist an Verwertungsgesellschaften wie die GEMA automisiert, und der nachhaltige Merchandise-Anbieter <strong>SUSTAIN Merchandising</strong> im Gespräch. Die finale Entscheidung treffen Fachjurys besetzt mit ausgewählten Expert*innen, die repräsentativ für die Vielfalt der unabhängigen Musikbranche ein breites Spektrum an Genres, Hintergründen, Businesserfahrungen und Geschäftsbereichen vertreten. Am 18. September werden die Preise im Rahmen des Hamburger Reeperbahn Festivals vergeben. Der VIA ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mentoring MEWEM 2025 für FLINTA*-Nachwuchs in der Musikbranche</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/mentoring-mewem-2025-fuer-flinta-nachwuchs-in-der-musikbranche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 15:31:51 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=news&#038;p=119027</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Mentoring-Programm MEWEM des VUT in Kooperation mit der Initiative Musik geht in die siebte Runde! Es unterstützt auch dieses Jahr wieder FLINTA-Nachwuchskräfte in der Musikbranche.&#160;Jede sich als Frau, trans oder non-binär definierende Person, die die eigene Zukunft in u.a. den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Live, Promotion, Management oder als selbstvermarktende*r Künstler*in sieht, und bereits erste Erfahrungen in der Musikwirtschaft mitbringt, kann sich bis 24. Juli 2025 bewerben. Die Personen, die in diesem Jahre ihre Erfahrungen und Expertise als Mentor*innen bei MEWEM einbringen werden, sind: • Liz Agyeman – Senior Global Brand &#38; Culture Strategist Believe/TuneCore • Bisseh Akamé – Director Diversity, Inclusion &#38; Belonging Universal Music • Merle Doering – Geschäftsführerin Catch 22 • Alexandra Falken – Prozessberatung &#38; Business Coaching • Anna Harbord – Production Manager • Elke Kuhlen – Festivalleiterin c/o pop &#38; freie Booking Consultant • Lena Leick – Copyright Managerin ROBA Music Verlag &#38; selbstständige Künstlermanagerin M8 Music • Chantal Ndombasi – Colors Studios • Alex Pagel – Projektleitung LVKKW Sachsen e.V.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="_ap3a _aaco _aacu _aacx _aad7 _aade" dir="auto">Das Mentoring-Programm MEWEM des VUT in Kooperation mit der Initiative Musik geht in die siebte Runde! Es unterstützt auch dieses Jahr wieder FLINTA-Nachwuchskräfte in der Musikbranche.&nbsp;Jede sich als Frau, trans oder non-binär definierende Person, die die eigene Zukunft in u.a. den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Live, Promotion, Management oder als selbstvermarktende*r Künstler*in sieht, und bereits erste Erfahrungen in der Musikwirtschaft mitbringt, kann sich bis <strong>24. Juli 2025</strong> bewerben. Die Personen, die in diesem Jahre ihre Erfahrungen und Expertise als Mentor*innen bei MEWEM einbringen werden, sind:</p>
<p>• Liz Agyeman – Senior Global Brand &amp; Culture Strategist Believe/TuneCore<br />
• Bisseh Akamé – Director Diversity, Inclusion &amp; Belonging Universal Music<br />
• Merle Doering – Geschäftsführerin Catch 22<br />
• Alexandra Falken – Prozessberatung &amp; Business Coaching<br />
• Anna Harbord – Production Manager<br />
• Elke Kuhlen – Festivalleiterin c/o pop &amp; freie Booking Consultant<br />
• Lena Leick – Copyright Managerin ROBA Music Verlag &amp; selbstständige Künstlermanagerin M8 Music<br />
• Chantal Ndombasi – Colors Studios<br />
• Alex Pagel – Projektleitung LVKKW Sachsen e.V.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>VIA in Hamburg verliehen</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/via-in-hamburg-verliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 12:03:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=news&#038;p=113483</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sechs Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte wurden am 20. September 2024 im Rahmen des Reeperbahn Festivals in Hamburg mit dem VIA, dem Kritiker*innenpreis der unabhängigen Musikbranche, geehrt. Mit den Preisen zeichnet der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) herausragende Talente aufgrund von Qualität, Neuartigkeit und unabhängig vom kommerziellen Erfolg aus. Über die Preisträger*innen entscheiden sechs Fachjurys, besetzt mit ausgewählten Expert*innen, die repräsentativ für die Vielfalt der unabhängigen Musikbranche ein breites Spektrum an Genres, Hintergründen, Businesserfahrungen und Geschäftsbereichen vertreten. Als „Beste Newcomerin“ zeichnete die Jury die österreichische Künstlerin Uche Yara aus. Der Preis für das diesjährige &#8222;Beste Album&#8220; ging an Avantgarde-Pop-Künstler*in Kabeaushé für das Album &#8222;Hold On To Deer Life, There&#8217;s A Blcak Boy Behind You!&#8220;, das im Herbst letzten Jahres auf Monkeytown Records erschien. Als &#8222;Bestes Label&#8220; wurde die Berliner Firma Habibi Funk Records ausgezeichnet, die sich seit 2015 auf die Wiederveröffentlichung von Musik aus Nordafrika und Westasien spezialisiert hat. Aufgrund der Großzügigkeit eines Hamburger Musikliebhabers ist der VIA mit 10.000 Euro dotiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte wurden am 20. September 2024 im Rahmen des Reeperbahn Festivals in Hamburg mit dem VIA, dem Kritiker*innenpreis der unabhängigen Musikbranche, geehrt. Mit den Preisen zeichnet der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) herausragende Talente aufgrund von Qualität, Neuartigkeit und unabhängig vom kommerziellen Erfolg aus. Über die Preisträger*innen entscheiden sechs Fachjurys, besetzt mit ausgewählten Expert*innen, die repräsentativ für die Vielfalt der unabhängigen Musikbranche ein breites Spektrum an Genres, Hintergründen, Businesserfahrungen und Geschäftsbereichen vertreten. Als „Beste Newcomerin“ zeichnete die Jury die österreichische Künstlerin <strong>Uche Yara</strong> aus. Der Preis für das diesjährige &#8222;Beste Album&#8220; ging an Avantgarde-Pop-Künstler*in <strong>Kabeaushé</strong> für das Album &#8222;Hold On To Deer Life, There&#8217;s A Blcak Boy Behind You!&#8220;, das im Herbst letzten Jahres auf Monkeytown Records erschien. Als &#8222;Bestes Label&#8220; wurde die Berliner Firma <strong>Habibi Funk Records</strong> ausgezeichnet, die sich seit 2015 auf die Wiederveröffentlichung von Musik aus Nordafrika und Westasien spezialisiert hat. Aufgrund der Großzügigkeit eines Hamburger Musikliebhabers ist der VIA mit 10.000 Euro dotiert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>VIA (VUT Indie Awards) veröffentlichen Shortlist 2024</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/via-vut-indie-awards-veroeffentlichen-shortlist-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 11:32:56 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=news&#038;p=112372</guid>

					<description><![CDATA[<p>Insgesamt 18 Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte stehen dieses Jahr auf der Shortlist des Kritiker*innenpreises der unabhängigen Musikbranche. Der VIA (VUT Indie Awards) zeichnet herausragende Talente der Independent-Branche in sechs Kategorien aus. Die Preise werden für Originalität und Qualität vergeben und nicht aufgrund von kommerziellem Erfolg.&#160;Nominiert für den VIA 2024 sind die PunkPopband Get Jealous, die Berliner Sängerin und Schauspielerin Sira Faal und die Wahlberlinerin UCHE YARA aus Österreich in der Kategorie Beste*r Newcomer*in. Als bester Act wurde u.a. die Klangkünstlerin, Kuratorin, Komponistin, Dichterin, Feministin und Netzwerkweberin AGF aka Antye Greie-Ripatti ausgewählt. Als bestes Album wurden Ilgen-Nurs drittes Album &#8222;It&#8217;s All Happening&#8220; und Róisín Murphys Electronic-Popalbum &#8222;Hit Parade&#8220; u.a. nominiert. Als bestes Label wurde u.a. das Berliner Plattenlabel Habibi Funk Records aufgestellt, das sich seit 2015 auf die Wiederveröffentlichung von Musik aus Nordafrika und Westasien spezialisiert hat und Wert auf einen respektvollen Umgang mit dem kulturellen Erbe legt. Moor Mothers und Rasheedah Phillips&#8216; interdisziplinäres kreatives Projekt Black Quantum Futurism, das Quantenphysik und afrodiasporische Konzepte von Zeit, Ritual, Text und Klang miteinander verbindet und Gegengeschichten und schwarze &#8222;Quantenzukünfte&#8220; schafft, ist eines der ausgewählten &#8222;Besten Experimente&#8220;. Dort findet sich auch Osmium, das brandneue Projekt der Oscar-prämierten Komponistin Hildur Guðnadóttir, des mit einem Grammy ausgezeichneten britischen Sounddesigners und Produzenten Sam Slater, des Subtext-Chefs und Genre-Hopper-Szene-Veteranen James Ginzburg und der eigenwilligen indonesischen Sängerin Rully Shabara aus Senyawa. Am 19. September werden die Preise im Rahmen des Hamburger Reeperbahn Festivals vergeben. Die Verkündung der Gewinner*innen erfolgt im Hamburger Schmidts Tivoli im Rahmen des Reeperbahn Festivals auf einer Preisverleihung im Beisein der Nominierten, Laudator*innen und geladenen Gästen. Der VIA ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt 18 Künstler*innen, Musikunternehmer*innen und Projekte stehen dieses Jahr auf der Shortlist des Kritiker*innenpreises der unabhängigen Musikbranche. Der VIA (VUT Indie Awards) zeichnet herausragende Talente der Independent-Branche in sechs Kategorien aus. Die Preise werden für Originalität und Qualität vergeben und nicht aufgrund von kommerziellem Erfolg.&nbsp;Nominiert für den VIA 2024 sind die PunkPopband <strong>Get Jealous</strong>, die Berliner Sängerin und Schauspielerin<strong> Sira Faal</strong> und die Wahlberlinerin <strong>UCHE YARA</strong> aus Österreich in der Kategorie Beste*r Newcomer*in. Als bester Act wurde u.a. die Klangkünstlerin, Kuratorin, Komponistin, Dichterin, Feministin und Netzwerkweberin <strong>AGF</strong> aka Antye Greie-Ripatti ausgewählt. Als bestes Album wurden <strong>Ilgen-Nurs</strong> drittes Album &#8222;It&#8217;s All Happening&#8220; und Róisín Murphys Electronic-Popalbum &#8222;Hit Parade&#8220; u.a. nominiert. Als bestes Label wurde u.a. das Berliner Plattenlabel <strong>Habibi Funk Records</strong> aufgestellt, das sich seit 2015 auf die Wiederveröffentlichung von Musik aus Nordafrika und Westasien spezialisiert hat und Wert auf einen respektvollen Umgang mit dem kulturellen Erbe legt. Moor Mothers und Rasheedah Phillips&#8216; interdisziplinäres kreatives Projekt <strong>Black Quantum Futurism</strong>, das Quantenphysik und afrodiasporische Konzepte von Zeit, Ritual, Text und Klang miteinander verbindet und Gegengeschichten und schwarze &#8222;Quantenzukünfte&#8220; schafft, ist eines der ausgewählten &#8222;Besten Experimente&#8220;. Dort findet sich auch <strong>Osmium,</strong> das brandneue Projekt der Oscar-prämierten Komponistin Hildur Guðnadóttir, des mit einem Grammy ausgezeichneten britischen Sounddesigners und Produzenten Sam Slater, des Subtext-Chefs und Genre-Hopper-Szene-Veteranen James Ginzburg und der eigenwilligen indonesischen Sängerin Rully Shabara aus Senyawa.</p>
<p>Am 19. September werden die Preise im Rahmen des Hamburger Reeperbahn Festivals vergeben. Die Verkündung der Gewinner*innen erfolgt im Hamburger Schmidts Tivoli im Rahmen des Reeperbahn Festivals auf einer Preisverleihung im Beisein der Nominierten, Laudator*innen und geladenen Gästen. Der VIA ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.</p>
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		<title>EMIL zeichnet Plattenläden aus: jetzt bewerben</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/emil-zeichnet-plattenlaeden-aus-jetzt-bewerben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 10:36:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=news&#038;p=111460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verleiht in Zusammenarbeit mit dem Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) in diesem Jahr erstmalig den EMIL_Der deutsche Preis für Schallplattenfachgeschäfte. Die Preisverleihung findet am 1. Dezember in Köln statt. Plattenläden in Deutschland können sich bis 16.08.2024 für die Auszeichnung bewerben. Der Erfinder der Schallplatte und des Grammophons, Emil Berliner, ist Namensgeber des Preises. EMIL_ ehrt Plattenläden als wichtige soziale und gesellschaftliche Orte und rückt ihre Bedeutung für die kulturelle Vielfalt und Bildung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Denn inhabergeführte, stationäre Plattenläden tragen wesentlich zum Erhalt einer vielfältigen Musikkultur in Deutschland bei, gerade auch im ländlichen Raum. Schallplattenfachgeschäfte stärken als vielfältiger und unabhängiger Absatzmarkt die Existenzgrundlage von Künstler*innen und ihren Partner*innen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verleiht in Zusammenarbeit mit dem Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) in diesem Jahr erstmalig den <strong>EMIL_Der deutsche Preis für Schallplattenfachgeschäfte</strong>. Die Preisverleihung findet am 1. Dezember in Köln statt. Plattenläden in Deutschland können sich bis <strong>16.08.2024</strong> für die Auszeichnung bewerben. Der Erfinder der Schallplatte und des Grammophons, Emil Berliner, ist Namensgeber des Preises. <strong>EMIL_</strong> ehrt Plattenläden als wichtige soziale und gesellschaftliche Orte und rückt ihre Bedeutung für die kulturelle Vielfalt und Bildung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Denn inhabergeführte, stationäre Plattenläden tragen wesentlich zum Erhalt einer vielfältigen Musikkultur in Deutschland bei, gerade auch im ländlichen Raum. Schallplattenfachgeschäfte stärken als vielfältiger und unabhängiger Absatzmarkt die Existenzgrundlage von Künstler*innen und ihren Partner*innen.</p>
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		<title>VUT sieht nicht gerechtfertigte Umverteilung bei Spotify-Neuregelung</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/vut-sieht-nicht-gerechtfertigte-umverteilung-bei-spotify-neuregelung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 11:23:10 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=news&#038;p=109506</guid>

					<description><![CDATA[<p>Noch im ausgehenden Jahr 2023 übten Künstler*innen, Labels, Aggregatoren, Branchenverbände und nicht zuletzt Abonnent*innen scharfe Kritik an den von Spotify angekündigten Änderungen am Vergütungssystem für Musik und insbesondere der neu eingeführten 1.000-Stream-Schwelle. Diese sieht vor, dass Künstler*innen nur noch für Tracks vergütet werden, die in 12 Monaten mindestens 1.000 Streams und/oder von mindestens 50 &#8222;unique users&#8220; gestreamt wurden. Als Interessenvertretung der kleinen und mittleren Unternehmer*innen der deutschen Musikwirtschaft, zu denen neben selbstvermarktenden Künstler*innen, Labels, Verlage, Vertriebe und Produzent*innen gehören, hat sich der VUT nun in einer ausführlichen Stellungnahme erneut zu Wort gemeldet und die Argumentation von Spotify unter die Lupe genommen. Er bemängelt, dass diese Praxis Künstler*innen mit wenigen Streams benachteilige, obwohl sie zur Angebotsvielfalt beitrügen. Vor allem Newcomer*innen würden dadurch demotiviert. Auch die Hörer*innen unterstützen mit ihren Beiträgen ausschließlich viel gestreamte Künstler*innen, auch, wenn sie ausschließlich Nischenrepertoire und wenig gestreamte Newcomer*innen hörten. Die Lösung, um Abogebühren, Künstler*innen und die entsprechenden Vergütungen logisch zu verknüpfen, sei ein nutzungsbasiertes Abrechnungsmodell, schreibt der VUT. Auch sei die Gefahr groß, dass viele Künstler*innen ihre Tracks überhaupt nicht mehr auf Spotify anbieten und so am Ende nur noch die bekanntesten und immer gleichen Tracks in Dauerschleife laufen. Spotify würde zu dem Format, das die Plattform eigentlich ablösen wollte: zum Radio.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch im ausgehenden Jahr 2023 übten Künstler*innen, Labels, Aggregatoren, Branchenverbände und nicht zuletzt Abonnent*innen scharfe Kritik an den von Spotify angekündigten Änderungen am Vergütungssystem für Musik und insbesondere der neu eingeführten 1.000-Stream-Schwelle. Diese sieht vor, dass Künstler*innen nur noch für Tracks vergütet werden, die in 12 Monaten mindestens 1.000 Streams und/oder von mindestens 50 &#8222;unique users&#8220; gestreamt wurden. Als Interessenvertretung der kleinen und mittleren Unternehmer*innen der deutschen Musikwirtschaft, zu denen neben selbstvermarktenden Künstler*innen, Labels, Verlage, Vertriebe und Produzent*innen gehören, hat sich der VUT nun in einer ausführlichen <a href="https://www.vut.de/fileadmin/user_upload/public/images/Politik/Stellungnahmen/20240130__AenderungenSpotifyRichtlinien010124.pdf" target="_blank" rel="noopener">Stellungnahme</a> erneut zu Wort gemeldet und die Argumentation von Spotify unter die Lupe genommen. Er bemängelt, dass diese Praxis Künstler*innen mit wenigen Streams benachteilige, obwohl sie zur Angebotsvielfalt beitrügen. Vor allem Newcomer*innen würden dadurch demotiviert. Auch die Hörer*innen unterstützen mit ihren Beiträgen ausschließlich viel gestreamte Künstler*innen, auch, wenn sie ausschließlich Nischenrepertoire und wenig gestreamte Newcomer*innen hörten. Die Lösung, um Abogebühren, Künstler*innen und die entsprechenden Vergütungen logisch zu verknüpfen, sei ein nutzungsbasiertes Abrechnungsmodell, schreibt der VUT. Auch sei die Gefahr groß, dass viele Künstler*innen ihre Tracks überhaupt nicht mehr auf Spotify anbieten und so am Ende nur noch die bekanntesten und immer gleichen Tracks in Dauerschleife laufen. Spotify würde zu dem Format, das die Plattform eigentlich ablösen wollte: zum Radio.</p>
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		<title>Gemeinsames Statement von VUT &#038; PRO MUSIK zum voraussichtlichen Spotify-Vergütungsmodell</title>
		<link>https://www.melodiva.de/news/gemeinsames-statement-von-vut-pro-musik-zum-voraussichtlichen-spotify-verguetungsmodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 09:43:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=news&#038;p=108590</guid>

					<description><![CDATA[<p>Spotify hat für 2024 Änderungen in der Abrechnung von Streaming-Einnahmen angekündigt: der Streaming-Dienst will nur noch dann für das Streaming eines Tracks Geld an die Rechteinhaber*innen überweisen, wenn der Song innerhalb eines Jahres mehr als 1.000 Mal gestreamt wurde. Für den Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e. V. (VUT) und PRO MUSIK &#8211; Verband freier Musikschaffender e.V. wäre diese Umverteilung auf Kosten wenig gestreamter Tracks ein schlechtes Signal an die Musikbranche, schreiben sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 15.11.2023. Von der Änderung wären zwei Drittel der Tracks auf Spotify betroffen, weil sie diesen Schwellenwert nicht erreichten, künftig gingen die betroffenen Künstler*innen demnach komplett leer aus. Dass die so nicht mehr ausgezahlten Gelder auf die Tracks verteilt werden, die mehr als 1.000 Mal gestreamt wurden, bedeute eine wirtschaftliche Umverteilung in Millionenhöhe. &#8222;Man könnte argumentieren, dass es für 1.000 Streams insgesamt keine fünf Euro gibt. Dabei bleibt aber außer Acht, dass es Künstler*innen gibt, bei denen gleich mehrere Songs in ihrem Katalog nicht diese Schwelle erreichen. Diesen Artists fehlt dann insgesamt dennoch ein nennenswerter Betrag pro Jahr. Abgesehen davon hat es nichts mit Wertschätzung oder Respekt zu tun, eine künstlerische Leistung schlicht nicht mehr zu vergüten&#8220;, erläutert Christopher Annen, Vorstandsvorsitzender von PRO MUSIK. &#8222;Sollte Spotify diese Pläne tatsächlich so umsetzen wollen, wäre das schockierend. Seit wann darf der Lizenznehmende entscheiden, ob er die vertraglich vereinbarte Bezahlung leisten will oder nicht? Zudem gibt es ein gesetzliches Recht auf angemessene Vergütung für jede wirtschaftliche Musiknutzung. Wenn Spotify diese nun vorenthalten will, ist das für uns nicht hinnehmbar. Das gilt umso mehr, da Spotify die betroffenen Tracks weiter anbieten will und der Schwellenwert willkürlich gewählt zu sein scheint&#8220;, ergänzt Dr. Birte Wiemann, Vorstandsvorsitzende des VUT. Beide Verbände lehnen die oben genannte Veränderung des Spotify-Vergütungsmodells ab. Weiterhin fordern sie den Marktführer dazu auf, ausnahmslos nutzungsbasiert zu vergüten und auch mit Künstler*innen und Independent-Vertreter*innen der Branche über Neuerungen in der Vergütungsstruktur ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/news/gemeinsames-statement-von-vut-pro-musik-zum-voraussichtlichen-spotify-verguetungsmodell/">Gemeinsames Statement von VUT &#038; PRO MUSIK zum voraussichtlichen Spotify-Vergütungsmodell</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Spotify hat für 2024 Änderungen in der Abrechnung von Streaming-Einnahmen angekündigt: der Streaming-Dienst will nur noch dann für das Streaming eines Tracks Geld an die Rechteinhaber*innen überweisen, wenn der Song innerhalb eines Jahres <strong>mehr als 1.000 Mal gestreamt</strong> wurde. Für den Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e. V. (VUT) und PRO MUSIK &#8211; Verband freier Musikschaffender e.V. wäre diese Umverteilung auf Kosten wenig gestreamter Tracks ein schlechtes Signal an die Musikbranche, schreiben sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 15.11.2023. Von der Änderung wären<strong> zwei Drittel</strong> der Tracks auf Spotify betroffen, weil sie diesen Schwellenwert nicht erreichten, künftig gingen die betroffenen Künstler*innen demnach komplett leer aus. Dass die so nicht mehr ausgezahlten Gelder auf die Tracks verteilt werden, die mehr als 1.000 Mal gestreamt wurden, bedeute eine wirtschaftliche Umverteilung in Millionenhöhe.</p>
<p><em>&#8222;Man könnte argumentieren, dass es für 1.000 Streams insgesamt keine fünf Euro gibt. Dabei bleibt aber außer Acht, dass es Künstler*innen gibt, bei denen gleich mehrere Songs in ihrem Katalog nicht diese Schwelle erreichen. Diesen Artists fehlt dann insgesamt dennoch ein nennenswerter Betrag pro Jahr. Abgesehen davon hat es nichts mit Wertschätzung oder Respekt zu tun, eine künstlerische Leistung schlicht nicht mehr zu vergüten&#8220;</em>, erläutert Christopher Annen, Vorstandsvorsitzender von PRO MUSIK.</p>
<p><em>&#8222;Sollte Spotify diese Pläne tatsächlich so umsetzen wollen, wäre das schockierend. Seit wann darf der Lizenznehmende entscheiden, ob er die vertraglich vereinbarte Bezahlung leisten will oder nicht? Zudem gibt es ein gesetzliches Recht auf angemessene Vergütung für jede wirtschaftliche Musiknutzung. Wenn Spotify diese nun vorenthalten will, ist das für uns nicht hinnehmbar. Das gilt umso mehr, da Spotify die betroffenen Tracks weiter anbieten will und der Schwellenwert willkürlich gewählt zu sein scheint&#8220;</em>, ergänzt Dr. Birte Wiemann, Vorstandsvorsitzende des VUT. Beide Verbände lehnen die oben genannte Veränderung des Spotify-Vergütungsmodells ab. Weiterhin fordern sie den Marktführer dazu auf, ausnahmslos nutzungsbasiert zu vergüten und auch mit Künstler*innen und Independent-Vertreter*innen der Branche über Neuerungen in der Vergütungsstruktur ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/news/gemeinsames-statement-von-vut-pro-musik-zum-voraussichtlichen-spotify-verguetungsmodell/">Gemeinsames Statement von VUT &#038; PRO MUSIK zum voraussichtlichen Spotify-Vergütungsmodell</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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