Neues Synthesizer Museum in Berlin eröffnet
Hier kommt ein Tipp von @tipberlin: Im neuen Synthesizer Museum am Kottbusser Tor kannst du nicht nur alles über das Kult-Instrument lernen, sondern auch selbst zum/zur Produzent*in werden. Lade Freund*innen und Familie ein, klimpere auf seltenen Vintage-Synthesizern, nimm deine eigenen Klänge auf, um sie mit nach Hause zu nehmen und erlebe ein musikalisches Abenteuer. Das Museum präsentiert 50 ikonische Synthesizer aus den 70er bis 2000er Jahren, die die Geschichte der elektronischen Musik geprägt haben.
Veranstaltungsort: Eingang REWE, Skalitzer Str. 135a/Tür rechts, Berlin-Kreuzberg
Öffnungszeiten: Mi-Mo von 10-18 Uhr (dienstags geschlossen), Eintritt: 12,00€
Offener Brief von female:pressure zur MOMEM-Eröffnung
Schloss Freudenberg sucht Mitarbeiter*in für Fundraising und mehr
Das Schloss Freudenberg „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens“ sucht zum 1. Mai 2022 eine* Mitarbeiter*in für Fundraising, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Eine Bewerbungsfrist ist nicht angegeben. Du bringst Folgendes mit: Affinität zu Theater, Kunst & Umwelt- und Bildungsthemen, Erfahrungen im Kulturbetrieb, -Management, schnelles Verfassen von ansprechenden Texten für Newsletter, Homepage und Social Media, eine sehr gute Rechtschreibung (Korrekturlesen), gute Kenntnisse in Office-Programmen (Excel, Word), Grundkenntnisse in Adobe-Programmen sind von Vorteil, TYPO3-Grundkentnisse, Facebook Business, Grundkenntnisse in Vereinsrecht, Steuerrecht und BWL. Außerdem sind 7 Gründe aufgelistet, wann frau sich nicht bewerben sollte.
Online-Konzerte, Podcasts & virtuelle Museumstouren
Die Berliner Philharmoniker bieten ihre Digital Concert Hall mit über 600 Live-Konzerten im Stream für 4 Wochen kostenlos an (bis zum 31. März). Für Fans von Broadway Musicals gibt es einen kostenlosen Stream für einige, viele große Museen weltweit bieten virtuelle Touren an (Quelle: Maria Baptist).
Auf der Website des Hessischen Rundfunks bietet das Funkhaus unter dem Motto „Das hr-Sinfonieorchester ohne Konzert erleben“ ein neues Special namens „Große Sinfonik im Video“ an. Das sind gut sechs Dutzend komplette Werke fürs Wohnzimmer von Bartók bis Wagner. Auch von der hr-Bigband stehen Livestreams zur Verfügung, etwa vom Eröffnungskonzert des „50. Deutsches Jazzfestivals Frankfurt“ oder vom „Europa Open Air“. Auf Anfrage verweist die Presseabteilung auf weitere Highlights, mit denen man sich sicher zuhause unterhalten und informieren lassen kann, z.B. mit Podcasts wie „Das F-Wort – Der Empowerment-Podcast für Frauen“, u.v.a. Ein wahrhaft vielfältiges Angebot wie auch in den Rubriken Hörspiele (etwa „Verstand und Gefühl“ in drei Folgen nach Jane Austen), Lesungen (z.B. „In Auschwitz gab es keine Vögel“, die Konzert-Lesung mit Monika Held und Gregor Praml) und Büchertipps (Quelle: Journal Frankurt).
Das Kulturdezernat in Frankfurt hat die Seite „Kultur auf dem Sofa“ eingerichtet, die alle digitalen Kulturangebote bündeln will – von Wohnzimmerkonzerten und Grußbotschaften der Freien Szene bis musealen Angeboten – und die Kunst und Kultur aus den Museen und Theatern, der Musik, der Literatur und Bildender Kunst sowie Podcasts direkt auf das Sofa bringt.
Neue Konzertreihe „Mschatta Lounge“ in Berlin
In Berlin gibt es eine neue Konzertreihe: „Mschatta Lounge“ bringt vom 13. Juni – 26. September 2019 im Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum lokale Musiker*innen auf die Bühne, die ein ausgewähltes Objekt der Ausstellung mit ihrer musikalischen Sprache interpretieren. Das Kooperationsprojekt des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum mit Piranha Arts soll eine transkulturelle Plattform schaffen, die durch musikalischen Ausdruck die heutige Vielfalt der Gesellschaft im Wandel abbildet. Wie kein zweites Haus bietet das Museum für Islamische Kunst das besondere Potential, diese Vielfalt zu repräsentieren. Den Anfang machen Dima Orsho & Friends (Foto) am 13.06.2019, außerdem werden Cyminology (29.08.) und Karmatürji (19.09.) u.a. erwartet. Das Konzept sieht vor, dass die Künstler*innen im gleichnamigen Mschattasaal ihr eigenes Repertoire spielen und die neue Objektkomposition erstmalig live zur Aufführung bringen. Die so neu entstandenen Titel werden im Nachgang in die Ausstellungen integriert und so für das Publikum über das Konzert hinaus erlebbar. Die Aufnahmen werden mit Ansichten des dazugehörigen Ausstellungsobjekts zudem online zur Verfügung stehen, sodass auch diejenigen, die das Museum nicht besuchen, die Objekte durch die Musik erfahren können.
Einlass: 19 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr | Tickets: 8.-€
Veranstaltungsort: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin
Neukonzeptioniertes rock’n’popmuseum in Gronau öffnet am 24.11.18
Die umfangreichen Arbeiten zur Neukonzeptionierung des rock’n’popmuseums neigen sich dem Ende zu. Mit einem Tag der offenen Tür am 24. November öffnet das Museum erneut seine Pforten, sodass Musikliebhaber*innen von 10 bis 18 Uhr die neugestalteten Räume bei freiem Eintritt erkunden können. Ab Sonntag (25.11.) geht es dann in den regulären Museumsbetrieb über und ist immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die offizielle Eröffnung samt Sneak Preview für geladene Gäste findet am 23. November statt.
Vor 14 Jahren öffnete das rock’n’popmuseum erstmalig seine Tore. Zwischen den Jahren 2004 und 2018 liegen aus technischer und popgeschichtlicher Sicht Welten. Gute Gründe also, um ein Museum, das sich genau diesen Themen widmet, auf den neusten Stand zu bringen. Mit einem umfangreichen Update wurden deshalb Konzept und Technik neu gedacht und beeindruckend inszeniert. Eine neue Dauerausstellung in der ehemaligen Turbinenhalle führt die Besucher*innen über neun Themeninseln. Im Untergeschoss des Museums befindet sich künftig ein Clubbereich, der für Livekonzerte und Wechselausstellungen genutzt wird und rund 300 Gästen Platz bietet. Via Facebook haben die Fans des Museums auch bereits einen neuen Namen gefunden: „Turbine“ wird der Musikclub heißen.
Übrigens werden für das neue Museum noch Exponate gesucht: Wer sich für eine*n Musiker*in oder eine Band begeistert und dem Museum ein Objekt zur Verfügung stellen möchte, ist herzlich eingeladen, sich per Mail bei ed.mu1764954205esump1764954205op-kc1764954205or@zt1764954205iwerd1764954205.atti1764954205rb1764954205 zu melden. Auch freut sich das Museum über Teile des Interieurs, der Deko oder Fotos, Videos, Setlisten etc. der legendären Düsseldorfer Locations Ratinger Hof und Creamcheese.
Stadt Frankfurt bekommt ein neues Museum: Museum Of Modern Electronic Music
Frankfurt bekommt ein neues Museum. Am Dienstag, 23. Januar, haben Oberbürgermeister Peter Feldmann, Kulturdezernentin Ina Hartwig und Personaldezernent Stefan Majer die Pläne für das Museum Of Modern Electronic Music, kurz MOMEM, vorgestellt. Das Museum soll die ehemaligen Räume des Kindermuseums an der Hauptwache beziehen. Die Schlüsselübergabe erfolgt im Frühling nach dem Auszug des Cafés für Obdachlose, welches in den kalten Monaten dort untergebracht ist. Die Idee geht zurück auf eine Initiative von Alex Azary, Andreas „Talla 2XLC“ Tomalla und Stefan Weil, die auf der Suche nach Räumen an die Stadt herangetreten waren. 2015 hatten Initiatoren und Vertreter der Stadt einen Letter of Intent unterschrieben. Das MOMEM startet an der Hauptwache als Pop-Up-Museum. Es wird dort daher für zwei bis vier Jahre untergebracht sein, mindestens aber, bis für den Bereich Hauptwache eine finale Lösung feststeht. Die Stadt Frankfurt wird die Räume für diese Zwischennutzung mietfrei bereitstellen. Die Initiatoren werden ihr neuartiges Museums- und Ausstellungskonzept eigenständig bzw. mit Unterstützung privater Förderer realisieren. Das neue Museum will elektronische Musik nicht nur dokumentieren, sondern auch akustisch und haptisch erlebbar machen. Es präsentiert KünstlerInnen und ProduzentInnen, Technik, Clubkultur, Label-Gründungen, Veranstaltungskonzepte, Digitalisierung. Auf dem Programm stehen Lesungen, Vorträge, Veranstaltungen und Gastspiele von im Museum vorgestellten KünstlerInnen. An der angeschlossenen Akademie bieten DJ(ane)s und ProduzentInnen Workshops sowie Seminare an und bieten einen Einblick in den Studioalltag.
Ausstellung „Oh Yeah! Pop Musik in Deutschland“ im Museum für Kommunikation Frankfurt
90 Jahre Popmusik in Deutschland: Vom Swing der 1920er-Jahre über die Beat-Ära, Punk, die Neue Deutsche Welle, Techno und Hip Hop bis zu heutigen Trends – das zeigt die Ausstellung „Oh Yeah! Pop Musik in Deutschland“ im Museum für Kommunikation vom 17.08.2017-25.02.2018 in Frankfurt. Mit Kopfhörern taucht das Publikum ein in die bunte Welt des Pop, hört an Soundstationen Musiktitel, Radio- und Filmbeiträge und geht auf eine Zeitreise durch die eigene Vergangenheit. Nicht nur Hits werden präsentiert, auch Schlager, Kurioses und Vergessenes gibt es zu entdecken. Das Herzstück der Ausstellung ist die sog. „Mainroad“. Sie präsentiert den kulturellen Background der jeweiligen Popmusik-Epochen. Die Sound Lounge lädt zum Hören und Relaxen ein. 60 Songs von Marlene Dietrich bis Pur ergänzen die Klangerlebnisse der Main Road. Im Backstagebereich leben beim Anblick von Plakaten, Platten- und CD-Covern alte Erinnerungen wieder auf.
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-18 Uhr, Sa + So 11-19 Uhr, Eintritt 5 Euro (ermäßigt 1,50 Euro)
Veranstaltungsort: Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53 (Museumsufer), 60596 Frankfurt
Deutsches Museum sucht wissenschaftliche MitarbeiterInnen für Ausstellungsprojekt
Das Deutsche Museum in München ist eines der größten naturwissenschaftlich-technischen Museen weltweit. Es beherbergt nicht nur eine einmalige Sammlung aus Naturwissenschaft und Technik, sondern ist zugleich mit seinen aktuellen Ausstellungen ein Forum zur Information und Auseinandersetzung über die neuesten Entwicklungen in Naturwissenschaft und Technik. Im Zuge der Generalsanierung des Hauses wird in den nächsten Jahren ein wesentlicher Teil der Dauerausstellungen überarbeitet und neu gestaltet. Die Sammlung Musikinstrumente umfasst mehr als 1.900 Objekte von mittelalterlichen Instrumenten bis zu elektronischen Instrumenten und Studios der Gegenwart. In den vergangenen Jahren wurde das Ausstellungskonzept für die neue Dauerausstellung auf der Museumsinsel erarbeitet, das nun gemeinsam mit der Kuratorin feiner auszuarbeiten und umzusetzen ist. Die Ausstellung soll 2019 eröffnet werden. Zur Verstärkung des Teams für das Ausstellungsprojekt Musikinstrumente sucht das Museum daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei wissenschaftliche Mitarbeiter (w/m), projektbezogen bis 31.07.2019 befristet. Das Deutsche Museum schließt bei Einstellung zunächst alle Arbeitsverträge für 6 Monate befristet ab. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe E 13 TV-L (ca. 3.904,- € brutto bei Vollzeit),
Teilzeitbeschäftigung möglich, jedoch nicht auf 450,- €-Basis. Bewerbungsschluss: 26.10.2016
Hier geht es zur vollständigen Ausschreibung: http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/010_DM/010_Information/130_Wir/040_Jobs/aktuell/10102016_wiss_MA_Musik.pdf
Weitere Infos: Dr. Sabine Gerber, Tel. 089 – 2179 565.
24. Darmstädter Musikgespräch über „Museale Musik“ 05.10.2016
Ist es ein Hype unserer Eventkultur, möglichst ungewöhnliche Locations zu entdecken, um ein breiteres Publikum anzusprechen? Oder ergeben sich aus dem Aufbrechen gefestigter Präsentationsnormen vielleicht neue Diskurse?
Die Mathildenhöhe hat Musik bereits mehrfach ins Museum gebracht und veranstaltet am 05.10. ab 20 Uhr das
24. Darmstädter Musikgespräch zum Thema „Museale Musik – Konzerte im Museum und Musik in Ausstellungen“
im Designhaus Darmstadt. Mit dabei sind Philipp Gutbrod, Direktor des Instituts Mathildenhöhe und selbst Schlagzeuger, Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Sylvia Freydank (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt). Eintritt: frei
Veranstaltungsort: Designhaus Darmstadt, Eugen-Bracht-Weg 6, 64287 Darmstadt
Infos: http://musikgespraeche.de/
Neue Sonderausstellung „Rock und Pop im Pott“ im Ruhr Museum
Das Ruhr Museum auf dem Welterbe Zollverein präsentiert ab dem 5. Mai 2016 eine aufregende Reise durch sechs Jahrzehnte Musikgeschichte des Ruhrgebiets. Über 1.000 Exponate zeigen die großen Musikereignisse wie die Auftritte der „Beatles“ und der „Rolling Stones“, die legendären „Essener Songtage“ und den „Rockpalast“, aber auch die unzähligen Gruppen und Musikstile des Ruhrgebiets. Welche Musikhits und Stars seither für Aufregung oder kollektive Erinnerungen sorgen, verrät die Ausstellung mit Platten, Postern, Instrumenten, Bühnenoutfits, Fotos, Filmen und vielem mehr, was Musik besonders macht. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Filmen, Gesprächsrunden, Exkursionen zu Orten der Rock- und Popgeschichte und Workshops. Dauer: Mai 2016 – Feb 2017
Die Adresse lautet: Ruhr Museum, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kokskohlenbunker [A16], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen. Kostenlose Parkmöglichkeiten stehen Ihnen auf dem Parkplatz A1 zur Verfügung.
05.05.2016 bis 28.02.2017
Infos: https://www.ruhrmuseum.de
Neuer Schwerpunkt beim Deutschen Musikinformationszentrum (MIZ): Musikmuseen
In Deutschland existieren über 130 Musikmuseen, die sich der Sammlung, Bewahrung und Vermittlung von Nachlässen bedeutender Musikerpersönlichkeiten, der Erhaltung und Präsentation von Zeugnissen des Musikinstrumentenbaus oder anderen Aspekten des Musiklebens widmen. Träger dieser Museen sind Bund, Länder, Städte und Gemeinden, Stiftungen oder in einigen Fällen auch Vereine und Privatpersonen. Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, hat nun mit einem neuen Schwerpunktangebot die außergewöhnliche Vielfalt und Dichte der Museumslandschaft in Deutschland beleuchtet.
Mit einer neuen topografischen Karte liefert das MIZ einen grundlegenden Überblick über die Museumslandschaft mit ihren spezifischen Merkmalen. Die Darstellungen sind Teil eines neuen Schwerpunktangebots des MIZ, das Strukturen und Entwicklungen der Museumslandschaft in Deutschland vermittelt und darüber hinaus die einzelnen Häuser mit ihren Aufgabenschwerpunkten und Sammlungsbeständen vorstellt. Berücksichtigt werden neben Komponistenhäusern und Musikinstrumentensammlungen auch Museen für Rock- und Popmusik, Museen mit Schwerpunkt Musikvermittlung oder regionale Musikgeschichte. In einem Fachbeitrag beschreibt die Museumsexpertin Heike Fricke aktuelle Entwicklungen. Betrachtet werden dabei Digitalisierungs- und Langzeitarchivierungsprojekte der Museen ebenso wie neue Anforderungen an Ausstellungskonzeptionen unter dem Stichwort zeitgemäßer Vermittlungsarbeit oder Herausforderungen in der internationalen Zusammenarbeit der Museen. Abrufbar ist das neue Schwerpunktangebot des MIZ unter: http://www.miz.org/fokus_musikmuseen.html
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