FLINTA* GOLD Workshop – Zugang zu Förderungen und Finanzen 23. August 2026 in Frankfurt am Main

Mit dem Workshop „FLINTA* GOLD“ entsteht in Frankfurt ein Raum für Empowerment, Vernetzung und praktische Unterstützung rund um Fördermittel und finanzielle Teilhabe. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an FLINTA*-Personen und thematisiert den Zugang zu Ressourcen, Wissen und Entscheidungsstrukturen im Förderbereich. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gerechtere Zugänge zu Förderungen geschaffen werden können. Denn wer über finanzielle Mittel entscheide, beeinflusse maßgeblich, welche Projekte sichtbar werden und welche Ideen wachsen können, so die Veranstalter*innen. Gleichzeitig seien Netzwerke, Wissen über Fördermöglichkeiten und finanzielle Ressourcen oft ungleich verteilt. Der Workshop setzt auf einen praxisnahen Ansatz und vermittelt konkrete Fähigkeiten: Teilnehmende erhalten Informationen zu Fördermöglichkeiten, lernen Grundlagen erfolgreicher Antragstellung kennen und tauschen sich über Strategien gegenseitiger Unterstützung aus. Ziel ist es, mehr Teilhabe und finanzielle Zugänge für FLINTA*-Personen zu schaffen. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Verena David, Stadtverordnete und queerpolitische Sprecherin der CDU Frankfurt, sowie Natascha Kauder, Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer. Die Veranstaltung findet am 23. August 2026 von 13 bis 16 Uhr im Historisches Museum Frankfurt statt. Veranstaltungsort ist der Sonnemannsaal. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Anmeldungen sind per E-Mail an ed.trufknarfreeuq@ofni möglich. Kuratiert wird „QUEER GOLD“ von Annette Kühn. Unter dem Motto „Mehr Wissen. Mehr Zugang. Mehr Geld für FLINTA*“ soll der Workshop nachhaltige Impulse für mehr finanzielle Sichtbarkeit und Chancengleichheit setzen.

13.05.2026

Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht – Ausstellung in Frankfurt

Am 30. August startet die Sonderausstellung zur Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren im Historischen Museum in Frankfurt am Main, die bis zum 20. Januar 2019 andauert. Fast 450 Exponate aus deutschen und ausländischen Sammlungen veranschaulichen, wie Frauen auf die Revolution und die Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts 1918 hinarbeiteten. In Themenschwerpunkten geht es um den Alltag der Frauen im deutschen Kaiserreich und um die deutsche Frauenbewegung und ihre internationale Vernetzung. Darüber hinaus nimmt die Ausstellung den Fortgang der Frauenbewegung in den Blick, ihre Unterdrückung im Nationalsozialismus und den Wiederbeginn nach 1945 bis zu aktuellen Debatten wie „#MeToo“. Die Ausstellung zeigt auf, dass von Beginn an die Gleichberechtigung in Bildung, Arbeit, politischer Teilhabe und sexueller Selbstbestimmung die Ziele der Frauenbewegung waren und bis heute aktuell sind. Während der Ausstellung werden verschiedene Veranstaltungen im Begleitprogramm angeboten. Hingehen!

30.08.2018 – 20.01.2019 Historisches Museum Frankfurt am Main

30.08.2018