Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

News

Förderungen für Netzwerke zwischen Kulturschaffenden und Geflüchteten in Niedersachsen

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert 21 Projekte zur kulturellen Integration Geflüchteter mit mehr als 300.000 Euro. Unterstützt werden Initiativen aus dem ganzen Land, deren Ziel es ist, die Vielfalt, Vernetzung und den kulturellen Austausch voranzutreiben. „Kunst und Kultur sind hervorragend geeignet, Brücken in unsere Gesellschaft zu bauen. Die geförderten Projekte vernetzen Menschen mit Fluchterfahrung mit Kulturschaffenden in Niedersachsen und ermöglichen möglichst vielen Menschen unterschiedlichster Herkunft gesellschaftliche Teilhabe durch den Zugang zu Kunst und Kultur", sagt die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić. Das MWK unterstützt die von Einzelpersonen, Vereinen und Initiativen eingereichten Vorhaben mit einem Zuschuss von 5.000 Euro bis zu 27.000 Euro. Die Gesamtfördersumme der zweiten Vergabetranche in 2017 beträgt rund 305.810 Euro.

Zu den unterstützten Projekten zählt auch das Vorhaben die Initiative boat people projekt aus Göttingen. Sie setzt unter dem Titel „BOAT PEOPLE SONG PROJEKT" eine interkulturelle Musiktheaterproduktion um, die gemeinsam von professionellen Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Fluchterfahrungen sowie Nachwuchstalenten produziert wird. Das umfangreiche Netzwerk der Initiative konnte beispielsweise geflüchtete syrische Künstlerinnen und Künstler für das Song Projekt gewinnen. Die Räume der Initiative befinden sich inmitten einer Unterkunft für Geflüchtete und beziehen auch von dort Menschen jeden Alters in ihre Arbeit ein.

Weitere Projektmittel für Förderungen in 2018 können bis 30. November 2017 beantragt werden.

27.09.2017


Musik-Performance Workshop "Gonzervatory": jetzt bewerben

Für das sog. Gonzervatory, einen achttägigen Musik-Performance-Workshop mit dem Grammy-Gewinner, Entertainer und Komponist Chilly Gonzales in Paris können sich ab sofort MusikerInnen ab 18 Jahren aus der ganzen Welt bewerben, die ihr eigenes Material schreiben und performen: komponierende InstrumentalistInnen, Singer-/SongwriterInnen, RapperInnen, ProduzentInnen. Sechs ausgewählte StudentInnen gewinnen eine all-inclusive Reise nach Paris und verleben gemeinsam eine Woche in musikalischer Versenkung, mit intensivem Coaching, Meisterkursen und Proben – gekrönt von einem öffentlichen Konzert unter der Leitung von Chilly Gonzales höchstpersönlich. Für die einberufenen StudentInnen beginnt das Gonzervatory mit einem Konzert zum Kennenlernen am Donnerstag, den 26. April 2018 im Theater Le Trianon in Paris. Das erste Treffen mit Chilly Gonzales findet auf der Bühne statt! Während der folgenden Woche wohnen die StudentInnen gemeinsam in einem Loft, einem in Kooperation mit Sonos gestalteten musikalischen Nest. Jeder Tag beginnt mit Einzel-Coachings mit Gonzo, gefolgt von Meisterkursen am Nachmittag, geleitet von ausgewählten Gästen aus dem Kreis seiner Freunde und Kollegen. Jeden Abend proben die StudentInnen zusammen, um die Songs der anderen für das Abschlusskonzert am Freitag, den 4. Mai 2018 im Le Trianon kennenzulernen und einzuüben. Der Prozess, mit all seinen unvermeidlichen Kämpfen und Triumphen, wird dokumentiert und mit Zuschauern auf der ganzen Welt geteilt. Livestreams von beiden Konzerten, tägliche Nachbesprechungen als Video sowie ein Online-Fanzine mit Fotos, Illustrationen und Essays ermöglichen dem Publikum einen persönlichen Austausch in Echtzeit und schaffen eine emotionale Bindung zu den TeilnehmerInnen und ihren musikalischen Fortschritten.

Früher hatte ich ein schwieriges Verhältnis zum Studium der Musik; ich wollte inspiriert und herausgefordert werden, nicht ‘unterrichtet’. Das technische Wissen erwarb ich schnell, aber es fiel mir schwer, meine Gefühle unmittelbar und gleichzeitig spielerisch auszudrücken. Ich habe bemerkt, dass vielen ausgebildeten Musikern die instinktive musikalische Spielfreude fehlt, während Autodidakten nicht wissen, wie sie ihre Fähigkeiten systematisch verbessern können. Musiker sollten nicht zwischen Spaß und Wissen wählen, das ist eine falsche Wahl. Das Gonzervatory ist ein Ort für junge Musiker, an dem sie ihre musikalische Stimme finden und stärken können und tiefer in die Emotionen und die Wissenschaft ihrer Kunst gelangen.” Chilly Gonzales, 2017

Bewerbungsschluss: 01.12.2017

26.09.2017


Silke Eberhard Trio, Alma u.a. auf der neuen Longlist des PdSK

Zur Auswahl für die vierte Bestenliste 2017 des Preises der deutschen Schallplattenkritik stehen SARAH LESCH, ALMA, MARJAN VAHDAT, SILKE EBERHARD TRIO, u.a. (die letzten drei waren bei uns bereits CD-Tipp) auf der Longlist. Wir drücken die Daumen!

26.09.2017


Singer-/Songwriter Slam in der Lagerhalle Osnabrück

Wenn die Open-Air Bühnen abgebaut werden und das Bier wieder drinnen besser schmeckt als im Garten, beginnt in der Lagerhalle die Saison der LiedermacherInnen. Zum achten Mal werden sich ab Herbst 2017 beim Slam im großen Saal der Lagerhalle Singer-/SongwriterInnen in vier Vorrunden und einem großen Finale messen. Dabei stehen immer der Spaß und die Leidenschaft im Vordergrund, erhabene Gefühle werden durch das Mikro gehaucht und Geschichten erzählt. Anmeldungen für die Saison 2017/18 werden ab sofort entgegen genommen. Termine: 1. Vorrunde 26. Okrober 2017 / 2. Vorrunde 30. November 2017 / 3. Vorrunde 04. Januar 2018 / 4. Vorrunde 23. Februar 2018 (Freitag!) / Finale 17.03.2018

Bitte schreibt an:

26.09.2017


Der Deutsche Klang.ForscherInnen-Preis 2018 - Ausschreibung gestartet

Selbstportraits mit dem Handy, kurz Selfies, sind für Kinder und Jugendliche allgegenwärtig; die fotografische Selbst-Darstellung ist ein Zeichen unserer Zeit und Gesellschaft. Doch wie klingt es, wenn wir uns akustisch portraitieren? Dafür hören wir in unser Leben hinein. Horchen auf die Klänge, Töne und Sounds unseres Lebens. Wir schreiben unsere Klang-Biographie. Wen oder was hören wir da? Wir alle spielen Rollen, täglich. Ob in der Klasse, unter Freunden, in der Familie, in der Freizeit usw. – wir vereinen unterschiedliche Haltungen, Verhaltensweisen und Eigenschaften in uns. Je nach Umgebung und Situation zeigen wir uns von verschiedenen Seiten. Geht es dabei nur um uns selbst? Sind wir Egoisten oder haben unsere Rollen auch etwas mit dem eigenen Umfeld zu tun, so bunt wie es ist?

Die Klang.Forscherinnen! und Klang.Forscher! 2018 sollen akustisch der Frage nachgehen, wie sie in den verschiedenen Interaktionen, wie ihre "Ichs" und ihr "Wir" klingen. Welche Seiten können sie an sich entdecken? Welche Freiheit gibt es für das Finden des Eigenen und für das Aufspüren des Andersseins? Welche Herausforderungen stecken im Spannungsfeld von Individualität und Gruppenzugehörigkeit, zwischen Außenseiter und Clique? Die VeranstalterInnen suchen den kreativen Umgang mit diesem Thema. Das muss nicht biographisch-authentisch sein, sondern kann mit viel Fantasie geschehen. Hier ein paar Anregungen:

- Stellt euch vor, es gäbe keine Schule. Oder ihr hättet keine Freunde. Oder wärt heimatlos. Was wäre, wenn es keine Medien oder modernen Kommunikationsmittel gäbe?
- Was wäre, wenn wir obdachlos oder körperlich eingeschränkt wären? Wir unser Zuhause verlassen müssten? Wir eine andere sexuelle Identität oder Hautfarbe hätten?
- Was wäre, wenn… wir aus unserem bisherigen Leben ausstiegen: Wie klänge unser neues Leben? Wo würden wir leben, mit wem und wie? Was wäre der Sound unseres Lebens? Wie klänge unser AudioSelfie?

Die Jugendlichen sollen nach charakteristischen Klängen des Lebens forschen, nach Sprache und Sprechweisen, Umgebungsgeräuschen, die uns beeinflussen, nach Menschen und Musik. Gesucht werden Hörstücke, die die Vielfalt von Identität hörbar machen. Bewerbungsfrist ist der 30. November 2017.

25.09.2017


"Rumble" gewinnt internationalen Filmmusikpreis des Reeperbahn Festivals

24 nationale und internationale Musikfilme sah sich die Experten-Jury im Rahmen des UNERHÖRT! Musikfilmfestivals an, um den besten Film des Reeperbahn Festival Music Film Contest zu küren. Am Samstag, den 23. September 2017 prämierte sie dann den Film "Rumble: The Indians Who Rock The World" von Catherine Bainbridge und Alfonso Maiorana mit dem Hauptpreis. Zu ihrer Entscheidung sagte die Jury: "Ein wichtiger und packender Aufklärungsfilm über eine bis dato im dunklen verborgenen Geschichte des massiven Einflusses von Native Americans auf die Grundlagen unserer Rock- und Popmusik. RUMBLE ist ein kraftvolles, politisches Statement und ein Film, der nach Gerechtigkeit sucht. Eine verbotene Kultur, die sich zu einer der stärksten Inspirationsquellen entwickelte. Die Bereicherung durch diesen Film empfindet die Jury als ein bewegendes Geschenk, dass gesehen und gehört werden muss." Hier geht es zum Trailer.

25.09.2017


Landesmusikrat NRW schreibt Fördermittel für Musikprojekte mit geflüchteten Menschen aus

Nordrhein-Westfalen ist in verstärktem Maße Aufnahmeland von geflüchteten Menschen geworden. Zur erfolgreichen Integration in die Gesellschaft des Landes ist auch eine kontinuierliche kulturell ausgerichtete Arbeit mit den Flüchtlingen erforderlich. Der Landesmusikrat NRW unterstützt Kulturprojekte aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und schreibt die Förderung von Projekten von LaienmusikerInnen aus, die mit Flüchtlingen musikalisch arbeiten. Die zur Förderung beantragten Projekte können bis Ende 2018 dauern. Ziel ist es, Flüchtlinge durch die Projekte in das nordrhein-westfälische Kulturleben zu begleiten, Ensemble-Bildungen zu unterstützen, Sprachförderung durch Musik zu ermöglichen und Plattformen der individuellen Artikulationen zu schaffen.

Gefördert werden Projekte, die in einem Zeitraum zwischen 01.01.2018 und 31.12.2018 stattfinden. Gefördert wird mittels einer Festbetragsförderung. Ein Eigenanteil von 10 % der Gesamtkosten ist wünschenswert. Dieser kann auch in Form von bürgerschaftlichem Engagement in Form von freiwilligen, unentgeltlichen Arbeiten erbracht werden. Antragsfrist ist der 31. Oktober 2017.

Weitere Infos zur Förderung: Sandra Hoch, Tel. 0211/862064-13, , foerderung

25.09.2017


NRW Kultursekretariat vergibt neue Fördermöglichkeiten

Künstler*innen, Kulturschaffende und Kulturinstitutionen in unseren Mitgliedsstädten haben die Möglichkeit, sich kurzfristig auf eine Förderung von Projekten aller Genres und Sparten zu bewerben (außer Film), wie Musik, Theater, bildende Kunst, Literatur und insbesondere Kooperationen. Die maximale Förderhöchstsumme pro Projekt liegt bei 8.000 Euro. Förderfähig sind nur solche Projekte, die in einer oder mehreren Mitgliedsstädten des NRW KULTURsekretariats durchgeführt werden, dabei erst nach Zugang eines Zuwendungsbescheids begonnen werden und bis zum 31.12.2017 beendet sind. Vor Antragstellung können Anträge zur unverbindlichen Vorprüfung eingereicht werden: an Frau Judith Wollstädter per E-Mail unter (Tel: 0202 / 698 27 201). Vorzulegen sind dabei eine kurze Projektbeschreibung und ein Kosten- und Finanzierungsplan sowie weiterführende Angaben zu den beteiligten Künstler*innen respektive Kulturschaffenden.

(Quelle: www.miz.org)

25.09.2017


Die Gewinner*innen der VIA! VUT Indie Awards 2017

Gestern abend wurden im Schmidts Tivoli in Hamburg die VIA! VUT Indie Awards 2017 verliehen. Nosoyo wurde Gewinner in der Kategorie „Beste_r Newcomer_in“. Der Preis für das „Beste Album“ ging in diesem Jahr an Gurr für „In My Head”. Die VIA! VUT Indieaxt für besondere Verdienste für die unabhängige Musikbranche, die von VUT-Vorstand und Geschäftsstelle gemeinsam vergeben wird, ging in diesem Jahr an das Label Trikont. Nikel Pallat, der Pate der VIA! Indieaxt, überreichte den Preis an Eva Mair-Holmes eine der Gründer_innen. Dank der großzügigen Spende eines Hamburger Musikliebhabers sind die VIA! Awards 2017 mit einem Preisgeld von 10.000 EUR dotiert. Herzlichen Glückwunsch!

21.09.2017


LMA Niedersachsen sucht künstlerische*n Geschäftsführer*in

An der Landesmusikakademie Niedersachsen gGmbH in Wolfenbüttel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Künstlerischen Geschäftsführerin / eines Künstlerischen Geschäftsführers (TV-L E 15) zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet, eine Verlängerung ist möglich. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2017.

21.09.2017


Förderprogramm für junge Initiativen vom Fonds Soziokultur

Mit seinem zusätzlichen Förderprogramm für junge Initiativen will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.

Unterstützt werden kleine, experimentierfreudige Kulturprojekte mit einem konkreten Themenbezug und mit einer zeitlichen Begrenzung. Ob ein Videoprojekt zur Migration im Stadtteil, ein HipHop-Event, eine Fotoausstellung zum Wandel eines Dorfes oder eine Projekt von Jugendlichen mit Medienkünstlern … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Offenheit ist gefragt, Freude am Gestalten, Neugierde und die Bereitschaft, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben.

Die Fördermittel des Fonds sind auf bei diesem zusätzlichen Förderprogramm auf 2.000 Euro pro Vorhaben begrenzt und sollten 70% der Gesamtkosten/-finanzierung nicht übersteigen. Bewerbungsschluss ist der 2. November 2017.

21.09.2017


Förderfonds „Mehr Mut zum Ich“

Vereine, Einrichtungen und Initiativen haben die Möglichkeit, einen Antrag beim Förderfonds „Mehr Mut zum Ich“ des Deutschen Kinderhilfswerkes zu stellen.
Dazu können Fördermittel für Projekte beantragt werden, die sich an Mädchen und gegebenenfalls ihre Mütter richten und einmalig, oder über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr stattfinden. Durch diesen Förderfonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen, die sich speziell dem Thema "Selbstwertgefühl von Mädchen" widmen, finanzielle Unterstützung. Die Förderhöhe beträgt maximal 10.000 € als Festbetragsfinanzierung. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2017.

Mehr unter #c1816

21.09.2017


Keychange will Zeichen gegen Unterrepräsentanz von Frauen in Musikbranche setzen

Das Reeperbahn Festival ist in Partnerschaft mit dem Verband Unabhängiger Musikunternehmen E.V. (VUT) Teil des zukunftsweisenden Projektes Keychange. Unter der Leitung der PRS Foundation ins Leben gerufen, hat sich es sich das internationale Partnernetzwerk zum Ziel gesetzt, ein Zeichen gegen die Unterrepräsentation von Frauen in der Musikbranche zu setzen. Den Stipendiatinnen werden internationale Auftrittsmöglichkeiten, Showcases und Chancen der Vernetzung geboten, um sich in dem männerdominierten Markt zu etablieren. Zusätzlich winkt den Protagonistinnen eine mit 30.000€ dotierte Innovationsförderung. Das Projekt ist auf zwei Jahre angesetzt. Bei insgesamt sieben internationalen Festivals wird Keychange in den kommenden Monaten eine Reihe von Showcases, Diskussionen, Kollaborationen und Kreativlabore abhalten, den Schlusspunkt setzt 2019 eine Veranstaltung im Europäischen Parlament in Brüssel, bei der die Teilnehmerinnen ein Manifest der Veränderung präsentieren werden. Die Teilnehmerinnen des Projekts werden am 22.09. bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Reeperbahn Festivals (10:00 Uhr, Private Cinema / East Hotel) bekannt gegeben.

Zusammen mit dem Great Escape, Iceland Airwaves, Tallinn Music Week, BIME (Bilbao), Way out West (Göteborg), Musikcentrum Sweden und Mutek (Montreal) werden 60 Protagonistinnen aus Musikkultur und Musikwirtschaft ausgewählt, um an Keychange teilzunehmen. Offizielle deutsche Botschafterin für Keychange ist Alexa Feser, die sich auch in ihren Songs immer wieder kritisch mit unserer heutigen Welt auseinandersetzt und zugleich den Blick positiv nach vorn richtet. "Ich freue mich, für Keychange als Botschafterin tätig sein zu dürfen, da es mir schon lange ein Anliegen ist, den Begriff Feminismus von seinen Negativkonnotationen zu befreien. Für mich bedeutet erfolgreicher Feminismus nicht, mit Männern in Konkurrenz zu treten, sondern mit ihnen auf einem besseren Niveau friedlich und gleichberechtigt die Schönheit dieser Existenz erfahren zu können", kommentiert Feser.

20.09.2017


Alice Merton bekommt zwei Preise beim "Preis für Popkultur"

Die Popmusikdesign-Studentin Alice Merton hat am letzten Freitag, dem 8. September 2017 im Berliner Tempodrom gleich in zwei Kategorien den Preis für Popkultur verliehen bekommen. Die erfolgreiche Singer/Songwriterin, die mit ihrem Song „No Roots“ die Charts stürmte, setzte sich in der Kategorie „Lieblings-Solokünstlerin“ gegen ihre vier Mit-Nominierten Ace Tee, Balbina, Haiyti aka Robbery und Judith Holofernes durch. Auch in der Kategorie „Hoffnungsvollste/r Newcomer/in“ überzeugte Alice Merton die Jury, die aus KonzertveranstalterInnen, JournalistInnen, MusikmanagerInnen und KünstlerInnen besteht.

Der Preis für Popkultur wurde dieses Jahr zum zweiten Mal vom Verein zur Förderung der Popkultur vergeben. In 13 Kategorien wurden Musiker und Musikerinnen für ihre moderne, populäre und im deutschsprachigen Raum produzierte Musik ausgezeichnet. Der Preis für Popkultur versteht sich als Alternative zum ECHO, um die vielfältige und lebendige Popkulturszene in Deutschland zu würdigen.

(Quelle)

20.09.2017


Experimentelle Musikgruppe in Frankfurt gesucht

Suche Anschluss an eine Musikgruppe, in der das Improvisieren und experimentelle Musizieren im Vordergrund steht (Percussion/Stimme). Bevorzugter Probenort: Frankfurt.

Kontakt: Renate Tel. 06109/5085295

20.09.2017


herstory I Musik-/Tanzperformance im Theaterhaus Stuttgart

Am 7. und 8. Oktober 2017 wird die Musik-/Tanzperformance "herstory I" von Eva Baumann (Tanz) und Biliana Voutchkova (Musik) im Theaterhaus Stuttgart aufgeführt. Die Performance befasst sich mit Werken von Komponistinnen aus 11 Jahrhunderten, von der mittelalterlichen Welt Hildegard von Bingens über die charakteristischen Klänge des Barock bis zu den modernen Kompositionen von Joanna Bruzdowicz und den zeitgenössischen Improvisationen von Voutchkova selbst.
Die Produktion entstand in Kooperation mit dem Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main, musica femina münchen e.V. , Sophie-Drinker-Institut Bremen, Int. Komponistinnenbibliothek /Sybil-Westendorp-Stiftung Unna, Tanztendenz/schwere reiter München und wird unterstützt vom Produktionszentrum Tanz und Performance Stuttgart und dem Theaterhaus Stuttgart.
Die bulgarische Violinistin und Wahl-Berlinerin Biliana Voutchkova ist in der zeitgenössischen Klassischen Musik, der Improvisation und experimentellen interdisziplinären Projekten zuhause. Eva Baumann arbeitet europaweit als Tänzerin. Weitere Informationen: evabaumann.blogspot.de und www.bilianavoutchkova.net

7. und 8. Oktober 2017, Theaterhaus Stuttgart, www.theaterhaus.com

19.09.2017


Zentrale Plattform für musikalische Integrationsprojekte beim MIZ

Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) stellt ab sofort unter integration.miz.org eine Projektdatenbank bereit, in der umfassende Informationen über die Bandbreite an Initiativen, Projekten und Veranstaltungen rund um das Thema "Musik und Integration" bundesweit zusammengetragen und präsentiert werden. Neben der Information über aktuell laufende Projekte soll das Portal insbesondere den Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren und Veranstaltern musikbezogener Integrationsprojekte intensivieren und damit die Vielfalt und Qualität der angebotenen Maßnahmen nachhaltig stärken. Die neue Datenbank basiert auf dem Vorgängerprojekt "Musik macht Heimat", mit dem das MIZ erstmals das große Engagement für Geflüchtete von Vereinen, Privatpersonen und öffentlichen Institutionen des Musikbereichs sichtbar gemacht hat.
Das MIZ ruft alle Akteure im Bereich der musikalischen Integrationsarbeit auf, sich für das neue Angebot des MIZ anzumelden und Aktivitäten im Bereich der musikalischen Integrationsarbeit zu übermitteln.
Bis zum Frühjahr 2018 wird das Portal sukzessive um ein zentrales Forum zum Austausch und eine Vielzahl thematisch-begleitender Informationen ergänzt, darunter praxisnahe Fachbeiträge sowie Arbeitshilfen und Materialien aus der Praxis.

19.09.2017


Neue Konzert-Talk-Reihe "The Lokal Listener" im Mousonturm Frankfurt

"The LOKAL Listener - Gregor Praml trifft..." heißt eine neue Veranstaltungsreihe, die das Frankfurter Musikleben zukünftig um eine monatliche Sonntag-Matinée bereichern wird. Der Kontrabassist, Komponist und Musikredakteur bei hr2-kultur Gregor Praml empfängt JazzmusikerInnen aus Frankfurt, interviewt sie zu ihrer Musik, ihrem Leben, ihren Vorbildern und ihrem Stil und natürlich spielen diese dann auch noch ein Konzert.

Die nächsten Gäste sind Max Clouth, Martin Wagner und Oliver Leicht.

18.09.2017


Frauenkammerchor mit "March Of The Women" im Archiv Frau und Musik Frankfurt

Am 08.10.2017 um 15 Uhr wird der Frauenkammerchor Marburg unter der Leitung von Mareike Hilbrig im Archiv Frau und Musik in Frankfurt ein Konzert unter dem Titel „March Of The Women“ geben. Es werden ausschließlich Werke von Komponistinnen aufgeführt, die sehr selten aufgeführt werden, wie z.B. von Hildegard von Bingen, Fanny Hensel, Cécile Chaminade, Ethel Smyth u.a.

Veranstaltungsort: Archiv Frau und Musik, Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt

18.09.2017


Frauenorchesterprojekt 2018 sucht Musikerinnen

Frauen spielen Musik von Komponistinnen unter Leitung einer Dirigentin und bringen damit Werke zu Gehör, die in den meisten Konzertprogrammen fehlen - dies ist die Grundidee des Frauenorchesterprojektes FOP. Nachdem sich im Frühjahr 2017 ein FOP-Orchester in großer Besetzung zusammengefunden hatte, möchten die Veranstalterinnen daran anknüpfen und 2018 erneut ein musikalisches Wochenende anbieten: vom 16.-18.02.2018 wird die Dirigentin Mary Ellen Kitchens mit den Teilnehmerinnen ein Programm bisher kaum gehörter Musik einstudieren, mit Werken von Elfrida Andrée, Ethel Smyth, Vilma von Webnenaus und Vítězslava Kaprálova. Eine Werkstattpräsentation am Sonntag um 12 Uhr schließt die gemeinsame Arbeit ab. Das Frauenorchester ist ein engagiertes Amateurorchester, in dem professionelle Musikerinnen herzlich willkommen sind. Hinweis: die Flötenplätze sind leider aufgrund langer Wartelisten aus vergangenen Jahren bereits besetzt.

Verbindliche Anmeldungen unter Angabe von Namen, Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse und Instrument (ggf. 1. oder 2. Stimme angeben) werden bis zum 20. November 2017 erbeten an: .

18.09.2017