„Kultur. Nachhaltig. Fördern“ 31.10.2023 informiert über Förderprogramme

Das Thema ökologische Nachhaltigkeit beschäftigt den Kultursektor mehr denn je, in NRW und in allen Teilen Europas. Die Transformation hin zu klimaneutralen Arbeitsweisen fördert auch den Austausch von Ideen über Ländergrenzen hinweg. Aus diesem Grund bringen Creative Europe Desk KULTUR und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bei der Veranstaltung „Kultur. Nachhaltig. Fördern“ verschiedene Förderprogramme mit nationalem und europäischem Fokus zusammen. Wie kann mir Erasmus+ dabei helfen, mich mit europäischen Partner*innen auszutauschen? Wie kann ein Projekt zum Thema ökologische Nachhaltigkeit im EU-Programm Kreatives Europa KULTUR aussehen? Diese und viele andere Fragen werden am 31. Oktober 2023 diskutiert. Ihr habt dabei die Möglichkeit, vier verschiedene Programme im Laufe des Tages näher kennenzulernen und mit den Expert*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Dauer: 9:30 – 16:15 Uhr.

Veranstaltungsort: Horion-Haus des LVR, Hermann-Pünderstr. 1, 50679 Köln

25.08.2023

Project Butterfly EU: Komponist*innen für nachhaltige Oper gesucht!

Der neue Call des Europäischen Kooperationsprojekts „Project Butterfly EU“ adressiert Musikkomponist*innen, die sich an der Gestaltung einer neuen nachhaltigen Oper beteiligen möchten. Die ausgewählten Komponist*innen werden eine Oper in drei Akten komponieren, die dem Thema der ökologischen Nachhaltigkeit gewidmet ist. Die einzelnen Akte sollen dreißig Minuten dauern und eines der drei folgenden Themen fokussieren: Wasser, Erde oder Luft. Im Mai 2025 wird die Premiere der neu geschaffenen Oper in den Partnertheatern und im Internet stattfinden. Die Endproduktion wird sich stark auf fortschrittliche digitale Technologien stützen und Wege für eine nachhaltigere Opernproduktion aufzeigen. Bewerbungsfrist: 17. September 2023

22.08.2023

European seminars for gender equality in music (13.-15.07.23)

Vom 13.-15.07.2023 finden die „European seminars for gender equality in music“ in Straßburg statt. Die durch die Europäische Union geförderten Seminare thematisieren EU-Strategien für Gendergerechtigkeit in der Musik, Gender-Budgeting, Förderprogramme, Sichtbarkeit von FLINTA* Künstler*innen, spezifische Bedürfnisse, Sexismus in der Musikbranche und mehr. Zur gleichen Zeit findet das Festival Jazz à la Petite France mit Naissam Jallal, Bal Perdu, Las Baklavas, Subconscious Trio, Emma Rawicz, Jas Kayser, u.a. statt.  Der Eintritt zu den Seminaren & zum Festival ist kostenlos, eine Registrierung zu den Seminaren notwendig. Teilnehmer*innen aus dem europäischen Ausland (nicht Frankreich) können sogar eine Erstattung von Reise- und Übernachtskosten bis 150 Euro p.P. beantragen.

22.05.2023

Fachseminare „Gender Equality im Musiksektor“ in Straßburg (13.-15.07.2023)

Vom 13.-15.07.2023 finden in Straßburg (F) Fachseminare zur Gleichstellung der Geschlechter im Musikbereich in Europa statt. Sie richten sich an Fachleute aus der Musikbranche, Personen, die in der Musikbranche tätig sind, institutionelle Mitarbeiter*innen, gewählte Amtsträger*innen und Politiker*innen und sollen den Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben, die Situation und die damit verbundenen Risiken auf europäischer Ebene zu analysieren, ein Netzwerk europäische Partner*innen zu schaffen, gemeinsame Aktionen planen und Finanzierungsquellen zu suchen. Die Teilnahme an den Seminaren schließt auch ein Besuch beim Jazz à la Petite France Festival ein, dessen Line Up zu ca. 40% aus Frauen besteht. Der Eintritt/die Registrierung ist kostenlos. Für eine kleine Anzahl von Personen, die außerhalb Frankreichs wohnen, kann finanzieller Support (max. 150 Euro) für die Anreise/Unterkunft angeboten werden.

28.03.2023

Förderung von europäischen Kooperationsprojekten u.a. mit Ukraine

Ukraine, Dänemark, Tunesien, Spanien, Slowenien – das sind fünf aus 39 Ländern, mit denen Kulturschaffende für ein Europäisches Kooperationsprojekt zusammenarbeiten können. Kreatives Europa KULTUR fördert Projekte aus allen Kultursparten. Voraussetzung ist, dass ein Projekt mit europäischen Partnerorganisationen umgesetzt wird. Aus diesem Grunde präsentiert der Veranstalter, Kreatives Europa KULTUR in den kommenden Wochen fünf antragsberechtige Länder in Zoom-Infosessions und lädt dazu die Kolleg*innen aus den jeweiligen Ländern für Eure Fragen ein. Beim Auftakt am 22.09.2022 mit Yaroslav Diakiv vom CED Ukraine geht es nicht nur um den regulären Förderbereich Kooperationsprojekte, sondern auch um die Sonderausschreibung für Kooperationsprojekte mit ukrainischen Partnerorganisationen. Dabei sollen Projekte gefördert werden, die ukrainische Künstler*innen unterstützen oder geflüchteten Ukrainer*innen den Zugang zu Kultur im Aufnahmeland ermöglichen. Außerdem stehen Projekte im Fokus, die sich dem Schutz des Kulturerbes in der Ukraine widmen oder den ukrainischen Kultursektor auf die Nachkriegszeit vorbereiten. Die Ko-Finanzierungsrate liegt bei 90%. Alle Termine finden online via Zoom auf Deutsch und Englisch statt ohne Übersetzung.

19.09.2022

Europa fördert Kultur – Förderfinder

Die neue Webseite Europa fördert Kultur gibt Orientierungshilfe im EU-Förderlabyrinth. Mit dem Förderfinder könnt ihr euer Projekt nach verschiedenen Kriterien einordnen und bekommt dann mögliche passende Förderprogramme angezeigt. 

17.01.2022

Music Moves Europe Nominierungen bekanntgegeben

Der Music Moves Europe Award ist der neue Wettbewerb der EU für Populäre und aktuelle Musik. Jedes Jahr werden acht herausragende Künstler*innen ausgezeichnet und treten auf der Eurosonic Norderslag (ESNS) in den Niederlanden auf. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis, der an einen der nominierten Acts vergeben wird – und ihr könnt jetzt für eure Favoriten voten! Denn die Nominierten für 2022 stehen fest – und wer mitmacht, hat die Chance, eine Reise zur ESNS im Januar zu gewinnen!

Nominiert sind unter anderem Alina Pash (Ukraine), Anna (Italien), Denise Chaila (Irland), Dora (Spanien), Francis of Delirium (Luxemburg), Friedberg (Österreich), Jada (Dänemark), Ladaniva (Armenien), Meskerem Mees (Belgien), Nenny (Portugal), Zoe Wees (Deutschland) und Дeva (Ungarn).

25.11.2021

Online-Veranstaltung zur EU-Kulturförderung 09.11.21

Mit dem Programm Kreatives Europa fördert die Europäische Union explizit den Kultur- und Kreativsektor. Aber noch 12 weitere EU-Programme sind ebenfalls zugänglich für kulturelle Vorhaben und Ideen. Welche Programme fördern was? An wen muss ich mich wenden? Wie fange ich bei dem Thema EU-Förderung für Kultur am besten an? Diese Fragen beantwortet CED Kultur während der Online-Veranstaltung „Europa fördert Kultur: Der Kompass für die EU-Kulturförderung” am Dienstag, 09.11. von 10-11:30 Uhr. Geboten wird ein Einstieg in die komplexe Förderstruktur der EU und, wie Ihr am besten durch den Dschungel der Programme navigieren könnt. Außerdem berichten vier geförderte Kulturprojekte von ihren Erfahrungen mit den Programmen Horizont 2020, Cosme/A Single Market, dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds und Interreg. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung bis zum 08. November 2021, 12 Uhr, erforderlich.

25.10.2021

Tour D’amour – Musiker*innen für Geflüchtete

Die Kulturbranche liegt seit dem Beginn der Corona-Pandemie brach. Viele Nightliner, Vans und Reisebusse stehen auf den Höfen und warten auf ihren Einsatz. Eine Initiative von Clubs und Kulturschaffenden wollte diese Ressourcen für etwas nützliches verwenden und hat die Tour D’Amour ins Leben gerufen, die Hilfe zu den Geflüchteten bringen soll, die seit langem unter unmenschlichen Bedingungen an den EU-Außengrenzen festsitzen.

Am Samstag den 27. März 2021 nahmen 6 Clubs in Deutschland in enger Abstimmung mit den Bedarfslisten der NGOs vor Ort einen ganzen Tag lang Sachspenden entgegen. Die Tour D’Amour brachte dann Wasser, Verpflegung, Hygieneartikel und andere dringend benötigte Güter gesammelt an die Initiative »GrenzenloseHilfe.de«, einem Zusammenschluss zahlreicher Organisationen. So wurde sichergestellt, dass die Waren dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Im ersten Tourblock sind für die Notleidenden an den EU-Außengrenzen knapp 1300 Kartons auf 90 Paletten als Sachspenden und 47.985,18 € als Geldspenden zusammengekommen. Die Aktion nimmt weiterhin Geldspenden entgegen.

29.04.2021

VUT bestürzt über Entwurf zur Reform des Urheberrechts in Deutschland

Die Richtlinie (EU) 2019/790 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. April 2019 über das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte im digitalen Binnenmarkt und zur Änderung der Richtlinien 96/9/EG und 2001/29/EG, kurz „DSM-Richtlinie“ genannt, verfolgt das Ziel, das Urheberrecht der Europäischen Union an die Erfordernisse der digitalen Gesellschaft anzupassen. Die Mitgliedsstaaten haben bis zum 7. Juni 2021 Zeit, die beschlossene Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

„Mit Blick auf den kürzlich im Kabinett verabschiedeten Entwurf zur Umsetzung der DSM-Richtlinie in Deutschland sind Verbände und Institutionen von Rechteinhabern verschiedener Branchen* bestürzt“, schrieb jetzt der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e. V. (VUT) in seiner Pressemitteilung vom 03.02.2021. Ihre in den vergangenen Wochen und Monaten vielfach vorgetragenen praxisbezogenen und rechtlichen Kritikpunkte am Text des BMJV seien – in der Essenz – nicht berücksichtigt worden. Der Entwurf schaffe ohne Not für Deutschland ein eigenes Regelungskonstrukt, stärke globale Online-Plattformen und schwäche die Rechtsposition von Kreativen und ihren Partnern: „Künftig sollen bis zu 15 Sekunden aus einem Musikstück, Filmwerk oder Laufbild, bis zu 160 Zeichen Text, 125 Kilobyte für Fotos und Grafiken gegen eine (geringe) kollektivierte Pauschalvergütung von jedem Menschen erlaubnis- und haftungsfrei öffentlich verwendet werden können – ausgewertet auf Plattformen, die damit in der Regel erhebliche Gewinne generieren“. Außerdem gefährde der Entwurf auch im Urhebervertragsrecht weithin akzeptierte Branchenlösungen und schaffe durch neuartige Berichtspflichten unverhältnismäßige Bürokratiekosten. Der VUT fordert deshalb eine dringende Nachbesserung, um eine drohende Benachteiligung Deutschlands im digitalen Binnenmarkt abzuwenden.

08.02.2021

„Geschlechtergerechtigkeit in Kultur & Medien Europas“

Eine digitale Konferenz des Deutschen Kulturrats im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat letzte Woche in Vorträgen, Diskussionen und Workshops das Thema Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien zum Thema gemacht. Videos von verschiedenen Programmpunkten können auf der Website der Veranstaltung noch abgerufen werden. Das Thema steht erstmals überhaupt auf der kulturpolitische Agenda der EU-Kulturminister*innen. Eine 2019 initiierte Expertengruppe, die sich mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten und auf EU-Ebene befasst hat, wird in Kürze einen Abschlussbericht vorlegen. Auf der Konferenz gab Kulturstaatsministerin Monika Grütters bekannt, dass die im Zuge der #MeToo-Debatte gegründete Themis-Vertrauensstelle für BEtroffene sexueller BElästigung und Gewalt auch über die dreijährige Anschubfinanzierung hinaus mit Bundesmitteln unterstützt wird. Die branchenübergreifende Vertrauensstelle bietet Betroffenen insbesondere aus der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterbranche juristische und psychologische Beratung an. Zudem können sich Arbeitgeber aus Kultur und Medien hier über wirksame Präventionsmaßnahmen informieren.

14.12.2020

Neue Videoreihe #CultureBeyondCovid zur zukünftigen EU-Kulturförderung

Die schwerwiegenden Auswirkungen der anhaltenden Pandemie haben einmal mehr gezeigt, dass der Kultur- und Kreativsektor einerseits sehr hart getroffen wurde, andererseits aber auch viel Potenzial hat, um Europa aus der Krise zu helfen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Vor diesem Hintergrund bedarf es grundlegender und vielfältiger Unterstützung. Die neue Videoreihe #CultureBeyondCovid des „Creative Europe Desk“ (CED), der Nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung in der EU, schaut über den Tellerrand von KREATIVES EUROPA KULTUR hinaus und wagt einen Blick in die Zukunft der EU-Förderlandschaft 2021-2027. Welche Unterstützung gibt es zukünftig seitens der EU für den Kulturbereich? Wie können Kulturakteur*innen davon profitieren? Und welche Erfahrungen machen sie zu Zeiten von Corona? Welche Wünsche und Ideen haben Kulturschaffende für die europäische Kulturlandschaft von morgen?

04.12.2020