Vorschlagsphase gestartet: popNRW-Preis 2026
In diesem Jahr wird der popNRW-Preis zum 15. Mal vergeben. Das Vorschlags- und Nominierungsverfahren wurde gezielt geändert, um den popNRW-Preis offener, vielfältiger und zukunftsfähiger aufzustellen und die Breite der Popmusikszene in Nordrhein-Westfalen stärker abzubilden. Dafür wird der Kreis der vorschlagsberechtigten Popförderer deutlich erweitert und umfasst künftig zahlreiche Akteur*innen aus unterschiedlichen popmusikalischen Bereichen in ganz Nordrhein-Westfalen wie z.B. Festivals und Konzertreihen, Initiativen, Vereine und Spielstätten, Hochschulen, Kulturämter, Medien sowie Verbände und Förderprogramme. Neu in diesem Jahr ist aber auch eine reduzierte Zahl an Nominierten, die eine intensivere Begleitung und gezieltere Förderung der ausgewählten Artists ermöglicht. Denn die Nominierung für den popNRW-Preis ist nicht nur eine Auszeichnung für sich, sondern Teil der Förderstruktur von popNRW und eröffnet Zugang zu weiterführenden Fördermaßnahmen, etwa im Bereich Touring und internationale Präsentation.
Eine Übersicht aller vorschlagsberechtigten Popförderer findet ihr hier. Bis zum 22.05.2026 können alle Popförderer in den beiden Kategorien „Outstanding Artist“ und „Newcomer“ jeweils einen Act aus Nordrhein-Westfalen vorschlagen. In einem zweiten Schritt sichtet eine unabhängige Fachjury aus Vertreter*innen der Musikbranche, Medien und Festivals alle eingegangenen Vorschläge und nominiert die geeignetsten Acts für den popNRW-Preis.
Jazzpianistin Anke Helfrich bekommt Verdienstorden
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeichnete in einer der letzten Amtshandlungen seiner Regierungszeit 27 Bürger*innen mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg aus. Eine davon war die Jazzpianistin Anke Helfrich aus Weinheim, die die einzige Auszeichnung im Bereich Jazz bekam (normalerweise werden Staatssekretäre, ehemalige (Ober-)Bürgermeister*innen, Botschafter*innen o.ä. ausgewählt). Winfried Kretschmann begründete die Ehrung für Anke Helfrich wie folgt: „Anke Helfrich ist eine der bedeutendsten Jazz-Pianistinnen und -Komponistinnen Europas. (…) ihre Kunst begeistert und inspiriert Menschen auf der ganzen Welt“. Sie setze sich vor Ort gegen Diskriminierung und Rassismus und für eine offene Stadtgesellschaft ein und leiste als langjährige Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt am Main einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft (Foto: Petra Arnold). Quelle

