Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

GLOCKE JAZZnights in Bremen mit Jasmin Tabatabai, Anna Maria Jopek & Cécile McLorin Salvant

Eine der Konzertreihen des Bremer Konzerthauses "Die Glocke" sind die GLOCKE JAZZnights, die einmal im Monat eine/n interessante/n JazzkünstlerIn präsentieren. Die Reihe, die "aufregende Formen und Spielarten in einem der weiterhin vitalsten Musikgenres" zeigen möchte, hat am 02.12. Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett eingeladen; am 20.04.2018 folgen Anna Maria Jopek feat. Leszek Mozdzer/Maciej Obara Quartet und am 23.05. kann sich das Publikum auf Cécile McLorin Salvant & Aaron Diehl Trio freuen.

29.11.2017


Neue Plattform für Ergebnisse der Geschlechterforschung „GenderOpen“

Am Montag, dem 4. Dezember 2017 wird die neue Publikations- und Speicherplattform „GenderOpen“ im Foyer des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin für die Fachwelt und die Öffentlichkeit freigeschaltet.
Mit der elektronischen Infrastruktur sollen die Ergebnisse der Geschlechterforschung nachhaltig gesichert und besser zugänglich gemacht werden. Gleichzeitig soll sie eine Plattform für freies Publizieren in einem fächerübergreifenden wissenschaftlichen Feld bieten. Das Repositorium ermöglicht einen Brückenschlag zwischen der mehrere Jahrzehnte umfassenden Forschungsgeschichte der Frauen- und Geschlechterforschung und ihrer Zukunftsfähigkeit als anerkanntes und vernetztes Forschungsgebiet. Die Einrichtung des Repositoriums ist ein Schritt auf dem Weg zu einer an Open Access, dem offenen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, orientierten Publikationspraxis in der Geschlechterforschung.
„GenderOpen“ ist ein gemeinsames Projekt von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technischer Universität Berlin.

Weitere Infos: blog-genderopen.de

29.11.2017


Erja Lyytinen gewinnt den European Blues Award "Best Guitarist"

erjaLyytinen.jpgDie finnische Gitarristin Erja Lyytinen hat einen European Blues Award als "Best Guitarist" gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Eine Woche lang konnten Fans Anfang November online ihre Stimme in 10 Kategorien der European Blues Awards abgeben. Am vergangenen Sonntag, dem 26. November, wurden nun im Rahmen des Manchester Acoustic Blues Festivals die Gewinner verkündet. Erja Lyytinen gewann den Preis in der Kategorie "Best Guitarist".
Erja Lyytinen kommt im Februar 2018 erstmals seit Veröffentlichung ihres neuen Albums Stolen Hearts wieder auf Tour durch Deutschland, Belgien und Österreich.

29.11.2017


PULS Festival Podiumsdiskussion "Warum wir mehr Frauen im Musikbiz brauchen" 02.12.2017

Im Rahmen seines PULS Festivals veranstaltet der Radiosender PULS am 02.12. eine Podiumsdiskussion zum Thema "Warum wir mehr Frauen im Musikbiz brauchen". Bei der Veranstaltung tauschen sich Frauen aus der Branche ab 19 Uhr über die Unterrepräsentanz von Frauen im Popbusiness aus und diskutieren darüber, wie wir gemeinsam etwas verändern können. Der Radiosender hatte Ende letzten Jahres zusammen mit der GEMA die Radio-Airplays analysiert und war zum Ergebnis gekommen, dass nicht einmal ein Drittel der erfolgreichsten Songs im Radio von Frauen gesungen werden.

Es diskutieren: Ina Jedlicka (A&R Managerin bei Sony Music Entertainment/Columbia), Mirca Lotz (Veranstalterin und Bookerin, Gründerin des “We Make Waves” Musik-Festivals für Frauen, trans- und non-binäre Menschen in der Musik), Sophie Raml (Artist Management u.a. Blumentopf, Jesper Munk, Joy Denalane etc.), Katharina Adler (Konzertproduktion und Veranstaltungstechnik Landstreicher Booking, unter anderem für KIZ, Annenmaykantereit, Prinz Pi, Casper, etc.) und die Band Musikerinnen Andreya Casablanca und Laura Lee Jenkins aka Gurr.

29.11.2017


Call For Application: Black History Month 2018 Berlin

Ihr seid gefragt! Feiert mit der Werkstatt der Kulturen in Berlin im Februar W.E.B. Du Bois, Schwarze Geschichte & Gegenwart mit Konzerten, Lesungen, Panels, Tanz, Ausstellungen, Filmen und mehr! Gestaltet den Black History Month Berlin 2018 mit. Wie jedes Jahr feiert die Werkstatt der Kulturen auch im Februar 2018 den international begangenen Black History Month und stellt ihre Räumlichkeiten schwarzen Organisationen und Akteur*innen kostenfrei zu Verfügung. Der BLACK HISTORY MONTH 2018 steht im Zeichen von “Happy Birthday W.E.B. Du Bois! Herzlichen Glückwunsch zum 150. Geburtstag!“ Gefeiert wird der schwarze Bürgerrechtler, Soziologe, Philosoph, Journalist und Pazifist W.E.B. Du Bois, der am 23. Februar 150 Jahre alt geworden wäre, mit Konzerten, Filmscreenings, Wortveranstaltungen und Partys. Über Kooperationspartner*innen, die zum Thema "Kolonialismus" arbeiten, freuen sich die VeranstalterInnen ganz besonders. Schwarze Organisationen, die Konzerte, Panels, Filmscreenings und Performances zu einem anderem Fokusthema veranstalten, sind jedoch ebenfalls willkommen. Anfragen bitte an: .

29.11.2017


Girls Club - Jazz-Workshop in Köln 19. - 21.01.2018

GirlsClub_Koeln.jpgAn der Jazzschule Köln findet ein neuer Jazz-Workshop für Frauen und Mädchen statt: Ein Wochenende lang intensiv ins Musikmachen eintauchen, in entspannter Atmosphäre Neues lernen und Bekanntes vertiefen, Kontakte knüpfen, Inspiration und Impulse für Zusammenspiel und eigene musikalische Weiterentwicklung sammeln - der Girl‘s Club. Kernstück des Workshops sind die 5 Ensembles und die Instrumentalklassen, die von der jeweiligen Dozentin angeleitet werden. Dozentinnen sind:
Angelika Niescier (saxes)
Anne Hartkamp (voc)
Tine Schneider (piano)
Clara Däubler (bass)
Marianne Steffen-Wittek (drums)
.
Darüber hinaus stehen Offenes Singen, BodyPercussion und Interplay-Training auf dem Programm, ergänzt vom Dozentinnen-Konzert am Samstagabend und dem Teilnehmerinnen-Abschlusskonzert am Sonntag.

Anmeldungen noch bis zum 10.12.17 möglich bei www.jazzhausschule.de

28.11.2017


Benefizkonzert mit 3 Frauenchören für Verein "Frauen helfen Frauen"

Drei Frauenchöre werden beim Benefizkonzert "Bald ist heilige Nacht..." zugunsten des Frankfurter Vereins "Frauen helfen Frauen" auftreten: die Liederlichen Lesben, das Frauen-Jazzchor-Projekt von Regina Klein und der Frauenchor des Polizeichors Frankfurt. Am 19. Dezember um 19 Uhr singen sie in der Katharinenkirche in Frankfurt.

19.12.2017, 19.00 Uhr, Katharinenkirche Frankfurt, Eintritt: 15 / 18 €,
Vorverkauf unter Tel. 069-344113 oder 0172-6873318

28.11.2017


Juniorprofessur Musikwissenschaft in Lüneburg zu besetzen

An der Leuphana Universität Lüneburg ist im Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung der Fakultät Bildung eine 
Juniorprofessur "Musikwissenschaft (W1 mit Tenure-Track)" zu besetzen.

Der/die Bewerber*in sollte über anerkannte Expertise in der historischen, systematischen oder ethnologisch fokussierten Musikforschung verfügen und einen thematischen Schwerpunkt idealerweise im Bereich der Forschung zu popularmusikalischen Musikkulturen haben.
Weitere Anforderungen:
"Ihr Forschungs- und Lehrportfolio zeigt ein durch Projekte, Methoden und Theorien definiertes, klares Profil; in der Forschung idealerweise zur Popularmusik und den mit ihr verbundenen Kulturen. Ihre innovativen Forschungsprojekte haben eine qualitativ- oder quantitativ-empirische, ethnomusikologische oder historische Ausrichtung.
Sie verfügen über eine Promotion von herausragender Qualität und sind ausgewiesen durch Ihre Publikationstätigkeit in einschlägigen nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Verlagen. Erwünscht werden zudem Erfahrungen und Initiativen in Bezug auf die Einwerbung von Drittmittelforschungsprojekten, die Sie durch entsprechende Projektideen und/oder erste Projektanträge belegen. Bewerberinnen und Bewerber sollen im Rahmen ihrer grundlegenden musikwissenschaftlichen Kompetenzen über fachlich einschlägige Lehrerfahrungen verfügen. Sie lehren mit Leidenschaft und hohen Qualitätsstandards in den Studiengängen im Leuphana College und der Leuphana Graduate School. Sie verfügen über sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache und sind nachweislich in der Lage, englischsprachige Lehrveranstaltungen durchzuführen. Sofern Sie über keine Deutschkenntnisse verfügen, sind Sie bereit, diese in einem vertretbaren Zeitrahmen zu erwerben."

Die Juniorprofessur wird nach Besoldungsgruppe W1 vergütet und ist grundsätzlich auf drei Jahre befristet.
Die Universität strebt eine Erhöhung ihres Professorinnenanteils an. Im fachdisziplinären Feld sieht sie herausragende Möglichkeiten, Frauen in ihrer wissenschaftlichen Qualifikation zu fördern. Sie lädt qualifizierte Wissenschaftlerinnen zu einer Bewerbung nachdrücklich ein.
Bewerbung bis zum 14.01.2018 vorzugsweise elektronisch an oder an den Präsidenten der Leuphana Universität Lüneburg, Postfach 2440, D-21314 Lüneburg.

27.11.2017


Kulturzentrum Lichtburg sucht Geschäftsführung (Wetter/Ruhr)

Das Unabhängige Kulturzentrum Lichtburg e.V., Kulturdienstleister der Stadt Wetter (Ruhr) in freier Trägerschaft, bietet zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Stelle als Kulturmanager / Kulturmanagerin für die Geschäftsführung. Bewerbungsschluss ist der 15.12.2017.

27.11.2017


BDO sucht eine*n Projektleiter*in (Trossingen) (bis 30.11.2017 bewerben!)

Für das Förderprogramm „Musik für alle!“ im Rahmen von „Kultur macht stark“ sucht die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e. V. (BDO) zum 1. Januar 2018 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person für die Projektleitung (Teilzeit 70%, TVöD Bund, E12) in Trossingen. Bewerbungsschluss ist am 30. November 2017.

27.11.2017


LKJ Thüringen sucht 2 Projektmanager*innen (bis 30.11.2017 bewerben!)

LKJ Thüringen sucht Projektmanager*in für „Kultur macht stark“ (Erfurt)
Für die Servicestelle zur Beratung und Vernetzung im Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ sucht die LKJ Thüringen e. V. zum 1. Januar 2018 eine*n Projektmanager*in (40 Wochenarbeitsstunden) in Erfurt. Bewerbungsschluss: 30.11.2017

Infos

LKJ Thüringen sucht eine*n Projektmanager*in (Erfurt)
Für das Projekt „Kulturelle Bildung macht kompetent“ sucht die LKJ Thüringen e. V. zum 1. Januar 2018 eine*n Projektmanager*in für kulturelle Jugendbildung (20 Wochenarbeitsstunden). Bewerbungsschluss: 30.11.2017

Infos

27.11.2017


SchoolJam Schülerbandfestival 2017/2018

SchoolJam ist ein einzigartiges Non-Profit-Projekt zur Förderung der Musik an Schulen sowie zur Unterstützung junger Nachwuchsbands. SchoolJam motiviert Jugendliche zum Musikmachen. SchoolJam will die Kultur von Rock- und Pop-Musik an Deutschlands Schulen nachhaltig fördern, den Spaß am Musizieren vermitteln und ambitionierten Schüler- und Nachwuchsbands als Sprungbrett für ihre weitere Entwicklung dienen. SchoolJam versteht sich als Breitenförderung, obwohl, einem Spannungsbogen dienend, auch die beste Schülerband Deutschlands gesucht wird. SchoolJam e.V. wird offiziell vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Jede(r) Solokünsler(in), jedes Duo und jede Band bis zu 10 Personen dürfen mitmachen. Kein Mitglied darf zum Einsendeschluss älter als 21 Jahre sein. Welche Musikrichtung ist gewünscht? Alles ist machbar! Je größer die Bandbreite, desto besser, egal ob Instrumentalmusik oder a capella, ob Rock, Pop, Punk, Jazz, Ethno, Dance, Techno, HipHop, Metal etc. Karaoke-Beiträge, Halbplaybacks oder Musik ausschließlich aus dem Computer sind verpönt (das überlassen wir anderen). Einsendeschluss: 05.01.2018

27.11.2017


Morgen, Freitag 24.11. Female Friday bei PULS

Morgen, am Freitag, den 24.11.2017 werden bei PULS, dem jungen Programm des bayerischen Rundfunks, 24 Stunden lang nur Songs von Acts, bei denen Frauen hinterm Mikrofon stehen, gespielt - beim "Female Friday bei PULS". Auch inhaltlich steht das Thema "Frauen im Musikbusiness" im Mittelpunkt. Denn die SendungsmacherInnen sind der Meinung, dass sich im Musikbiz dringend etwas ändern muss. Denn z.B. sind bei der deutschen Musikverwertungsgesellschaft Gema nur 13 Prozent aller gemeldeten Songschreiber weiblich – und die verdienen wiederum nur 6 Prozent der Ausschüttungen. Oder beim Blick auf die deutschen Top 100: Seit 2000 beträgt dort der Anteil weiblicher Interpreten im Schnitt nur 26 Prozent. Mehr Argumente zum Thema gibt es in einem Artikel online: "Frauenbilder im Pop": frauenbild-erfolgreichste-songs-2017-deutschland-100.html Wir wünschen der Redaktion Puls morgen viele ZuhörerInnen!

Und hier geht's zum Livestream: puls-audio-livestream-100~radioplayer.json

23.11.2017


"DAzz - Jazz Winter Darmstadt" Festival 12.-21.01.2018

Leandre_GramssDas neue Darmstädter Jazzfestival geht in die zweite Runde. Vom 12. bis 21. Januar 2018 präsentieren 11 Darmstädter Veranstalter zum zweiten Mal "DAzz - Jazz Winter Darmstadt" mit 17 Veranstaltungen von Lesung, Film, Kindertheater, Ausstellung bis Konzert. Das "dazz" will kein typisches Musikfestival sein, sondern integriert vielmehr Konzerte an eingeführten und neuen Spielorten in der ganzen Stadt und möchte so Neugier für bislang fremde Spielstätten und unentdeckte Musik wecken. Konzerte zwischen New Orleans-Jazz und zeitgenössischer Avantgarde, Fotoausstellungen mit historischen wie aktuellen Bezügen, Dokumentarfilme und ein Jazzkonzert für Kinder stehen auf dem Programm. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter den Kontrabass als Schwerpunkt gesetzt. Spannend wird es z.B. bei "Double the Double Bass VII", wenn die KontrabassistInnen Joëlle Léandre und Sebastian Gramss (Foto) aufeinandertreffen. Marianne et les Garçons servieren französische Chansons und Jazz, während En Haufe Leit mit der Sängerin Maike Heisel einen Abend voller Swing, Dixieland und Karibischem kredenzen. Bei Peng Peng Peng trifft der wilde Wortritt von Nora Gomringer auf den Jazzdrummer Philipp Scholz.

Außerdem zeigt das Festival John Coney's 1974 veröffentlichten Film "Space Is The Place". Er ist ein gelungenes filmisch-akustisches Kondensat der kreativen Energie des außergewöhnlichen Künstlers Sun Ra, der als Wegbereiter eines eigenständigen schwarzen Free Jazz gilt (Spieltermine: 14.01. 19:45 Uhr & 21.01. 17 Uhr). Im Tanzstück „miniMAX“ von Célestine Hennermann, das am 21.01. um 14 und 16 Uhr aufgeführt wird, erleben Kinder, wie Musik live entsteht – und wie sie das Spiel der Tänzer begleitet, sich einmischt oder den Ton angibt. Die beiden Tänzer Katharina Wiedenhofer und Albi Gika entdecken dabei gemeinsam mit dem Musiker Gregor Praml die Welt der Gegensätze, der Kontrabass wird dabei gezupft, geklopft und gestrichen, mal mit einem Looper verfremdet und mal pur gespielt.

Erstmals in diesem Jahr gibt es sog. "DAzz-Sitzkissen", mit denen man zu jedem Konzert des Festivals freien Eintritt und einen reservierten Platz erhält. Vor allem aber leistet man zudem einen symbolischen Unterstützungsbeitrag, der allen Veranstaltern zugute kommt und die Jazzmusik fördert. Ein solches 'Mein Platz beim DAzz' Sitzkissen kostet 200,- EUR und ist ab 1. Dezember unter www.dazz-festival.de oder im Jazzinstitut, im Kulturzentrum Bessunger Knabenschule oder in der Centralstation erhältlich.

23.11.2017


5. Vibraphonissimo Festival 14.01.-10.02.2018 Nürnberg

thumbnail.lehmler_photo_schindelbeck_fsp_8860-kopieBald ist es wieder so weit und das Vibraphonissimo Festival findet zum fünften Mal, erstmals nicht nur in Nürnberg und Fürth, sondern auch in Erlangen, Neumarkt und Schwabach statt. Es stellt ein Instrument in den Mittelpunkt, das bei Konzerten grundsätzlich eher selten in Erscheinung tritt: das Vibraphon. An allen Abenden wird es in verschiedenen Kontexten und Stilistiken präsentiert, ob als Harmoniegeber im Duokontext, in Jazzformationen oder im größeren Ensemblekontext bis hin zum Percussion-Ensemble. „Vibraphonissimo“ präsentiert aber nicht nur dieses Instrument, sondern auch andere Instrumente, die man selten hören kann, wie z.B. Hangdrums oder Array Mbira. Man darf also gespannt sein und den Facettenreichtum bestaunen!


sisters-in-jazz-jazz-bez-2016-c-alena-nikolayevich-2photoAm 26.01. bringt die Saxophonistin Alexandra Lehmler (Foto rechts: Schindelbeck) im Kulturforum Fürth (Große Halle) ihr neustes Programm „sans mots“ feat. Frank Tortiller (Vibraphon) auf die Bühne.
Die Vibraphonistin und Gründerin des Festivals Izabella Effenberg (Foto links: Alena Nikolayevich) spielt am 14.01. und 10.02.18 bei freiem Eintritt mit ihrem Trio „Atmosphärische Miniaturen“. Das Izabella Effenberg Trio ist ein deutsch-polnisches Projekt und präsentiert an diesem Abend seine CD „IZA“, die u.a. den 3. Platz bei den International Annual Jazz Station Awards 2016 gewonnen hat. Izabella Effenberg ist eine der wenigen Jazz Vibraphonistinnen in Europa und die erste aus Polen. Die ausschließlich von der Bandleaderin stammenden Kompositionen sind kleine, sehr persönliche, genreüberschreitende Miniaturen, die eine sehr intime Atmosphäre schaffen. Sie wird dann auch ihr neuestes Instrument, die Array Mbira, eine 5-oktavige, chromatische große Kalimba vorstellen, die sie auch bei einem Konzert am 27.01. mit dem Nürnberger Percussionensemble, dem Percussionisten und Hangspieler Manu Delago und dem Bassklarinettisten Christoph Pepe Auer spielt.

23.11.2017


Neuer Musikpreis "listen to berlin Award" vergeben

Die Berlin Music Commission (BMC) feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Eigentlich ein Grund, um mit den Akteur*innen zu feiern, aber auch ein Grund, den künstlerischen Nachwuchs, das soziale und gesellschaftliche Umfeld, die Macher*innen und Ermöglicher*innen, Impulsgeber*innen der Berliner Musikszene zu würdigen, als dessen Plattform sich die BMC versteht. Anlässlich des Jubiläums vergab die BMC am 07. November 2017 im Rahmen einer Gala im Berliner Kesselhaus den „listen to berlin Award“, der unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters und Senators für Kultur und Europa Klaus Lederer steht. Beim „listen to berlin Award“ geht es nicht nur darum, Musik sichtbar zu machen, in gutes Licht – in das der Scheinwerfer zu rücken. Es geht auch um den Nachwuchs, um Unterstützer*innen, Musiker*innen, Journalist*innen und um das soziale Engagement in der Szene. Und das besonders Tolle daran: viele Frauen waren unter den Gekürten!

LaneOfLionDie Sieger*innen in acht Kategorien wurden 2017 per Publikumsvoting und durch eine Fachjury auserkoren. In der Künstler*innen-Kategorie gewann Carmen Underwater, der zweite Platz ging an Sebastian Block und den dritten Platz konnte Karlie Apriori mit nach Hause nehmen. Auf dem zweiten und dritten Platz des Nachwuchspreises Musikvideo landeten Antique Heart und Lane of Lion (Foto), eine Band aus Neukölln, die aus 4 Cousinen im Alter von 15 bis 22 Jahren besteht. Gewinner*innen für den Award „Gesellschaftliches Engagement“ war die Projekt-Plattform Give Something Back To Berlin, eine Grassroots-Kampagne, die neue und alte BerlinerInnen, MigrantInnen und Geflüchtete in vielen Projekten (Kunst- und Traumatherapie, Musik, Sprache, Kochen und Jobcoaching) zusammenbringt. Im Bereich Musik bieten die MacherInnen die "Open Music School" an, die kostenlosen Musikunterricht, Workshops, MusikerInnen-Treffpunkte und mehr für weniger privilegierte NewcomerInnen und Geflüchtete anbietet. Der Award für Impulsgeber*innen ging an zwei für die Szene wichtige Macherinnen: zum einen an das Team des neuen Showcase-Festivals und Conference for Women in Music We Make Waves, ein Festival für "women, trans and non-binary individuals in the music industry", das kürzlich zum ersten Mal veranstaltet wurde. Zum anderen wurde Simone Hofmann (Initiatorin und Ex-Festival Chefin der Fete de la musique) mit einem Preis bedacht. Die Musikredakteurin Melanie Gollin (FluxFM) bekam den Award für Musikjournalist*innen.

21.11.2017


Deutscher Integrationspreis der Hertie-Stiftung - Bewerbungen sind bis zum 27.11.2017 möglich

Ob eine gute Idee oder ein bereits laufendes Projekt – mit dem Deutschen Integrationspreis fördert, finanziert und prämiert die Gemeinnützige Hertie-Stiftung vielversprechende Integrationsprojekte. Noch bis zum 27. November 2017 können Vereine, Sozialunternehmen, gemeinnützige Organisationen und private Initiativen ihre Bewerbung für den Deutschen Integrationspreis 2018 einreichen. Besonders gesucht: Innovative Ideen, bei denen sich Menschen mit eigener Flucht- oder Migrationserfahrung aktiv engagieren. Im Fokus des Deutschen Integrationspreises 2018 steht ein Ziel: zusammen mit Geflüchteten den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die demokratische Beteiligung von Menschen mit Fluchterfahrung fördern. Der Deutsche Integrationspreis besteht aus zwei Stufen: der Crowdfunding-Phase und der späteren Auszeichnung mit dem Preis. Alle teilnehmenden Projekte starten in einem Crowdfunding-Contest auf der digitalen Plattform Startnext. Dort stellen sie ihre Ideen vor, geben Einblicke in ihre Arbeit und werben für Unterstützer. Die Hertie-Stiftung unterstützt die Projekte bei der Vorbereitung darauf durch Workshops, Qualifizierungs- und Netzwerkangebote.

Die 25 Projekte, die in der Fundingphase die meisten Unterstützer erreichen, erhalten eine Stiftungsförderung von bis zu 15.000 Euro pro Projekt. Alle Projekte, die ihr Fundingziel erreichen, gehen in die Umsetzung. Nach sechs Monaten prüft eine Jury die Erfolge und die besten erhalten den Deutschen Integrationspreis, der nochmals mit insgesamt 100.000 Euro dotiert ist. Der Deutsche Integrationspreis 2018 wird vom Stifterverband der deutschen Wissenschaft e.V. im Rahmen der Initiative „Integration durch Bildung“ gefördert.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher gilt: schnell bewerben unter projekte!

(Quelle: miz.org)

21.11.2017


Duo „Tasíya & Sammy Lukas“ gewinnt 1. Preis beim Jungen Münchner Jazzpreis 2017

Insgesamt 34 Bands aus 15 Städten hatten sich am Wettbewerb um den „Jungen Münchner Jazzpreis 2017“ beteiligt. Die Jury wählte aus der großen Zahl der Bewerbungs-CDs drei Finalisten-Ensembles aus Hannover, Darmstadt und Weimar aus, die beim Konzertfinale am 10. November im Jazzclub Unterfahrt spielten. Einen 1. Preis gewann schließlich das Duo Tasíya & Sammy Lukas mit zwei Jazzstudierenden der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar: der Sängerin Nastja Volokitina (Künstlername: Tasíya) und dem Pianisten Sammy Lukas, die vor ihrer Umbenennung als „Duo Volum“ aufgetreten waren.

„Es war ein magischer Abend mit vielen unglaublich talentierten und kreativen Menschen“, schwärmt Nastja Volokitina vom Finale in München. Die 28-jährige Studentin des Fachs „Improvisierter Gesang“ am Institut für Neue Musik und Jazz der Hochschule steht kurz vor ihrem Masterabschluss in der Klasse von Prof. Michael Schiefel. Erst kürzlich gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Jazzgesangswettbewerb „Voicingers“ im polnischen Żory, davor bereits den 2. Preis beim „Montreux Jazz Voice Competition“ einen 2. Preis und Sonderpreis der Jury beim bedeutenden Wettbewerb „Riga Jazz Stage 2017“ in Lettland. Das Duo „Tasíya & Sammy Lukas“ präsentiert moderne Eigenkompositionen und Bearbeitungen traditioneller Volksmusik u.a. aus der Ukraine, Russland und Aserbaidschan, die sich mit komplexen Jazz- und Weltmusik-Kompositionen und Improvisationen vermischen. Ihre Musik ist u.a. auch von klassischen Komponisten wie Rimski-Korsakov, Strawinsky und Prokofjew inspiriert. In ihren Arrangements verwendet das Duo unterschiedliche elektronisch gesteuerte (Loop)-Effekte und Percussion-Sounds.

21.11.2017


Mara Zimm macht 2. Platz beim Finale des DJ Contest 2017

Es war wahrlich ein harter Kampf, 91 Bewerbersets waren eingereicht worden und nur 6 Plätze für das Finale waren frei. Zum Finale des diesjährigen DJ Contests des Landesmusikrat NRW waren 2 Live Act Teams und 4 Djs eingeladen worden, u.a. XamarA aka Mara Zimm (Troisdorf). Sie überzeugte die Jury und gewann den zweiten Platz bei der sog. „Reifeprüfung DJ Contest 2017“, die am 18.11. von 22-1 Uhr in der Philharmonie Essen stattfand. Hier könnt Ihr das Event nachschauen: 2810_nachtmusik-dj-contest-reifeprufung

21.11.2017


Geigenbauerin Milena Schmoller siegt beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Insgesamt vierzehn engagierte JunghandwerkerInnen aus sieben Bundesländern waren am Samstag, den 11. November 2017, in der Kategorie Musikinstrumentenbau zum diesjährigen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks angetreten. Unter dem Motto „PLW – Profis leisten was“ stellten diese qualifiziertesten Nachwuchs-MusikinstrumentenbauerInnen an dem Tag ihr handwerkliches Geschick eindrucksvoll unter Beweis. Bereits ab 8 Uhr früh mussten die angetretenen KandidatInnen in nur fünf Stunden spezielle Teile eines Musikinstrumentes ihres Fachgebietes herstellen. Für die gestellten Prüfungsaufgaben vergab die strenge Fachjury bis zu einhundert Punkte. Doch nur diejenigen TeilnehmerInnen, die mindestens 81 Punkte erreichten und sich gegen ihre KonkurrentInnen behaupten konnten, durften sich „Bundessieger“ nennen. Als Geigenbauerin und einzige Frau hat sich Milena Schmoller (Uwe Lüdtke, Baden-Württemberg) den Titel erstritten und kann sich so über eine "finanzielle Förderung ihrer beruflichen Zukunft" freuen.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten wird seit 1951 jährlich in rund 130 Gewerken durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind alle jungen Handwerkerinnen und Handwerker unter 27 Jahren, die ihre Ausbildung höchstens ein Jahr vor dem Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen haben. Die Bewerber müssen sich in bis zu vier Stufen durchsetzen, zunächst auf Innungs-, auf Kammer-, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene.

(Quelle: miz.org)

21.11.2017