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	<title>Tango Archives - Melodiva</title>
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		<title>Mon voyage</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/mon-voyage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2020 12:28:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein blauer Sommerhimmel überstrahlt das romantische Altstadtgässchen, in welchem eine blondgelockte Akkordeonistin ihrer musikalischen Tätigkeit nachgeht. Grüne Palmzweige und blühende Staudengewächse umsäumen die umliegenden kleinen Ladenlokale, deren Reklametafeln mit Worten wie „Musetterie“‚ „Tango“ oder „Jazz Club“ beschriftet sind. Wer die einzelnen Elemente dieser phantasievollen Coverkunst gedanklich zusammensetzt, bekommt rasch eine Vorstellung, wie die Stücke auf Lydie Auvrays 23. Album „Mon voyage“ klingen könnten. „Eigentlich bin ich seit 42 Jahren auf meiner Reise, einer wunderbaren Reise durch die Welt der Musik. Ich wollte alles spielen, wollte alles ausprobieren, was man mit dem Akkordeon machen kann, ich ließ mich von vielen Stilen und von vielen Musiken der Welt inspirieren. (&#8230;) Diese CD heißt speziell so, weil ich mich dieses Mal noch mehr auf Nebenwege getraut habe, mich auf neuen Routen bewege“, erklärt die in Deutschland lebende Französin auf ihrer Homepage. Künstlerische Unterstützung beim Erkunden dieser Pfade erhält Auvray von ihren langjährigen Bandkollegen Markus Tiedemann (Gitarren, Bass, Backvocals) und Eckes Malz (Piano, Percussion, Backvocals) sowie den Gastmusikern Jörg Fuhrländer (Piano, Akkordeon) und Mario Argandoña (Percussion). Während die gefühlvolle Gestaltung von „Für E. (Texto à E.)“ und „Überm Himmel“ eine eher nachdenklich-melancholische Stimmung hervorruft, stehen bei „Sainte Anne“, „Couscous à la Véro“ und „Madinina“ vor allem Rhythmus und Lebensfreude im Vordergrund. Etwas verhaltener zeigt sich dieses Gefühl in den Chansons „Oublie-le“ und „La pluie“, bei welchen Auvrays Akkordeonspiel durch schwungvoll erzählenden Gesang ergänzt wird. Mit dem lässig-virtuosen „Un par un“ sowie dem teils resoluten, teils verträumten „Tengo Tango“ finden sich auch einige jazzig-experimentelle Stücke. Ein buntes Album, dessen pittoreske Klangwelt Phantasie und Emotionen beflügelt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein blauer Sommerhimmel überstrahlt das romantische Altstadtgässchen, in welchem eine blondgelockte Akkordeonistin ihrer musikalischen Tätigkeit nachgeht. Grüne Palmzweige und blühende Staudengewächse umsäumen die umliegenden kleinen Ladenlokale, deren Reklametafeln mit Worten wie „Musetterie“‚ „Tango“ oder „Jazz Club“ beschriftet sind. Wer die einzelnen Elemente dieser phantasievollen Coverkunst gedanklich zusammensetzt, bekommt rasch eine Vorstellung, wie die Stücke auf Lydie Auvrays 23. Album „Mon voyage“ klingen könnten. „<em>Eigentlich bin ich seit 42 Jahren auf meiner Reise, einer wunderbaren Reise durch die Welt der Musik. Ich wollte alles spielen, wollte alles ausprobieren, was man mit dem Akkordeon machen kann, ich ließ mich von vielen Stilen und von vielen Musiken der Welt inspirieren. (&#8230;) Diese CD heißt speziell so, weil ich mich dieses Mal noch mehr auf Nebenwege getraut habe, mich auf neuen Routen bewege</em>“, erklärt die in Deutschland lebende Französin auf ihrer Homepage. Künstlerische Unterstützung beim Erkunden dieser Pfade erhält Auvray von ihren langjährigen Bandkollegen Markus Tiedemann (Gitarren, Bass, Backvocals) und Eckes Malz (Piano, Percussion, Backvocals) sowie den Gastmusikern Jörg Fuhrländer (Piano, Akkordeon) und Mario Argandoña (Percussion). Während die gefühlvolle Gestaltung von „Für E. (Texto à E.)“ und „Überm Himmel“ eine eher nachdenklich-melancholische Stimmung hervorruft, stehen bei „Sainte Anne“, „Couscous à la Véro“ und „Madinina“ vor allem Rhythmus und Lebensfreude im Vordergrund. Etwas verhaltener zeigt sich dieses Gefühl in den Chansons „Oublie-le“ und „La pluie“, bei welchen Auvrays Akkordeonspiel durch schwungvoll erzählenden Gesang ergänzt wird. Mit dem lässig-virtuosen „Un par un“ sowie dem teils resoluten, teils verträumten „Tengo Tango“ finden sich auch einige jazzig-experimentelle Stücke. Ein buntes Album, dessen pittoreske Klangwelt Phantasie und Emotionen beflügelt.</p>
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		<title>Flamingo</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/flamingo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 11:10:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Uusikuu ist finnisch und bedeutet Neumond. So heißt die Band um Sängerin Laura Ryhänen, die sich vor 20 Jahren auf das Genre des Finntango spezialisiert hat und seitdem den Sound Finnlands um die Welt trägt. Finnlands Nationalmusik ist zweifelsohne der&#160;Tango. Diese südamerikanische Musikrichtung schwappte um 1913 aus Argentinien herüber und stieß bei den Finnen auf fruchtbaren Boden. Die Melancholie des Tangos war der musikalische Ausdruck der Stimmung, die sie als Volk unter dem jahrelangen russischen Joch empfunden hatten. Die Melancholie des Tangos spricht ihnen aus der Seele. Mit dem Tango fühlen sich die Finnen verstanden und innerlich befreit. Auf den 13 Tracks des neuen (vierten) Albums präsentieren Uusikuu Kostproben des Finntangos, der über die Jahrzehnte auch viele andere musikalische Zutaten aufgenommen hat, wie etwa den Foxtrott, der in Finnland als &#8222;Humppa&#8220; fingiert. Auch Elemente von Walzer, Swing, Jazz und Pop finden immer wieder den Weg in diese Musikrichtung und ergeben zusammen den charakteristischen Finntango. Dabei hat die Band dem nordischen Tango einen eigenen Stempel aufgedrückt, den sie „Semi Romantic Vintage Flair“ nennen. Der eröffnende Track „Ei itketä lauataina“ ist eine finnische Cover-Version des Michael Schanze Schlagers „Wer wird denn am Sonntag weinen“, hier allerdings mit kräftigen Akkordeonklängen angereichert. Darauf folgt mit „Utopia“ ein klassischer Tango, in dem die Liebe als Trugschluss, als eine Utopie beklagt wird. Noch melancholischer wird es auf dem dritten Track „Yö saaristossa“, ein Lied polnischen Ursprungs. Wehmütige Violinenklänge, ein gedämpftes Klavier und tiefe Bass-Linien begleiten die Sängerin Laura Ryhänen. Man versteht kein Wort von dem, was sie singt, doch es zerreißt einem das Herz. Bevor die Melancholie sich festkrallen kann, kommt das nächste Stück, „Rififi“, mit einer fröhlichen, leichtfüßigen Melodie daher, bei der die Füße von alleine wippen. Doch ganz ohne einen Hauch von Wehmut geht es auch hier nicht, das Stück endet mit Gitarren-Akkorden in Moll. Die CD schließt mit dem titelgebenden „Flamingo“, einem Duke Ellington-Stück aus dem Jahr 1940. Hier wird es zu einem wiegenden Tango, bei dem die Instrumente sich sehr zurücknehmen und der Gesang im Vordergrund steht – der sanfte Abschluss einer schönen Reise in den Norden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Uusikuu ist finnisch und bedeutet Neumond. So heißt die Band um Sängerin Laura Ryhänen, die sich vor 20 Jahren auf das Genre des Finntango spezialisiert hat und seitdem den Sound Finnlands um die Welt trägt. Finnlands Nationalmusik ist zweifelsohne der&nbsp;Tango. Diese südamerikanische Musikrichtung schwappte um 1913 aus Argentinien herüber und stieß bei den Finnen auf fruchtbaren Boden. Die Melancholie des Tangos war der musikalische Ausdruck der Stimmung, die sie als Volk unter dem jahrelangen russischen Joch empfunden hatten. Die Melancholie des Tangos spricht ihnen aus der Seele. Mit dem Tango fühlen sich die Finnen verstanden und innerlich befreit.<br />
Auf den 13 Tracks des neuen (vierten) Albums präsentieren Uusikuu Kostproben des Finntangos, der über die Jahrzehnte auch viele andere musikalische Zutaten aufgenommen hat, wie etwa den Foxtrott, der in Finnland als &#8222;Humppa&#8220; fingiert. Auch Elemente von Walzer, Swing, Jazz und Pop finden immer wieder den Weg in diese Musikrichtung und ergeben zusammen den charakteristischen Finntango. Dabei hat die Band dem nordischen Tango einen eigenen Stempel aufgedrückt, den sie „Semi Romantic Vintage Flair“ nennen.<br />
Der eröffnende Track „Ei itketä lauataina“ ist eine finnische Cover-Version des Michael Schanze Schlagers „Wer wird denn am Sonntag weinen“, hier allerdings mit kräftigen Akkordeonklängen angereichert. Darauf folgt mit „Utopia“ ein klassischer Tango, in dem die Liebe als Trugschluss, als eine Utopie beklagt wird. Noch melancholischer wird es auf dem dritten Track „Yö saaristossa“, ein Lied polnischen Ursprungs. Wehmütige Violinenklänge, ein gedämpftes Klavier und tiefe Bass-Linien begleiten die Sängerin Laura Ryhänen. Man versteht kein Wort von dem, was sie singt, doch es zerreißt einem das Herz. Bevor die Melancholie sich festkrallen kann, kommt das nächste Stück, „Rififi“, mit einer fröhlichen, leichtfüßigen Melodie daher, bei der die Füße von alleine wippen. Doch ganz ohne einen Hauch von Wehmut geht es auch hier nicht, das Stück endet mit Gitarren-Akkorden in Moll.<br />
Die CD schließt mit dem titelgebenden „Flamingo“, einem Duke Ellington-Stück aus dem Jahr 1940. Hier wird es zu einem wiegenden Tango, bei dem die Instrumente sich sehr zurücknehmen und der Gesang im Vordergrund steht – der sanfte Abschluss einer schönen Reise in den Norden.</p>
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		<title>Diivan Jäljet</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/diivan-jaeljet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 10:25:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer wissen möchte, wie es klingt, wenn Tango, finnische Volksmusik und moderne, elektronische Sounds zusammenklingen, sollte sich das neue, vierte Album der finnische Akkordeonistin Johanna Juhola anhören. Ihr ganz spezieller Mix kommt meist ganz ohne Wort aus und ist herrlich verspielt. Die zauberhaften Songs tragen Titel wie „Three Rounds Of Tango“ oder „Four Minute Love Story“ und verströmen vor allem eine ausgelassene Fröhlichkeit und unbändigen Optimismus. Gleich der Opener „Road Assistance“ platzt fast vor guter Laune, „Tillsammans“ (All Together), „Friends Online“ und „Tanhutrauma“, das als einziges auf einer traditionellen Melodie basiert, knüpfen daran an. Juholas Finger huschen atemberaubend flink über die Knöpfe, etwas ruhiger wird es erst bei „Rauha“ (Calm) und „Sadepäivä“ (Rainy Day). Ein veritabler Ohrwurm ist das letzte Stück „New Adventure In Candyland“, zu dem ich einfach nur noch aufspringen und tanzen möchte. Von wegen die Finnen sind schwermütig – Johanna Juhola setzt diesem Vorurteil ein übermütiges Statement entgegen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wissen möchte, wie es klingt, wenn Tango, finnische Volksmusik und moderne, elektronische Sounds zusammenklingen, sollte sich das neue, vierte Album der finnische Akkordeonistin Johanna Juhola anhören. Ihr ganz spezieller Mix kommt meist ganz ohne Wort aus und ist herrlich verspielt. Die zauberhaften Songs tragen Titel wie „Three Rounds Of Tango“ oder „Four Minute Love Story“ und verströmen vor allem eine ausgelassene Fröhlichkeit und unbändigen Optimismus. Gleich der Opener „Road Assistance“ platzt fast vor guter Laune, „Tillsammans“ (All Together), „Friends Online“ und „Tanhutrauma“, das als einziges auf einer traditionellen Melodie basiert, knüpfen daran an. Juholas Finger huschen atemberaubend flink über die Knöpfe, etwas ruhiger wird es erst bei „Rauha“ (Calm) und „Sadepäivä“ (Rainy Day). Ein veritabler Ohrwurm ist das letzte Stück „New Adventure In Candyland“, zu dem ich einfach nur noch aufspringen und tanzen möchte. Von wegen die Finnen sind schwermütig – Johanna Juhola setzt diesem Vorurteil ein übermütiges Statement entgegen.</p>
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		<item>
		<title>A Contraluz</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/a-contraluz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 12:48:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wann holt diese Musikerin mal Luft? Was die spanische Flötistin María Toro auf ihrem Debütalbum „A Contraluz“ aus sich und ihrem Instrument holt, lässt mich als Hörerin nach Atem schöpfen. In ihrer Biografie steht denn auch, dass sie und ihre Flöte seit dem achten Lebensjahr unzertrennlich sind. Klar, dass sie sich dann für den Weg der Berufsmusikerin und Künstlerin entschied. Anfangs hat sie sich mit traditioneller spanischer und portugiesischer Musik beschäftigt, dann zunehmend mit Jazz und schließlich Flamenco; vor ihrem Umzug nach New York 2011 war sie mit diversen Flamenco-Gruppen weltweit auf Tour. Auf ihrem ersten Album &#8222;A Contraluz&#8220; vereint sie diese beiden Richtungen: „born in flamenco and bred in jazz“ (im Flamenco geboren und im Jazz aufgezogen). Flöte, Piano, Kontrabass und Schlagzeug kreieren einen rasanten Auftakt im Stück &#8222;Cocodrilos&#8220;, es folgt das mitreißende Titelstück mit Flamencogitarre, Bouzouki und Handclapping (von der Flamencotänzerin Auxi Fernández), die auch beim Stück „Gitano“ ihren Auftritt bekommen. „Sus Agujeros“ (Unsere Löcher) birgt eine wohltuende, Ruhe atmende Erholung in der Mitte des Albums, bevor ein quirliges Flötensolo „Por El Reloj“ (Von der Uhr) eröffnet. Feuriger Flamenco und moderner Jazz gehen auf dem Album eine reizvolle Verbindung ein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann holt diese Musikerin mal Luft? Was die spanische Flötistin María Toro auf ihrem Debütalbum „A Contraluz“ aus sich und ihrem Instrument holt, lässt mich als Hörerin nach Atem schöpfen. In ihrer Biografie steht denn auch, dass sie und ihre Flöte seit dem achten Lebensjahr unzertrennlich sind. Klar, dass sie sich dann für den Weg der Berufsmusikerin und Künstlerin entschied. Anfangs hat sie sich mit traditioneller spanischer und portugiesischer Musik beschäftigt, dann zunehmend mit Jazz und schließlich Flamenco; vor ihrem Umzug nach New York 2011 war sie mit diversen Flamenco-Gruppen weltweit auf Tour. Auf ihrem ersten Album &#8222;A Contraluz&#8220; vereint sie diese beiden Richtungen: „<em>born in flamenco and bred in jazz</em>“ (im Flamenco geboren und im Jazz aufgezogen). Flöte, Piano, Kontrabass und Schlagzeug kreieren einen rasanten Auftakt im Stück &#8222;Cocodrilos&#8220;, es folgt das mitreißende Titelstück mit Flamencogitarre, Bouzouki und Handclapping (von der Flamencotänzerin Auxi Fernández), die auch beim Stück „Gitano“ ihren Auftritt bekommen. „Sus Agujeros“ (Unsere Löcher) birgt eine wohltuende, Ruhe atmende Erholung in der Mitte des Albums, bevor ein quirliges Flötensolo „Por El Reloj“ (Von der Uhr) eröffnet. Feuriger Flamenco und moderner Jazz gehen auf dem Album eine reizvolle Verbindung ein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Satumaa &#8211; Midsummer Jazz Tango From Finland</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/sings-shakespeare-sonnets-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 02:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Midsummer Jazz Tango from Finland&#8220;, so der Untertitel des Albums der Sängerin Tuija Komi und des Akkordeonspielers Vladislav Cojocaru, des Duos Jazzango. Tuija Komi hat in Frankfurt am Main Jazz und Popgesang studiert und sich an der Bundesakademie in Trossingen zur Musiklehrerin für Pop-Musik weitergebildet. Sie hat Body-Percussion bei Keith Terry gelernt und war in diversen Master Classes, u.a. bei Kurt Elling und Sheila Jordan. 2015 war sie Teilnehmerin bei „Voice of Germany“. Das Akkordeon ist ihr seit Kindertagen vertraut, jetzt hat sie es wieder für sich neu entdeckt und kombiniert mit dem Tango. Gemeinsam mit Vladislav Cojocaru hat sie die Arrangements für dieses Album geschrieben und aufgenommen. Finnland und Tango &#8211; das mag auf den ersten Blick nicht zusammen passen. Doch der Tango etablierte sich mit seinen Möglichkeiten, Gefühlen wie Schwermut Ausdruck zu verleihen, und den molldominierten Akkordfolgen recht schnell in dem nordischen Land. Der finnische Filmregisseur Aki Kaurismäki benennt das dann so: „Der Tango ist der Blues der Finnen“. Auf dem Album ist eine gute Mischung aus Tangos und Bossanovas zusammengestellt. So hat Tuija Komi neben finnischen Kompositionen wie „Pieni Sydän“ auch Klassiker wie „Chega de Saudade“ und „Pink Panther“ ausgewählt. „Satumaa“ &#8211; übersetzt „Märchenland“, ist finnischer Tango in einer brillanten Darreichung. Das Rezept, eine starke Stimme kombiniert mit einem dazu hervorragend harmonierenden Akkordeon, geht gut auf. &#8222;Satumaa&#8220; ist ein Jazz-Tango-Album, bei dem man nichts vermisst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Midsummer Jazz Tango from Finland&#8220;, so der Untertitel des Albums der Sängerin Tuija Komi und des Akkordeonspielers Vladislav Cojocaru, des Duos <a href="http://www.jazzango.de" target="_blank" rel="noopener">Jazzango</a>. Tuija Komi hat in Frankfurt am Main Jazz und Popgesang studiert und sich an der Bundesakademie in Trossingen zur Musiklehrerin für Pop-Musik weitergebildet. Sie hat Body-Percussion bei Keith Terry gelernt und war in diversen Master Classes, u.a. bei Kurt Elling und Sheila Jordan. 2015 war sie Teilnehmerin bei „Voice of Germany“. Das Akkordeon ist ihr seit Kindertagen vertraut, jetzt hat sie es wieder für sich neu entdeckt und kombiniert mit dem Tango. Gemeinsam mit Vladislav Cojocaru hat sie die Arrangements für dieses Album geschrieben und aufgenommen. Finnland und Tango &#8211; das mag auf den ersten Blick nicht zusammen passen. Doch der Tango etablierte sich mit seinen Möglichkeiten, Gefühlen wie Schwermut Ausdruck zu verleihen, und den molldominierten Akkordfolgen recht schnell in dem nordischen Land. Der finnische Filmregisseur Aki Kaurismäki benennt das dann so: „<i>Der Tango ist der Blues der Finnen</i>“. Auf dem Album ist eine gute Mischung aus Tangos und Bossanovas zusammengestellt. So hat Tuija Komi neben finnischen Kompositionen wie „Pieni Sydän“ auch Klassiker wie „Chega de Saudade“ und „Pink Panther“ ausgewählt. „Satumaa“ &#8211; übersetzt „Märchenland“, ist finnischer Tango in einer brillanten Darreichung. Das Rezept, eine starke Stimme kombiniert mit einem dazu hervorragend harmonierenden Akkordeon, geht gut auf. &#8222;Satumaa&#8220; ist ein Jazz-Tango-Album, bei dem man nichts vermisst.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Delphine</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/delphine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tini Trampler&#8217;s dreckige Musikgeschichte beginnt mit ihrer dreckigen Combo im Jahr 2002. Zunächst versahen sie bunt gewürfelte Songs mit ihrem dreckigen Groove, daraus entwickelte sich der Wunsch, eigene Stücke umzusetzen. Im Laufe der Zeit wandelte sich die Combo zu einem kleinen Orchester und mit dem Album „Delphine“ ist das bereits nun vierte Album erschienen. Sie spielen Chansons im Stile der Goldenen Zwanziger Jahre, sei es Walzer, Tango oder Bossa, teils mit orientalischen oder mexikanischen Einschlägen gemixt. Tini Trampler ist die Stimme und Textschöpferin der ungewöhnlichen Texte, so in „Delphine“: „Verlasse dich nicht auf ein Wort, verfasse Dich in ein Fort, tanzt einfach los… Tanzt los, tanzt los, Delphine im Land, lasst oh lasst sie nur los.“ Und dies färbt das dreckige Orchester mit lateinamerikanischen Rhythmen stimmig ein. Im Titel „Gedanke Welt“ lässt Stephan Sperlich sein Theremin erklingen. Dieses in den Zwanziger Jahren erfundene Instrument ist das einzige, dass man berührungslos spielt. Einzig die Bewegung beider Hände zwischen zwei Antennen verändert das elektromagnetische Feld und erzeugt dadurch unterschiedliche Tonhöhen und Lautstärken. Daraus entstehen wundersam elektronische Klangsphären. Hinter den weiteren Orchestranten verbergen sich Florian Wagner mit Gitarre und Gesang, Jakob Kovacic an den Drums, Lina Neuner am Kontrabass, Timo Klissenbauer am Akkordeon, Bernhard Rabitsch an der Trompete und David Strobl an der Percussion. Sie alle tragen zum „Herantasten an eine imaginäre Folklore“ bei, so die Selbstbeschreibung für dieses phantastische und erstaunliche Album. Trampler und ihr dreckiges Orchester schaffen es, den Flair der Musik aus den Goldenen Zwanziger Jahren Berlins mit einer wunderbaren Mühelosigkeit in unsere heutige Zeit zu transferieren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tini Trampler&#8217;s dreckige Musikgeschichte beginnt mit ihrer dreckigen Combo im Jahr 2002. Zunächst versahen sie bunt gewürfelte Songs mit ihrem dreckigen Groove, daraus entwickelte sich der Wunsch, eigene Stücke umzusetzen. Im Laufe der Zeit wandelte sich die Combo zu einem kleinen Orchester und mit dem Album „Delphine“ ist das bereits nun vierte Album erschienen. Sie spielen Chansons im Stile der Goldenen Zwanziger Jahre, sei es Walzer, Tango oder Bossa, teils mit orientalischen oder mexikanischen Einschlägen gemixt. Tini Trampler ist die Stimme und Textschöpferin der ungewöhnlichen Texte, so in „Delphine“: „<i>Verlasse dich nicht auf ein Wort, verfasse Dich in ein Fort, tanzt einfach los… Tanzt los, tanzt los, Delphine im Land, lasst oh lasst sie nur los</i>.“ Und dies färbt das dreckige Orchester mit lateinamerikanischen Rhythmen stimmig ein. Im Titel „Gedanke Welt“ lässt Stephan Sperlich sein Theremin erklingen. Dieses in den Zwanziger Jahren erfundene Instrument ist das einzige, dass man berührungslos spielt. Einzig die Bewegung beider Hände zwischen zwei Antennen verändert das elektromagnetische Feld und erzeugt dadurch unterschiedliche Tonhöhen und Lautstärken. Daraus entstehen wundersam elektronische Klangsphären. Hinter den weiteren Orchestranten verbergen sich Florian Wagner mit Gitarre und Gesang, Jakob Kovacic an den Drums, Lina Neuner am Kontrabass, Timo Klissenbauer am Akkordeon, Bernhard Rabitsch an der Trompete und David Strobl an der Percussion. Sie alle tragen zum „Herantasten an eine imaginäre Folklore“ bei, so die Selbstbeschreibung für dieses phantastische und erstaunliche Album. Trampler und ihr dreckiges Orchester schaffen es, den Flair der Musik aus den Goldenen Zwanziger Jahren Berlins mit einer wunderbaren Mühelosigkeit in unsere heutige Zeit zu transferieren. </p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/delphine/">Delphine</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cielito Lindo</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/cielito-lindo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pianistin Sunna Gunnlaugs ist eine der umtriebigsten Figuren der isländischen Szene. Neben verschiedenen Ensembles betreibt sie das Label Sunny Sky Records und ist künstlerische Leiterin des renommierten &#8222;Reykjavik Jazz Festivals&#8220;. Auf ihrem neuen Album sind außer ihrem Pianospiel die Mitglieder ihres seit zehn Jahren bestehenden Trios, der Bassist Porgrimur Jonsson sowie der US-amerikanische Schlagzeuger und Scott McLemore zu hören. Letzterer ist Gunnlaugs Ehemann und ein Grund, warum die Pianistin nach zwölf Lehrjahren in New York wieder in ihrer Heimat Island lebt. Auf „Cielito Lindo“ veröffentlichen die drei vor allem ihre eigenen Kompositionen; als Zwischenspiele finden sich sog. „Spins“, kurze Improvisationen. Die Musik wechselt von fröhlichen Grooves („Workaround“ &#8211; mein Favorit) zu ganz ruhigen Klängen („Compassion“). Es ist vor allem die Landschaft Islands, die Gunnlaug in einem Interview als Einfluss nennt: &#8222;Raum – der größte Unterschied zwischen New York und Island liegt in dem Raum, der Weite, die einen hier umgibt. Sowohl optisch wie akustisch: Man sieht das Meer, die Berge. (&#8230;) Das Leben strahlt Ruhe aus und das hat natürlich einen Einfluss auf den künstlerischen Prozess, sowohl auf die Kompositionen, als auch auf das Spiel.&#8220; Daneben bereichern Coverversionen von „Summertime“ (Gershwin) und „Johnsburg, Illinois“ (Tom Waits) das Programm. Das Titelstück ist ein mexikanisches Volkslied. Alles in allem ist &#8222;Cielito Lindo&#8220; ein einladender, leichtfüßiger Inseltrip. MELODIVA CD Tipp August 2016</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pianistin Sunna Gunnlaugs ist eine der umtriebigsten Figuren der isländischen Szene. Neben verschiedenen Ensembles betreibt sie das Label Sunny Sky Records und ist künstlerische Leiterin des renommierten &#8222;Reykjavik Jazz Festivals&#8220;. Auf ihrem neuen Album sind außer ihrem Pianospiel die Mitglieder ihres seit zehn Jahren bestehenden Trios, der Bassist Porgrimur Jonsson sowie der US-amerikanische Schlagzeuger und Scott McLemore zu hören. Letzterer ist Gunnlaugs Ehemann und ein Grund, warum die Pianistin nach zwölf Lehrjahren in New York wieder in ihrer Heimat Island lebt. Auf „Cielito Lindo“ veröffentlichen die drei vor allem ihre eigenen Kompositionen; als Zwischenspiele finden sich sog. „Spins“, kurze Improvisationen. Die Musik wechselt von fröhlichen Grooves („Workaround“ &#8211; mein Favorit) zu ganz ruhigen Klängen („Compassion“). Es ist vor allem die Landschaft Islands, die Gunnlaug in einem Interview als Einfluss nennt: &#8222;<i>Raum – der größte Unterschied zwischen New York und Island liegt in dem Raum, der Weite, die einen hier umgibt. Sowohl optisch wie akustisch: Man sieht das Meer, die Berge. (&#8230;) Das Leben strahlt Ruhe aus und das hat natürlich einen Einfluss auf den künstlerischen Prozess, sowohl auf die Kompositionen, als auch auf das Spiel</i>.&#8220; Daneben bereichern Coverversionen von „Summertime“ (Gershwin) und „Johnsburg, Illinois“ (Tom Waits) das Programm. Das Titelstück ist ein mexikanisches Volkslied. Alles in allem ist &#8222;Cielito Lindo&#8220; ein einladender, leichtfüßiger Inseltrip.</p>
<p><i>MELODIVA CD Tipp August 2016</i></p>
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		<title>Koschki</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/koschki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Jeder Mensch ist ein Ozean und birgt in sich Erfahrungen, Gefühle, bestimmte Charaktereigenschaften“ so ist es auf der Homepage von Triozean zu lesen. Und so vereinen sich hier drei einzelne Ozeane zum gemeinsamen Triozean. Mit ihrer neuesten CD „Koschki“ bringt das Trio rechtzeitig zum 10jährigen Bestehen das nun 4. Album heraus. Im Mittelpunkt steht die russische Pianistin und Komponistin Olga Nowikowa, die bereits ein Jahr nach Abschluss ihres Jazzpianostudiums 2008 ihr Buch &#8222;Diana Krall &#8211; die Pianistin“ veröffentlichte (und darin per Analyse aufzeigte, worin sich Diana Krall`s Spielweise von der Anderer unterscheidet). Für das Album &#8222;Koschki&#8220; hat sie arrangiert und die Streicherquartette geschrieben, außerdem ist sie zum ersten Mal als Sängerin zu hören. Der Schlagzeuger Krishan Zeigner ist bei Triozean für den Rhythmus verantwortlich. Für die Verbindung von Gesang, Piano und Schlagzeug sorgt Lars Födisch am Bass. Weitere Musiker unterstützen auf den einzelnen Titeln, so zum Beispiel der Vibraphonist Stephan “Steppel“ Salewski mit einer Löffelpercussion bei „Imja Trovjo“. Im Booklet sind die von Olga Nowikowa übersetzten Texte zu den auf dem Album vertonten vier Gedichten von Marina Zwetjewa und den beiden Texten von Kristina Andrianowa zu finden, was beim Hören einen besseren Zugang zum Inhalt ermöglicht. So im Titelsong „Koschki“, russisch für Katze. Das Gedicht von Marina Zwetjawa erzählt von dem Leben mit Katzen, die ungebunden, nicht unterwürfig und egal, wie sie verwöhnt werden, unbeeindruckt von all dem bleiben. In der musikalischen Umsetzung schleichen die Intrumente und der Gesang im Tangorhythmus umeinander wie Katzen. Und der Bass ist nicht der einzige, der hier schnurrt. Mein Anspieltipp ist der erste Titel der CD „1817“. Er klingt wie ein altbekannter Jazzstandard und besticht durch seinen mitreißenden Groove. Chor und Einzelstimmen wechseln sich beim Thema und den Soli ab, stets auf den Bezug zueinander bedacht. Die Verbindung von Tango und Jazz zieht sich durch nahezu alle Titel; dies ist, was den Sound von Triozean hervorhebt. Eine faszinierende und reizvolle Zusammenstellung von Arrangements, die gut aufeinander abgestimmt sind. Ein Glanzpunkt ihrer aktuellen Tour sind sicherlich die beiden Live-Konzerte am 20.2 in Radebeul und am 5.3 in Dresden unter Mitwirkung des Degele-Streichquartetts.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„<i>Jeder Mensch ist ein Ozean und birgt in sich Erfahrungen, Gefühle, bestimmte Charaktereigenschaften</i>“ so ist es auf der Homepage von Triozean zu lesen. Und so vereinen sich hier drei einzelne Ozeane zum gemeinsamen Triozean. Mit ihrer neuesten CD „Koschki“ bringt das Trio rechtzeitig zum 10jährigen Bestehen das nun 4. Album heraus. Im Mittelpunkt steht die russische Pianistin und Komponistin Olga Nowikowa, die bereits ein Jahr nach Abschluss ihres Jazzpianostudiums 2008 ihr Buch &#8222;Diana Krall &#8211; die Pianistin“ veröffentlichte (und darin per Analyse aufzeigte, worin sich Diana Krall`s Spielweise von der Anderer unterscheidet). Für das Album &#8222;Koschki&#8220; hat sie arrangiert und die Streicherquartette geschrieben, außerdem ist sie zum ersten Mal als Sängerin zu hören. Der Schlagzeuger Krishan Zeigner ist bei Triozean für den Rhythmus verantwortlich. Für die Verbindung von Gesang, Piano und Schlagzeug sorgt Lars Födisch am Bass. Weitere Musiker unterstützen auf den einzelnen Titeln, so zum Beispiel der Vibraphonist Stephan “Steppel“ Salewski mit einer Löffelpercussion bei „Imja Trovjo“. Im Booklet sind die von Olga Nowikowa übersetzten Texte zu den auf dem Album vertonten vier Gedichten von Marina Zwetjewa und den beiden Texten von Kristina Andrianowa zu finden, was beim Hören einen besseren Zugang zum Inhalt ermöglicht. So im Titelsong „Koschki“, russisch für Katze. Das Gedicht von Marina Zwetjawa erzählt von dem Leben mit Katzen, die ungebunden, nicht unterwürfig und egal, wie sie verwöhnt werden, unbeeindruckt von all dem bleiben. In der musikalischen Umsetzung schleichen die Intrumente und der Gesang im Tangorhythmus umeinander wie Katzen. Und der Bass ist nicht der einzige, der hier schnurrt. Mein Anspieltipp ist der erste Titel der CD „1817“. Er klingt wie ein altbekannter Jazzstandard und besticht durch seinen mitreißenden Groove. Chor und Einzelstimmen wechseln sich beim Thema und den Soli ab, stets auf den Bezug zueinander bedacht. Die Verbindung von Tango und Jazz zieht sich durch nahezu alle Titel; dies ist, was den Sound von Triozean hervorhebt. Eine faszinierende und reizvolle Zusammenstellung von Arrangements, die gut aufeinander abgestimmt sind. Ein Glanzpunkt ihrer aktuellen Tour sind sicherlich die beiden Live-Konzerte am 20.2 in Radebeul und am 5.3 in Dresden unter Mitwirkung des Degele-Streichquartetts. </p>
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		<title>Musetteries</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/musetteries/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die aus der Normandie stammende Wahl-Kölnerin Auvray ist eine Meisterin auf dem Akkordeon. Mit ihrem Instrument hat sie bereits zahlreiche Künstler wie Hannes Wader, Peter Maffay oder Stefan Remmler begleitet und noch mehr eigene Projekte und Alben realisiert. Auf „Musetteries“, ihrem 21. Album, versprüht die Akkordeonistin wieder französisches Flair. Ihre Musik unterstützt Gefühle von Fernweh und Melancholie und sprüht zugleich vor fröhlicher Heiterkeit, sodass die Füße wie von alleine zu Tanzen beginnen. Das ist eben typisch für Lydie Auvray. Als Botschafterin der Musette lud sie schon immer zum Tanz ein. Doch gleichzeitig dehnt sie den Begriff des traditionellen Valse Musettes und fügt eigene Elemente hinzu. Lydie erklärt: „Ich wollte mit einem Augenzwinkern ausdrücken, dass dieses Album zwar mit Musette zu tun hat, aber nicht dem reinen, puren Musette-Stil gewidmet ist.“ Und so hört man auf den 13 Tracks mehr als nur die typischen Musette-Elemente. Die Songs inkorporieren unterschiedliche Musikstile – von Tango über Gypsy-Swing bis Afropop, auch Jazz Elemente sind zu hören – und verschmelzen diese mit dem charakteristischen Musette-Klang. Das Ergebnis lässt sich hören und bietet viel Freude für die Ohren. Mein Lieblingstrack heißt „Amour Inconditionnel“, ein langsamer französischer Walser, auf dem Auvray auch singt; ein Lied, das von Abschied, Einsamkeit und vom Loslassen handelt. Mit ihren „Musetteries“ ist die „Grande Dame des Akkordeons&#8220; ab Februar auf Tournee. Wer die Gelegenheit hat, sie live zu hören, sollte es tun.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus der Normandie stammende Wahl-Kölnerin Auvray ist eine Meisterin auf dem Akkordeon. Mit ihrem Instrument hat sie bereits zahlreiche Künstler wie Hannes Wader, Peter Maffay oder Stefan Remmler begleitet und noch mehr eigene Projekte und Alben realisiert.<br />
Auf „Musetteries“, ihrem 21. Album, versprüht die Akkordeonistin wieder französisches Flair. Ihre Musik unterstützt Gefühle von Fernweh und Melancholie und sprüht zugleich vor fröhlicher Heiterkeit, sodass die Füße wie von alleine zu Tanzen beginnen. Das ist eben typisch für Lydie Auvray. Als Botschafterin der Musette lud sie schon immer zum Tanz ein. Doch gleichzeitig dehnt sie den Begriff des traditionellen Valse Musettes und fügt eigene Elemente hinzu. Lydie erklärt: „<i>Ich wollte mit einem Augenzwinkern ausdrücken, dass dieses Album zwar mit Musette zu tun hat, aber nicht dem reinen, puren Musette-Stil gewidmet ist</i>.“ Und so hört man auf den 13 Tracks mehr als nur die typischen Musette-Elemente. Die Songs inkorporieren unterschiedliche Musikstile – von Tango über Gypsy-Swing bis Afropop, auch Jazz Elemente sind zu hören – und verschmelzen diese mit dem charakteristischen Musette-Klang.  Das Ergebnis lässt sich hören und bietet viel Freude für die Ohren. Mein Lieblingstrack heißt „Amour Inconditionnel“, ein langsamer französischer Walser, auf dem Auvray  auch singt; ein Lied, das von Abschied, Einsamkeit und vom Loslassen handelt.<br />
Mit  ihren „Musetteries“  ist die „Grande Dame des Akkordeons&#8220; ab Februar auf Tournee. Wer die Gelegenheit hat, sie live zu hören, sollte es tun.</p>
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		<title>Desde el Alma</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/desde-el-alma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Acuerdo &#8211; das sind Anja Dolak am Akkordeon und Bernhard Hariolf Suhm am Cello. Ihr neues Album hat das Duo nicht nur nach dem weltberühmten kreolischen Walzer von Rosita Melo betitelt, sondern sie präsentieren auch ihre Version des bekannten Stücks. Daneben sind auch Tango, Musette und Klezmerstücke zu hören, die alle so klingen wie „von der Seele“ entsprungen. Ans Ohr dringen mal leicht und verspielte, mal traurig, fast herzzerreißende Klänge. In tiefen Basstönen eröffnet der musikalische Reigen mit Richard Gallianos „Tango für Claude“, gefolgt von der melancholisch-leichten, traditionellen Klezmer-Melodie „Leben zol Palästina“, die mal beschwingtes Tanzliedchen, mal traurige Ballade ist. In diesem herrlichen Mix geht es weiter &#8211; zu „Indifference“ möchte man hüpfen und springen, während „Payadora“ eher nachdenklich stimmt, und beim letzten Track „Madro“ möchte man nur noch heulen, so stark berühren die dunklen Töne, die Moll-Akkorde und das fast klagende Violoncello. Herrlich! Eine Tango-CD kommt kaum ohne Astor Piazzolla aus. Weshalb das Duo auch 4 Stücke des großen argentinischen Meisters des Tango Nuevo mit auf seiner Scheibe aufgenommen hat, darunter „Novitango“ und „Meditango“. Obwohl sie nur zu zweit sind, schaffen es Acuerdo auf manchen Stücken wie ein ganzes Orchester zu klingen. Leidenschaftlich, zärtlich und virtuos sind die 13 abwechslungsreichen Perlen auf dem Album. Eine Stunde reinen Hörgenuss.</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/desde-el-alma/">Desde el Alma</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Acuerdo &#8211; das sind Anja Dolak am Akkordeon und Bernhard Hariolf Suhm am Cello. Ihr neues Album hat das Duo nicht nur nach dem weltberühmten kreolischen Walzer von Rosita Melo betitelt, sondern sie präsentieren auch ihre Version des bekannten Stücks. Daneben sind  auch Tango, Musette und Klezmerstücke zu hören, die alle so klingen wie „von der Seele“ entsprungen. Ans Ohr dringen mal leicht und verspielte, mal traurig, fast herzzerreißende Klänge. In tiefen Basstönen eröffnet der musikalische Reigen mit Richard Gallianos „Tango für Claude“, gefolgt von der melancholisch-leichten, traditionellen Klezmer-Melodie „Leben zol Palästina“, die mal beschwingtes Tanzliedchen, mal traurige Ballade ist. In diesem herrlichen Mix geht es weiter &#8211; zu „Indifference“ möchte man hüpfen und springen, während „Payadora“ eher nachdenklich stimmt, und beim letzten Track „Madro“ möchte man nur noch heulen, so stark berühren die dunklen Töne, die Moll-Akkorde und das fast klagende Violoncello. Herrlich! Eine Tango-CD kommt kaum ohne Astor Piazzolla aus. Weshalb das Duo auch 4 Stücke des großen argentinischen Meisters des Tango Nuevo mit auf seiner Scheibe aufgenommen hat, darunter „Novitango“ und „Meditango“. Obwohl sie nur zu zweit sind, schaffen es Acuerdo auf manchen Stücken wie ein ganzes Orchester zu klingen. Leidenschaftlich, zärtlich und virtuos sind die 13 abwechslungsreichen Perlen auf dem Album. Eine Stunde reinen Hörgenuss.</p>
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