Online Meet-Up für Veranstaltende in Rheinland-Pfalz 01.06.2026

Das Musikforum Rheinland-Pfalz lädt zur Follow-up-Veranstaltung des Meet-ups in Kaiserslautern ein. Die regionalen Meet-ups schaffen regelmäßig Räume für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lösungsansätze innerhalb der Musikwirtschaft. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen sichtbar zu machen und die Branche in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu stärken. Beim letzten Treffen wurden zentrale Bedarfe aus der Praxis gesammelt. Nun werden diese Themen im Rahmen eines Online Meet-ups aufgegriffen und vertieft. Rechtsanwalt Tjade Elix gibt praxisnahe Einblicke in aktuelle rechtliche Fragestellungen rund um Spielstätten und Festivals und beantwortet individuelle Fragen. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung mit anderen Veranstalter*innen. Teilnehmende sind eingeladen, sich aktiv einzubringen: Hier können eigene Fragestellungen eingereicht werden. Das Meet-up findet am Montag, 1. Juni 2026 von 18-21 Uhr online statt. 

11.05.2026

Rheinland-Pfalz Showcase @ Reeperbahn Festival: jetzt bewerben

Das Musikforum Rheinland-Pfalz sucht rheinland-pfälzische Acts für exklusive Showcase-Slots auf dem Reeperbahn Festival 2026 in Hamburg! Die Reeperbahn ist Europas zentraler Treffpunkt für Musikprofis – hier entstehen internationale Kontakte zu Booking Agents, Labels und Festivals. Es können vier Slots von jeweils 25-30 min im Rahmen des rheinland-pfälzischen Showcases auf dem diesjährigen RBX (17.09.2026) vergeben werden. Es gibt eine Gage, Reisekosten und Unterkunft. Musiker*innen, die in Rheinland-Pfalz ihren Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt haben, nicht in identischer Besetzung im regulären Reeperbahn-Programm 2026 auftreten, bereits Releases haben oder noch vor September 2026 planen und die Bereitschaft der Zusammenarbeit für Social Media Inhalte und Einladungsmanagement haben, können sich bis 15.05.2026 hier bewerben.

11.05.2026

pop rlp sucht Elternzeitvertretung für Projektmanagement (m/w/d)

Für die Geschäftststelle in der Koblenzer Vorstadt sucht pop rlp – das Kompetenzzentrum Popularmusik Rheinland-Pfalz – eine Elternzeitvertretung vom 01.08.2026 bis voraussichtlich 31.08.2027 – ggf. Verlängerung möglich! Die gesuchte Person leitet das Förderprogramm pop rlp masterclass von der Idee bis zur Umsetzung, plant, organisiert und begleitet Veranstaltungen, entwickelt Fort- und Weiterbildungsformate weiter und bringt neue Ideen ein, behältt Budgets im Blick und trägt Verantwortung für deren Einsatz, koordiniert das Netzwerk musicRLPwomen* und setzt sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein und pflegt das Netzwerk und steht im Austausch mit Künstler*innen, Dozent*innen und Partner*innen. Bewerbungsschluss: 31.05.2026

11.05.2026

15. Sparda Jazz Award: Gewinner*innen bekannt gegeben

Die Gewinner*innen des 15. Sparda Jazz Awards stehen fest. Der Sparda Jazz Award wird seit 2012 von der Stiftung der Sparda-Bank West ausgeschrieben und richtet sich an junge Jazzmusiker*innen im Alter von 16 bis 29 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben und noch bei keinem großen Plattenlabel unter Vertrag stehen. Die Jury kürte Teresa Luna (Foto) zur Siegerin, eine in Buenos Aires geborene Sängerin, Gitarristin und Komponistin, die in Bayern aufwuchs und heute in Berlin lebt. Sie gewann 2025 den Förderpreis des Bayerischen Jazzverbands. Den zweiten Platz belegte die Sängerin, Cellistin und Multiinstrumentalistin Savannah Hauskeller (auch Gewinnerin des Gesobau Jazz & Soul Award in diesem Jahr). Den dritten Platz machte die Dresdner Band kâyame – Kari Jacobs (Gesang, Komposition) Sebastian Wappler (Keys), Enna Lesch (Bass) und Heinrich Eißmann (Drums). Die Gewinner*innen teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 7.000 Euro und werden, wie auch eine Reihe früherer Preisträgergruppen, im Rahmen des Lovebird Festivals am 5. und 6. Juni auf der Sparda-Bühne auf dem Düsseldorfer Marktplatz auftreten.

11.05.2026

Call for papers: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation…“

Ein interdisziplinärer Call for Papers und Special Issue der Zeitschrift Art Style Magazine nimmt das Thema: „Performative Arts: Human and Non-Human Co-Creation, Cultural Diversity, Artificial Intelligence, and Future Visions“ in den Blick und lädt zur Einreichung von ausführlichen Essays und wissenschaftlichen Artikeln ein. Einreichfrist: 30.11.2026
11.05.2026

Krach+Getöse 2026: Finalist*innen stehen fest – Award Show 09.06.2026

Der Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE – ein Schulterschluss von RockCity Hamburg e.V. und der Haspa Musik Stiftung, kürt jedes Jahr fünf Preisträger*innen und schenkt ihnen ein maßgeschneidertes 12-Monate-Förderprogramm, das sich sehen lassen kann: Mentorings, Bookings, Festivalslots, Studiotage und ein nützliches Netzwerk. Für den diesjährigen Preis konnten sich wieder Bands, Soloacts und DJs aus Hamburg und der Metropolregion bewerben, jetzt wurden die Finalist*innen bekannt gegeben. Mit dabei sind viele FLINTA* Artists wie babyzay | Bella Reed |BOVIY | Charlott Green | CHINYERE | dilemma | EatMe | FRAUPAUL (Foto: Laura Affolter) | GRETAKYNG | LOMA REQS | MIRELLAMoneygirl | NVCHTSHITSHOW | SVELET | This Time For RealTILLY PANTHATOMMAHAWK u.a. Die Preise werden in der glamourösen Award Show übergeben, dann gibt es Pokale, rauschenden Applaus und 2.500 Euro Preisgeld für jeden Act. Die Award Show findet am 09.06.2026 im Imperial Theater in Hamburg statt. Tickets gibt es hier.

11.05.2026

Open Stages in der Seilerei 2026 (Frankfurt)

Die Seilerei in Frankfurt lädt in den kommenden Monaten zu Open Stages ein: „Die Bühne ist offen – für Deine Präsenz, Deine Stimme, Deinen Ausdruck. Ob sanft oder wild, poetisch oder laut, geplant oder spontan: Du bist willkommen. Singer‑Songwriter, Bands, Poetry, Comedy, Impro oder Tanz und alles dazwischen, darüber hinaus & einfach Echtes, das wirken will. In einer Zeit voller Krisen brauchen wir Kunst, die verbindet, Räume, die Wahrnehmung öffnen, und Momente, in denen wir uns erinnern, dass eine andere Welt fühlbar ist“. Die Besucher*innen erwartet eine leckere Biopizza aus dem Holzofen ab 18 Uhr, feine Drinks an der Bar und eine offene Bühne von 19-22 Uhr. Jede*r Künstler*in hat max. 15 Minuten. Es ist keine Voranmeldung nötig, Interessierte werden aber gebeten, schon um 18 Uhr da zu sein. Der Eintritt ist frei, Hut & Spendenbox gehen rum.
Termine: 05.06.2026 | 28.08.2026 | 02.10.2026 | 27.11.2026
07.05.2026

Jazzfest Bonn Förderpreis (bis 17.05.2026)

Alle zwei Jahre lobt das Jazzfest Bonn einen Förderpreis aus. Damit unterstützt das Festival besonders talentierte Nachwuchsmusiker*innen im Bereich kreativer Jazzmusik. Hintergrund sind die oft schwierigen Arbeits- und Auftrittsbedingungen junger Künstler*innen: Trotz hoher Qualifikation können viele ihren Lebensunterhalt nicht aus Konzerten und kreativer Arbeit bestreiten. Bewerben können sich Musiker*innen, die bei Bewerbungsschluss 30 Jahre alt oder jünger sind (geboren am oder nach dem 11.05.1995) und maximal zwei offizielle Veröffentlichungen als Leader*in unter eigenem Namen vorweisen. Bei Ensembles (max. 6 Pers.) muss die/der Bandleader*in bzw. die antragstellende Person die Teilnahmevoraussetzungen (insbesondere die Altersgrenze) erfüllen; für die übrigen Ensemblemitglieder gilt keine Altersgrenze. Gesucht werden eigenständige, tourfähige Projekte mit klar erkennbarem künstlerischen Profil und Bühnenerfahrung – unabhängig davon, ob die Beteiligten an einer Hochschule studieren oder studiert haben. Der Preis winkt mit 1.000 Euro, einem gut bezahlten Auftritt beim Jazzfest 2027, Konzertvideo und Mentoring-Gesprächen. Die Preisverleihung findet am 9. Juli 2026 im Opernhaus Bonn statt. Bewerbungsschluss: 17. Mai 2026

06.05.2026

Heidi Bayer wird Professorin für Jazztrompete in Nürnberg

Endlich eine neue Instrumentalprofessorin! Heidi Bayer, die kürzlich beim MELODIVA Club Concert mit Sara Decker auf der Bühne stand, übernimmt eine Professur für Jazztrompete, verkündet das Jazzdepartment der Hochschule für Musik Nürnberg. „Heidi Bayer ist eine in Köln lebende Trompeterin, Komponistin und Bandleaderin, die für ihre unverwechselbare Stimme im zeitgenössischen Jazz bekannt ist. Nach ihren klassischen Anfängen an der Klarinette und einem Jazzstudium in Mainz, Miami und Essen prägt sie die deutsche Jazzszene mit innovativen Projekten wie Virtual Leak und KORSH. Ihre Musik verbindet Komposition und Improvisation mit emotionaler Tiefe, Witz und einem zukunftsgewandten Geist – und bringt ihr damit große Anerkennung bei der Kritik, zahlreiche Auszeichnungen sowie eine wachsende Präsenz auf internationalen Bühnen ein. Im April zieht sie sogar nach Nürnberg, was die lokale Szene sehr bereichern wird“, freut sich die Hochschule (Foto: Niklas Weber).

06.05.2026

Musikrat kritisiert Referentenentwurf für die Anpassung der Baunutzungsverordnung

Der Deutsche Bundestag forderte im Entschließungsantrag vom Mai 2021 parteiübergreifend durch alle demokratischen Fraktionen, „dass die Bundesregierung die Baunutzungsverordnung dahingehend anpasst, dass Clubs und Livespielstätten mit nachweisbarem kulturellen Bezug nicht mehr als Vergnügungsstätten, sondern als Anlagen für kulturelle Zwecke definiert werden”. Dies wurde auch durch den Koalitionsvertrag der großen Koalition im Mai 2025 bekräftigt: „Es braucht ‚Kulturschutzgebiete‘, in denen Bestandsschutz gilt und Clubs als Kulturorte durch die Baunutzungsverordnung anerkannt und in der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) berücksichtigt werden.” Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat nun einen Referentenentwurf für die Anpassung der Baunutzungsverordnung (BauNVO) veröffentlicht und eine Länder- und Verbändeanhörung dazu gestartet. Der aktuelle Entwurf würde den Forderungen nicht ausreichend gerecht, sagt der Deutsche Musikrat in einer Mitteilung. Hierzu Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats: „Wer Kulturorte wie Musikclubs sichern will, muss sie auch wirksam im Baurecht verankern – genau daran fehlt es dem aktuellen Referentenentwurf. Nach wie vor werden sie als Kulturorte zweiter Klasse behandelt und nicht in die bestehenden Regelungen für Kulturorte aufgenommen. Anstelle dessen wird das Baurecht durch Einführung des Nutzungsbegriffs Musikclubs weiter verkompliziert. Hinzu kommt eine Lärmschutzregelung – TA-Lärm genannt – die nicht zeitgemäß ist und aktuelle Möglichkeiten zur Schalldämmung außer Acht lässt. Dabei steht viel auf dem Spiel: Musikclubs sind ein zentraler Bestandteil der musikalischen Infrastruktur, Labore für den Nachwuchs und als Dritte Orte von hoher Bedeutung für kulturelle Teilhabe und Demokratie.“ 

06.05.2026

Förderung der Árvore Stiftung (ab 1.6. bewerben)

Die nächste Bewerbungsrunde für ein Árvore-Stipendium steht vor der Tür. Die Stiftung leistet 4 Jahre lang einen Beitrag an die Lebenskosten von freischaffenden Musiker*innen in der Schweiz und in Deutschland! In der Schweiz werden monatlich CHF 2100 übernommen, in Deutschland € 1200, also ca. 60 % des Mindestlohns. Ziel der Förderung ist ein langfristiger, personenbezogener Support, der vor allem Freiraum für Kreativität und eine gewisse Planungssicherheit schafft, damit die Künstler*innen finanziell entlastet sind und durch den Zeitgewinn gestärkter im Musikbusiness auftreten können. Das nächste Bewerbungsfenster ist vom 1. bis 22. Juni 2026 offen. Dieses Jahr erfolgt die Bewerbung in zwei Stufen: In einem ersten Schritt werden per Losverfahren 100 Personen gezogen, die in einem zweiten Schritt einen Förderantrag stellen können. Eine Kommission beurteilt die Gesuche und wählt 20 Musiker*innen aus. Damit soll ein niederschwelligerer Zugang zum Bewerbungsverfahren ermöglicht werden. Die fünf Grundvoraussetzungen für ein Stipendium findet ihr hier. Wer in den letzten Jahren ein Stipendium bekommen hat, seht ihr hier.

05.05.2026

Call for papers: Konferenz „Komponistinnen für die Oper“

Opern von Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini etc. dominieren die Spielpläne der Opernhäuser. Diese Repertoirepolitik spiegelt jedoch nicht die Tatsache wider, dass die Operngattung für Komponistinnen in der Vergangenheit von Interesse war und dass Frauen für das Repertoire geeignete und interessante Opern komponierten. Um diesen Opern den Weg auf Theaterbühnen zu ermöglichen, findet vom 18.–19. Mai 2027 am Staatstheater Nürnberg die Konferenz „Komponistinnen für die Oper“ im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Forschungsinstituts für Musiktheater (ömt) der Universität Bayreuth statt. Für Beiträge aus Forschung und Praxis ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Im Mittelpunkt stehen historische Opernwerke von Komponistinnen, die zwischen 1800 und 1910 geboren wurden. Beiträge zu Werken aus anderen Epochen sind ebenfalls möglich. Die Beiträge der Konferenz sollen im online-Magazin ACT. Zeitschrift für Musik & Performance (Open Access) voraussichtlich im Mai 2028 publiziert werden und zur weiteren Erforschung der Opernwerke von Komponistinnen anregen. Diese Publikation soll außerdem als Quelle für Regisseur*innen, Dramaturg*innen und Opernhäuser dienen, um die Integration weiterer Opernwerke von Komponistinnen in Spielpläne zu fördern. Einreichfrist: 14.06.2026

05.05.2026