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	<title>CD Reviews Archiv - Melodiva</title>
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	<description>Female Music Network</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Jul 2026 13:02:32 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>The Brightest Sun</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/the-brightest-sun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 05:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geburt eines Kindes ist ein einschneidendes Erlebnis, das radikale Veränderungen mit sich bringt, die sich auch auf den Prozess des kreativen Arbeitens auswirken. Die italienische Bassistin und Komponistin Ilaria Capalbo hat diese Lebensphase in Sprachnotizen, Skizzen, Post-It-Zettel und kurzen Aufnahmen festgehalten und sie in ihr zweites Album „The Brightest Sun“ einfließen lassen. „Ich wollte die Verletzlichkeit einer zarten und angehaltenen Zeit vermitteln, die ich als eine Landschaft in Erinnerung habe, die zugleich zerbrochen und emporstrebend war“, beschreibt sie ihren Ansatz. Umgesetzt hat die studierte Klangkünstlerin das Album mit Musikern an Saxofonen, Klarinette, Gitarre und Schlagzeug, die sie aus Stockholm kennt, wo sie studiert hat und heute lebt. Der Soundtrack beginnt spannend und ein wenig unheilvoll mit dem Opener „Arrival“ und fängt das Chaos der Geburt wunderbar ein. Beim stimmungsvollen „Little Tiger“ hat sich schon eine überbordende neue Harmonie eingestellt, beim letzten titelgebenden Stück wechseln sich Ruhe und Klarheit mit noch Ungeordnetem ab. Die Musik verwebt experimentelle Musik mit Rock, freier Improvisation und Indie-Musik. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geburt eines Kindes ist ein einschneidendes Erlebnis, das radikale Veränderungen mit sich bringt, die sich auch auf den Prozess des kreativen Arbeitens auswirken. Die italienische Bassistin und Komponistin Ilaria Capalbo hat diese Lebensphase in Sprachnotizen, Skizzen, Post-It-Zettel und kurzen Aufnahmen festgehalten und sie in ihr zweites Album „The Brightest Sun“ einfließen lassen. „<em>Ich wollte die Verletzlichkeit einer zarten und angehaltenen Zeit vermitteln, die ich als eine Landschaft in Erinnerung habe, die zugleich zerbrochen und emporstrebend war</em>“, beschreibt sie ihren Ansatz. Umgesetzt hat die studierte Klangkünstlerin das Album mit Musikern an Saxofonen, Klarinette, Gitarre und Schlagzeug, die sie aus Stockholm kennt, wo sie studiert hat und heute lebt. Der Soundtrack beginnt spannend und ein wenig unheilvoll mit dem Opener „Arrival“ und fängt das Chaos der Geburt wunderbar ein. Beim stimmungsvollen „Little Tiger“ hat sich schon eine überbordende neue Harmonie eingestellt, beim letzten titelgebenden Stück wechseln sich Ruhe und Klarheit mit noch Ungeordnetem ab. Die Musik verwebt experimentelle Musik mit Rock, freier Improvisation und Indie-Musik. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xZ8kzCdOLBk" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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		<item>
		<title>New Avatar</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/new-avatar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 05:00:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf ihrem dritten Studioalbum „New Avatar“ entwickelt die US-amerikanische Künstlerin Kelela ihre Vision des eigenen, kompromisslosen künstlerischen Ausdrucks weiter. Als Schwarze queere Musikerin in einem männlich geprägten Business, noch dazu mit äthiopischen Wurzeln, musste sie sich schon immer ihren eigenen Weg erkämpfen. Gerade im R&#8217;nB sei „klanglicher Rassismus“ weit verbreitet, zeige sich in der geringen Wertschätzung für die Tiefe und Komplexität des Genres. „I’m reclaiming space“, sagt sie in einem Interview selbstbewusst. Jetzt dürfen die Fans eine weitere Facette von ihr erleben, bei der sie sich mit Schönheit in dunklen Zeiten beschäftigt. „Ich möchte nicht, dass die Musik von dem ablenkt, was wirklich in der Welt vor sich geht; ich möchte, dass sie dir hilft, dich darauf einzulassen (&#8230;) und mit der Schönheit und Freude in Kontakt zu kommen, die du erlebst“. Dazu schenkt uns Kelela ihre wunderbar souligen, in viel Hall gebetteten Gesänge, die auf verzerrte Gitarren treffen, von elektronischen Sounds und tanzbaren Grooves unterlegt. Bei der Kollabo mit Foushee „New Life Forms“ zelebriert sie Sisterhood, in „Bridge“ zeichnet sie mit Pinkpantheress eine unwiderstehliche Anziehung nach. Und natürlich finden Wut, Widerstand und Misogynie auch einen Platz in ihren Lyrics. Eine coole Scheibe. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf ihrem dritten Studioalbum „New Avatar“ entwickelt die US-amerikanische Künstlerin Kelela ihre Vision des eigenen, kompromisslosen künstlerischen Ausdrucks weiter. Als Schwarze queere Musikerin in einem männlich geprägten Business, noch dazu mit äthiopischen Wurzeln, musste sie sich schon immer ihren eigenen Weg erkämpfen. Gerade im R&#8217;nB sei „klanglicher Rassismus“ weit verbreitet, zeige sich in der geringen Wertschätzung für die Tiefe und Komplexität des Genres. „<em>I’m reclaiming space</em>“, sagt sie in einem Interview selbstbewusst. Jetzt dürfen die Fans eine weitere Facette von ihr erleben, bei der sie sich mit Schönheit in dunklen Zeiten beschäftigt. „<em>Ich möchte nicht, dass die Musik von dem ablenkt, was wirklich in der Welt vor sich geht; ich möchte, dass sie dir hilft, dich darauf einzulassen (&#8230;) und mit der Schönheit und Freude in Kontakt zu kommen, die du erlebst</em>“. Dazu schenkt uns Kelela ihre wunderbar souligen, in viel Hall gebetteten Gesänge, die auf verzerrte Gitarren treffen, von elektronischen Sounds und tanzbaren Grooves unterlegt. Bei der Kollabo mit Foushee „New Life Forms“ zelebriert sie Sisterhood, in „Bridge“ zeichnet sie mit Pinkpantheress eine unwiderstehliche Anziehung nach. Und natürlich finden Wut, Widerstand und Misogynie auch einen Platz in ihren Lyrics. Eine coole Scheibe. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PVGVoT339-c" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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		<item>
		<title>Massa</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/massa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 05:00:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von einer Zwangsehe zur Grammy- und Victoire-Nominierung – die malische Musikerin und Schauspielerin Fatoumata Diawara blickt auf einen beachtlichen und rebellischen Werdegang zurück. Zu Beginn des Jahres machte sie von sich reden, als sie als erste schwarze Frau einen Vertrag für eine Gibson Epiphone Gitarre unterschrieb: „Mali hat der Welt die DNA des Blues geschenkt, und Fatoumata haucht diesem Erbe mit ihrer rohen, autodidaktisch erworbenen Kraft neues Leben ein“, heißt es dazu auf ihrer Website. Sie, die 2007 selbst von Rokia Traoré bestärkt wurde, das Gitarrespielen zu erlernen und in Bars in Paris aufzutreten, ist nun zum Role Model geworden. Diawara ist sich dieser Verantwortung bewusst, vor allem live vor Publikum: „I’m telling them, you can do it!“. Ihre neue Scheibe „Massa“ (Das Ewige) ist in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Matthieu Chedid aka -M- entstanden und bietet einen unwiderstehlichen, warmen und strahlenden Blend aus Rock, Blues, Pop, Reggae und traditionellen Elementen ihrer westafrikanischen Heimat. Ihre Songs spiegeln ihr Streben nach der richtigen Balance wider, sind kluge Lebensbetrachtungen und Klagen über die Missstände in unserer Gesellschaft, die negativen Emotionen vor allem in polygam lebenden Familien. „Eine intime Reise zwischen den Welten, geleitet vom Glauben und dem Erbe ihres Vaters“, heißt es in der Ankündigung. Die Musik macht gute Laune, Chöre und ihr typisches Summen („Fala“) hüllen tröstlich warm ein. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von einer Zwangsehe zur Grammy- und Victoire-Nominierung – die malische Musikerin und Schauspielerin Fatoumata Diawara blickt auf einen beachtlichen und rebellischen Werdegang zurück. Zu Beginn des Jahres machte sie von sich reden, als sie als erste schwarze Frau einen Vertrag für eine <a href="https://youtu.be/UuXZORzjqdw?si=k0MfB3wiD-lj5Gvd" target="_blank" rel="noopener">Gibson Epiphone Gitarre</a> unterschrieb: „<em>Mali hat der Welt die DNA des Blues geschenkt, und Fatoumata haucht diesem Erbe mit ihrer rohen, autodidaktisch erworbenen Kraft neues Leben ein</em>“, heißt es dazu auf ihrer Website. Sie, die 2007 selbst von Rokia Traoré bestärkt wurde, das Gitarrespielen zu erlernen und in Bars in Paris aufzutreten, ist nun zum Role Model geworden. Diawara ist sich dieser Verantwortung bewusst, vor allem live vor Publikum: „<em>I’m telling them, you can do it!</em>“. Ihre neue Scheibe „Massa“ (Das Ewige) ist in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Matthieu Chedid aka -M- entstanden und bietet einen unwiderstehlichen, warmen und strahlenden Blend aus Rock, Blues, Pop, Reggae und traditionellen Elementen ihrer westafrikanischen Heimat. Ihre Songs spiegeln ihr Streben nach der richtigen Balance wider, sind kluge Lebensbetrachtungen und Klagen über die Missstände in unserer Gesellschaft, die negativen Emotionen vor allem in polygam lebenden Familien. „<em>Eine intime Reise zwischen den Welten, geleitet vom Glauben und dem Erbe ihres Vaters</em>“, heißt es in der Ankündigung. Die Musik macht gute Laune, Chöre und ihr typisches Summen („Fala“) hüllen tröstlich warm ein. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ozSngD6wl-w" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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		<item>
		<title>Liminal</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/liminal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 05:00:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die renommierte Komponistin und Pianistin Poppy Ackroyd veröffentlichte vor wenigen Wochen mit &#8222;Liminal&#8220; ihr neuestes Album auf Björks Label One Little Independent, in dem sie zu ihrem künstlerischen Kern zurückkehrt: Zum ersten Mal seit ihrem Album &#8222;Feathers“ (2019) sind ausschließlich Flügel und Violine zu hören. Ihr nunmehr siebtes Album markiert eine schwierige Zeit in ihrem Leben, eine Zeit voller Umbrüche, neuem Leben und Tod. “I had such a chaotic few years, but the only way to cope was to allow things to be messy,” sagt sie. Ackroyd hat das Chaotische und Unvollkommene in ihr kreatives Schaffen gelassen und sich dabei neu ins Musikmachen verliebt. In nur drei Monaten hat sie ihre Songskizzen und Improvisationen in zauberhafte Instrumentalmusik gegossen. Durch die Vielzahl von verschiedenen Spieltechniken fällt nicht auf, dass hier lediglich zwei Instrumente zu hören sind. Melodie, Harmonie, Rhythmus und Klangtextur werden ausschließlich den Instrumenten selbst entnommen – von gestrichenen und gezupften Saiten bis hin zu perkussiven Elementen. „Poppy Ackroyd can conjure whole worlds of sound out of the barest essentials“, schreibt Stereogum zutreffend. Es sind intensive, regelrecht hypnotische Instrumentaltracks, die innere Bilder erzeugen und ein tiefe Ruhe ausstrahlen. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die renommierte Komponistin und Pianistin Poppy Ackroyd veröffentlichte vor wenigen Wochen mit &#8222;Liminal&#8220; ihr neuestes Album auf Björks Label <em>One Little Independent</em>, in dem sie zu ihrem künstlerischen Kern zurückkehrt: Zum ersten Mal seit ihrem Album &#8222;Feathers“ (2019) sind ausschließlich Flügel und Violine zu hören. Ihr nunmehr siebtes Album markiert eine schwierige Zeit in ihrem Leben, eine Zeit voller Umbrüche, neuem Leben und Tod. “<em>I had such a chaotic few years, but the only way to cope was to allow things to be messy,</em>” sagt sie. Ackroyd hat das Chaotische und Unvollkommene in ihr kreatives Schaffen gelassen und sich dabei neu ins Musikmachen verliebt. In nur drei Monaten hat sie ihre Songskizzen und Improvisationen in zauberhafte Instrumentalmusik gegossen. Durch die Vielzahl von verschiedenen Spieltechniken fällt nicht auf, dass hier lediglich zwei Instrumente zu hören sind. Melodie, Harmonie, Rhythmus und Klangtextur werden ausschließlich den Instrumenten selbst entnommen – von gestrichenen und gezupften Saiten bis hin zu perkussiven Elementen. „<em>Poppy Ackroyd can conjure whole worlds of sound out of the barest essentials</em>“, schreibt Stereogum zutreffend. Es sind intensive, regelrecht hypnotische Instrumentaltracks, die innere Bilder erzeugen und ein tiefe Ruhe ausstrahlen. <a href="https://youtu.be/vwnc-aYugy4?si=853DieSz_jSuYYN9" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>I Can See Your House From Here</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/i-can-see-your-house-from-here/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 12:49:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=127280</guid>

					<description><![CDATA[<p>„I Can See Your House From Here“ ist das achte Album der irischen Musikerin Wallis Bird, ein sehr persönliches und das erste, das sie allein produziert hat. „Es geht um persönliche und kollektive Trauer“, erklärt die Künstlerin. „Der Tod ist ein schwieriges Thema, aber er ist auch der intensivste Spiegel des Lebens. Ich habe nicht nach Antworten gesucht – ich habe einfach hingesehen. Und mich geöffnet.“ Dazu hat sie Séancen, Tarotkarten und dergleichen genutzt und was dabei herausgekommen ist, ist ein wahrhaft magisches Album, das bei aller Trauer das Leben in seiner ganzen Fülle feiert. Ein Grós der Songs ist ihrem Freund Kevin Ryan, einem irischen Musiker und langjährigen Wegbegleiter in Berlin gewidmet, der unerwartet verstarb. Ob der hymnische Opener, „Grieving Is The Price You Pay For Love“ oder „Two Trees“ &#8211; es sind berührende Songs, die sie für das kollektive Trauern in ihrer Community geschrieben hat. Auch der Krieg in Gaza floss unmittelbar in Texte ein („I’m Your Witness“, „Let Me Buy You Flowers“). Bird kommt ganz nah mit ihrer Musik, vor allem in ihren gefühlvollen Balladen, aber auch mit ihrer mitreißenden Energie und ihren kraftvollen Stücken. Bisweilen gesellen sich vielfache Stimmen dazu („Call The Dealer“), die die Kraft der Gemeinschaft zelebrieren. Das Album endet hoffnungsvoll: Die ganze Welt hängt am seidenen Faden, aber das Gute in uns ist noch da. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„I Can See Your House From Here“ ist das achte Album der irischen Musikerin Wallis Bird, ein sehr persönliches und das erste, das sie allein produziert hat. <em>„Es geht um persönliche und kollektive Trauer“</em>, erklärt die Künstlerin. <em>„Der Tod ist ein schwieriges Thema, aber er ist auch der intensivste Spiegel des Lebens. Ich habe nicht nach Antworten gesucht – ich habe einfach hingesehen. Und mich geöffnet.“</em> Dazu hat sie Séancen, Tarotkarten und dergleichen genutzt und was dabei herausgekommen ist, ist ein wahrhaft magisches Album, das bei aller Trauer das Leben in seiner ganzen Fülle feiert. Ein Grós der Songs ist ihrem Freund Kevin Ryan, einem irischen Musiker und langjährigen Wegbegleiter in Berlin gewidmet, der unerwartet verstarb. Ob der hymnische Opener, „Grieving Is The Price You Pay For Love“ oder „Two Trees“ &#8211; es sind berührende Songs, die sie für das kollektive Trauern in ihrer Community geschrieben hat. Auch der Krieg in Gaza floss unmittelbar in Texte ein („I’m Your Witness“, „Let Me Buy You Flowers“). Bird kommt ganz nah mit ihrer Musik, vor allem in ihren gefühlvollen Balladen, aber auch mit ihrer mitreißenden Energie und ihren kraftvollen Stücken. Bisweilen gesellen sich vielfache Stimmen dazu („Call The Dealer“), die die Kraft der Gemeinschaft zelebrieren. Das Album endet hoffnungsvoll: Die ganze Welt hängt am seidenen Faden, aber das Gute in uns ist noch da. <a href="https://youtu.be/Z3_fz9qkbQM?si=gIgqwHlbC-27tWh4" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>11 Songs Of Love &#038; Suffering</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/11-songs-of-love-suffering/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 05:00:53 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=127229</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das slawische Ensemble Slavyk besteht aus zwei Bands – Alice in WonderBand und CISI. Gerade hat es sein erstes Album veröffentlicht, das einen gut gelaunten Mix aus Folk, World und Pop bietet und von Polnisch zu Schlesisch, von Serbisch zu Englisch wechselt. Das Fundament bilden die Rhythmen, die Marko Dinjaški mit Body Percussion liefert. Auch die beiden Leadsängerinnen Julia Lewandowska und Ana Vrbaški und der Multiinstrumentalist Łukasz Malok an Bass, Gitarre, Akkordeon und Mandoline kennen sich mit „Körperpercussion“ und komplexen Balkan-Rhythmen aus. Auf seinem Debüt lässt sich das Quartett von schlesischen und serbischen Musiktraditionen inspirieren, nutzt z.B. die Technik des schrillen „Weißen Gesangs“, der typisch für die Volksmusik ihrer Herkunftsländer ist. Die Songs handeln von Liebe, die keine Worte braucht, der Kraft der Musik und der Natur, den Fehlern der Vergangenheit, die nicht wiederholt werden sollen. „What have you done today &#124; to give light to the everyday darkness?“ fragen die Sängerinnen in „Ti Meni I Ja Tebi“. In „Presence In Social Media“ vertonen sie die künstliche Welt der Sozialen Medien, die ständige Aufmerksamkeit erfordert und doch nur Pseudobestätigung gibt. Eine schwungvolle, unkonventionelle Akustikmusik. Video</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/11-songs-of-love-suffering/">11 Songs Of Love &#038; Suffering</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das slawische Ensemble Slavyk besteht aus zwei Bands – <a href="https://youtu.be/MSV1fTB87Uw?si=As0TA4HhvEnyZ7ZV">Alice in WonderBand</a> und <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/69FCGJWEBUNQvTUrUY3DzV">CISI.</a> Gerade hat es sein erstes Album veröffentlicht, das einen gut gelaunten Mix aus Folk, World und Pop bietet und von Polnisch zu Schlesisch, von Serbisch zu Englisch wechselt. Das Fundament bilden die Rhythmen, die Marko Dinjaški mit Body Percussion liefert. Auch die beiden Leadsängerinnen Julia Lewandowska und Ana Vrbaški und der Multiinstrumentalist Łukasz Malok an Bass, Gitarre, Akkordeon und Mandoline kennen sich mit „Körperpercussion“ und komplexen Balkan-Rhythmen aus. Auf seinem Debüt lässt sich das Quartett von schlesischen und serbischen Musiktraditionen inspirieren, nutzt z.B. die Technik des schrillen „Weißen Gesangs“, der typisch für die Volksmusik ihrer Herkunftsländer ist. Die Songs handeln von Liebe, die keine Worte braucht, der Kraft der Musik und der Natur, den Fehlern der Vergangenheit, die nicht wiederholt werden sollen. <em>„What have you done today | to give light to the everyday darkness?“</em> fragen die Sängerinnen in „Ti Meni I Ja Tebi“. In „Presence In Social Media“ vertonen sie die künstliche Welt der Sozialen Medien, die ständige Aufmerksamkeit erfordert und doch nur Pseudobestätigung gibt. Eine schwungvolle, unkonventionelle Akustikmusik. <a href="https://youtu.be/VNixjzNCdwQ?si=RnSVYUvcxj4AlUDD">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Landscapes Of Eternity</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/landscapes-of-eternity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 05:00:38 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=126891</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf ihrem neuen Album breitet die vielfach mit Jazz- und Kompositionspreisen ausgezeichnete französische Musikerin Naïssam Jalal eine kontemplative Klangreise aus. Mit ihren „Landschaften der Ewigkeit“ lädt sie uns ein, in die klassische Musik Nordindiens (Hindustani)&#160;einzutauchen. Um diese spirituelle Musik zu erkunden, reiste sie in den letzten 6 Jahren monatelang durch Indien, traf lokale Musiker*innen und lernte bei Meistern dieser Musik. Die Kompositionen orientieren sich meist an&#160;Ragas, melodischen Strukturen, die als Grundlage für Improvisationen dienen und denen spezifische Emotionen und bestimmte Tageszeiten zugeordnet werden. Am Anfang steht bei allen fünf Tracks&#160;ein&#160;Akkord, das gleiche Klangfeld, auf dem sich unterschiedliche Kompositionen entwickeln. Jalal zeichnet damit ihre Erlebnisse und Gefühle auf Reisen nach: die typische Stimmung der Morgendämmerung im Reisfeld, den sanften Regen auf einem stillen Fluss, ein Bad im Mondlicht oder ein Gefühl der tiefen Dankbarkeit. Mit ihrem Ensemble an Piano, Tabla, Tanpura &#38; Sarod (beides Langhalslauten) und Schlagzeug entwickelt sie die in der Tradition verankerten Ideen weiter. Jalals musikalischer Ausdruck ist einzigartig: sie spielt Flöte und singt manchmal gleichzeitig, ist ganz bei sich, wenn sie improvisiert. Ihre Songs sind Gebet, innere Einkehr und expressiver Ausdruck zugleich.&#160;</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/landscapes-of-eternity/">Landscapes Of Eternity</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf ihrem neuen Album breitet die vielfach mit Jazz- und Kompositionspreisen ausgezeichnete französische Musikerin Naïssam Jalal eine kontemplative Klangreise aus. Mit ihren „Landschaften der Ewigkeit“ lädt sie uns ein, in die klassische Musik Nordindiens (<em>Hindustani)</em>&nbsp;einzutauchen. Um diese spirituelle Musik zu erkunden, reiste sie in den letzten 6 Jahren monatelang durch Indien, traf lokale Musiker*innen und lernte bei Meistern dieser Musik. Die Kompositionen orientieren sich meist an&nbsp;<em>Ragas</em>, melodischen Strukturen, die als Grundlage für Improvisationen dienen und denen spezifische Emotionen und bestimmte Tageszeiten zugeordnet werden. Am Anfang steht bei allen fünf Tracks&nbsp;<em>ein</em>&nbsp;Akkord, das gleiche Klangfeld, auf dem sich unterschiedliche Kompositionen entwickeln. Jalal zeichnet damit ihre Erlebnisse und Gefühle auf Reisen nach: die typische Stimmung der Morgendämmerung im Reisfeld, den sanften Regen auf einem stillen Fluss, ein Bad im Mondlicht oder ein Gefühl der tiefen Dankbarkeit. Mit ihrem Ensemble an Piano, Tabla, Tanpura &amp; Sarod (beides Langhalslauten) und Schlagzeug entwickelt sie die in der Tradition verankerten Ideen weiter. Jalals musikalischer Ausdruck ist einzigartig: sie spielt Flöte und singt manchmal gleichzeitig, ist ganz bei sich, wenn sie improvisiert. Ihre Songs sind Gebet, innere Einkehr und expressiver Ausdruck zugleich.&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/landscapes-of-eternity/">Landscapes Of Eternity</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Beauty In Between</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/the-beauty-in-between/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:00:54 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=126888</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist schrecklich und schön und alles dazwischen. Um die Schönheit dieses „Dazwischen“ und „die Kraft der Zwischenräume“ geht es im neuen, zweiten Album der Cellistin Sophie Abraham, Kulturpreisträgerin des Landes Niederösterreich (2024) und Österreichische Staatsstipendiatin für Komposition (2025). Auf „The Beauty In Between“ verarbeitet sie wie schon beim Vorgänger „Brothers“ leidvolle persönliche Erfahrungen. Vor zwei Jahren starb ihr Vater und hinterließ eine große Lücke. Auf dem Albumcover ist sie denn auch im freien Fall zu sehen und beginnt ihr Werk mit dem einnehmenden Opener „Roadtrip“, den sie ihm gewidmet hat. Das Titelstück ist ein Liebeslied an ihre Schwester, eine Musikerin, die seit vielen Jahren nicht mehr auf der Bühne stehen kann, weil sie an MS erkrankt ist, und dennoch ihr Leben intensiv lebt und eine eigene Lücke gefüllt hat. Es sind diese Leerstellen, aus denen neue, interessante Entwicklungsräume erwachsen, die Abraham mit Cello, Stimme und Effekten erforscht &#8211; aber auch das Improvisierte und Fluide, das sich der Einengung und Ausgrenzung entzieht und eine Gesellschaft erst &#8222;reich&#8220; werden lässt. Genauso reich ist ihre Musik: Eingängige Melodien, sphärische, schwebende Klänge und groovige Riffs wechseln sich ab und schaffen fantasievoll gestaltete Atmosphären. Im „Stille Remix“ werden ihre Cellomelodien sogar tanzbar.&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben ist schrecklich und schön und alles dazwischen. Um die Schönheit dieses „Dazwischen“ und „die Kraft der Zwischenräume“ geht es im neuen, zweiten Album der Cellistin Sophie Abraham, Kulturpreisträgerin des Landes Niederösterreich (2024) und Österreichische Staatsstipendiatin für Komposition (2025). Auf „The Beauty In Between“ verarbeitet sie wie schon beim Vorgänger „Brothers“ leidvolle persönliche Erfahrungen. Vor zwei Jahren starb ihr Vater und hinterließ eine große Lücke. Auf dem Albumcover ist sie denn auch im freien Fall zu sehen und beginnt ihr Werk mit dem einnehmenden Opener „Roadtrip“, den sie ihm gewidmet hat. Das Titelstück ist ein Liebeslied an ihre Schwester, eine Musikerin, die seit vielen Jahren nicht mehr auf der Bühne stehen kann, weil sie an MS erkrankt ist, und dennoch ihr Leben intensiv lebt und eine eigene Lücke gefüllt hat. Es sind diese Leerstellen, aus denen neue, interessante Entwicklungsräume erwachsen, die Abraham mit Cello, Stimme und Effekten erforscht &#8211; aber auch das Improvisierte und Fluide, das sich der Einengung und Ausgrenzung entzieht und eine Gesellschaft erst &#8222;reich&#8220; werden lässt. Genauso reich ist ihre Musik: Eingängige Melodien, sphärische, schwebende Klänge und groovige Riffs wechseln sich ab und schaffen fantasievoll gestaltete Atmosphären. Im „Stille Remix“ werden ihre Cellomelodien sogar tanzbar.&nbsp;<a href="https://newsletter.melodiva.de/mailster/10633/00000000000000000000000000000000/aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vd2F0Y2g_dj1HSG1oYkhlT3JfMA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a></p>
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		<title>not obsessed but kinda into it</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/not-obsessed-but-kinda-into-it/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 05:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„I wrote a jazz album and asked people to play some jazz on it“, schreibt die Posaunistin, Arrangeurin, Komponistin und Bandleaderin Carla Köllner aus Essen über ihr Debüt-Album. Sie verfügt bereits über einen kostbaren Erfahrungsschatz mit zahlreichen Meilensteinen, vom Bundesjugendjazzorchester über Studienjahre u.a. mit einem Master Big Band an der HfMDK in Frankfurt, bis hin zur Mitwirkung in der WDR Big Band, Luise Volkmanns „Été Large“ oder bei Nina Chuba, TILAR und AnnenMayKantereit, um nur einige zu nennen. Dennoch hat sie immer wieder gehadert mit sich und dem harten Musikgeschäft, jedoch nie aufgegeben und stattdessen ein Debütalbum veröffentlicht. „Persistence“ heißt denn auch eins der Stücke, die man auf dem neuen Longplayer mit dem vielsagenden Titel „not obsessed but kinda into it“ (Nicht besessen, aber irgendwie doch begeistert) findet. Darauf lässt sie ihre 9 Kompositionen von zahlreichen vertrauten Weggefährt*innen – Lisa Buchholz (flgh), Paula Steimer (as/fl/cl), Caris Hermes (b), Carlotta Ribbe (vib) u.a. – kraftvoll umsetzen und mit ausdrucksstarken Soli krönen, die sich elegant mit den Orchesterparts verzahnen. Fette Beats, tolle Klangfarben und mitreißende Arrangements!&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„I wrote a jazz album and asked people to play some jazz on it“</em>, schreibt die Posaunistin, Arrangeurin, Komponistin und Bandleaderin Carla Köllner aus Essen über ihr Debüt-Album. Sie verfügt bereits über einen kostbaren Erfahrungsschatz mit zahlreichen Meilensteinen, vom Bundesjugendjazzorchester über Studienjahre u.a. mit einem Master Big Band an der HfMDK in Frankfurt, bis hin zur Mitwirkung in der WDR Big Band, Luise Volkmanns „Été Large“ oder bei Nina Chuba, TILAR und AnnenMayKantereit, um nur einige zu nennen. Dennoch hat sie immer wieder gehadert mit sich und dem harten Musikgeschäft, jedoch nie aufgegeben und stattdessen ein Debütalbum veröffentlicht. „Persistence“ heißt denn auch eins der Stücke, die man auf dem neuen Longplayer mit dem vielsagenden Titel „not obsessed but kinda into it“ (<em>Nicht besessen, aber irgendwie doch begeistert</em>) findet. Darauf lässt sie ihre 9 Kompositionen von zahlreichen vertrauten Weggefährt*innen – Lisa Buchholz (flgh), Paula Steimer (as/fl/cl), Caris Hermes (b), Carlotta Ribbe (vib) u.a. – kraftvoll umsetzen und mit ausdrucksstarken Soli krönen, die sich elegant mit den Orchesterparts verzahnen. Fette Beats, tolle Klangfarben und mitreißende Arrangements!&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/reels/DWoRJxFiAEx/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a></p>
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		<title>Johnny’s Dreamworld</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/johnnys-dreamworld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clara Hofmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 05:00:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Album „Johnny’s Dreamworld“ der Londoner Band Modern Woman ist mir zunächst aufgrund der Mischung aus Titel und Bandnamen ins Auge gestochen. Als ich gelesen habe, dass sie Post-Punk, Avantgarde und Folk miteinander verbinden, konnte ich mir darunter zunächst nicht viel vorstellen. Nach dem ersten Mal Hören war ich jedoch positiv überrascht. Falls man mit dem Genre der sogenannten „weird girl fiction“ vertraut ist, kann man vielleicht nachvollziehen, warum mich das Album daran erinnert. Unvorhersehbare Vocals, die teils so wirken, als würde man einem musikalisch unterlegten Monolog lauschen, treffen auf Instrumentals, die ebenso abwechslungsreich sind und sich nur schwer in ein Genre „quetschen“ lassen. Man kann die Einflüsse von Björk heraushören, die die Sängerin Sophie Harris sehr geprägt hat. Zudem erinnert mich der Stil stellenweise etwas an die Band Wet Leg. Zusammenfassend würde ich die Platte als ein gelungenes Werk bezeichnen, das vielleicht keine Easy-Listening-Hintergrundmusik ist oder zum ausgelassenen Tanzen einlädt, aber bei dem es sich sicherlich lohnt, wirklich genauer zuzuhören. Meine persönlichen Favoriten sind der Titeltrack und &#8222;Neptune Girl&#8220;.&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Album „Johnny’s Dreamworld“ der Londoner Band Modern Woman ist mir zunächst aufgrund der Mischung aus Titel und Bandnamen ins Auge gestochen. Als ich gelesen habe, dass sie Post-Punk, Avantgarde und Folk miteinander verbinden, konnte ich mir darunter zunächst nicht viel vorstellen. Nach dem ersten Mal Hören war ich jedoch positiv überrascht. Falls man mit dem Genre der sogenannten „weird girl fiction“ vertraut ist, kann man vielleicht nachvollziehen, warum mich das Album daran erinnert. Unvorhersehbare Vocals, die teils so wirken, als würde man einem musikalisch unterlegten Monolog lauschen, treffen auf Instrumentals, die ebenso abwechslungsreich sind und sich nur schwer in ein Genre „quetschen“ lassen. Man kann die Einflüsse von Björk heraushören, die die Sängerin Sophie Harris sehr geprägt hat. Zudem erinnert mich der Stil stellenweise etwas an die Band Wet Leg. Zusammenfassend würde ich die Platte als ein gelungenes Werk bezeichnen, das vielleicht keine Easy-Listening-Hintergrundmusik ist oder zum ausgelassenen Tanzen einlädt, aber bei dem es sich sicherlich lohnt, wirklich genauer zuzuhören. Meine persönlichen Favoriten sind der Titeltrack und &#8222;Neptune Girl&#8220;.&nbsp;<a href="https://newsletter.melodiva.de/mailster/10633/00000000000000000000000000000000/aHR0cHM6Ly95b3V0dS5iZS80Nk11a2x1aXZUYz9zaT0xUVpyai1mZXhEYk43QW5W" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Video</em></a></p>
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