Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

Record Store Day feiert 10jähriges Jubiläum

In diesem Jahr feiert der Record Store Day die zehnte Auflage! Seit zehn Jahren werden mit einem weltweiten Event jene Läden in den Fokus gerückt, welche Schallplatten nicht als Lockmittel zum Staubsaugerverkauf in die Regale stellen, sondern weil sie von und für diese Platten leben. Aufgrund der Osterfeierlichkeiten verschiebt sich der Record Store Day 2017 auf den 22. April und findet ausnahmsweise nicht am dritten Samstag im April statt. Zum Jubiläum wird es erstmalig ein eigenes Record Store Day Magazin geben, welches Ende März über alle teilnehmenden Plattenläden kostenfrei verteilt wird. Als internationale Record Store Day Botschafterin konnten die MacherInnen St. Vincent gewinnen. Wie sie sich auf diesen Job vorbereitet, seht Ihr in diesem sehenswerten Video: watch?time_continue=103&v=q0P_ePNjs0Y. Wie schon im vergangenen Jahr wird auch in diesem Jahr im Vorfeld des eigentlichen Festtages zu einer offiziellen RSD Warm Up Night in Hamburg geladen. Plattenfirmen, Plattenläden, Medienpartner und jede Menge musikinteressierte Menschen geben sich am Donnerstag, den 13. April die schwedischen Indie-Lieblinge Tiger Lou sowie das norwegische Trio von Sauropod live im Knust in Hamburg.

06.03.2017


Jetzt bewerben für Bachelor-Studiengänge an der Popakademie (Bewerbungsschluss: 30.04.2017)

Du blühst auf der Bühne oder im Studio so richtig auf und bist in deinem Element? Dann baue dein Talent professionell aus mit einem der beiden künstlerischen Studiengängen Popmusikdesign oder Weltmusik. Dahingegen bereitet dich der Studiengang Musikbusiness auf eine Management-Karriere in der (digitalen) Musik- und Kreativwirtschaft vor. Bis zum 30. April läuft die Bewerbungsfrist für die drei Bachelor of Arts-Studiengänge Popmusikdesign, Weltmusik und Musikbusiness an der Popakademie. Bewirb dich jetzt und starte im Wintersemster 2017 mit deinem Studium.

Infos: studium

06.03.2017


Neue Konzertreihe „Jazz in der Milchsackfabrik“ in Frankfurt

Eine neue Konzertreihe, bei der europäischer Jazz Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen eingeht, ist im Februar in Frankfurt gestartet: „Jazz in der Milchsackfabrik“. Initiator Stephan Enders hat sich kompetente MitstreiterInnen an seine Seite geholt: die SchlagzeugerInnen Imogen Gleichauf und Martin Standke, Saxophonist Peter Klohmann und die Gitarristen Max Clouth und Martin Lejeune. „Wir haben das Konzept zusammen entwickelt. Europäischer Jazz geht Experimente mit anderen Musik- und Kunstformen ein. Es soll ein Ort für genre- und generationsübergreifende Konzerte geschaffen werden. Dafür haben wir fünf verschiedene Räume für die Konzerte zur Verfügung und möchten mit den unterschiedlichen Atmosphären experimentieren", erzählt er im Interview mit dem Journal Frankfurt (das Interview könnt Ihr hier lesen: Jazz-in-der-Milchsackfabrik-Mit-unterschiedlichen-Atmosphaeren-experimentieren-28785.html).

06.03.2017


Bewerbung für das interkulturelle Festival „Eigenarten“ in Hamburg

Noch bis zum 31. März können sich Hamburger Künstler*innen, die interkulturell tätig sind, für das interkulturelle Festival „Eigenarten“ bewerben. Das diesjährige Festival wird vom 26. Oktober bis 05. November 2017 stattfinden.

Nähere Infos unter www.festival-eigenarten.de

02.03.2017


Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 8. März 2017

+++++ in BERLIN +++++

Sonntag, 05.03.17, 16.00 Uhr, Begine
„Steinway & Daughter“ Hommage an Komponistinnen des Jazz.
Mit Amelie Zapf / piano, Marion Schwan / saxofon, Elke Horner / percussion, drums
Das Duo Amelie Zapf (piano) und Marion Schwan (saxofon), von Gastpercussionistin Elke Horner rhythmisch verstärkt, präsentiert eigene Arrangements weitgehend unbekannter, spannender Kompositionen von Jazzmusikerinnen. Der Titel „Steinway & Daughter“ nach einer Komposition von Gabriele Hasler ist Programm. Eintritt frei! Eine Veranstaltung der Frauenbeauftragten Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V. zum Internationalen Frauentag.
www.begine.de

08.03.17, Kunstfabrik Schlot, Anfang 21:00, Einlass ab 20:00
Zum Frauentag "Frauenstücke”: Am Abend des Internationalen Frauentags präsentiert das Composers’ Orchestra Berlin ein ganz besonderes Programm: nämlich aktuelle Kompositionen aus der Feder von Hazel Leach, Fee Stracke, Susanne Paul, Ruth Schepers, Lucia Martinez, Edith Steyer, Anne Dau, Meike Goosmann und Anka Hirsch. €intritt frei - Spenden erwünscht!
www.composersorchestraberlin.com

GENDERKRISE X MISSY MAG – Wenn Engagement krank macht
Das Missy Magazine präsentiert einen Polit-Talkshow-Abend im „Edutainment“-Stil: Mit Aktivistinnen aus politischen und künstlerischen Zusammenhängen und der Pflegerin XY hinterfragen wir gemeinsam mit dem Publikum die gesellschaftlichen Ursachen von (Activist) Burnout – mit einem feministischen, lösungsorientierten Ansatz und multimedialen Einspielerin. Es diskutieren: Alix Faßmann (Berlin) ist Autorin und Mitbegründerin des Haus Bartleby – Zentrum für Karriereverweigerung. Salma Arzouni (Berlin) – Autorin und Queere Feministin, seit 4 Jahren aktives Mitglied bei GLADT. Jessica Geschke ist psychiatrischen Krankenschwester in der Psychiatrie.
Freitag, 10.03.17 
im Studio Я (Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin-Mitte)
 Einlass (Foyer): 19:30, Einlass (Saal): 20:20 Uhr.
 Karten: 5 Euro
, Karten Online bestellen unter: genderkrise-x-missy-mag-live
Kartentelefon (030) 20221-115


+++++ in HAMBURG +++++

08.03.2017, 20 bis 22 Uhr, Historischer Musiksaal im Gewerkschaftshaus, Besembinderhof 57a, Eintritt frei
Stimmen 2017: Doro Offermann mit Duo Zugwind + Queen Nazzar + JULIE P. mit moderierten Zwischentönen von Heidemarie Grobe. Ein singender Aufschrei zum Internationalen Frauentag – Stimmen erheben, um auf die Mißachtung der Rechte aufmerksam zu machen. Eine etwas andere Soiree mit nicht nur musikalischer Begleitung.
Weitere Informationen und Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag unter www.frauentag-hamburg.de


+++++ in FRANKFURT / MAIN +++++

05.03.2017, 14.30 Uhr
"Wir stehen zusammen. Für Entgeltgleichheit. Für ein solidarisches Miteinander"
Veranstaltung zum Internationalen Weltfrauentag mit internationalen Tanz- und Musikgruppen.
Veranstaltet vom Migrantinnenverein Frankfurt e.V.
Ort: Saalbau Titus Forum im Nordwestzentrum, Walter-Möller-Platz 2, Frankfurt
www.migrantinnen.net

08.03.2017, 20.00 Uhr: Frauendisco mit DJane Gabi Theisen im DGB-Jugendclub U68
Ort: DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, Frankfurt
Mehr Infos: ++co++da57be54-e21d-11e6-ba48-525400e5a74a

08.03.2017, 20.00 Uhr: Melodiva Club Konzert: Christina Fuchs NO TANGO
Das Quartett der Komponistin und Saxofonistin Christina Fuchs beweist, dass innovativer Jazz nicht rau, schrill und düster sein muss, sondern delikat, witzig und lyrisch klingen kann. In Kooperation mit der Jazz-Initiative und der Art Bar.
Ort: Frankfurt Art Bar, Ziegelhüttenweg 221, Frankfurt
Tickets: 12 Euro, erm. 9 Euro
Kartenreservierung über jazz-frankfurt.de
melodiva-projekte.php?t153=detail,23598


+++++ in OFFENBACH / MAIN +++++

Das Frauenbüro Offenbach hat rund um den Frauentag ein vielfältiges Programm organisiert: Vom aktuellen Spielfilm "Hidden Figures" über drei geniale Mathematikerinnen in den USA der 1960 Jahre (am 1.3., 19:30 im CinemaxX) über die Analyse des Frauenbildes der AfD bis zu einem Fachtag über Mädchen im öffentlichen Raum spannt sich der Diskurs über die Lebenssituation von Frauen und den Zustand der Geschlechterdemokratie.
Am 14.03. steigt von 15 - 17:30 Uhr das Mädchenfest im KJK Sandgasse: Mädchen von 6 – 12 Jahren sind eingeladen zur Disco mit Bühnenprogramm und Tanzspielen. Außerdem gibt es ein viel- fältiges Angebot mit Tanzworkshops, Selbstverteidigung zum Ausprobieren, mit einer Fußballtorwand, einem Kreativraum, einem Schminkangebot und einer Fotoaktion unter dem Motto: „Mädchen sein, kann ich auf viele Weisen!“ Der Eintritt ist frei!
fuer-frauen-und-maedchen


+++++ in DARMSTADT +++++

08.03.17, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr): Konzert mit dem irischen Duo Zrazy im FrauenKulturZentrum,
Darmstadt, Emilstr. 10, Vorbestellung über E-Mail:

08.03. Komponistinnen - Konzert zum Weltfrauentag in der Innenstadtkirche St. Ludwig, Darmstadt


+++++ in KÖLN +++++

"Für uns soll's rote Rosen regnen": Mitsingkonzert und Frauen-Popchor SoundAround


Der Euskirchener Frauen-Popchor SoundAround stimmt mit seinem Gesang und Sound ein. Lisa-Charlotte Müller wird anschließend alte und neue, deutsche und internationale Lieder zum Klingen bringen. Jede Frau ist eingeladen, denn jede kann singen! Der Abend endet mit Zeit zum Austausch und einem leckeren Büffet.
Samstag 11.03.2017 | 17.00 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr)

Ort: Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Kölner Str. 41, Euskirchen
Kostenbeitrag: 6,- € inkl. Büffet, 
Veranstalterin ist der Arbeitskreis Frauen Kreis Euskirchen


Königlicher Besuch in Köln! Les Reines Prochaines geben sich die Ehre! Dadafeministische Frauenpower aus der Schweiz! Ein Konzert mit anschließender Party (ab 21 Uhr) für Frauen* zum Internationalen Frauentag!
Samstag, 11.03.2017, 19:00, Eintritt: Konzert und Party 5-10 € (nach Selbsteinschätzung), Nur Konzert: 3-8 € (nach Selbsteinschätzung), Nur Party: 2 €
Ort: Mütze, Berlinerstr. 77, 51063 Köln
Karten im Vorverkauf beim Notruf Köln sichern: oder 0221-562035


+++++ in AACHEN +++++

04.03.2017, 18:00 Uhr: „Kann denn Singen Sünde sein“ in der KHG Aachen
Mit der Veranstaltung soll die Situation des Frauengesangs und die daraus resultierenden schlechten Folgen für die Musik und die Freiheit der Frauen im Iran behandelt werden. Anette Schmidt, Schauspielerin und Regisseurin, und Parisa Badiyi, Sängerin und Musikerin, stellen das Anliegen von „Kann denn Singen Sünde sein?“ künstlerisch und musikalisch dar und lassen dabei verschiedene Elemente aus zwei Kulturkreisen mit einfließen. Die Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages wurde organisiert vom Kulturzentrum Rahaward e.V., der Werkstatt der Kulturen und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Aachen.


+++++ in MAGDEBURG +++++

08.03.17, 18 Uhr im Einewelthaus: Internationale Frauentagsparty, Tanz und Gesang mit Akteurinnen interkultureller Organisationen in Magdeburg, anschließend Disko mit DJ Amidou

08.03.17, 13:30 - 17:00 Uhr, Opernhaus: Empfang der Landeshauptstadt Magdeburg zum Internationalen Frauentag mit u.a. einem Programm des Theaters Magdeburg und einem musikalischen Programm des Opernhausensembles. Anmeldungen per Mail an oder tel. 0391-
540 2328


+++++ in NÜRNBERG +++++

08.03.17 Krakauer Haus Nürnberg: Zum Internationalen Frauentag gibt es ein Konzert mit Izabella Effenberg (Vibraphon, Mbira) / Stephanie Lottermoser (sax) / Norbert Emminger (b).
www.krakauer-haus.de


01.03.2017


Land Niedersachsen fördert Musikveranstaltungen mit 455.000 Euro

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert in diesem Jahr mit 455.000 Euro musikalische Veranstaltungen. Hiervon profitieren insgesamt 36 Musikprojekte in Niedersachsen, darunter das Morgenland Festival Osnabrück, das Masala Weltbeat Festival, der Venner Folk Frühling und Creole. „Die bewilligten Projekte spiegeln die große künstlerische Vielfalt des Musiklebens in Niedersachsen wider“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Mit der Förderung werden die Veranstaltungen für neue Zielgruppen geöffnet und sie leisten einen aktiven Beitrag zur kulturellen Teilhabe in unserem Land.“ Die geförderten Projekte umfassen Konzerte, Festivals, Seminare und Wettbewerbe aus den Bereichen klassische Musik, Neue Musik, Jazz, Weltmusik sowie Rock und Pop. Die ausgewählten Projekte zeichnen sich durch Konzepte zur Musikvermittlung aus, mit denen neue Publikumsgruppen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewonnen werden. Ausschlaggebend für die Auswahl war die Empfehlung der Musikkommission, die aus ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteuren der niedersächsischen Musikszene besteht.

Anträge auf Projektförderung im Bereich Musik für 2018 können bis zum 15. Oktober 2017 online unter musik eingereicht werden.

28.02.2017


LKJ Sachsen-Anhalt sucht Geschäftsführung (Magdeburg)

Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab 1. Oktober 2017 eine neue Geschäftsführung – Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017. Zur Ausschreibung geht es hier: ?p=8827.

28.02.2017


Call For Papers: Reeperbahn Festival Konferenz 2017

Bis zum 30.04. können Vorschläge für Beiträge zur Reeperbahn Festival Konferenz eingereicht werden, die vom 20.-23.09.2017 in Hamburg stattfinden wird. Als Leitthema soll in diesem Jahr das Motto "Raise Your Voice - and Make a Difference" dienen. Was können wir beitragen, damit die Welt bunter und diverser wird, um die Benachteiligten vor den Mächtigen zu schützen, um einen gerechten Handel, eine offene Gesellschaft und eine grünere Festivalwelt zu erreichen? Welche Aspekte der Musikindustrie beziehen sich auf diese Fragen und bieten mögliche Lösungen an? Vorschläge zu diesen Themen sollten in mindestens eine Kategorie (live music, recorded music, media & music, publishing or music.brands.(e)motions) passen.

28.02.2017


Slots für Lange Einkaufsnacht in Stuttgart zu vergeben

Die lange Einkaufsnacht "Stuttgart City blüht", veranstaltet durch die CIS - City Initiative Stuttgart, findet am Samstag, den 1. April 2017 statt. Im Rahmen der Veranstaltung vergibt das Popbüro Stuttgart auch in diesem Frühling wieder sieben Slots an Stuttgarter Bands für die Bühne auf dem Rotebühlplatz. Wenn Ihr dabei sein wollt, könnt Ihr Euch noch bis 05. März bewerben.

Infos: einkaufsnacht

28.02.2017


Backnanger Nachwuchsfestival 2017 sucht Live-Bands und SolokünstlerInnen

Das traditionelle Backnanger Straßenfest startet ab sofort für sein mittlerweile 47. Nachwuchsfestival die Bewerbungsphase. Bis zum 21. April 2017 können sich Bands und EinzelkünstlerInnen für das Finale am 25. Juni bewerben. Dabei spielt die Musikrichtung keine Rolle, einziges Kriterium: es muss live sein. Deshalb steht für EinzelkünstlerInnen eine professionelle Band zur Begleitung bereit. Für die SiegerInnen sind Preise mit bis zu 1000.-€ dotiert. Das Anmeldeformular findet Ihr hier: BKNF_Anmeldung_2016.pdf, Fragen können per Mail an nachwuchsfestival@backnanger-strassenfest.de gestellt werden.

28.02.2017


Nicole Johänntgen komponiert Geburtstagssong für Jazzclub Moods in Zürich (CH)

Der Jazzclub Moods in Zürich feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und hat einen Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Die Komposition "25 moods" von Nicole Johänntgen erreichte den ersten Platz im offenen Wettbewerb. Der Geburtstagssong wurde in der Besetzung mit Jörgen Welander (Tuba), René Mosele (Posaune), Jonas Ruther (Schlagzeug) und Nicole Johänntgen am Saxophon eingespielt und kann hier angehört werden: 25Moods_BirthdaySong.mp3. Die Komposition wird nun während des ganzen Jahres von verschiedenen Bands, die im Moods zu Gast sind, frei interpretiert.

28.02.2017


Neuer Musikfonds fördert herausragende visionäre zeitgenössische Musik

Auf Anregung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, haben sieben Verbände und Institutionen des Musiklebens in Deutschland einen neuen Musikfonds gegründet. Der Förderfonds für Zeitgenössische Musik will herausragende Projekte aller Sparten der Zeitgenössischen Musik mit einer Antragssumme von bis zu 50.000 Euro unterstützen. Insgesamt stehen jährlich 1,1 Millionen Euro für den Fonds zur Verfügung. Ziel ist es, die zeitgenössische Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität zu fördern. Damit nimmt der Fonds "eine hochambitionierte Musik in den Fokus, die nicht primär wirtschaftlich oder populistisch zielgerichtet ist, sondern die Kunst eher als Selbstzweck, als existenziell-kreative Notwendigkeit oder Folge unabdingbaren Ausdruckswillens begreift. Mit Strahlkraft und Tiefe ist sie unabhängig, zukunftsbezogen und experimentell, ihrer Zeit voraus und visionär, brisant, kontrovers, provokativ und damit prägend und bestimmend auch für etablierte, wirtschaftlich tragfähige Teile des Musikbetriebs. Mit seinen Fördermaßnahmen spricht der Musikfonds alle Bereiche, Schnittmengen und interdisziplinäre Ansätze von Neuer Musik, zeitgenössischer Moderne, Jazz, elektroakustischer Musik, freier Musik, improvisierter Musik, Echtzeitmusik, experimentellem Rock und Pop der Subkultur, radikale Strömungen von Elektro und Dance, Hardcore und Ensemble-Formationen aller Größen, Audio-Installationen oder Klangkunst an".

Die Förder-Richtlinien sind hier zu finden: musikfonds-f%c3%b6rdergrunds%c3%a4tze.pdf. Die Anträge für das Förderprogramm des Musikfonds sind jeweils zum 31. Januar, 30. April, 30. September einzureichen, ausschließlich über das bereitgestellte Antragsformular und den Finanzierungsplan auf der Homepage.

Weitere Infos: www.musikfonds.de

26.02.2017


Preis der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht erste Vierteljahresliste 2017

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) hat kürzlich seine erste Vierteljahresliste in 2017 veröffentlicht. Insgesamt haben 156 JurorInnen aus 32 Fachjurys die im letzten Quartal neu veröffentlichten Ton- und Bildtonträger gesichtet, 282 Titel wurden in 32 Kategorien für die Longlist nominiert. Aus dieser Vorauswahl schafften es jetzt 28 Titel auf die Liste der Besten, wie z.B. die Sängerinnen Kate Tempest und Solange Knowles sowie Gaye Su Akyol aus Istanbul.

26.02.2017


Berliner Kulturverwaltung fördert Konzepte zur Unterstützung von Jazzmusikerinnen

Im Rahmen des Berliner Künstlerinnenprogramms stellt die Berliner Kulturverwaltung 2017 erstmalig einen Projektzuschuss in Höhe von 20.000,- Euro für Konzepte zur Verfügung, die professionell arbeitende Jazzmusikerinnen und/oder –komponistinnen in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützen. Anträge stellen konnten sowohl Musikerinnen, Komponistinnen, Veranstalter, Clubs und Vereine. Der unabhängige Jazzbeirat, dem Bettina Bohle, Julia Hülsmann, Ulf Drechsel, Bert Noglik und Tobias Richtsteig angehören, hat das von Christina Ertl-Shirley für ausland e.V. eingereichte Vorhaben „(re)Shaping Jazz to Come - Dialogues with Iconic Recordings from the Music’s Past“ zur Förderung empfohlen. Die Vergabe der Mittel verfolgt das Ziel, professionell arbeitende Jazzmusikerinnen und -komponistinnen zu unterstützen, ihren Werken eine größere Öffentlichkeit zu verschaffen und damit zum Abbau der Unterrepräsentanz von Frauen im Bereich Jazz beizutragen.

26.02.2017


Popakademie Baden-Württemberg kürt Teilnehmer des Förderprogramms Bandpool

Fünf Nachwuchsbands konnten sich vor einer Jury aus Branchenexperten mit ihrem Live-Auftritt an der Popakademie Baden-Württemberg durchsetzen und sind nun Teil des bundesweiten Förderprogramms Bandpool. Mit dabei ist unter vier rein männlichen Acts auch die junge Kölner female fronted Band Hey Judeschka!. In den kommenden 18 Monaten erhalten die Bands und SolokünstlerInnen der 19. Bandpool-Generation individuelle Förderung und werden professionell auf das Musikgeschäft vorbereitet. Unterschiedlichste Musikstile sind in dem Talentpool vertreten. Am Samstag, den 1. April und am 6. Mai 2017, präsentiert sich die neue Bandpool-Generation zum ersten Mal live on stage in der Popakademie Baden-Württemberg. Der Eintritt ist frei.

26.02.2017


Nominierungen für den ECHO JAZZ 2017 stehen fest

Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), hat heute die von der Jury ausgewählten Nominierten des ECHO JAZZ 2017 bekanntgegeben. Die Auswahl zeigt den Jazz in all seinen Facetten: Neben bereits gefeierten Newcomern wie Anna-Lena Schnabel oder dem Clara Haberkamp Trio sowie renommierten nationalen Jazz-Künstleren wie Joo Kraus, dem Pablo Held Trio oder Max Mutzke gehören auch zahlreiche internationale Jazz-Größen wie Nils Petter Molvær, Norah Jones und Brad Mehldau zu den diesjährigen Nominierten. Der ECHO JAZZ wird am 1. Juni erneut auf dem Werftgelände von Blohm+Voss im Hamburger Hafen verliehen, wo ab dem 2. Juni auch das ELBJAZZ Festival stattfindet.

Weitere Infos: www.echojazz.de

26.02.2017


Wallis Bird für den Deutschen Musikautorenpreis 2017 nominiert

Am 30. März 2017 verleiht die GEMA in Berlin zum neunten Mal den Deutschen Musikautorenpreis an herausragende KomponistInnen und TextdichterInnen. Eine siebenköpfige Fachjury, zu der auch Cäthe gehört, hat die Nominierten in sieben von zehn Preiskategorien ermittelt, insgesamt dürfen 26 nominierte MusikautorInnen auf die Preisskulptur hoffen, darunter die KomponistInnen Wallis Bird und Sandra Fink aka Safi (beide Rock/Pop). Wir drücken die Daumen!

26.02.2017


PopScriptum No. 12 zu "Sound, Sex und Sexismus" erschienen

PopScriptum, eine Schriftenreihe herausgegeben vom Forschungszentrum Populäre Musik der Humboldt-Universität zu Berlin, ist jetzt in seiner 12. Ausgabe erschienen. In der Einleitung heißt es: "Mit „Sound, Sex und Sexismus“ wurde diese Ausgabe des PopScriptums betitelt und verweist damit auf drei Aspekte der Beziehung von Geschlecht und populärer Musik, die bisher wenig in der Forschung thematisiert wurden. Denn trotz eines grundsätzlich erfreulich großen Interesses vieler AutorInnen der Popmusikforschung an Geschlechterkonstruktionen scheint dieses Thema gerade auf der klanglichen Ebene schwer zu greifen zu sein, so dass Antworten auf die Frage, wie Geschlecht und Sexualität klanglich konstruiert werden, bisher nur in Ansätzen vorliegen. Auch Sexualität wird oft nur als Differenz von Hetero- oder Homosexualität und dann getrennt von Geschlecht thematisiert; die Beteiligung populärer Musik an der Konstruktion von erotischen Phantasien und sexuellem Begehren und die Verbundenheit derselben mit verschiedenen gesellschaftlichen Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit erscheint jedoch beim Einschalten des Radios schnell offensichtlich. Schließlich möchte ich mit dem Begriff des „Sexismus“ darauf hinweisen, dass Geschlecht auch im Jahr 2016 immer noch keine 'neutrale' Kategorie ist, sondern ein politisch umkämpftes Phänomen, das bis heute mit Ungleichbehandlung und Ungerechtigkeiten einhergeht, diese stabilisiert und reproduziert. Diese drei Aspekte bilden dabei den Rahmen dieser Ausgabe (...) Die vielen unterschiedlichen Ansätze zeigen dabei, wie sich populäre Musik nach wie vor in einem Spannungsfeld bewegt, in dem sie sowohl als Ort kraftvoller Subversion, die alternative Selbstentwürfe ermöglicht und stärkt, oder auch als 'goldener Käfig', der zur unbewussten Verinnerlichung repressiver Ideologien führt, verstanden werden kann". Zu den AutorInnen der Ausgabe gehören Veronika Muchitsch, Barbara Bradby, Clara Becker, Franziska Knöppchen und Lisa Pfahl, Katharina Rost, Martin Moling, José Gálvez, Yannig Dreeßen, Anna Gavanas and Rosa Reitsamer, Kate Lewis und Florian Heesch und Reinhard Kopanski.

Die Ausgabe ist zweisprachig und enthält Artikel auf Deutsch und auf Englisch; das PopScriptum ist wie gewohnt allgemein im Internet zugänglich. Hier geht es zu den Artikeln: index.htm

20.02.2017


Popbüro veröffentlicht Programm der Montagsseminare

Für alle wissbegierigen MusikerInnen bietet das Popbüro Stuttgart im Frühjahr / Sommer 2017 wieder verschiedene Seminare und Workshops zu Themen aus der Branche an. Wie erreiche ich einen Booker? Wie bediene ich ein Mischpult? Wie stelle ich mich online richtig dar? Was ist eigentlich "Mischen" oder "Mastern"? Und wie funktioniert eigentlich die Musikwirtschaft? Diese und viele weitere Fragen werden in der Reihe der Montagsseminare von erfahrenen DozentInnen beantwortet. Das erste Seminar "Booking DIY" startet schon am Montag, den 06. März, und richtet sich an zukünftige Veranstalter und Bands. Alle Termine und Infos gibt es hier: seminare-und-workshops und im Online-Reader: brosch__re_mose_fs17

15.02.2017


MIZ veröffentlicht neue Daten zu Anteil weiblicher Studierender für Musikberufe

Die Nachfrage nach einem Musikstudium in Deutschland ist erneut gestiegen und der Anteil der weiblichen Studierenden hat sich in vielen Studiengängen erhöht. Das stellt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) in seinen neusten Statistiken fest.
Rund 33.500 Studentinnen und Studenten waren im Wintersemester 2015/16 in einem künstlerischen, künstlerisch-pädagogischen oder musikwissenschaftlichen Studiengang an Hochschulen in Deutschland eingeschrieben, über die Hälfte davon an einer der 24 staatlichen Musikhochschulen. Insgesamt hat sich die Anzahl der Studierenden damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,5 Prozent weiter erhöht. Ausschlaggebend für den Anstieg ist vor allem ein Zuwachs bei den Studiengängen im Bereich Musikerziehung im freien Beruf und an Musikschulen, deren Belegungszahlen um über 11 Prozent auf rund 4.300 Studierende gestiegen sind. Mit rund 9.000 Studierenden führen die Fächer Instrumental- und Orchestermusik die Beliebtheitsskala weiterhin mit Abstand an, gefolgt von Lehramtsstudiengängen für Musik an allgemein bildenden Schulen und der Musikwissenschaft.

Deutliche Unterschiede innerhalb der einzelnen Studiengänge konnten bei den Anteilen weiblicher Studierender festgestellt werden, deren Entwicklung das MIZ erstmalig in Zeitreihen untersucht hat. Demnach wurden sechs der insgesamt elf ausgewerteten Musikstudiengänge zu teilweise weit über 50 Prozent von weiblichen Studierenden belegt. Insgesamt lag hier ihr Anteil bei 54 Prozent und damit um sechs Prozentpunkte höher als im Durchschnitt aller Studienrichtungen zusammen. In einigen Fächern – Dirigieren, Komposition, Kirchenmusik sowie Jazz und Popularmusik – sind sie jedoch nach wie vor unterrepräsentiert, auch wenn in den letzten Jahren auch hier steigende Tendenzen zu beobachten seien. So verzeichneten vor allem die Studiengänge Dirigieren, Komposition sowie Jazz und Popularmusik deutliche Zuwächse (allerdings wird hier nicht nach Instrumenten/Gesang differenziert). Im Studiengang Tonmeister hat sich der Frauenanteil nach einem zwischenzeitlichen Anstieg erkennbar nach unten entwickelt.

Einen kontinuierlichen Aufwärtstrend erlebte hingegen der Frauenanteil am Lehrpersonal der Musikstudiengänge. Lag dieser im Jahr 2000 insgesamt noch bei rund 33 Prozent, so sind aktuell über 37 Prozent der Dozenten an den Ausbildungsinstitutionen weiblich. In den Musikstudiengängen an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen lag der Frauenanteil nach einigen Schwankungen zuletzt mit knapp 47 Prozent sogar deutlich höher. Hier wäre eine Differenzierung nach Positionen hilfreich, z.B. im Zusammenhang mit der nächsten Aussage:
Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um die Vergütung von Lehrbeauftragten hat das MIZ neben genderspezifischen Entwicklungen erstmals auch das Verhältnis zwischen haupt- und nebenberuflichem Hochschulpersonal beleuchtet. Demnach werden an Hochschulen immer mehr Lehrbeautragte, Honorarprofessoren und Privatdozenten beschäftigt. Ihre Zahl ist seit der Jahrtausendwende von rund 5.000 kontinuierlich auf zuletzt über 6.500 Personen gestiegen. Verglichen mit dem hauptangestellten Personal liegt ihr Anteil aktuell bei 66 Prozent. Sie stellen damit den personenmäßig größten Teil der Lehrenden an deutschen Hochschulen. Aktuellen Umfrageergebnissen zufolge erteilen sie zwischen 40 und 60 Prozent des Unterrichts.

Hier geht es zu den Statistiken: suche_1502.html#5

14.02.2017