Neues Webportal zu Berufsbildern & Ausbildungswegen: „Musicbusiness Careers“

Du willst „irgendwas mit Musik“ machen? Dann schau mal auf dem neuen Webportal musicbusiness.careers vorbei! Der Branchenverband Hamburg Music hat ein umfassendes Fachkräfteprogramm ins Leben gerufen, in dessen Zentrum das Webportal steht. Es stellt ausführliche Informationen über Berufsbilder und Ausbildungswege in der Musikbranche bereit und soll eine zentrale Anlaufstelle für Interessierte im gesamten deutschsprachigen Raum bieten. Diese finden dort zahlreiche Jobs, Praktikumsstellen, Studiengänge, Aus- und Weiterbildungen und Berufsbilder auch für Quereinsteiger*innen (und es verweist auf ein weiteres Stellenportal: Kulturmanagement.net).

30.01.2024

Call for Applications: ESNS Exchange Young Professionals

Eurosonic Noorderslag (ESNS) ist das größte Showcase-Festival Europas und findet vom 17.-20. Januar 2024 in Groningen, Niederlande, statt. Wie im letzten Jahr, lädt ESNS Exchange Young Professionals aus der Musikbranche dazu ein, das ESNS 2024 zu besuchen, um ihr Netzwerk zu erweitern und neues Wissen über die Live-Musikindustrie zu erlangen. Bis zu zwei Young Professionals aus Deutschland können eine kostenlose Akkreditierung und Unterstützung bei den Reisekosten erhalten. Von besonderem Interesse ist das in Zusammenarbeit mit den MME Awards organisierte Bildungsprogramm. Diese Veranstaltung findet am Mittwochnachmittag statt und wird viele interessante Panels, Workshops und Networking-Möglichkeiten beinhalten und bietet damit eine großartige Gelegenheit für junge Fachleute, ihre Karriere und ihr Wissen über die Musikindustrie weiterzuentwickeln. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für alle Personen, die mit Young Professional Tickets an ESNS teilnehmen, obligatorisch. Bewerbungsschluss: 03.11.2023

26.10.2023

„Deepdive“ gibt spannende Einblicke in relevante Themen der Musikbranche

Warum mangelt es der deutschen Musikindustrie an Vielfalt und was kann man dagegen tun? Wie könnte die Gender Pay Gap geschlossen werden? Wie können Festivals inklusiver und gendergerechter werden? Wie kann die Kreativbranche soziale Bewegungen befeuern und andere inspirieren? Wie kann ich selbst meine Musikkarriere verfolgen und welche Skills brauche ich dafür? Das und mehr sind Themen, denen sich die Videoreihe DEEPDIVE des Reeperbahnfestivals annimmt. Die Filme geben spannende Einblicke in vielfältige Themen, die manchmal erst auf den zweiten Blick zur Musikwirtschaft gehören, aber immer relevant sind. Für das Format werden regelmäßig Expert*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen, kreative Köpfe und inspirierende Persönlichkeiten eingeladen, um aus deren Erfahrungen zu lernen.

09.10.2023

Call for Papers: Nachwuchsförderpreis GMM Best Paper Award

Für den Nachwuchsförderungspreis sucht die Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung in Kooperation mit der Most Wanted: Music 2023 (MW:M): a) laufende studentische Forschungsprojekte, b) abgeschlossene Bachelorarbeiten und c) abgeschlossene Masterarbeiten. Die Projekte sollen sich mit musikwirtschaftlichen oder musikkulturellen Themen auseinandersetzen und dürfen nicht älter als 12 Monate ab Einsendung sein. Beispiele für Themen können sich im Themenkomplex von MW:M bewegen, sind jedoch nicht darauf beschränkt: Diversität, Nachhaltigkeit, Zukunft der Musik und Togetherness. Teilnehmen können Studierende und Absolvent*innen aller deutschen Hochschulen und Universitäten.  Die Bewerbung für den Award ist per Mail möglich bis zum 16.10.2023 mit einer Zusammenfassung (max. 1,5 Seiten) des Forschungs- oder Abschlussprojekts (Deutsch oder Englisch). Die Gewinner*innen erhalten eine einjährige Mitgliedschaft in der GMM, über die sie an Aktivitäten der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung, sowie an Nachwuchsveranstaltungen, Forschungs- und Industrieworkshops und Fachausschüssen teilnehmen können. Darüber hinaus werden Preise für die Karriereentwicklung junger Forscher*innen vergeben. So erhält die beste Arbeit die Möglichkeit zur Publikation im Jahrbuch der GMM.

28.09.2023

Music Ambassador Programm 2023 sucht Akteur*innen der Berliner Musikwirtschaft

Es ist wieder soweit! Die Bewerbungsphase für das Music Ambassador Programm 2023 hat begonnen! Du möchtest dein Netzwerk erweitern und deine Karriere in der internationalen Musikbranche nachhaltig fördern? Dann bewirb dich jetzt bis zum 20. Juni 2023 und sichere dir die Chance, Teil eines spannenden Projekts zu werden. Ob Einzelakteur*in, kleines oder mittleres Unternehmen – das Programm unterstützt dich beim Aufbau von Kontakten und fördert nachhaltig dein Wachstum. Die Bewerbung steht allen Akteur*innen der Berliner Musikwirtschaft offen, die bereit sind, mutig und aufgeschlossen neue Erfahrungen und Herausforderungen einzugehen. Wenn du ausgewählt wirst, erhältst du einen Teil deiner Reisekosten als Unterstützung zurück.

26.05.2023

Musikfestivals in Deutschland werden in bundesweiter Studie untersucht

Eine bundesweite und genreübergreifende Bestandsaufnahme der Musikfestivals in Deutschland ist eines der zentralen Ziele einer neuen Studie, die die Bundesstiftung LiveKultur und die Initiative Musik unter fachlicher Einbeziehung des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) initiiert haben. Die erstmalige Vollerhebung zu Musikfestivals will statistische und inhaltliche Wissenslücken schließen, Förderbedarfe ermitteln sowie Handlungsempfehlungen präsentieren. Dabei soll die deutsche Musikfestivallandschaft in ihrer Gesamtheit untersucht werden – vom sogenannten Taste-Maker bzw. Boutique-Festival über Musikwochen und traditionsreiche Festspiele bis zum Mega-Spektakel mit internationaler Strahlkraft. Im Fokus der Festivalstudie stehen neben künstlerischer Programmatik und Arbeitsweisen wirtschaftliche Kennzahlen, Beschäftigungssituationen, soziale, kulturelle und räumliche Aspekte sowie die Themen Nachhaltigkeit, Diversität und Awareness. Auf der Grundlage einer genreunabhängigen Definition von Musikfestivals entsteht somit eine essenzielle Datengrundlage für Politik, Wirtschaft, Kulturschaffende und Wissenschaft. Im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen soll die Studie auch dazu beitragen, unsere Musikfestivals künftig gezielter unterstützen und erhalten zu können. Durchgeführt werden soll die Studie in zwei Befragungswellen ab Frühjahr 2023. Die Veröffentlichung der Studie ist für das Frühjahr 2024 geplant. Ein erster Zwischenbericht soll bereits im Spätsommer 2023 erscheinen. Finanziert wird die Studie durch eine Sonderförderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

13.12.2022

OPERATION TON 04.-05.11.2022

Wie erfinden wir die Musikbranche neu? Welche Deals und Perspektiven brauchen die Kreativen? Wie sieht das kreative Schaffen im Kontext von New Realities aus und wohin geht es mit der Live Musik? Das und mehr fragt der „Kongress für musikalische Zukunftsfragen“ von RockCity e.V. vom 4.-5. November 2022 in Hamburg. Weitere Themen sind Artist Identity, globale Märkte, Urheberrecht in Zeiten von AI, Zukunft der Labelarbeit, neue Bookingstrategien, Audio Poverty & Music Future, Digital Future of Music Education and Musicmaking, Social Media Content Production, Songwriting, Demo- & Produktionscheck u.a. Ihr habt die Möglichkeit, ein kostenloses Bandfoto abzustauben, vor Ort an eurem Song zu schrauben und euch als Artist*in „checken“ zu lassen (Anmeldung vor Ort). Unter dem Motto TRANSFORMATION! bietet das Line-Up von OPERATION TON 2022 mit über 30 musikalischen Speaker*innen sowie 20 Programmpunkten an zwei Tagen ein volles Programm im Hamburger Medienbunker. Branchenprofis und Künstler*innen, die inspirieren, informieren, motivieren und künstlerische Arbeitsweisen und Vermarktungswege zukunftsgerichtet und szenenah diskutieren und präsentieren. Und natürlich kann sich das Publikum wieder auf die Konzerte mit Onejiru (Foto: Laurence Emson) und Kaleo Sansaa & DJ Sets freuen.

27.10.2022

Music Ambassadors aus Berlin gesucht

Im Rahmen des Programms „Music Ambassador“ beauftragt die Music Commission Berliner Akteur*innen aus der Musikwirtschaft, den Standort im In- und Ausland zu präsentieren. Bis zum 25.08.2022 werden neue Musikbotschafter*innen gesucht.

18.08.2022

Hamburg Music Business Support neu aufgelegt

Seit letzter Woche können sich Hamburger Musikunternehmen und in der Musikwirtschaft tätige Soloselbstständige wieder auf Fördergelder bewerben, die bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Krise helfen und musikwirtschaftliche Projekte ermöglichen sollen. Es werden Projekte mit kulturellem Bezug gefördert, die Hamburger Musikunternehmen befähigen, mit angepasstem oder neuem Geschäft aus der Corona-Krise zu kommen. Dies können unter anderem sein: Neuplanung ausgefallener Musikveranstaltungen, Veröffentlichungen oder Kampagnen, Absicherung laufender Musikprojekte oder Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Musikbetrieben in Krisen, zum Beispiel für Zeiten absehbarer, coronabedingter Mindereinnahmen in der Zukunft. Die Behörde für Kultur und Medien hat zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

25.07.2022

Future Music Camp 19.-20.05.2022 (hybrid)

Die Popakademie Baden-Wüttemberg lädt vom 19.-20.05.2022 zum hybriden Future Music Camp zu spannenden Vorträgen, Sessions, Diskussionen und Showcases. Internationale Keynote-Speaker*innen und Vordenker*innen referieren rund um Zukunftsthemen der Musikwirtschaft. Dieses Jahr bildet der Begriff Creator Economy und was er für Künstler*innen und die Musikwirtschaft bedeutet den Schwerpunkt der Veranstaltung. Es werden neuste Entwicklungen diskutiert und auch Tools und Plattformen thematisiert, die sich im Zuge der Pandemie entwickelt haben. Außerdem wird es um die vielen (neuen) Chancen gehen, wie ihr Communities aufbauen könnt und welche Plattformen und Tools dabei hilfreich sein können. Auch kritische Perspektiven sollen betrachtet werden und Themen wie zu geringe Einnahmen durch Streamingdienste und die Abhängigkeit vom Live-Bereich werden angesprochen. Die Teilnahme via Zoom und in Präsenz ist kostenlos und mit Anmeldung, allerdings ist die Gästezahl vor Ort auf 400 Pers. beschränkt.

17.05.2022

Studie zur Geschlechtervielfalt in der Musikwirtschaft

Mit einer groß angelegten, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderten Marktforschungsstudie hat das Reeperbahn Festival im Rahmen der Initiative Keychange die Geschlechterverteilung in den Teilmärkten der deutschen Musikkultur und Musikwirtschaft untersucht. Dazu wurden verschiedene Befragungen durchgeführt, die interessante Unterschiede bei der Wahrnehmung von Fortschritten zutage fördern: eine Verbesserung bei der Chancengleichheit nehmen 42% der Frauen, 65% der Männer wahr und dass die Geschlechtervielfalt in den Unternehmen bereits besprochen und umgesetzt wird, sehen auch Männer deutlich häufiger als Frauen. 96% der befragten Frauen haben schon Diskriminierung erlebt, besonders oft genannt wurden auch eine Zuschreibung von Geschlechterstereotypen und unangemessene Kommentare. Als Barrieren wurden am häufigsten „Vetternwirtschaft“, Intransparenz und Stereotypen identifiziert.
Aus den Expert*innen-Interviews wurden drei zentrale Herausforderungen abgeleitet:
1) Um Risiken zu vermeiden, werden selten mutige Entscheidungen zur Karriereentwicklung von weiblichen* Künstler*innen getroffen,
2) Männern werden häufig Attribute zugeschrieben, die in der Branche als erfolgsrelevant gelten. Frauen werden mit schwächeren Attributen assoziiert,
3) Frauen erleben eine Ausgrenzung aus männlichen Netzwerken, dies behindert ihre Karriereentwicklung.

Über nötige Maßnahmen sind sich die Befragten nicht gerade einig, fast die Hälfte der Frauen befürwortet z.B. eine Quotenregelung, aber nur 20% der Männer. In der Studie wurde auch die Geschlechtervielfalt bei der Musiknutzung zum Thema gemacht, z.B. ob ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei Festival Line-Ups die Kaufentscheidung beeinflussen würde (bei 16-29-Jährigen trifft das auf fast die Hälfte zu) und mehr.

Fazit: Der Weg der Keychange-Kampagne mit der 50/50Pledge für Festivals und Musikorganisationen muss konsequent weiterverfolgt werden. Um den Ausschluss von Frauen aus den bestehenden, männlich dominierten Netzwerken zu beenden, werden weibliche Netzwerke alleine vermutlich nicht ausreichen. Gemischte Netzwerke aus Männern und Frauen erscheinen eher zukunftsweisend. Der weitere Prozess sollte mit Zahlen und Fakten der Branche begleitet werden, um Fortschritte zu belegen und sichtbar zu machen.

01.11.2021

Keychange-Umfrage zu Geschlechterverteilung in der Musikbranche

Mit einer groß angelegten Marktforschungsstudie untersucht das Reeperbahn Festival im Rahmen der Initiative Keychange die Geschlechterverteilung in allen Teilmärkten der deutschen Musikkultur und Musikwirtschaft. Erstmalig wird auch die Relevanz von Geschlechtergleichheit auf die Nutzung von Musikangeboten aus Sicht von Konsument*innen betrachtet. Die Ergebnisse sollen im Rahmen des Reeperbahn Festivals im September 2021 vorgestellt werden. Untersucht werden unter anderem die geschlechterspezifischen Unterschiede bei Anstellungsverhältnissen, Einkommensstrukturen und Aufstiegschancen innerhalb der Unternehmen der Musikwirtschaft. Darüber hinaus sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Einflüsse Geschlechtervielfalt bei Kaufentscheidungen und dem Nutzerverhalten für Konsument*innen haben. Bis zum 30. April 2021 können Interessierte hier an der Befragung teilnehmen.

19.04.2021