Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

Zukunft des Archivs „Frau und Musik“ bedroht

Das Archiv Frau und Musik ist eine wichtige internationale Forschungsstätte und eine weltweit einmalige Einrichtung. Seit über 30 Jahren widmet sich das Archiv der Förderung von Komponistinnen, ihrer Arbeit und ihrer Werke. Das Archiv ist Bestandteil der kulturellen Landschaft von Frankfurt und leistet mit der Sammlung, Sicherung und Veröffentlichung der kreativen Leistungen von Komponistinnen einen wichtigen kulturpolitischen Beitrag. Es findet eine Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Einrichtungen statt, die sich in allen Bereichen der Musik engagieren und mit Fragen der Genderforschung und des Gender Mainstreaming auseinandersetzen. Die herausgegebene Zeitschrift VivaVoce ist die einzige deutsche Fachzeitschrift zum Thema Komponistinnen und Interpretinnen. In den letzten Jahren wurde das Archiv „Frau und Musik“ vom Land Hessen und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt finanziert. Ab 2014 hat die Stadt Frankfurt die Streichung aller bisherigen Mittel für das Archiv angekündigt und bleibt auch nach Gesprächen bei ihrer Entscheidung. Als Begründung werden Sparzwänge angeführt. Die Weiterführung und Sicherung der jahrelangen erfolgreichen Arbeit des Archivs ist nun durch die Kürzungen akut bedroht. Damit die Zukunft dieser Einrichtung gesichert werden kann, versucht das Archiv mit allen Kräften, politische, finanzielle und öffentlich wirksame Unterstützung zu erhalten. Hierzu sagt Mary Ellen Kitchens vom Vorstand des Arbeitskreises Frau und Musik e.V.: „Wenn das Archiv nicht mehr weiter arbeiten kann, verschwinden die kreativen Leistungen von Komponistinnen und Interpretinnen wieder in der Unsichtbarkeit – und unser aller jahrelange, erfolgreiche Arbeit wäre mit einem Schlag vernichtet. Das ist unvorstellbar!
Ihr könnt das Archiv „Frau und Musik“ unterstützen, indem Ihr eine Online-Petition unterschreibt: keine-einstellung-der-foerderung-fuer-das-archiv-frau-und-musik-durch-die-stadt-frankfurt-am-main

Kontakt: Lydia Hasselbach:
Weitere Infos: www.archiv-frau-musik.de

01.10.2013


2. Internationaler Mädchentag am 11. Oktober in Frankfurt!

Maedchentag.jpgUnter dem Motto: "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt! Sag, was du denkst!" wird am 11. Oktober 2013 der 2. Internationale Mädchentag mit einer großen Mädchendemo und anschließendem Fest auf dem Römer gefeiert.
Startpunkt ist um 12.00 Uhr am Brunnen auf der Zeil, dann geht´s weiter auf den Römer. Mitzubringen sind gute Laune, Rasseln oder Sachen zum Krach machen, Transparente mit Ihren und Euren Botschaften und viele FreundInnen!

Auf dem Römer werden Mädchen dann ihre Forderungen an Sarah Sorge (Dezernentin für Frauen und Bildung der Stadt Frankfurt) übergeben, lila Luftballons steigen gelassen, vom Kinderrechtemobil des Kinderbüros informiert, die Bühne rocken und tolle Buttons oder super Fotos zum Thema: "Ich brauche Feminismus, weil….!" erstellen.
Außerdem macht Anne Breick zusammen mit TänzerInnen und SängerInnen richtig Stimmung mit ihrem Mädchen*Mutmach*Song "Hier sind wir!".

Die Vorbereitungsgruppe des Internationalen Mädchentags 2013 (bestehend aus verschiedenen Trägern der Mädchenarbeit, der offenen Kinder-und Jugendarbeit, der Jugendhilfe in Schule und dem Frauenreferat) lädt alle Mädchen und Frauen, PädagogInnen und UnterstützerInnen zum 2. Internationalen Mädchentag ein!

Info: detail.php?id=2900&_ffmpar%5b_id_inhalt%5d=18418773

11.10.2013 ab 12 Uhr, Frankfurt, Brunnen auf der Zeil

01.10.2013


Fachtagung Musiktherapie "Gender auf der Agenda" 09.11.2013 Berlin

Eine Fachtagung im Musiktherapiezentrum der Universität der Künste Berlin 2013 hat das Thema “Gender auf der Agenda... Oder: Welch Geflecht', dies Geschlecht!" im musik- und psychotherapeutischen Alltag am Samstag, 09.11.2013 von 9.00 bis 17.30 Uhr. Es befasst sich mit Fragen wie "Was bedeutet uns und was verbinden wir mit Geschlechterzugehörigkeit und Geschlechterrolle? Wie halten wir es mit der zwischenmenschlichen Beziehung unter Geschlechtern? Was wird sichtbar, was bleibt unsichtbar? Hüten wir Geheimnisse in uns? Und schließlich: Können wir Geschlecht („weiblich“ / „männlich“) auch im Musikalischen hören, spüren und leiblich erfahren? Inwiefern und wie stark ist unsere therapeutische Haltung vom Gender-Fühlen, -Denken und -Handeln oder von Vorurteilen geprägt und beeinflusst?" Die Referenten und Referentinnen werden die TeilnehmerInnen mit theoretischen Grundlagen, klinischen Erfahrungsberichten und wissenschaftlichen Erkenntnissen bereichern - für eine genderbewusste therapeutische Haltung und Beziehungsgestaltung. Zielgruppe der Fachtagung sind praktizierende Musik- und PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, Studierende der genannten Fachrichtungen sowie InteressentInnen angelehnter Berufsfelder. Teilnahmegebühr: 60,-€, ermäßigte Kosten für StudentInnen 50,-€. Anmeldung unter musiktherapie, Anmeldeschluss: 21.10.2013.

Veranstaltungsort: UdK Berlin, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin-Charlottenburg, Raum 158
Kontakt: Musiktherapiezentrum UdK Berlin, Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW), Tel: + 49 (0)30 3185 2553,
Fax: + 49 (0)30 3185 2680, E-Mail:

Weitere Infos: index_ger.html

30.09.2013


Singer-/Songwriterin ANICA sucht MusikerInnen für Albumproduktion & Tour

Die Singer/Songwriterin ANICA sucht Musiker/innen (E-/A-Gitarre, Bass, Keys) für eine Albumproduktion und anschließende Livetour. Popmusik, englische Texte, wenig elektronisch. Songmaterial vorhanden. Referenzen: Airplays bei Die neue Welle, SWR, Radio BOB!, Das Ding, VirusMusikRadio…; TV-Auftritte bei SWR, Baden-TV, Center-TV Cologne; Auftritte in Australien, Frankreich, Luxembourg, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg. Erwartet werden: Erfahrung am eigenen Instrument, professionelles Equipment, Kreativität, Engagement, Zeit, passendes Alter (25 - 40 J). Geboten werden: Songmaterial, Übernahme der Produktionskosten (Album) sowie sämtlicher organisatorischer Aufgaben (außer Mitarbeit ist von den Musikern/innen gewünscht); Gigs und Promotour; Proberaum.

30.09.2013


Julia A. Noack live im ZDF Morgenmagazin 01.10.13

Am Dienstag, den 01.10.2013 spielt Julia A. Noack mit ihrer Band live im ZDF Morgenmagazin. Der Auftritt in der Sendung (8:25 - 8:55 Uhr) kann aber auch im Internet angeschaut werden: live

30.09.2013


LadyJam! in concert: La Paquita & Open Stage 07.10.2013

Die Sommerpause ist beendet und es ist wieder Zeit für die LadyJam! in concert! Die Open Stage-Veranstaltung des Frauenmusikclubs findet am Montag, den 7. Oktober 2013, ab 20 Uhr bei freiem Eintritt wie immer im Herbrands in Köln statt. Als Opener betreten La Paquita (1.html) mit guitarra flamenca die Bühne, danach ist wie immer open stage!!!!
Wie üblich sorgen die Macherinnen des Frauenmusikclubs für ein kooperatives Miteinander auf der Bühne und unterstützen mit Technik und – bei Bedarf – auch musikalisch sowohl die Fraktion „Nicht ohne meine Noten“, aber auch die improvisatorischen Freigeister. Wenn Du auf der nächsten Lady Jam auf die Bühne möchtest und dafür Unterstützung brauchst, dann melde Dich bitte an bei . Spontane „Bühnenstürmerinnen“ sind aber natürlich ebenfalls willkommen.

Veranstaltungsort: HERBRANDs, Herbrandstrasse 21, 50825 Köln, Tel. 0221-9541646, www.herbrands.de    

27.09.2013


Brotfabrik erhält Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2013

Der Brotfabrik in Frankfurt, betrieben vom Kulturprojekt 21 e.V., wurde der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz 2013 in der Kategorie II für ihr kulturell herausragendes Live-Musikprogramm verliehen. Beworben hat sich die Brotfabrik um den Spielstättenprogrammpreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bei der Initiative Musik mit ihrem Programm 2012. An der Ausschreibung haben insgesamt 320 kleinere und größere Institutionen teilgenommen.

Die Brotfabrik verfolgt seit zwei Jahren ein progressiv-zeitgenössisches Gesamtkonzept, in dem sie bestrebt ist, interdisziplinäre Ansätze zu befördern. Dementsprechend versucht sie den Musikerinnen und Musikern die Umsetzung ihrer komplexen Bühnenshows weitgehend zu ermöglichen und künstlerische Einschränkungen abzubauen. Vor diesem Hintergrund ist die Brotfabrik besonders erfreut über die auf 15.000 Euro dotierte Auszeichnung. Diese soll dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Martina Birkelbach nahm den Spielstättenprogrammpreis am 25.09. zur Preisverleihung in Hamburg von Kulturstaatsminister Bernd Neumann entgegen.

Der Brotfabrik ist auch weiterhin daran gelegen, ein kreatives und trendsetzendes Musikprogramm im Sinne der Künstlerinnen und Künstler zu realisieren. Da sich die Spielstätte als Schnittstelle zwischen den Künstlerinnen und Künstlern und der Öffentlichkeit versteht, möchte sie den Preis unter anderem für eine vielseitigere Vermittlungsarbeit nutzen. Die Brotfabrik wird dafür einen Blog initiieren. Dadurch sollen alle besonderen Facetten des Musikprogramms – Hintergründe, Arbeitsweisen, inhaltlich-ästhetische Aspekte – intensiver kommuniziert werden. Ziel ist es, die Begegnung mit und den Austausch über Musik anzuregen.

Herzlichen Glückwunsch!

27.09.2013


Infotag Musikstudium in NRW 21.10.2013

Ob Tontechnikerin oder Solokünstler, ob Musikpädagoge oder Opernsängerin, ob Kirchenmusiker oder Musikmanagerin - die Möglichkeiten, etwas beruflich mit Musik zu machen, sind vielfältig. Doch welcher Studiengang ist der Richtige? Gemeinsam mit zehn Institutionen aus NRW stellt die Folkwang Universität der Künste am 21. Oktober 2013 von 10.00 bis 16.00 Uhr im Musikzentrum der Landesmusikakademie NRW in Heek (Münsterland) ihre Musikstudiengänge vor. Mit acht grundständigen und elf weiterführenden Studienprogrammen in den Bereichen Musik und Musikwissenschaft bietet die Folkwang Universität ein breit gefächertes musikalisches Ausbildungsangebot. Darüber hinaus verfügt sie als einzige Kunst- UND Musikhochschule in NRW über ein breites Fächerspektrum aus Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft. Der interdisziplinäre Austausch gehört an Folkwang ebenso zum Studium wie der stetige Bezug zu Berufs- und Alltagswelt.
Die NRW Musikhochschulen sowie die Musikstudiengänge der Universitäten informieren am Infotag gemeinsam über ihr Studienangebot. Studieninteressierte können sich im Foyer des Musikzentrums an den Ständen der Institutionen permanent Informationen einholen, außerdem werden individuelle Beratung in gesonderten Räumen und parallel laufende Vorträge in drei Sälen angeboten. Zudem ist der Landesverband der Musikschulen in NRW zu Gast und informiert über Studienvorbereitende Angebote. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.

Weitere Informationen unter:
www.landesmusikakademie-nrw.de, www.folkwang-uni.de

27.09.2013


Nächstes Popbüro-Montagsseminar: "Crowdfunding"

Gerade junge MusikerInnen stehen oft vor dem scheinbar unlösbaren Rätsel der Finanzierung ihres ersten Albums. Annemarie und Felix Rasche von Annie Soulshine haben diese Erfahrung bereits gemacht und werden am 14. Oktober 2013 in ihrem Montagsseminar „Crowdfunding“ anderen vermitteln, wie man große Träume auch ohne einen Knopf Geld in der Tasche verwirklichen kann. Eine Übersicht aller Seminare und Workshops sowie eine ausführliche Beschreibung und die Anmeldung findet Ihr unter seminare.

27.09.2013


Kunststiftung Baden-Württemberg vergibt Stipendien für Musik

Die Kunststiftung Baden-Württemberg fördert auch in diesem Jahr wieder junge Künstlerinnen und Künstler in Form von Stipendien in den Sparten: Bildende Kunst, Kunstkritik, Literatur und Musik (Jazz, Klassik, Komposition, Neue Musikformen). Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die in Baden-Württemberg geboren sind oder leben. Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren, in begründeten Ausnahmefällen (Elternzeit oder längere Krankheit) kann die Altersgrenze auf 40 Jahre angehoben werden. Über die Stipendienvergabe entscheiden Fachjurys. Ausschlaggebend sind allein die Begabung und die Qualität der eingereichten Arbeiten. Die Stipendien sind in einer Höhe von 5.000 bis zu 10.000,- Euro dotiert; zusätzlich organisiert die Kunststiftung mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten zahlreiche Veranstaltungen. Eine reine Projektförderung ist leider nicht möglich.
In der Sparte Musik können sich auch Studierende bewerben. Die Bewerbung sollte durch die Künstlerin / den Künstler selbst erfolgen und schriftlich an die Kunststiftung Baden-Württemberg gerichtet werden. Der Antrag für ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg kann hier heruntergeladen werden. Die vollständige Bewerbung senden Sie bitte fristgerecht (Montag, der 30. September 2013; es gilt der Poststempel) an folgende Adresse mit dem Stichwort „Bewerbung 2014“: Kunststiftung Baden-Württemberg, Gerokstraße 37, 70184 Stuttgart.

27.09.2013


Neues Internetradio "Jazzplanet" präsentiert Musikerinnen

Es gibt einen neuen Jazzsender im Internet: JazzPlanet (www.jazzplanet.de). Die niederländische Musikerin Jacobien Vlasman moderiert dort einmal pro Woche eine Sendung und lädt Musikerinnen, die eine neue CD rausbringen und diese präsentiert bekommen wollen, ein, sich bei ihr per eMail zu melden. Kontakt: .

Infos: de

27.09.2013


Chor für Chor Gemeinschaftskonzert "License To Sing"

Am Samstag, den 28.09.2013 findet das alljährliche Gemeinschaftskonzert der Popchöre Frankfurts "Chor für Chor 2013" statt. Unter dem Motto „License to Sing“ präsentieren die Chöre Choralle, Die Dissonanten Tanten, Maingroove, Mainstimmig, Mainvoices, Die Moneypennies, PopVokal, Pressestimmen, Pro:Ton und Vokalwerkstatt & Co. Songs aus ihrem Programm, sowie je einen Song aus einem James Bond Film. Freunde moderner Acapella Musik freuen sich jedes Jahr auf dieses Familientreffen der Chorszene Frankfurts, das in diesem Jahr vom Ersten allgemeinen Popchor Frankfurt e.V. ausgerichtet wird.

Veranstaltungsort: Saalbau Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2, 60435 Frankfurt am Main, Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr, Eintritt: 7 EUR, Kartenreservierung: kartenreservierung.html

Weitere Infos: www.popchor-frankfurt.de

26.09.2013


Professur für Hist. Musikwiss. (Schwerpunkt Frauen- & Geschlechterforschung) in HH zu besetzen

Die nachfolgende Professur wird vorbehaltlich der Förderung durch das „Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen“ ausgeschrieben: an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist zum 01.04.2014 eine W2 Professur für das Fach Historische Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung mit einer Lehrverpflichtung von 12 Semesterwochenstunden zu besetzen. Bewerbungsschluss: 30.11.2013

25.09.2013


Förderanträge für Kultursommer 2014 bis 31.10.2013 einreichen

"Mit allen Sinnen“ lautet das Motto für den Kultursommer Rheinland-Pfalz 2014. Kulturministerin Doris Ahnen lädt alle Kulturveranstalter des Landes bis zum 31. Oktober 2013 ein, hierzu Förderanträge einzureichen. Alle Organisatoren von kulturellen Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz können diese Mittel des Kultursommers beantragen. Der Kultursommer findet jedes Jahr vom 1. Mai bis zum 3. Oktober unter einem anderen Motto statt, dem diese Veranstaltung Rechnung tragen sollte.

Mehr Infos: uebersicht

25.09.2013


Offener Brief gegen gängige Abmahnungspraxis bez. Abdruck von Reviews: jetzt unterschreiben!

Kulturschaffende wenden sich in einem offenen Brief gegen eine gängige Abmahnungspraxis, die in letzter Zeit einige KünstlerInnen, Theater und Kulturvereine getroffen hat. Sie hatten Rezensionen über ihre eigenen Darbietungen bzw. Aktivitäten auf ihre Webseiten gestellt, und wurden in der Folge ohne Vorwarnung mit erheblichen Geldbeträgen (bis zu 20.000 €!) abgemahnt. Unterstützt mit Eurer Unterschrift den offenen Brief an die Zeitungsverleger und entsprechenden Rechtsinhaber gegen die Praxis der Abmahnung ohne Vorwarnung mit erheblichen Geldbeträgen, die momentan zunimmt! Gerade für MusikerInnen ist es von überlebenswichtiger Bedeutung, dass sie Pressekritiken über Ihre Arbeit veröffentlichen! Die Unterzeichner treten daher dafür ein, daß KünstlerInnen und Kulturvereine Artikel aus der Tagespresse sowie Hörfunk und TV - Beiträge, in denen über ihre Arbeit berichtet wird, vollständig oder in Auszügen auf ihren Webseiten genehmigungsfrei dokumentieren dürfen. Die Quelle ist hierbei anzugeben und möglichst zu verlinken. Die Gruppe lädt ein zum Dialog auf Facebook und auf ihrer Webseite. Außerdem ruft sie Verlage etc. auf, diese Toleranzregelung zu unterstützen, indem sie die Unterzeichner unter benachrichtigen; dies wird dann auf Wunsch veröffentlicht. Hier geht es zum Offenen Brief: unterschreiben.php

Infos & Kontakt: Deutscher Tonkünstlerverband, DTKV Landesverband Hamburg.e.V., Friederike Haufe, 1.Vorsitzende, Ländersprecherin des Bundes DTKV, Fon&Fax 040-82 75 74, , www.dtkv-hamburg.de

25.09.2013


FZML startet Crowdfunding Aktion für Reise zur Uraufführung des Party Pieces Projects in NY

Unter dem Motto "Leipzig Kultur meets Big Apple Hype" hat das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig e.V. [FZML] jetzt eine Crowdfunding Aktion gestartet. Im Vorfeld war das "Party Pieces Project" realisiert worden: mit Beteiligung von 125 international renommierten Komponistinnen und Komponisten für zeitgenössische Musik wurde die weltweit größte Ringkomposition "Party Pieces" geschaffen. Seine Uraufführung erlebt das abendfüllende Werk am 17. Oktober 2013 im New Yorker Miller Theatre mit dem Spitzenensemble Either/ Or und unter der Leitung von Richard Carrick. Das FZML möchte jetzt einen der Macher zur Uraufführung im Big Apple schicken, der auf den Dirigenten, die Musiker und das Publikum treffen und die Stadt Leipzig vertreten wird. Dafür sammelt das FZML Geld und vergibt, wie beim Crowdfunding üblich, jede Menge großartiger Goodies. Hier geht's zur Aktion: FZML.

23.09.2013


TV-Tipp: Inge Brandenburg (RBB) 26.09.2013

"Die deutsche Lady Jazz" heißt eine Dokumentation über die Jazzsängerin Inge Brandenburg, die der RBB am 26.09.2013 um 23:15 Uhr ausstrahlt. Der Film von Marc Boettcher entdeckt einen zu Unrecht vergessenen Star wieder: Inge Brandenburgs (1929-1999) Geschichte ist die einer Frau, die nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Und dennoch: 1960 wurde sie zur "besten Jazzsängerin Europas" gekürt. Doch für Inge Brandenburg, als selbständige, selbstbewusste Frau mit überregionalen Träumen, gab es damals in Deutschland einfach keinen Platz. Immer wieder wurde sie in die deutsche Schlagermusik hineingezwängt und die Jazzplatten, die sie aufnehmen wollte, als kommerziell nicht rentabel abgestempelt. Die Dokumentation ist eine Kurzversion des Kinofilmes „Sing, Inge, Sing! - Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg" (Trailer: watch?v=-Pl0HFwuRQg).

Weitere Infos: de

23.09.2013


Clubkonzerte im rock'n'popmuseum

Ab dem 17.10.2013 präsentiert das rock'n'popmuseum in Gronau in regelmäßigen Abständen, immer an einem Donnerstag, die Club-Konzerte. In gemütlicher Atmosphäre zeigen Bands verschiedener Genre ihr musikalisches Repertoire. Die Konzerte beginnen jeweils um 20.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Mit dabei sind z.B. die Singer-/Songwriterinnen Prita Grealy (05.12.13) sowie Carmen Underwater (20.02.14).

Weitere Infos: 25-clubkonzerte.

23.09.2013


Professur für Transkulturelle Musikwissenschaft & Hist. Anthropolgie in Berlin zu besetzen

An der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft ist eine W3-Professur für Transkulturelle Musikwissenschaft und Historische Anthropologie der Musik zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Das Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität sucht eine(n) national wie international hervorragend ausgewiesene(n) Forscher(in) im Bereich der Transkulturellen Musikwissenschaft und Historischen Anthropologie der Musik, dessen/deren Forschungsschwerpunkte in musikalischer Sozialgeschichte bzw. in Cultural Studies of Music liegen sollen. Erwartet wird die Beherrschung eines breiten empirischen Methodenspektrums. Bewerbungsschluss: 10.10.13

23.09.2013


HELVETIAROCKT startet das Projekt „Female Bandworkshops" für junge Musikerinnen

Unsere Schweizer "Schwester" HELVETIAROCKT startet das Projekt Female Bandworkshops für die Nachwuchsförderung von Musikerinnen zwischen 15-22 Jahren. Die Workshops beginnen im Oktober und finden in Bern, Genf, Luzern, Winterthur und Zug statt. Es werden Frauenbands in fünf Kantonen gebildet, die mit Hilfe einer Workshopleiterin während 8 Monaten ein Live-Repertoire à ca. 40 Minuten erarbeiten. Gesucht werden junge Musikerinnen, die bereits Erfahrungen auf ihrem Instrument/in Gesang mitbringen und Musikunterricht hatten. Die Workshops werden in Zusammenarbeit mit Musikschulen angeboten, die jeweils den Raum und die Infrastruktur stellen. Gegen Ende des Schuljahres spielen die Bands 3-5 Konzerte. Mehrere Frauenbands sollen jeweils die Konzerte zusammen geben, so dass sich die jungen Musikerinnen überregional und schweizweit vernetzen können. Nach den Konzerten wird zusätzlich ein Studiotag durchgeführt mit der Aufnahme eines Stückes und der Einführung in die Studio-Welt. Außer Musikerinnen werden noch UnterstützerInnen gesucht, die das Projekt finanziell oder auf andere Weise unterstützen. Hier geht's zum Teaser: watch?v=ECaGkIPbUcw&feature=share&list=FL64kKBKtuky16zAKK2kr-dw.

18.09.2013