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	<title>CD Reviews Archiv - Melodiva</title>
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	<description>Female Music Network</description>
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	<item>
		<title>Elektrolyte</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/elektrolyte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 05:00:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Flute’n’Bass goes Electric! Die Querflötistin Stephanie Wagner und der Bassist Norbert Dömling nehmen jede Herausforderung an. Dass sie ohne Harmonie- und Rhythmusinstrumente auskommen und man diese nicht vermisst, ist seit ihrem Debüt „Traces“ (2023) klar – jetzt erweitert das Duo seine Möglichkeiten mit einem elektrifizierten Instrumentarium. C-, Alt- und Bass-Flöte treffen auf E-Bass und 6-string fretless Bass und beide Musiker*innen arbeiten mit Effekten und Live-Looping. Alles entsteht im Moment, jedes Stück wird zum Unikat. Mit Beatboxing und der Vielzahl von Spieltechniken, die die beiden lässig aus dem Hut zaubern, lässt sich da schon eine Menge anstellen. Solostimmen sind im Spotlight, dann treten sie in den Hintergrund und werden zur Begleitung, machen Platz für Neues, virtuose Duette wechseln sich mit freien Improvisationscollagen ab. Ihre Musik entführt uns in zauberhafte Klanglandschaften wie die Wälder und Lüfte, in denen Vögel zuhause sind („Birdlife“) oder die eigentümliche Stimmung auf dem Mars, daneben gibt es jede Menge groovige Improvisationen („Subsonic“, „Groove Jam Loop“, „Loop Pool“).&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Flute’n’Bass goes Electric! Die Querflötistin Stephanie Wagner und der Bassist Norbert Dömling nehmen jede Herausforderung an. Dass sie ohne Harmonie- und Rhythmusinstrumente auskommen und man diese nicht vermisst, ist seit ihrem Debüt „Traces“ (2023) klar – jetzt erweitert das Duo seine Möglichkeiten mit einem elektrifizierten Instrumentarium. C-, Alt- und Bass-Flöte treffen auf E-Bass und 6-string fretless Bass und beide Musiker*innen arbeiten mit Effekten und Live-Looping. Alles entsteht im Moment, jedes Stück wird zum Unikat. Mit Beatboxing und der Vielzahl von Spieltechniken, die die beiden lässig aus dem Hut zaubern, lässt sich da schon eine Menge anstellen. Solostimmen sind im Spotlight, dann treten sie in den Hintergrund und werden zur Begleitung, machen Platz für Neues, virtuose Duette wechseln sich mit freien Improvisationscollagen ab. Ihre Musik entführt uns in zauberhafte Klanglandschaften wie die Wälder und Lüfte, in denen Vögel zuhause sind („Birdlife“) oder die eigentümliche Stimmung auf dem Mars, daneben gibt es jede Menge groovige Improvisationen („Subsonic“, „Groove Jam Loop“, „Loop Pool“).&nbsp;<a href="https://newsletter.melodiva.de/mailster/10418/c87711fda3e936d8935cec6fbbe4e595/aHR0cHM6Ly95b3V0dS5iZS9RTDJoZVpBSkVtQT9zaT1hMkRNS3l5RmlyZkVUNlho" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tiny Little Boat</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/tiny-little-boat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 05:00:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Debütalbum &#8222;Egocentric Vision&#8220; der Wiener Musikerin Anja Obermayer aka Anja Om (voc, p, g, Floor Tom) entstand in der Pandemie und bestand zu&#160;„99% Prozent aus chorischen Stimmen“, die sie zuhause aufgenommen hatte. 2024 war es in allen Kategorien des Österreichischen Jazzpreises nominiert.&#160;„Danach war klar, ich muss die nun live auf die Bühne bringen. Dafür habe ich ein paar meiner liebsten Sänger*innen aus Österreich zusammengetrommelt und obendrauf einen Chor aus Graz engagiert&#8220;, sagt Obermayer. Aus Anja Om wurde so der Anja Om Plus Chor. Jüngst hat sie mit Lucia Leena (voc), Ursula Reicher (voc, p, Floor tom), Mira Perusich (voc, Floor Tom), Veronika Sterrer (voc, Synth Bass) und Ricarda Oberneder (voc) das neue Album „Tiny Little Boat“ aufgenommen. Die Band ist eine Art Supergroup, denn alle sind selbst Solokünstlerinnen oder Frontfrauen in anderen Bands. Der kraftvolle Opener „Last Apology“ weist den Weg: ihr „Vocal Chamber Pop“ ist meisterlich arrangiert. Den Untiefen der Liebe, in denen man sich zwischen Hingabe und Selbstbehauptung ausbalancieren muss und manchmal den inneren Kompass verliert, begegnen die sechs Musikerinnen mit kollektiver Stimmpower,&#160;„hoffnungsvoller Stärke und kühner Entschlossenheit“. An diesem kleinen Boot werden nicht nur A Cappella-Fans und feministisch Bewegte eine Freude haben.&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Debütalbum &#8222;Egocentric Vision&#8220; der Wiener Musikerin Anja Obermayer aka Anja Om (voc, p, g, Floor Tom) entstand in der Pandemie und bestand zu&nbsp;<em>„99% Prozent aus chorischen Stimmen“</em>, die sie zuhause aufgenommen hatte. 2024 war es in allen Kategorien des Österreichischen Jazzpreises nominiert.&nbsp;<em>„Danach war klar, ich muss die nun live auf die Bühne bringen. Dafür habe ich ein paar meiner liebsten Sänger*innen aus Österreich zusammengetrommelt und obendrauf einen Chor aus Graz engagiert&#8220;</em>, sagt Obermayer. Aus Anja Om wurde so der Anja Om Plus Chor. Jüngst hat sie mit Lucia Leena (voc), Ursula Reicher (voc, p, Floor tom), Mira Perusich (voc, Floor Tom), Veronika Sterrer (voc, Synth Bass) und Ricarda Oberneder (voc) das neue Album „Tiny Little Boat“ aufgenommen. Die Band ist eine Art Supergroup, denn alle sind selbst Solokünstlerinnen oder Frontfrauen in anderen Bands. Der kraftvolle Opener „Last Apology“ weist den Weg: ihr „Vocal Chamber Pop“ ist meisterlich arrangiert. Den Untiefen der Liebe, in denen man sich zwischen Hingabe und Selbstbehauptung ausbalancieren muss und manchmal den inneren Kompass verliert, begegnen die sechs Musikerinnen mit kollektiver Stimmpower,&nbsp;<em>„hoffnungsvoller Stärke und kühner Entschlossenheit“</em>. An diesem kleinen Boot werden nicht nur A Cappella-Fans und feministisch Bewegte eine Freude haben.&nbsp;<a href="https://newsletter.melodiva.de/mailster/10418/c87711fda3e936d8935cec6fbbe4e595/aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vd2F0Y2g_dj16NFU5aHUxTkNUTQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ntjam Rosie</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/ntjam-rosie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 05:00:28 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=125195</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 41jährige niederländisch-kamerunische Sängerin lebt seit ihrer Kindheit in Rotterdam, wo sie den Master in Gesang machte: Das hört man, setzt sie doch ihre weiche, angenehme Stimme so gekonnt federleicht, jazzig-beweglich ein, dass das Zuhören eine wahre Freude ist! Die allesamt selbst komponierten und getexteten Lieder bewegen sich in einem Spektrum zwischen sanftem&#160; R&#38;B, Soul, Jazz und Pop mit afrikanischen Einsprengseln, die sich v.a. im Einsatz von Percussion zeigen. Auch die Produktion – ebenfalls unter ihrer Ägide &#8211; gefällt mit perfekter, nie aufdringlicher Begleitung und gekonnt eingesetzter Mehrstimmigkeit. Die englischen Texte wechseln ab und an zur kamerunischen Sprache Bulu – dankenswerterweise liefert das Booklet jeweils die englische Übersetzung. Ntjam Rosie betont, dass dieses ihr 9. Album „… die Rückkehr zu dem bedeutet, was wirklich wichtig ist“. Das ist für sie vor allem ihr wieder erstarkter christlicher Glaube („Whose I Am“, „Mos Ose“), dazu Liebe („In Your Arms“) oder die weitergegebene Weisheit der Mütter („Mama“) &#8211;&#160; all das im Licht ihres persönlichen Wachstums und erstarkter emotionaler Klarheit. Ein schönes und Mut machendes Werk, gerade in diesen Zeiten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 41jährige niederländisch-kamerunische Sängerin lebt seit ihrer Kindheit in Rotterdam, wo sie den Master in Gesang machte: Das hört man, setzt sie doch ihre weiche, angenehme Stimme so gekonnt federleicht, jazzig-beweglich ein, dass das Zuhören eine wahre Freude ist! Die allesamt selbst komponierten und getexteten Lieder bewegen sich in einem Spektrum zwischen sanftem&nbsp; R&amp;B, Soul, Jazz und Pop mit afrikanischen Einsprengseln, die sich v.a. im Einsatz von Percussion zeigen. Auch die Produktion – ebenfalls unter ihrer Ägide &#8211; gefällt mit perfekter, nie aufdringlicher Begleitung und gekonnt eingesetzter Mehrstimmigkeit. Die englischen Texte wechseln ab und an zur kamerunischen Sprache Bulu – dankenswerterweise liefert das Booklet jeweils die englische Übersetzung. Ntjam Rosie betont, dass dieses ihr 9. Album „… die Rückkehr zu dem bedeutet, was wirklich wichtig ist“. Das ist für sie vor allem ihr wieder erstarkter christlicher Glaube („Whose I Am“, „Mos Ose“), dazu Liebe („In Your Arms“) oder die weitergegebene Weisheit der Mütter („Mama“) &#8211;&nbsp; all das im Licht ihres persönlichen Wachstums und erstarkter emotionaler Klarheit. Ein schönes und Mut machendes Werk, gerade in diesen Zeiten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sinfonico</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/sinfonico/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 05:00:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=125439</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ausdrucksstarker Gesang, lebendige Arrangements, und eine große Freude am gemeinsamen Musizieren. Auf „Sinfonico“ präsentieren die kapverdische Sängerin und Songwriterin Mariana Ramos, langjährige musikalische Weggefährt*innen und das von dem Komponisten Marc-Olivier Dupin geleitete Orchestre National des Pays de la Loire eine einnehmend reizvolle Verflechtung verschiedener musikalischer Stile und Traditionen. Anlass für dieses besondere Album war die fünfzigjährige Unabhängigkeit Cabo Verdes, das für Ramos auch nach der frühen Emigration mit ihren Eltern nach Frankreich stets identitärer Referenz- und Ankerpunkt blieb. In zwölf feinfühlig von Dupin arrangierten Auswahlstücken aus Ramos&#8216; mehr als 25 Jahre umfassendem Repertoire entführen die Musiker*innen Zuhörende in unterschiedlichste Klang- und Gefühlswelten. Mal umschmeicheln getragene Streicher und vogelähnliche Bläser die warme Stimme der Sängerin wie ein lebendig gewordenes Landschaftsbild („Di Dor Em Or“), mal verschmelzen Percussionrhythmen, oszillierende Orchesterklänge und dramatisch-sehnsuchtsvoller Gesang zur mitreißenden Impression intensiver Gefühlsströme („Mundo Ça Cré“). Neben faszinierenden Klangkulissen zeichnet sich „Sinfonico“ vor allem durch seine tänzerische Leichtigkeit und Lebensfreude aus. Während „Dançador“, „Mariana“ und „So Samba“ von dem quirligen Zusammenspiel aus rhythmischer Percussion, erzählendem Gesang, flinken Gitarren, schwungvollen Streichern und kommentierend eingeworfenen Bläsern bestimmt sind, stehen bei „Fidje Terra Da Gloria“ und „Beleza“ schnelle Tempi und der leidenschaftliche Einsatz des vollen orchestralen Klangspektrums im Zentrum. Ein kunstreiches Album, voll charmanter kreativer Synergien!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausdrucksstarker Gesang, lebendige Arrangements, und eine große Freude am gemeinsamen Musizieren. Auf „Sinfonico“ präsentieren die kapverdische Sängerin und Songwriterin Mariana Ramos, langjährige musikalische Weggefährt*innen und das von dem Komponisten Marc-Olivier Dupin geleitete Orchestre National des Pays de la Loire eine einnehmend reizvolle Verflechtung verschiedener musikalischer Stile und Traditionen. Anlass für dieses besondere Album war die fünfzigjährige Unabhängigkeit Cabo Verdes, das für Ramos auch nach der frühen Emigration mit ihren Eltern nach Frankreich stets identitärer Referenz- und Ankerpunkt blieb.</p>
<p>In zwölf feinfühlig von Dupin arrangierten Auswahlstücken aus Ramos&#8216; mehr als 25 Jahre umfassendem Repertoire entführen die Musiker*innen Zuhörende in unterschiedlichste Klang- und Gefühlswelten. Mal umschmeicheln getragene Streicher und vogelähnliche Bläser die warme Stimme der Sängerin wie ein lebendig gewordenes Landschaftsbild („Di Dor Em Or“), mal verschmelzen Percussionrhythmen, oszillierende Orchesterklänge und dramatisch-sehnsuchtsvoller Gesang zur mitreißenden Impression intensiver Gefühlsströme („Mundo Ça Cré“).</p>
<p>Neben faszinierenden Klangkulissen zeichnet sich „Sinfonico“ vor allem durch seine tänzerische Leichtigkeit und Lebensfreude aus. Während „Dançador“, „Mariana“ und „So Samba“ von dem quirligen Zusammenspiel aus rhythmischer Percussion, erzählendem Gesang, flinken Gitarren, schwungvollen Streichern und kommentierend eingeworfenen Bläsern bestimmt sind, stehen bei „Fidje Terra Da Gloria“ und „Beleza“ schnelle Tempi und der leidenschaftliche Einsatz des vollen orchestralen Klangspektrums im Zentrum. Ein kunstreiches Album, voll charmanter kreativer Synergien!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Poesie &#038; Widerstand</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/poesie-widerstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:14:09 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=125353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sarah Lesch gehört zu den bekanntesten Stimmen der deutschsprachigen Liedermacherszene. Sie tourt seit über 10 Jahren durch die Lande und überzeugt Kritiker*innen und Publikum mit ihrem Stil, der poetische Intimität mit politischer Klarheit verbindet. Ihr neues Album tut genau das: es ist lauter Einspruch und leiser Trost zugleich. Das Album startet mit einem Plädoyer für Zivilcourage, Zusammenhalt und Haltung in krisenhaften Zeiten und dem Appell, sich keine Angst machen zu lassen, sondern in der Liebe zu bleiben („Plädoyer“). Im countryesken Liebeslied „Zwei von Liebe“ geht es um die falsche Liebe, die sich leider immer ziemlich richtig anfühlt. Bei „Anna-Lisa“ nimmt sie die heutige Gesellschaft aufs Korn, in der alle nur nach Selbstoptimierung streben und keine*r mehr auf sein Herz hört und die eigenen Träume verfolgt. Und da sind bittersüße Songs voller Traurigkeit über verpasstes Leben („Verschlafene Trauer“), aber auch Trost mit dem liebevollen Blick auf sich selbst, wenn mal keine Zuversicht übrig ist und man erst Kraft für den Widerstand sammeln muss („Heute“). Es sind eher leise Lieder, mit filigranem Gitarrenklängen, feinem Bassspiel und dezenten Drums begleitet, die aber umso eindringlicher wirken.&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sarah Lesch gehört zu den bekanntesten Stimmen der deutschsprachigen Liedermacherszene. Sie tourt seit über 10 Jahren durch die Lande und überzeugt Kritiker*innen und Publikum mit ihrem Stil, der poetische Intimität mit politischer Klarheit verbindet. Ihr neues Album tut genau das: es ist lauter Einspruch und leiser Trost zugleich. Das Album startet mit einem Plädoyer für Zivilcourage, Zusammenhalt und Haltung in krisenhaften Zeiten und dem Appell, sich keine Angst machen zu lassen, sondern in der Liebe zu bleiben („Plädoyer“). Im countryesken Liebeslied „Zwei von Liebe“ geht es um die falsche Liebe, die sich leider immer ziemlich richtig anfühlt. Bei „Anna-Lisa“ nimmt sie die heutige Gesellschaft aufs Korn, in der alle nur nach Selbstoptimierung streben und keine*r mehr auf sein Herz hört und die eigenen Träume verfolgt. Und da sind bittersüße Songs voller Traurigkeit über verpasstes Leben („Verschlafene Trauer“), aber auch Trost mit dem liebevollen Blick auf sich selbst, wenn mal keine Zuversicht übrig ist und man erst Kraft für den Widerstand sammeln muss („Heute“). Es sind eher leise Lieder, mit filigranem Gitarrenklängen, feinem Bassspiel und dezenten Drums begleitet, die aber umso eindringlicher wirken.&nbsp;<a href="https://newsletter.melodiva.de/mailster/10418/c87711fda3e936d8935cec6fbbe4e595/aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vd2F0Y2g_dj1waWRidDIwR0ctNA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>GOOD GIRL</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/good-girl-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:56:52 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=125248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;GOOD GIRL&#8220; veröffentlicht die Berliner Band REMOTE BONDAGE ihr Debütalbum, das sowohl genretechnisch als auch thematisch angenehm abwechslungsreich bleibt. Das Album fühlt sich ein bisschen an wie die Zwanziger: irgendwo zwischen dem Gefühl, ständig hinterherzuhängen, feministischen Statements, nostalgischen Kindheitserinnerungen, Gammelhandtüchern im WG-Bad und all dem Chaos, das in der Welt um uns herum auch noch passiert. In den Lyrics kann sich vermutlich jede*r an der einen oder anderen Stelle wiederfinden. Gleich der Opener &#8222;GOOD GIRL (go to hell)” zeigt klare Haltung: REMOTE BONDAGE brechen mit &#8222;weiblichen&#8220; Verhaltensregeln und fordern dazu auf, laut zu sein und endlich Raum einzunehmen – das &#8222;good girl&#8220; eben in die Hölle zu schicken. In “Ode an die Periode” besingen sie das ehemalige Tabuthema und monatliche (Nicht-)Lieblingsereignis aller Menschen mit Uterus &#8211; humorvoll, unverblümt und sogar mit überraschenden Opernelementen. Mit „So kann’s nicht bleiben“ wird der Ton ernster. Die Band greift die unterschwellig lauernde Grausamkeit des aktuellen Weltgeschehens auf und fragt: „Woll’n wir nicht alle das Gleiche? Wir wollen leben, doch geh’n über Leichen.“ Doch das Album bleibt nicht in der Schwere hängen: Ein besonderes Highlight ist das Feature mit der Punkband NIKRA. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: &#8222;Wer hat gesagt, es kann nur eine geben?“ (Madonna vs. Britney) und kritisieren die ständige Vergleichskultur, der Frauen in der Öffentlichkeit ausgesetzt sind.REMOTE BONDAGE greifen alles in allem Themen auf, denen viele von uns vermutlich alltäglich begegnen und verpacken diese in einem sehr gelungenen Debüt voller Humor, Liebe, Wut und Gesellschaftskritik, das ehrlich und empowernd wirkt.</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/good-girl-2/">GOOD GIRL</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8222;GOOD GIRL&#8220; veröffentlicht die Berliner Band REMOTE BONDAGE ihr Debütalbum, das sowohl genretechnisch als auch thematisch angenehm abwechslungsreich bleibt. Das Album fühlt sich ein bisschen an wie die Zwanziger: irgendwo zwischen dem Gefühl, ständig hinterherzuhängen, feministischen Statements, nostalgischen Kindheitserinnerungen, Gammelhandtüchern im WG-Bad und all dem Chaos, das in der Welt um uns herum auch noch passiert. In den Lyrics kann sich vermutlich jede*r an der einen oder anderen Stelle wiederfinden. Gleich der Opener &#8222;GOOD GIRL (go to hell)” zeigt klare Haltung: REMOTE BONDAGE brechen mit &#8222;weiblichen&#8220; Verhaltensregeln und fordern dazu auf, laut zu sein und endlich Raum einzunehmen – das &#8222;good girl&#8220; eben in die Hölle zu schicken. In “Ode an die Periode” besingen sie das ehemalige Tabuthema und monatliche (Nicht-)Lieblingsereignis aller Menschen mit Uterus &#8211; humorvoll, unverblümt und sogar mit überraschenden Opernelementen. Mit „So kann’s nicht bleiben“ wird der Ton ernster. Die Band greift die unterschwellig lauernde Grausamkeit des aktuellen Weltgeschehens auf und fragt: „Woll’n wir nicht alle das Gleiche? Wir wollen leben, doch geh’n über Leichen.“ Doch das Album bleibt nicht in der Schwere hängen: Ein besonderes Highlight ist das Feature mit der Punkband NIKRA. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: &#8222;Wer hat gesagt, es kann nur eine geben?“ (Madonna vs. Britney) und kritisieren die ständige Vergleichskultur, der Frauen in der Öffentlichkeit ausgesetzt sind.REMOTE BONDAGE greifen alles in allem Themen auf, denen viele von uns vermutlich alltäglich begegnen und verpacken diese in einem sehr gelungenen Debüt voller Humor, Liebe, Wut und Gesellschaftskritik, das ehrlich und empowernd wirkt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Naked Rat Dance</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/naked-rat-dance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 05:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Laut, energisch und vor allem tanzbar. So würde ich das aktuelle Album “Naked Rat Dance” des Riot-Grrrl-Elektropunk-Duos&#160;The Guilt&#160;aus Malmö am ehesten beschreiben. Emma Anitchkas Vocals vermitteln eine wunderbar befreiende I-Don&#8217;t-Care-Attitude, während Lizzys Gitarrenriffs dafür sorgen, dass niemand stillsitzen kann. Wie ein YouTube-Kommentar unter ihrem Musikvideo zu “Naked On My Own” treffend beschreibt:&#160;“Punk energy wrapped in neon sparks, I’m obsessed.” The Guilt haben es geschafft, besagte Punk- und Riot-Grrrl-Energy mit elektronischen Elementen zu verbinden und liefern damit den perfekten Soundtrack für ein kathartisches “Wut-Raustanzen”. Das zeigt sich bereits im Opener „Red Light“, der mit treibenden Gitarren und Vocals überzeugt, die zugleich offensiv und erstaunlich leicht wirken. “Weaponry” fängt den “klassischeren” Riot-Grrrl Charakter ein: direkt und ein bisschen rotzig. &#8222;Our Feline House” schließlich gilt als eine queere Hymne und war dementsprechend nicht ohne Grund der offizielle Song der Malmö Pride 2025. Die Lyrics bewegen sich zwischen persönlicheren Themen, gesellschaftskritischen Momenten und natürlich der puren Lust, einfach zu tanzen. Wer wie ich ein Fan von female rage und Songs mit Moshpit-Charakter ist, kann mit diesem Album definitiv nichts falsch machen.&#160;Video</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/naked-rat-dance/">Naked Rat Dance</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut, energisch und vor allem tanzbar. So würde ich das aktuelle Album “Naked Rat Dance” des Riot-Grrrl-Elektropunk-Duos&nbsp;<em>The Guilt</em>&nbsp;aus Malmö am ehesten beschreiben. Emma Anitchkas Vocals vermitteln eine wunderbar befreiende I-Don&#8217;t-Care-Attitude, während Lizzys Gitarrenriffs dafür sorgen, dass niemand stillsitzen kann. Wie ein YouTube-Kommentar unter ihrem Musikvideo zu “Naked On My Own” treffend beschreibt:&nbsp;<em>“Punk energy wrapped in neon sparks, I’m obsessed.”</em> The Guilt haben es geschafft, besagte Punk- und Riot-Grrrl-Energy mit elektronischen Elementen zu verbinden und liefern damit den perfekten Soundtrack für ein kathartisches “Wut-Raustanzen”. Das zeigt sich bereits im Opener „Red Light“, der mit treibenden Gitarren und Vocals überzeugt, die zugleich offensiv und erstaunlich leicht wirken. “Weaponry” fängt den “klassischeren” Riot-Grrrl Charakter ein: direkt und ein bisschen rotzig. &#8222;Our Feline House” schließlich gilt als eine queere Hymne und war dementsprechend nicht ohne Grund der offizielle Song der Malmö Pride 2025. Die Lyrics bewegen sich zwischen persönlicheren Themen, gesellschaftskritischen Momenten und natürlich der puren Lust, einfach zu tanzen. Wer wie ich ein Fan von female rage und Songs mit Moshpit-Charakter ist, kann mit diesem Album definitiv nichts falsch machen.&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6Rrftkha7NA" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/naked-rat-dance/">Naked Rat Dance</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zagate</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/zagate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:00:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die in einem Arbeiterviertel in Algier aufgewachsene, mehrfach preisgekrönte Musikerin Souad Massi lebt seit 1999 in Frankreich. Ihr neues Album heißt „Zagate“ und es präsentiert&#160;„elf brennende Fragmente, in denen Rock, Blues und Afrobeat das Gerücht einer Welt transportieren, die ins Wanken geraten ist: Kriege, Hass, verwüstete Länder, unschuldige Opfer“. Der Titel leitet sich von dem in Algerien verwendeten Begriff „ça se gâte“ ab, der eine Lage umschreibt, die sich verschlechtert. Sie wolle Schönes und Gutes hervorrufen, aber vor allem auch anklagen, sagt sie über ihr Album. So macht sie Armut, Kinderarbeit, Ausbeutung und Rassismus zu Themen ihrer Songs. Mit einer hochkarätigen Band, die zum großen Teil aus britischen Begleitmusikern von Robert Plant besteht, hat sie mit &#8222;Zagate&#8220; einen ungewöhnlichen Soundtrack aufgenommen, der Folk, Rock und nordafrikanische Klängen und Rhythmen vereint. Mit dem Rapper Gaël Faye erinnert sie in „D’Ici, de là-bas“ daran, dass Schmerz keine Grenzen kennt, Blut nur&#160;eine&#160;Farbe hat und dass die Menschen eins sind. Im zweiteiligen Track „L’Equation“ (Gleichung) beschreibt sie, wie Unwissenheit zu Gewalt führt. Das Album&#160;&#8222;vermittelt die Wut, die Zärtlichkeit und das Licht all dessen, was ich nicht länger verschweigen konnte“, schreibt Massi.&#160;Video&#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die in einem Arbeiterviertel in Algier aufgewachsene, mehrfach preisgekrönte Musikerin Souad Massi lebt seit 1999 in Frankreich. Ihr neues Album heißt „Zagate“ und es präsentiert&nbsp;<em>„elf brennende Fragmente, in denen Rock, Blues und Afrobeat das Gerücht einer Welt transportieren, die ins Wanken geraten ist: Kriege, Hass, verwüstete Länder, unschuldige Opfer“</em>. Der Titel leitet sich von dem in Algerien verwendeten Begriff „ça se gâte“ ab, der eine Lage umschreibt, die sich verschlechtert. Sie wolle Schönes und Gutes hervorrufen, aber vor allem auch anklagen, sagt sie über ihr Album. So macht sie Armut, Kinderarbeit, Ausbeutung und Rassismus zu Themen ihrer Songs. Mit einer hochkarätigen Band, die zum großen Teil aus britischen Begleitmusikern von Robert Plant besteht, hat sie mit &#8222;Zagate&#8220; einen ungewöhnlichen Soundtrack aufgenommen, der Folk, Rock und nordafrikanische Klängen und Rhythmen vereint. Mit dem Rapper Gaël Faye erinnert sie in „D’Ici, de là-bas“ daran, dass Schmerz keine Grenzen kennt, Blut nur&nbsp;<em>eine</em>&nbsp;Farbe hat und dass die Menschen eins sind. Im zweiteiligen Track „L’Equation“ (Gleichung) beschreibt sie, wie Unwissenheit zu Gewalt führt. Das Album<em>&nbsp;&#8222;vermittelt die Wut, die Zärtlichkeit und das Licht all dessen, was ich nicht länger verschweigen konnte“</em>, schreibt Massi.&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=OSUpN8DtkeA&amp;t=19s" target="_blank" rel="noopener">Video&nbsp;</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lost Pieces</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/lost-pieces/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 05:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Youn Sun Nah aus Seoul wuchs in einer musikalischen Familie auf, sang in ihren Zwanzigern mit dem Korean Symphony Orchestra Gospel und trat in Musicals auf. Sie studierte Jazz und französischen Chanson und schaffte 2001 mit ihrem Debütalbum „Reflet“ den Durchbruch. Nach ihrem ersten Album mit ausschließlich eigenen Songs (&#8222;Waking World“), kehrt die preisgekrönte Sängerin, Songwriterin und Performerin jetzt mit „Lost Pieces“ zurück. Darauf zieht sie alle Register! Mit ihrer facettenreichen, kraftvollen Stimme singt sie mit viel Gefühl von schlaflosen Nächten voller Liebeskummer, zeichnet eine „Karte des Schmerzes“, sehnt sich nach einem Zuhause. „Still a stranger to my home &#124; I&#8217;d return, but where&#8217;s the place &#124; Where I can rest and just be me &#124; And find the place where I feel free?“, heißt es im großartigen „My Home“. Andere Songs handeln von Liebesbeziehungen, die sie bereut oder vom Kollaps der Welt. Jeder Song ist ein Kleinod für sich, mit markanten Melodien, toll gestalteten Klanglandschaften und expressivem Gesang. Alles greift auf spannende Weise ineinander in diesen komplett in Eigenregie geschriebenen und komponierten Tracks: Streicher, E-Gitarren, Mandoline, Marimba, Vibrafon, Bläser und vieles mehr, songdienlich und sparsam zum Einsatz gebracht. Im März live in Deutschland&#160;zu erleben.&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Youn Sun Nah aus Seoul wuchs in einer musikalischen Familie auf, sang in ihren Zwanzigern mit dem Korean Symphony Orchestra Gospel und trat in Musicals auf. Sie studierte Jazz und französischen Chanson und schaffte 2001 mit ihrem Debütalbum „Reflet“ den Durchbruch. Nach ihrem ersten Album mit ausschließlich eigenen Songs (&#8222;Waking World“), kehrt die preisgekrönte Sängerin, Songwriterin und Performerin jetzt mit „Lost Pieces“ zurück. Darauf zieht sie alle Register! Mit ihrer facettenreichen, kraftvollen Stimme singt sie mit viel Gefühl von schlaflosen Nächten voller Liebeskummer, zeichnet eine „Karte des Schmerzes“, sehnt sich nach einem Zuhause. „<em>Still a stranger to my home | I&#8217;d return, but where&#8217;s the place | Where I can rest and just be me | And find the place where I feel free?“</em>, heißt es im großartigen „My Home“. Andere Songs handeln von Liebesbeziehungen, die sie bereut oder vom Kollaps der Welt. Jeder Song ist ein Kleinod für sich, mit markanten Melodien, toll gestalteten Klanglandschaften und expressivem Gesang. Alles greift auf spannende Weise ineinander in diesen komplett in Eigenregie geschriebenen und komponierten Tracks: Streicher, E-Gitarren, Mandoline, Marimba, Vibrafon, Bläser und vieles mehr, songdienlich und sparsam zum Einsatz gebracht. Im März live in <a href="https://www.younsunnah.com/dates/" target="_blank" rel="noopener">Deutschland</a>&nbsp;zu erleben.&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=NiZqv_8xiLM&amp;t=7s" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Transparent</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/transparent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 06:00:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jazzpianistin und Komponistin Monika Herzig engagiert sich seit vielen Jahren für Gendergerechtigkeit in der Musik. Auf ihrem neuen Album setzt sie jetzt ein weiteres mutiges Statement, das sich der grassierenden Transphobie in den USA entgegenstellt. Trans* Personen werden dort zunehmend negiert und ausgrenzt, allein 2025 wurden mehr als 120 Anti-Transgesetze verabschiedet. Herzig nutzte eine mehrwöchige Künstlerresidenz, um sich diesem wichtigen Thema mit ihrer Band zu widmen. Herzig und ihr Partner Peter Kienle (Gitarre) sind selbst Eltern einer Trans* Person, sie haben aber auch intensive Gespräche mit anderen Eltern von Transgender Kids geführt. Diese gesammelten Erfahrungen haben sie auf &#8222;Transparent&#8220; in klug gestaltete Musik gegossen. Da ist zum einen das Glück darüber, in der neuen Identität endlich die eigene Stimme gefunden zu haben („Look Out“, „Invincible“) und wie es ist, die Wandlung als Familie liebevoll zu begleiten (&#8222;Dance In Harmony&#8220;). Auf der anderen Seite müssen sie erleben, wie ihre Kinder zu Sündenbocken erklärt und ausgegrenzt werden („Shadow“). Monika Herzig und ihre sechsköpfige Band &#8211; u.a. mit der Mexikanerin Karina Colis am Schlagzeug &#8211; haben aus diesen emotionalen Achterbahnfahrten eine spannungsreiche, vielschichtige und rhythmisch komplexe Jazzmusik gemacht. Das Album schließt mit einer eigenwilligen Instrumentalversion von „Your Song“ von Elton John. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jazzpianistin und Komponistin Monika Herzig engagiert sich seit vielen Jahren für Gendergerechtigkeit in der Musik. Auf ihrem neuen Album setzt sie jetzt ein weiteres mutiges Statement, das sich der grassierenden Transphobie in den USA entgegenstellt. Trans* Personen werden dort zunehmend negiert und ausgrenzt, allein 2025 wurden mehr als 120 Anti-Transgesetze verabschiedet. Herzig nutzte eine mehrwöchige Künstlerresidenz, um sich diesem wichtigen Thema mit ihrer Band zu widmen. Herzig und ihr Partner Peter Kienle (Gitarre) sind selbst Eltern einer Trans* Person, sie haben aber auch intensive Gespräche mit anderen Eltern von Transgender Kids geführt. Diese gesammelten Erfahrungen haben sie auf &#8222;Transparent&#8220; in klug gestaltete Musik gegossen. Da ist zum einen das Glück darüber, in der neuen Identität endlich die eigene Stimme gefunden zu haben („Look Out“, „Invincible“) und wie es ist, die Wandlung als Familie liebevoll zu begleiten (&#8222;Dance In Harmony&#8220;). Auf der anderen Seite müssen sie erleben, wie ihre Kinder zu Sündenbocken erklärt und ausgegrenzt werden („Shadow“). Monika Herzig und ihre sechsköpfige Band &#8211; u.a. mit der Mexikanerin Karina Colis am Schlagzeug &#8211; haben aus diesen emotionalen Achterbahnfahrten eine spannungsreiche, vielschichtige und rhythmisch komplexe Jazzmusik gemacht. Das Album schließt mit einer eigenwilligen Instrumentalversion von „Your Song“ von Elton John. <a href="https://www.instagram.com/p/DVdQ6ZLD7aQ/" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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