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	<title>Weltmusik Archives - Melodiva</title>
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	<item>
		<title>Sinfonico</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/sinfonico/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 05:00:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ausdrucksstarker Gesang, lebendige Arrangements, und eine große Freude am gemeinsamen Musizieren. Auf „Sinfonico“ präsentieren die kapverdische Sängerin und Songwriterin Mariana Ramos, langjährige musikalische Weggefährt*innen und das von dem Komponisten Marc-Olivier Dupin geleitete Orchestre National des Pays de la Loire eine einnehmend reizvolle Verflechtung verschiedener musikalischer Stile und Traditionen. Anlass für dieses besondere Album war die fünfzigjährige Unabhängigkeit Cabo Verdes, das für Ramos auch nach der frühen Emigration mit ihren Eltern nach Frankreich stets identitärer Referenz- und Ankerpunkt blieb. In zwölf feinfühlig von Dupin arrangierten Auswahlstücken aus Ramos&#8216; mehr als 25 Jahre umfassendem Repertoire entführen die Musiker*innen Zuhörende in unterschiedlichste Klang- und Gefühlswelten. Mal umschmeicheln getragene Streicher und vogelähnliche Bläser die warme Stimme der Sängerin wie ein lebendig gewordenes Landschaftsbild („Di Dor Em Or“), mal verschmelzen Percussionrhythmen, oszillierende Orchesterklänge und dramatisch-sehnsuchtsvoller Gesang zur mitreißenden Impression intensiver Gefühlsströme („Mundo Ça Cré“). Neben faszinierenden Klangkulissen zeichnet sich „Sinfonico“ vor allem durch seine tänzerische Leichtigkeit und Lebensfreude aus. Während „Dançador“, „Mariana“ und „So Samba“ von dem quirligen Zusammenspiel aus rhythmischer Percussion, erzählendem Gesang, flinken Gitarren, schwungvollen Streichern und kommentierend eingeworfenen Bläsern bestimmt sind, stehen bei „Fidje Terra Da Gloria“ und „Beleza“ schnelle Tempi und der leidenschaftliche Einsatz des vollen orchestralen Klangspektrums im Zentrum. Ein kunstreiches Album, voll charmanter kreativer Synergien!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausdrucksstarker Gesang, lebendige Arrangements, und eine große Freude am gemeinsamen Musizieren. Auf „Sinfonico“ präsentieren die kapverdische Sängerin und Songwriterin Mariana Ramos, langjährige musikalische Weggefährt*innen und das von dem Komponisten Marc-Olivier Dupin geleitete Orchestre National des Pays de la Loire eine einnehmend reizvolle Verflechtung verschiedener musikalischer Stile und Traditionen. Anlass für dieses besondere Album war die fünfzigjährige Unabhängigkeit Cabo Verdes, das für Ramos auch nach der frühen Emigration mit ihren Eltern nach Frankreich stets identitärer Referenz- und Ankerpunkt blieb.</p>
<p>In zwölf feinfühlig von Dupin arrangierten Auswahlstücken aus Ramos&#8216; mehr als 25 Jahre umfassendem Repertoire entführen die Musiker*innen Zuhörende in unterschiedlichste Klang- und Gefühlswelten. Mal umschmeicheln getragene Streicher und vogelähnliche Bläser die warme Stimme der Sängerin wie ein lebendig gewordenes Landschaftsbild („Di Dor Em Or“), mal verschmelzen Percussionrhythmen, oszillierende Orchesterklänge und dramatisch-sehnsuchtsvoller Gesang zur mitreißenden Impression intensiver Gefühlsströme („Mundo Ça Cré“).</p>
<p>Neben faszinierenden Klangkulissen zeichnet sich „Sinfonico“ vor allem durch seine tänzerische Leichtigkeit und Lebensfreude aus. Während „Dançador“, „Mariana“ und „So Samba“ von dem quirligen Zusammenspiel aus rhythmischer Percussion, erzählendem Gesang, flinken Gitarren, schwungvollen Streichern und kommentierend eingeworfenen Bläsern bestimmt sind, stehen bei „Fidje Terra Da Gloria“ und „Beleza“ schnelle Tempi und der leidenschaftliche Einsatz des vollen orchestralen Klangspektrums im Zentrum. Ein kunstreiches Album, voll charmanter kreativer Synergien!</p>
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		<item>
		<title>Neither You Nor I</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/neither-you-nor-i/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2025 06:00:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neun Musiker*innen aus drei Kontinenten sind im Ensemble Garden of Silence versammelt. Sein Debüt „Neither You Nor I“ hat eigentlich einen traurigen Hintergrund: das Repertoire reicht in das Jahr 2012 zurück, als der Bassist Björn Meyer mit der iranischen Sängerin und Harfenistin Asita Hamidi und ihrem Ensemble Bazaar Aufnahmen machte, die Musikerin aber noch im selben Jahr verstarb. So blieb der &#8222;Garten&#8220; zehn Jahr lang still und Meyer widmete sich anderen Projekten. Mit der Quartett-Besetzung von damals und neuen Mitgliedern machte er sich jetzt an neue Arrangements. Mit dabei sind z.B. Emilia Amper an der Nyckelharpa und die Sängerinnen Karin Streule und Veronika Stalder; mit Violine, Duduk, Bassklarinette, Cello und Sopran-Saxophon kommen weitere Klangfarben hinzu, das Fundament bilden Meyer und Kaspar Rast (perc/dr). Neben den vielfältigen Einflüssen der Beteiligten ist auch Asita Hamidis Erbe präsent, als Archiv-Aufnahmen wunderbar eingewoben und als Texte in einer Farsi-ähnlichen Sprache („Indscha“, „Merat“), die Hamidi erfunden hat, weil sie als Kind in die Schweiz kam und dort kein Farsi sprechen durfte. Das einzigartige World-Orchester verfolgt die Mission, „Schönheit in diese Welt zu bringen und die immense Kraft zu zeigen, die entsteht, wenn wir gemeinsam etwas Sinnvolles schaffen, das größer ist als die Summe seiner Einzelteile“, sagt Meyer. „Neither You Nor I“ ist wie ein Garten voller Wunder.&#160;Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neun Musiker*innen aus drei Kontinenten sind im Ensemble Garden of Silence versammelt. Sein Debüt „Neither You Nor I“ hat eigentlich einen traurigen Hintergrund: das Repertoire reicht in das Jahr 2012 zurück, als der Bassist Björn Meyer mit der iranischen Sängerin und Harfenistin Asita Hamidi und ihrem Ensemble <em>Bazaar</em> Aufnahmen machte, die Musikerin aber noch im selben Jahr verstarb. So blieb der &#8222;Garten&#8220; zehn Jahr lang still und Meyer widmete sich anderen Projekten. Mit der Quartett-Besetzung von damals und neuen Mitgliedern machte er sich jetzt an neue Arrangements. Mit dabei sind z.B. Emilia Amper an der Nyckelharpa und die Sängerinnen Karin Streule und Veronika Stalder; mit Violine, Duduk, Bassklarinette, Cello und Sopran-Saxophon kommen weitere Klangfarben hinzu, das Fundament bilden Meyer und Kaspar Rast (perc/dr). Neben den vielfältigen Einflüssen der Beteiligten ist auch Asita Hamidis Erbe präsent, als Archiv-Aufnahmen wunderbar eingewoben und als Texte in einer Farsi-ähnlichen Sprache („Indscha“, „Merat“), die Hamidi erfunden hat, weil sie als Kind in die Schweiz kam und dort kein Farsi sprechen durfte. Das einzigartige World-Orchester verfolgt die Mission, <em>„Schönheit in diese Welt zu bringen und die immense Kraft zu zeigen, die entsteht, wenn wir gemeinsam etwas Sinnvolles schaffen, das größer ist als die Summe seiner Einzelteile“</em>, sagt Meyer. „Neither You Nor I“ ist wie ein Garten voller Wunder.&nbsp;<a href="https://youtu.be/f7wbnEvPKHU?si=5wgqaeOeROxJgkoX" target="_top">Video</a></p>
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		<item>
		<title>O Fado</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/o-fado/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 06:00:28 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=122543</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fado, deutsch „Schicksal“, ist DER portugiesische Musikstil und wird oft mit dem Blues verglichen, ist aber viel mehr. Seit 2011 Unesco-Kulturerbe, entstand er Mitte des 19. Jhdts in den Armenvierteln Lissabons. Laut Fernando Pessoa ist „Saudade“ die Seele des Fado &#8211; eine Mischung aus verschiedenen starken, bittersüßen Emotionen wie Herzschmerz, Sehnsucht nach einer Person oder nach etwas anderem Verlorenen. Viele Portugiesen sind stolz auf dieses Gefühl, das nur sie kennen, und heute noch wird Fado spontan in Lokalen von Laien improvisiert. Fado erlebt seit dem 20. Jhdt eine Renaissance – nicht nur in Portugal, sondern europa-, wenn nicht weltweit. Eine der modernen professionellen Fadistas ist Lina_, die nun mit ihrem Begleiter ein besonderes Album vorlegt. Anders als im traditionellen Stil wird sie nicht von einer Gitarre, sondern von klassischem Klavier begleitet – ein echter Hörgenuss. Ihr warmer, variabler Gesang transportiert nichtsdestotrotz die traditionellen Themen verlorene oder schwierige Liebe („Nao e facil o amor“), Vergessen im Tanz („Ausencia em Valsa), Bitte um Trost im Glauben („Senhora do Almortao“) oder die Sehnsucht nach Lissabons glorreicher Vergangenheit, als die Schiffe aus den portugiesischen überseeischen Kolonien hier anlegten („Lisboa dos Manjericos“). Portugiesisch-sprachige Hörerinnen können die im Booklet abgedruckten Texte übersetzen, alle anderen „nur“ die wunderschönen Gesangsmelodien und die ebenso tolle Klaviermusik genießen. Ein kleines Juwel!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fado, deutsch „Schicksal“, ist DER portugiesische Musikstil und wird oft mit dem Blues verglichen, ist aber viel mehr. Seit 2011 Unesco-Kulturerbe, entstand er Mitte des 19. Jhdts in den Armenvierteln Lissabons. Laut Fernando Pessoa ist „Saudade“ die Seele des Fado &#8211; eine Mischung aus verschiedenen starken, bittersüßen Emotionen wie Herzschmerz, Sehnsucht nach einer Person oder nach etwas anderem Verlorenen. Viele Portugiesen sind stolz auf dieses Gefühl, das nur sie kennen, und heute noch wird Fado spontan in Lokalen von Laien improvisiert. Fado erlebt seit dem 20. Jhdt eine Renaissance – nicht nur in Portugal, sondern europa-, wenn nicht weltweit. Eine der modernen professionellen Fadistas ist Lina_, die nun mit ihrem Begleiter ein besonderes Album vorlegt. Anders als im traditionellen Stil wird sie nicht von einer Gitarre, sondern von klassischem Klavier begleitet – ein echter Hörgenuss. Ihr warmer, variabler Gesang transportiert nichtsdestotrotz die traditionellen Themen verlorene oder schwierige Liebe („Nao e facil o amor“), Vergessen im Tanz („Ausencia em Valsa), Bitte um Trost im Glauben („Senhora do Almortao“) oder die Sehnsucht nach Lissabons glorreicher Vergangenheit, als die Schiffe aus den portugiesischen überseeischen Kolonien hier anlegten („Lisboa dos Manjericos“). Portugiesisch-sprachige Hörerinnen können die im Booklet abgedruckten Texte übersetzen, alle anderen „nur“ die wunderschönen Gesangsmelodien und die ebenso tolle Klaviermusik genießen. Ein kleines Juwel!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vié Kaz</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/vie-kaz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 05:00:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mehrstimmige Gesänge und Chanting, polyrhythmische, treibende Percussion-Grooves auf traditionellen Musikinstrumenten aus Kalebassen, Baumstämmen, Fässern und Zucker- oder Schilfrohr – das sind die Zutaten, die die Musik der energiegeladenen Band um Frontfrau Votia auszeichnen. 11 Songs hat die Sängerin und Songwriterin Marie-Claude Lambert-Philéas mit ihrem Mann und ihren Kindern für ihr neues Album „Vié Kaz“ eingespielt. Sie ehrt damit eine Jahrhunderte alte Tradition, Lambert-Philéas ist nämlich die Tochter des legendären Maloya-Musikers Gramoun Lélé. Maloya ist die traditionelle Musik der Insel Réunion, die von den Sklav*innen madagassischer und afrikanischer Herkunft in den Zuckerplantagen entwickelt wurde. Sie drückten darin ihren Schmerz und Widerstand aus. So ist nicht verwunderlich, dass der Musikstil mit dem Blues verglichen wird; er ist aber nicht so melancholisch und zeichnet sich vor allem durch seine kraftvollen Rhythmen aus. Lange Zeit war die&#160; Musik verboten, erst in den 70ern wurde sie von Musiker*innen aus Réunion wiederentdeckt und 2009 in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Auf „Vié Kaz“ erklingen mitreißende Lieder über Liebe, Trauer und geliebte Menschen auf Madagassisch oder Kreolisch, ein musikalischer Dialog (&#8222;Call and Response&#8220;) zwischen Lambert und ihrer Band, der die Kraft des Kollektivs offenbart. Video</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrstimmige Gesänge und Chanting, polyrhythmische, treibende Percussion-Grooves auf traditionellen Musikinstrumenten aus Kalebassen, Baumstämmen, Fässern und Zucker- oder Schilfrohr – das sind die Zutaten, die die Musik der energiegeladenen Band um Frontfrau Votia auszeichnen. 11 Songs hat die Sängerin und Songwriterin Marie-Claude Lambert-Philéas mit ihrem Mann und ihren Kindern für ihr neues Album „Vié Kaz“ eingespielt. Sie ehrt damit eine Jahrhunderte alte Tradition, Lambert-Philéas ist nämlich die Tochter des legendären <em>Maloya</em>-Musikers Gramoun Lélé. <em>Maloya</em> ist die traditionelle Musik der Insel Réunion, die von den Sklav*innen madagassischer und afrikanischer Herkunft in den Zuckerplantagen entwickelt wurde. Sie drückten darin ihren Schmerz und Widerstand aus. So ist nicht verwunderlich, dass der Musikstil mit dem Blues verglichen wird; er ist aber nicht so melancholisch und zeichnet sich vor allem durch seine kraftvollen Rhythmen aus. Lange Zeit war die&nbsp; Musik verboten, erst in den 70ern wurde sie von Musiker*innen aus Réunion wiederentdeckt und 2009 in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Auf „Vié Kaz“ erklingen mitreißende Lieder über Liebe, Trauer und geliebte Menschen auf Madagassisch oder Kreolisch, ein musikalischer Dialog (&#8222;Call and Response&#8220;) zwischen Lambert und ihrer Band, der die Kraft des Kollektivs offenbart. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rz8QCbD2D_E" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Songs Of Iman Kandoussi</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/the-songs-of-iman-kandoussi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 05:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der muslimischen Eroberung der Iberischen Halbinsel im 8. Jhdt. entwickelte sich dort ein Zentrum von Wohlstand, Kultur, Wissenschaft und religiöser Toleranz, das erst im 15. Jhdt. durch die christliche Rückeroberung und die damit einhergehende Vertreibung der Muslime und sephardischen Juden zerstört wurde. Bauten wie die Alhambra und die Kathedrale von Cordoba zeugen von der einmaligen Bau-Kultur, aber die Musik überlebte nur in den nordafrikanischen Ländern. Dankenswerterweise wird sie nun auch bei uns gepflegt und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht, z.B. von den spanischen, arabischen und deutschen Musikern des Al Andaluz Projekts. Auf ihrem 5. Album begleiten sie mit Instrumenten wie Oud, Saz, Flöte, Drehleier und diverser Perkussion die studierte marokkanische Sängerin Iman Kandoussi, die seit ihrer Jugend diese Musik erforscht. In Sprachen wie Arabisch, Galizisch-Portugiesisch, Okzitanisch, Türkisch und Ladino entführt sie uns in vergangene Zivilisationen, aber auch sehr lebendige Welten. Eine spannende Reise für die aufgeschlossene und neugierige Hörerin!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der muslimischen Eroberung der Iberischen Halbinsel im 8. Jhdt. entwickelte sich dort ein Zentrum von Wohlstand, Kultur, Wissenschaft und religiöser Toleranz, das erst im 15. Jhdt. durch die christliche Rückeroberung und die damit einhergehende Vertreibung der Muslime und sephardischen Juden zerstört wurde. Bauten wie die Alhambra und die Kathedrale von Cordoba zeugen von der einmaligen Bau-Kultur, aber die Musik überlebte nur in den nordafrikanischen Ländern. Dankenswerterweise wird sie nun auch bei uns gepflegt und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht, z.B. von den spanischen, arabischen und deutschen Musikern des Al Andaluz Projekts. Auf ihrem 5. Album begleiten sie mit Instrumenten wie Oud, Saz, Flöte, Drehleier und diverser Perkussion die studierte marokkanische Sängerin Iman Kandoussi, die seit ihrer Jugend diese Musik erforscht. In Sprachen wie Arabisch, Galizisch-Portugiesisch, Okzitanisch, Türkisch und Ladino entführt sie uns in vergangene Zivilisationen, aber auch sehr lebendige Welten. Eine spannende Reise für die aufgeschlossene und neugierige Hörerin!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Essence And Elements</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/essence-and-elements/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 05:00:54 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=118308</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die französische Singer-Songwriterin Awa Ly ist im Jazz und Folk ebenso zuhause wie im Soul, R’n‘B oder Afropop. Vor allem ist die Sängerin mit senegalesischen Wurzeln aber eine spirituelle und naturverbundene Musikerin. „Dieses Album entstand aus einem tiefen Impuls heraus: die Kraft der Klangheilung zu erforschen, indem ich mich von der Weisheit und der Energie der Elemente &#8211; Erde, Wasser, Luft und Feuer &#8211; leiten ließ“, schreibt sie auf Instagram über ihre neue, dritte CD. Jeweils drei Songs sind einem Element zugeordnet und tragen eine andere Handschrift, denn jedes Kapitel wurde von einer/einem anderen Künstler*in produziert. Nicolas Repac lädt zu Beginn und passend zum Element Erde zu entrückten, groovigen Tracks mit Worldmusik-Anklängen ein. Der Wasser-Teil wurde vom Pariser Künstler Lossapardo umgesetzt. Die für einen Grammy nominierte britische Produzentin Hannah V (Rihanna u.a.) hat das Element Luft betreut und mit basslastigen Sounds ausgestattet. Elektronischer und souliger wird es beim Element Feuer, das von der Schlagzeugerin Léonie Pernet produziert wurde. Das Ergebnis ist ein stimmiger Soundtrack, der zu Entspannung, Meditation und Tanz einlädt. Die gemeinsame Klammer ist Awa Lys samtig-soulige Stimme, die mit wunderbarem Timbre von den Wundern der Natur und unserer Herkunft singt. Video</p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/essence-and-elements/">Essence And Elements</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die französische Singer-Songwriterin Awa Ly ist im Jazz und Folk ebenso zuhause wie im Soul, R’n‘B oder Afropop. Vor allem ist die Sängerin mit senegalesischen Wurzeln aber eine spirituelle und naturverbundene Musikerin. <em>„Dieses Album entstand aus einem tiefen Impuls heraus: die Kraft der Klangheilung zu erforschen, indem ich mich von der Weisheit und der Energie der Elemente &#8211; Erde, Wasser, Luft und Feuer &#8211; leiten ließ“</em>, schreibt sie auf Instagram über ihre neue, dritte CD. Jeweils drei Songs sind einem Element zugeordnet und tragen eine andere Handschrift, denn jedes Kapitel wurde von einer/einem anderen Künstler*in produziert. Nicolas Repac lädt zu Beginn und passend zum Element Erde zu entrückten, groovigen Tracks mit Worldmusik-Anklängen ein. Der Wasser-Teil wurde vom Pariser Künstler Lossapardo umgesetzt. Die für einen Grammy nominierte britische Produzentin Hannah V (Rihanna u.a.) hat das Element Luft betreut und mit basslastigen Sounds ausgestattet. Elektronischer und souliger wird es beim Element Feuer, das von der Schlagzeugerin Léonie Pernet produziert wurde. Das Ergebnis ist ein stimmiger Soundtrack, der zu Entspannung, Meditation und Tanz einlädt. Die gemeinsame Klammer ist Awa Lys samtig-soulige Stimme, die mit wunderbarem Timbre von den Wundern der Natur und unserer Herkunft singt. <a href="https://youtu.be/vha5eipDMIA?si=1ZaGYz4PLl-eq2tl" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/essence-and-elements/">Essence And Elements</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Garden Of Otava</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/the-garden-of-otava/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 05:00:21 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=118303</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Album „The Garden Of Otava“ entführt uns die tschechische Sängerin und Multiinstrumentalistin Barbora Xu in die unberührte Natur der Insel Otava in Finnland. In einem abgeschiedenen Blockhaus hat sie umgeben von Wäldern, Wiesen und Meeresküsten gelebt, ausgedehnte Spaziergänge unternommen und dabei ihre neuen Songs komponiert. „Es ist ein Segen, Musik im Wald zu erschaffen. Die Klänge der Instrumente schwingen zwischen den Blättern, während Vögel singen und ihre Nester bauen. Sich in den Raum des Waldes zu vertiefen, bedeutet, eine Verbindung zur heiligen Quelle der Inspiration zu suchen“, schreibt sie über ihr Werk. Darauf verbindet die studierte Sinologin östliche und westliche Musiktraditionen. Sie selbst spielt chinesische Zithern, finnische Kantelen, Harmonium, Mandoline und Harfe, verschiedene Gastmusiker*innen bereichern mit Stimme, Bass, Klarinette, Streichern, Percussion und Gamben den Gesamtklang. In den Instrumentalstücken „Inhale“ und „Exhale“ begleiten die Geräusche und der Gesang zahlreicher besonderer Vögel der Umgebung Xus Spiel. Die studierte Musikerin singt teils lautmalerisch, teils auf Chinesisch oder Englisch von innerer Stärke, Dankbarkeit für die einfachen Dinge, Einheit mit der Schöpfung, Zugehörigkeit und Liebe. Video</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Album „The Garden Of Otava“ entführt uns die tschechische Sängerin und Multiinstrumentalistin Barbora Xu in die unberührte Natur der Insel Otava in Finnland. In einem abgeschiedenen Blockhaus hat sie umgeben von Wäldern, Wiesen und Meeresküsten gelebt, ausgedehnte Spaziergänge unternommen und dabei ihre neuen Songs komponiert. <em>„Es ist ein Segen, Musik im Wald zu erschaffen. Die Klänge der Instrumente schwingen zwischen den Blättern, während Vögel singen und ihre Nester bauen. Sich in den Raum des Waldes zu vertiefen, bedeutet, eine Verbindung zur heiligen Quelle der Inspiration zu suchen“</em>, schreibt sie über ihr Werk. Darauf verbindet die studierte Sinologin östliche und westliche Musiktraditionen. Sie selbst spielt chinesische Zithern, finnische Kantelen, Harmonium, Mandoline und Harfe, verschiedene Gastmusiker*innen bereichern mit Stimme, Bass, Klarinette, Streichern, Percussion und Gamben den Gesamtklang. In den Instrumentalstücken „Inhale“ und „Exhale“ begleiten die Geräusche und der Gesang zahlreicher besonderer Vögel der Umgebung Xus Spiel. Die studierte Musikerin singt teils lautmalerisch, teils auf Chinesisch oder Englisch von innerer Stärke, Dankbarkeit für die einfachen Dinge, Einheit mit der Schöpfung, Zugehörigkeit und Liebe. <a href="https://youtu.be/8_b5JqUUcbE?si=i926aMO-qvhs-pnl" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
<p>The post <a href="https://www.melodiva.de/cdreviews/the-garden-of-otava/">The Garden Of Otava</a> appeared first on <a href="https://www.melodiva.de">Melodiva</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ritual Sonoro</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/ritual-sonoro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 06:10:59 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=115404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Spanierin Amparo Sánchez gilt als Ikone der Mestizo-Bewegung und -Musik, bei der sich Rhythmen wie Salsa, Rumba und Cumbia mit Rock, Punk und Ska mischen. Seit den 90ern ist sie mit ihrem Kollektiv Amparanoia erfolgreich, arbeitete mit Manu Chao und Calexico zusammen. 2006 hat die Musikerin mit der rauchigen Stimme ihre Solokarriere begonnen und jetzt mit „Ritual Sonoro“ (Klangritual) ihr fünftes Album vorgelegt. „Tanzen und vibrieren, bis wir uns ausdehnen und mit dem Universum verschmelzen. Wir wiederholen und erschaffen Lieder als eine Art Beziehung, als Ritual, das uns verbindet und uns daran erinnert, wer wir sind“, heißt es im Booklet. Das trifft es gut: tanzen und vibrieren! Die Musik lädt ein, gemeinsam mit anderen eine gute Zeit zu haben und das Leben zu feiern. Zum neuen Werk hat sie den argentinischen Musiker Raly Barrionuevo und den Katalanen Willy Fuego eingeladen, der zwei Songs beigesteuert hat. Gitarren, Charango und drei Stimmen, mehr braucht es nicht. „Ich liebe dich, mein Leben, schau, ich liebe dich“, singen sie in „Siempre es Azul“ (Es ist immer blau). Amparos spirituell-feministische Hymne „Alma de Cantaora“ ist auch auf der Platte, in der sie über das „Erwachen der Frauen“ singt, über Gleichstellung in archaischen Zeiten, als die Erde noch nicht &#8222;vergiftet&#8220; wurde. Es ist Musik, die inspiriert, gegen den Strom zu schwimmen („A Contracorriente“) und sich für die Erde und die Menschen einzusetzen („Corazón de la Realidad“). Großartig! Video „Siempre es Azul“</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Spanierin Amparo Sánchez gilt als Ikone der Mestizo-Bewegung und -Musik, bei der sich Rhythmen wie Salsa, Rumba und Cumbia mit Rock, Punk und Ska mischen. Seit den 90ern ist sie mit ihrem Kollektiv Amparanoia erfolgreich, arbeitete mit Manu Chao und Calexico zusammen. 2006 hat die Musikerin mit der rauchigen Stimme ihre Solokarriere begonnen und jetzt mit „Ritual Sonoro“ (<em>Klangritual</em>) ihr fünftes Album vorgelegt. <em>„Tanzen und vibrieren, bis wir uns ausdehnen und mit dem Universum verschmelzen. Wir wiederholen und erschaffen Lieder als eine Art Beziehung, als Ritual, das uns verbindet und uns daran erinnert, wer wir sind“</em>, heißt es im Booklet. Das trifft es gut: tanzen und vibrieren! Die Musik lädt ein, gemeinsam mit anderen eine gute Zeit zu haben und das Leben zu feiern. Zum neuen Werk hat sie den argentinischen Musiker Raly Barrionuevo und den Katalanen Willy Fuego eingeladen, der zwei Songs beigesteuert hat. Gitarren, Charango und drei Stimmen, mehr braucht es nicht. <em>„Ich liebe dich, mein Leben, schau, ich liebe dich“</em>, singen sie in „Siempre es Azul“ (<em>Es ist immer blau</em>). Amparos spirituell-feministische Hymne „Alma de Cantaora“ ist auch auf der Platte, in der sie über das „Erwachen der Frauen“ singt, über Gleichstellung in archaischen Zeiten, als die Erde noch nicht &#8222;vergiftet&#8220; wurde. Es ist Musik, die inspiriert, gegen den Strom zu schwimmen („A Contracorriente“) und sich für die Erde und die Menschen einzusetzen („Corazón de la Realidad“). Großartig! <a href="https://newsletter.melodiva.de/mailster/9141/c87711fda3e936d8935cec6fbbe4e595/aHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS5jb20vd2F0Y2g_dj1fclM4RVpzVmFIayZhbXA7dD04cw" target="_blank" rel="noopener">Video „Siempre es Azul“</a></p>
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		<title>Chora Berlim</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/chora-berlim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 05:13:57 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=113408</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rosa Morena Russa ist der Künstlername der ukrainisch-deutschen Sängerin und Komponistin Kateryna Ostrovska, die bekannt dafür ist, dass sie verschiedene Musiktraditionen zu einem einzigartigen Blend verbindet. 2016 gründete sie die „Rodas Hamburguesas de Choro“, eine Sessionreihe im Hamburger Brückenstern, die sich der &#8222;Choro&#8220;-Musik widmet. Der in Brasilien populäre instrumentale Musikstil ist mutmaßlich Ende des 19. Jhdt. als Fusion europäischer klassischer Musik und der Musik afrikanischer Sklav*innen entstanden. Das Besondere: Mitglieder verschiedener Communities besuchen sich gegenseitig und veranstalten gemeinsam eine „roda“, die zutiefst demokratische Form einer Session, bei der es keinen Wettbewerb gibt. „A true chorão (choro player) goes to the roda not to show off, but to be part of the group“ &#8211; so spielen bekannte Musiker*innen neben Anfänger*innen auf gleicher Augenhöhe. Nun hat Russa gemeinsam mit dem Gitarristen und Soundingenieur João Ferraz zehn Choro-Songs komponiert und mit Musiker*innen aus Rio, Hamburg und Berlin eingespielt. Charakteristisch für die lebensfrohe Instrumentalmusik sind Flöten- und Klarinettenklänge, Mandoline, das Cavaquinho und Percussion, hie und da von Bläsern und Streichern ergänzt. Die meisten Songs wie z.B. der schwungvollen Opener „Equadoriana“ entstanden im Liegestuhl auf einem Kreuzfahrtschiff, wo sie als Künstlerin engagiert war. Mit „Chora Berlim“&#160; lässt sich der trübe Herbst noch ein bisschen hinauszögern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rosa Morena Russa ist der Künstlername der ukrainisch-deutschen Sängerin und Komponistin Kateryna Ostrovska, die bekannt dafür ist, dass sie verschiedene Musiktraditionen zu einem einzigartigen Blend verbindet. 2016 gründete sie die „Rodas Hamburguesas de Choro“, eine Sessionreihe im Hamburger Brückenstern, die sich der &#8222;Choro&#8220;-Musik widmet. Der in Brasilien populäre instrumentale Musikstil ist mutmaßlich Ende des 19. Jhdt. als Fusion europäischer klassischer Musik und der Musik afrikanischer Sklav*innen entstanden. Das Besondere: Mitglieder verschiedener Communities besuchen sich gegenseitig und veranstalten gemeinsam eine „roda“, die zutiefst demokratische Form einer Session, bei der es keinen Wettbewerb gibt. <em>„A true chorão (choro player) goes to the roda not to show off, but to be part of the group“</em> &#8211; so spielen bekannte Musiker*innen neben Anfänger*innen auf gleicher Augenhöhe. Nun hat Russa gemeinsam mit dem Gitarristen und Soundingenieur João Ferraz zehn Choro-Songs komponiert und mit Musiker*innen aus Rio, Hamburg und Berlin eingespielt. Charakteristisch für die lebensfrohe Instrumentalmusik sind Flöten- und Klarinettenklänge, Mandoline, das Cavaquinho und Percussion, hie und da von Bläsern und Streichern ergänzt. Die meisten Songs wie z.B. der schwungvollen Opener „Equadoriana“ entstanden im Liegestuhl auf einem Kreuzfahrtschiff, wo sie als Künstlerin engagiert war. Mit „Chora Berlim“&nbsp; lässt sich der trübe Herbst noch ein bisschen hinauszögern.</p>
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		<title>Ukumbu.KE</title>
		<link>https://www.melodiva.de/cdreviews/ukumbu-ke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mane Stelzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 06:00:35 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.melodiva.de/?post_type=cdreviews&#038;p=111781</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit „Ukumbu.KE“ bringt die kenianische Sängerin, Gitarristin und Komponistin Nina Ogot ihr viertes Album heraus, das sie in Nairobi mit kenianischen Musikern aufgenommen hat. „Ukumbu“ ist Suaheli für „Erinnerungen“, „Ukumbuke“ für „Lasst uns erinnern“; es kann aber auch als Domain-Endung für Kenia gesehen werden. Das ist typisch für Ogot, die als kulturbewusste Musikerin gilt, die die reichen Traditionen des Vielvölkerstaates würdigt, sie aber in ihrer Musik in einen modernen Sound &#38; Style überführt. Darüber hinaus setzt sie sich für den Erhalt von Natur- und Kulturschätzen ihres Landes ein und engagiert sich für gemeinnützige Zwecke wie z.B. für die Ausbildung von Straßenkindern. So ist auf dem neuen, temperamentvollen Soundtrack auch eine neue, eindringliche Version von „Chokoraa“ zu finden, der das Schicksal dieser Kinder thematisiert. Im Song „Ningojee“ erzählt Ogot von der Kraft der Liebe, durch die Familien die Herausforderungen des Lebens meistern können. Ogot singt mit leidenschaftlicher Stimme in Suaheli und ihrer Muttersprache Dholuo. Schöne Chöre, markante Bläsersätze (die sie übrigens in Europa arrangieren und aufnehmen ließ), perlende Gitarrenklänge und eine lässige Rhythmusgruppe machen die Musik zu einem lebensfrohen Soundtrack für den Sommer.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit „Ukumbu.KE“ bringt die kenianische Sängerin, Gitarristin und Komponistin Nina Ogot ihr viertes Album heraus, das sie in Nairobi mit kenianischen Musikern aufgenommen hat. „Ukumbu“ ist Suaheli für <em>„Erinnerungen“</em>, „Ukumbuke“ für <em>„Lasst uns erinnern“</em>; es kann aber auch als Domain-Endung für Kenia gesehen werden. Das ist typisch für Ogot, die als kulturbewusste Musikerin gilt, die die reichen Traditionen des Vielvölkerstaates würdigt, sie aber in ihrer Musik in einen modernen Sound &amp; Style überführt. Darüber hinaus setzt sie sich für den Erhalt von Natur- und Kulturschätzen ihres Landes ein und engagiert sich für gemeinnützige Zwecke wie z.B. für die Ausbildung von Straßenkindern. So ist auf dem neuen, temperamentvollen Soundtrack auch eine neue, eindringliche Version von „Chokoraa“ zu finden, der das Schicksal dieser Kinder thematisiert. Im Song „Ningojee“ erzählt Ogot von der Kraft der Liebe, durch die Familien die Herausforderungen des Lebens meistern können. Ogot singt mit leidenschaftlicher Stimme in Suaheli und ihrer Muttersprache Dholuo. Schöne Chöre, markante Bläsersätze (die sie übrigens in Europa arrangieren und aufnehmen ließ), perlende Gitarrenklänge und eine lässige Rhythmusgruppe machen die Musik zu einem lebensfrohen Soundtrack für den Sommer.</p>
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