Das Frauen Musik Büro und Melodiva werden unterstützt vom Frauenreferat und vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

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MELODIVA Konzert-Tipps und -Termine

KONZERTTIPPS UND FESTIVALS
Übergangsweise veröffentlichen wir hier eine Auswahl von Konzertterminen und unsere Konzert-Tipps:


KONZERTE


13.12.17 Gurr Hamburg, Knust
13.12.17 Huppertsberg, Sänger, Schirmer “Classic Affairs” Frankfurt, Die Fabrik
13.12.17 Jacky Bastek Köln, Kammermusiksaal HfMT
14.12.17 Barbara Dennerlein Ottobrunn, Wolf Ferrari Haus
14.12.17 Gurr Braunschweig, Eule
14.12.17 Maud Nelissen 18:30 Livemusik zu Stummfilm "Excursion en Italie: De Naples au Vesuve" / 20:00 Lucilla Galeazzi Sologesang zu Stummfilm "A Santanotte" Frankfurt, Pupille
14.12.17 Johanna Borchert Bremen, Schlachthof
14.12.17 Fjarill Hamburg, Hauptkirche St. Katharinen
14.12.17 Barbara Dennerlein Rodgau, Maximal
14.12.17 Pamela Mendez CH-Zürich, Gonzo
14.12.17 Hyleen München, Unterfahrt

BulgarianVoices.jpgThe Bulgarian Voices auf 30 Jahre-Jubiläumstour "Angelite", bulgarian-voices-angelite
15.12. Pfullendorf, Evang. Kirche / 16.12. Landsberg, Stadttheater / 17.12. Karlsruhe, Tollhaus


15.12.17 The Bulgarian Voices Pfullendorf, Evang. Kirche
15.12.17 Maud Nelissen, Dolores Melodia, Antonella Monetti u.a. Livemusik zu Stummfilmen ab 09:30 Frankfurt, Pupille
15.12.17 Gurr Rostock, Helga´s Stadtpalast
15.12.17 Les Brünettes München, Vokal Total
15.12.17 Fjarill Münster, Jovel Music Hall
15.12.17 Lesley Kernochan Erfurt, HsD Gewerkschaftshaus
15.12.17 Maike Erdman Masquenada Hamburg, Goldbekhaus
15.12.17 Olivia Trummer A-Bregenz, Hauskonzert
15.12.17 Ferrers & Huther Rodgau, Maximal

bellesduswing-weihn.jpgLes Belles Du Swing mit ihrem Weihnachts-Swingatorium, Barbara Klehr (voc), Doro Gehr (p, akk, voc), Silke Fell (git, voc), Maike Scheel (b), Susanne Folk (sax, cl), Lizzy Scharnofske (dr), www.les-belles-du.swing.de
16.12. Hamburg, Laeiszhalle

16.12.17 Jenny Evans München, Unterfahrt
16.12.17 Bender & Schillinger Karlsruhe, Kohi
16.12.17 Ester Poly Celle, MS Loretta
16.12.17 Gurr Berlin, Festsaal Kreuzberg
16.12.17 The Bulgarian Voices Landsberg, Stadttheater
16.12.17 Les Belles du Swing Hamburg, Laeiszhalle
16.12.17 Nicole Johänntgen Ulster, Jazzclub
16.12.17 Tuija Komi Seeshaupt, Alte Residenz
16.12.17 Christiane Dehmer Trio „Freue Dich!“ Weihnachtsliederprogramm Geldersheim, Gadenverein
16.12.17 Yvonne Mwale, Maike Rosa Vogel u.a. Frankfurt, Das Bett, VirusMusikRadio Show
16.12.17 Fiva und die Jazzrausch Big Band Hamburg, Mojo Club
17.12.17 Cécile Verny Quartet Freiburg, Jazzhaus
17.12.17 Johanna Borchert München, Milla
17.12.17 Kelpie Barsinghausen, Kirche der Petrusgemeinde
17.12.17 The Bulgarian Voices Karlsruhe, Tollhaus
18.12.17 Johanna Borchert Berlin, Kantine am Berghain
18.12.17 Karibundi Mitmachkonzert „Santa, Sinter, Jouupuuki“ Nürnberg, Heilig-Geist-Haus


FESTIVALS
s.Reports


BAD KISSINGER WINTERZAUBER 14.12.2017 – 06.01. 2018
Le Bang Bang, Sistergold, Die KisSingers, u.a.
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2. SHTETL NEUKÖLLN 14.-17.12.2017 BERLIN
You Shouldn't Know From It u.a.
Infos

5. WIESBADENER NIGHT OF MUSIC 15.-16.12.2017
Ason, Tiffany Kemp, Evi Niessner, Lisa Bund, Dunja Koppenhöfer u.a.
Infos

VIRUSMUSIKRADIO SHOW 16.12.2017 FRANKFURT
Maike Rosa Vogel, The Earhart Light, Yvonne Mwale
Infos

11. SEMF 16.12.2017 STUTTGART
Nina Kraviz, Bebetta, Klaudia Gawlas
Infos

13.12.2017


Filmstart: "Anne Clark - I'll walk out into tomorrow" (25.01.2018)

AnneClark_PlakatAnne Clark, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst, steht seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne. Sie verwandelt Sprache in einzigartige Musik. Seit Beginn der 80er Jahre sorgten New Wave Klassiker wie "Our Darkness" und "Sleeper In Metropolis" für einen Rausch der Begeisterung, der Generationen von MusikerInnen inspirierte. Ihre analogen Synthesizer-Sounds machten die düstere Poetin zu einer Wegbereiterin des Techno. Nach einschneidenden Konfrontationen mit ihrer Plattenfirma verschwand sie von der musikalischen Bildfläche und erfand sich in der stillen Einsamkeit Norwegens neu. In seinem Film "Anne Clark - I'll walk out into tomorrow", der am 25.01.18 in den deutschen Kinos anläuft, begleitete Regisseur Claus Withopf die gesellschaftskritische wie überwältigende Ausnahmekünstlerin Anne Clark fast ein Jahrzehnt lang. Sein Film ist das fesselnde Porträt einer unverwechselbaren Künstlerin, die mit der Kraft ihrer sensationellen Poesie und explosiven Sounds die Musikwelt auf den Kopf gestellt hat. Was bleibt, ist ein sagenhaft künstlerisches Talent, das zur Kultfigur im kulturellen Musikgedächtnis einer Generation wurde.

Hier geht es zum Trailer.

13.12.2017


Playground e.V. sammelt Spenden für Musikprojekt mit Geflüchteten

Der Verein Playground e.V. in Frankfurt sammelt Spenden für seine Projekte 2018: für die Weiterführung des Musikprojekts in der Flüchtlingsunterkunft Rödelheim und für ein Zirkusprojekt mit sozial benachteiligten Kids auf Rhodos. Hier geht es zum Spendenaufruf und weiteren Infos: aktuelles.html

13.12.2017


Europäischer SchulmusikPreis 2018 - am 02.01.18 beginnt die Einreichungsfrist

Die Ausschreibung für den mit 21.000 € höchstdotierten Preis für instrumentalen Schulmusikunterricht hat begonnen. Der Europäische SchulmusikPreis (ESP) würdigt herausragende Leistungen von Lehrern im Bereich Musikpädagogik und Musikvermittlung an allgemeinbildenden Schulen. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen der Musikmesse 2018 in Frankfurt am Main statt.
Zum achten Mal in Folge schreibt der Branchenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche SOMM – Society Of Music Merchants e. V. den ESP aus. Ziel des Preises ist, methodisch-kreatives Arbeiten mit Musikinstrumenten nachhaltig zu dokumentieren, honorieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um das aktive Musizieren an Schulen zu fördern.
„Gerade für Kinder ist der schulische Musikunterricht das Eintrittstor in die Welt der Musik. Doch der Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen ist im Kulturland Deutschland Mangelware. Hier besteht dringender Handlungsbedarf in der Politik. Indem wir herausragende musikpädagogische Konzepte würdigen, wollen wir den schulischen Musikunterricht fördern, gleichzeitig aber auch auf den bestehenden Missstand aufmerksam machen, so Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM.
Mit dem ESP sind Lehrer an Schulen aus dem deutschsprachigen Raum sowie deutschen Schulen im europäischen Ausland dazu aufgerufen ihre innovativen Methoden und Projekte aus dem instrumentalen Musikunterricht für das Schuljahr 2017/18 in einem fünfminütigen Video prozessorientiert und nachvollziehbar festzuhalten.

Die Einreichungsfrist startet am 2. Januar und geht bis zum 28. Februar 2018.

Alle Einreichungen sind unter www.europaeischer-schulmusik-preis.eu anzumelden.

11.12.2017


Filmfestival & Symposium gewähren Einblicke in die süditalienische Film- und Musikkultur der Stummfilmzeit

FilmfreundInnen finden in den kommenden Tagen im Kino Pupille in der Uni Frankfurt ein echtes Schmankerl: dort findet vom 14.-17.12.2017 das Filmfestival "Transito. Elvira Notari – Kino der Passage" statt. Das von der Kinothek Asta Nielsen veranstaltete Festival ist eine einzigartige Annäherung an das fragmentarische Erbe der neapolitanischen Film-Pionierin Elvira Notari (1875-1946) und gewährt Einblicke in die süditalienische Film- und Musikkultur der Stummfilmzeit. Ihre einzigen erhaltenen Spielfilme "A Santanotte", "E’ Picerella" und "Fantasia 'e Surdato" zeigt das Festival in teils aktuell restaurierten Fassungen. Die Uraufführungen der neu komponierten Musik zu den Filmen (Auftragswerke der ZDF/ARTE Filmredaktion und der Kinothek Asta Nielsen) werden mit prominenten italienischen MusikerInnen live präsentiert.

Zeitgleich zum Festival findet das Symposium "Echoes of Parthenope. Elvira Notari’s Cinema and Neapolitan Popular Culture" am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität statt. Es legt seinen Fokus auf die Rolle von Frauen im Kulturbereich und in der Filmproduktion im neapolitanischen und mediterranen Kontext während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, die Verflechtungen von Kino und neapolitanischer Populärkultur aus den Bereichen Musik, Theater und Literatur (Mundartlieder, Serienromane, sceneggiata und avanspettacolo) und vieles mehr. Diese Themen werden aus der Perspektive der Filmgeschichte, der Medientheorie, der Performance Studies, der Musik- und Literaturwissenschaft, der Cultural Studies sowie der Gender Studies diskutiert.

11.12.2017


GewinnerInnen des Deutschen Rock & Pop Preises 2017 stehen fest

Über 1000 MusikerInnen waren zu Deutschlands ältestem und größtem Nachwuchsfestival für Rock & Popmusikgruppen und EinzelinterpretInnen aller musikstilistischer Bereiche, dem Deutschen Rock & Pop Preis, gekommen, der jedes Jahr vom DRMV ausgerichtet wird. Bei der Preisverleihung am 09.12. wurden zum 35. Mal insgesamt über 125 „Deutsche Rock & Pop Preise“ der verschiedensten musikalischen Bereiche an herausragende Nachwuchsmusikgruppen, Nach­­wuchseinzelkünstlerInnen sowie zum ersten Mal durch eine Fachjury ausgewählte professionelle Musikgruppen und Einzel­künst­ler(innen) mit Tonträgervertrag verliehen. Damit sollten auch in diesem Jahr NachwuchskünstlerInnen so unterschiedlicher musikstilistischer Bereiche wie Rock, Pop, Country, Hard & Heavy, Alter­native, Weltmusik, Reggae, Funk & Soul u.v.a.m. geehrt werden. Einziges Kriterium war dabei der künstlerische Anspruch. Gleich vier Preise konnte die Countrysängerin und Songschreiberin Danny June Smith mit ihrem neuen Album "Phoenix" abräumen, die beim DRPP bereits eine alte Häsin ist, hat sie in der Vergangenheit bereits 34 Preise im Wettbewerb erhalten. Jetzt kamen noch je ein 1. Platz als „Beste Folkrocksängerin“ und als „Beste Countrysängerin“ hinzu, sowie je ein 2. Platz in den Kategorien „Bester Countrysong“ und „Besten Song 2017 deutschsprachig". Weitere Preisträgerinnen waren Miss Allie, Ann Doka, Uta Desch, Stefanie Rummel, Scapsis u.v.m.

11.12.2017


Für Chöre: Jetzt anmelden zum !SING – DAY OF SONG

Gemeinschaftliches Singen vor der beeindruckenden Kulisse der Industriekultur: Der !SING – DAY OF SONG ist zurück. Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) lädt überregional Chöre ein, am 30. Juni 2018 in die Metropole Ruhr zu kommen, um die Atmosphäre einer Region im Aufbruch zu erleben und gemeinsam singend zu feiern. Der !SING – DAY OF SONG wird in diesem Jahr am Tag der ExtraSchicht stattfinden, jedoch als gesonderte Veranstaltung am Nachmittag mit einem Hauptprogramm zwischen 12 und 15 Uhr. Nun stehen die Spielorte des Chor-Festivals, der thematische Schwerpunkt und das Anmeldedatum fest.

11 Spielorte in 11 Städten sind im kommenden Jahr Standorte des !SING – DAY OF SONG. Von der Kokerei Hansa in Dortmund bis zum Umspannwerk in Recklinghausen, von der Henrichshütte in Hattingen bis zum Bergwerk Fürst Leopold in Dorsten. Um 12.10 Uhr am Vormittag findet wieder das beliebte, traditionelle Gemeinschaftssingen an allen Orten zugleich statt. Sowohl Chöre als auch Zuschauerinnen und Zuschauer können gemeinsam einstimmen. Am Abend werden die Spielorte des Chor-Fests dann zu Standorten der ExtraSchicht.
Neben den offiziellen Spielorten sind auch alle anderen Städte und Orte im Ruhrgebiet eingeladen, in Eigeninitiative Teil der Veranstaltung zu werden. Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Seniorenheime können dabei eigene Chorprojekte auf die Beine stellen. Das Chor-Fest gipfelt am Abend in einem großen Abschlusskonzert in der Jahrhunderthalle Bochum – begleitet von den Bochumer Symphonikern.

Chöre jeder Art und Größe können sich vom 15. Januar bis 19. Februar 2018 online auf www.dayofsong.de für die Teilnahme an der Veranstaltung anmelden.

11.12.2017


Streicherinnen und eine Tuba für Frauenorchesterprojekt gesucht

Für das Frauenorchesterprojekt FOP, das vom 16. - 18.02.2018 in Berlin stattfindet, sind noch Plätze für Streicherinnen und eine Tuba frei.
Frauen spielen Musik von Komponistinnen unter Leitung einer Dirigentin und bringen damit Werke zu Gehör, die in den meisten Konzertprogrammen fehlen - dies ist die Grundidee des Frauenorchesterprojektes FOP. Die Dirigentin Mary Ellen Kitchens, Musikwissenschaftlerin und Vorsitzende des Internationalen Arbeitskreises Frau und Musik, wird mit den Teilnehmerinnen ein Programm bisher kaum gehörter Musik einstudieren. Eine Werkstattpräsentation schließt die gemeinsame Arbeit ab.
Das Frauenorchester ist ein engagiertes Amateurorchester, in dem professionelle Musikerinnen herzlich willkommen sind. Infos und Anmeldungen: www.frauenorchester.de

07.12.2017


Cathrin Pfeifer und Band heute abend in der ARD

Die Berliner Akkordeonistin Cathrin Pfeifer hat mit ihrer Band beim Film „Eine Braut kommt selten allein" mitgewirkt, der heute abend, am 06.12. um 20:15 Uhr im Ersten der ARD ausgestrahlt wird. Regie führte Buket Alakus („Einmal Hans mit scharfer Soße“) nach einem Drehbuch von Laila Stieler („Die Opfer - Vergesst mich nicht“, 2. Teil der NSU-Trilogie im Ersten). Hier einige Videos vom Dreh:
making-of-eine-braut-kommt-selten-allein_musik_-neu-100.html
eine-braut-kommt-selten-allein-100.html
stab--drehzeit-und-musik.html

06.12.2017


Dirigentinnen? Eine öffentliche Podiumsdiskussion am 17.12. in Bern

Dirigierende Frauen sind immer noch Aussenseiterinnen des Musiklebens. Was sind die Gründe dafür? Wird sich etwas ändern und wann?
Unter der Leitung von Annelis Berger (Musikredaktorin SRF 2 Kultur) diskutieren am Sonntag, den 17. Dezember 2017, um 11 Uhr im Stadttheater Bern, Mansarde: Ilona Schmiel (Intendantin des Tonhalle-Orchesters Zürich), Xavier Zuber (Opern. und Konzertdirektor KonzertTheaterBern KTB), Christine Fischer (Musikwissenschaftlerin, Co-Präsidentin FMD), Olga Pavlu (Dirigentin), Isabelle Magnenat (2. Konzertmeisterin des Berner Symphonieorchesters) und Johanna Malangré (Dirigentin). Der Eintritt ist frei.

Veranstaltet vom ForumMusikDiversität und dem KonzertTheaterBern, www.musicdiversity.ch

06.12.2017


Jazz@Undesigned 2018: Auftritts-Stipendium für junge NRW-MusikerInnen

Trotz der allgegenwärtigen Präsenz kommerzieller Pop- und Rockmusik ist Jazz nach wie vor ein wichtiger künstlerischer und experimenteller Gegenentwurf zum Mainstream. Seine instrumentale, kompositorische und improvisatorische Umsetzung erfordert ein hohes Maß an Kreativität. Jazz ist neben der Wahrung traditioneller Stile innovativ und nicht immer kompatibel mit dem medialen Massengeschmack. Oftmals mangelt es an öffentlicher Aufmerksamkeit, was junge enthusiastische Talente anbelangt, die mit hohem Idealismus diesen innermusikalisch motivierten Weg beschreiten. Das möchte die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung ändern. Um den Idealismus der JazzmusikerInnen zu honorieren, durch die Schaffung von Auftrittsmöglichkeiten zu konsolidieren und ins Bewusstsein eines breiteren Publikums zu rufen, ruft sie bereits zum dritten Mal den Wettbewerb Jazz@Undesigned 2018 aus. Dieser fördert einmal im Jahr junge JazzmusikerInnen mit einem Auftritts-Stipendium. Es werden 3 Preisträgerbands ausgewählt, denen 3-4 Auftritte in renommierten Jazzclubs und Konzerthäusern vermittelt werden. Bei der Durchführung dieser Auftritte ist die Stiftung Ansprechpartner für die MusikerInnen. Jeder Auftritt wird mit 1500.- € pro Band von ihr gefördert. Ensembles ab drei MusikerInnen, die höchstens 27 Jahre alt sind und deren Lebensmittelpunkt in NRW ist, können sich noch bis 31.01.2018 für ein nicht öffentliches Vorspiel im Frühjahr 2018 anmelden. Zugelassen sind alle Stile des Jazz, Eigenkompositionen sind erwünscht.

05.12.2017


Jazz Journalists Association kürt Jazzmusikerinnen zu besten InstrumentalistInnen des Jahres

MaryHalvorsonDie Jazzgitarristin Mary Halvorson (Foto) aus den USA wurde von der JJA (Jazz Journalists Association) zur Gitarristin des Jahres gewählt. Maria Schneider erhielt die Auszeichnung "Arranger of the Year", René Marie den Titel "Female Singer of the Year". Eine weitere Musikerin gewann in der Kategorie "Multi-reeds Player of the Year": die israelische Jazzmusikerin Anat Cohen. Auch bei den SaxophonistInnen gewannen zwei Frauen: Claire Daly war für die Jury die "Baritone Saxophonist of the Year" und Jane Ira Bloom die Beste am Sopran-Saxophon. "Flutist of the Year" ging an Nicole Mitchell, den Titel "Clarinetist of the Year" gewann wieder Anat Cohen und setzte sich damit gegen eine rein männliche Konkurrenz durch. Auch bei den Geigen gewann eine Frau: den Titel "Violinist/Violist/Cellist of the Year" holte sich Regina Carter.

Die Jazz Journalists Association (JJA) ist eine internationale Vereinigung von JournalistInnen, AutorInnen und anderen MedienvertreterInnn zum Thema Jazz, mit dem Schwerpunkt USA und Kanada. Die JJA wurde 1986 in Chicago gegründet, dem Ort ihrer ersten jährlichen Versammlung. 2011 hatte sie ungefähr 500 Mitglieder. Sie veröffentlicht vierteljährlich die Zeitschrift Jazz Notes. Seit 1997 vergibt die JJA in den beiden Hauptkategorien Jazz Musicians und Jazz Journalism jährlich Jazzpreise (JJA Awards), die im Juni in New York City verliehen werden.

05.12.2017


Oumou Sangaré erhält WOMEX Künstlerpreis 2017

Die WOrld Music EXpo, kurz WOMEX, ist die weltgrößte Musikmesse für Welt-, Roots-, ethnische, traditionelle und lokale Musik und Folk und findet seit 1994 jährlich in verschiedenen großen europäischen Städten statt. Neben der Messe gibt es Konferenzen, Filmvorführungen und ein Musikfestival sowie die Auslobung von Preisen: den WOMEX Artist Award, den WOMEX Professional Excellence Award und den WOMEX Label Award. Den Künstlerpreis der diesjährigen Weltmusikmesse WOMEX erhielt die malische Sängerin Oumou Sangaré. Sangaré kommentierte: „Dieser Preis ist für alle afrikanischen Frauen und die Menschen überall in Afrika. Sie sind diejenigen, die mich ermutigt haben zu singen und Songs zu schreiben. Ich fühle mich geehrt, den Preis dieses Festivals zu erhalten, das immer an meine Musik geglaubt hat. Das ist die Kirsche auf dem Kuchen meiner Karriere!“ Sangaré hat sich während ihrer Laufbahn immer für kulturelle Projekte in Mali engagiert, in ihren Lyrics Partei für die Frauen in den afrikanischen Gesellschaften ergriffen.

(Quelle: Jazzthing)

05.12.2017


Jazzförderung Baden-Württemberg bietet Auftrittsförderung für JazzmusikerInnen

Die baden-württembergische Jazzförderung geht in eine neue Runde: Das Land fördert professionelle baden-württembergische JazzmusikerInnen bei ihren Konzertauftritten in Deutschland und im Ausland. Dabei kommt die Förderung SolistInnen und Ensembles gleichermaßen zugute. Auch Jazzfestivals können einen Zuschuss erhalten. Dafür stellt das Land insgesamt 345.000 Euro bereit. „Jazz ist ein eigenständiger, lebendiger und zentraler Teil der Musikkultur unseres Landes. Die Szene in Baden-Württemberg ist vielfältig - das zeigen die vielen Jazz-Clubs, die zahlreichen Festivals oder die talentierten Musikerinnen und Musiker selbst. Um die Szene zu stärken, setzen wir in unseren Programmen einen Schwerpunkt auf die Unterstützung von professionellen Jazzmusikerinnen und -musikern sowie auf die Förderung von Jazzfestivals in Baden-Württemberg“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Freitag (24. November) in Stuttgart.
Bei der Auftrittsförderung in Jazzclubs in Baden-Württemberg handelt es sich um eine Künstlerförderung zur Aufstockung der Künstlergagen. Anträge müssen bis 31. Januar 2018 beim Jazzverband Baden-Württemberg eingereicht werden.
Bei der Auftrittsförderung außerhalb von Baden-Württemberg haben die MusikerInnen die Möglichkeit, einen Landeszuschuss zu den entstehenden Reise- und Aufenthaltskosten in Verbindung mit Gastspielen in anderen Bundesländern oder im Ausland zu beantragen. Bezuschusst werden können Konzerte oder Auftritte, die im Zeitraum vom 1. März bis 31. August 2018 stattfinden. Die Förderung pro MusikerIn ist gestaffelt und beginnt bei 200.-€ für Auftritte in Deutschland außerhalb von Baden-Württemberg, für Konzerte im europäischen Ausland sind 400.-€, bei internationalen Konzerte 800.-€ vorgesehen. Anträge sind bis zum 15. Januar 2018 an den Jazzverband zu stellen.

Auch Jazzfestivals können sich für eine Festival-Förderung in Höhe von bis zu 8.000.-€ je Festival bewerben, sofern JazzmusikerInnen im Programm vertreten sind, die in Baden-Württemberg geboren oder aufgewachsen sind oder ihren Lebensmittelpunkt im Land haben. Anträge können bis zum 15. Januar 2018 an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gerichtet werden.

05.12.2017


Hendrika Entzia gewinnt WDR Jazzpreis 2018

Die Preisträger des WDR Jazzpreises 2018 stehen fest: Der Kompositionspreis geht an Hendrika Entzian. Die Jazz-Bassistin hat ihr Masterstudium in Jazz-Komposition und -Arrangement im Jahr 2015 mit Auszeichnung abgeschlossen und ist an der Musikhochschule Köln als „Artist in Progress“ beschäftigt. Ihre Komposition für die WDR Big Band wird beim WDR Jazzfest in Gütersloh uraufgeführt. Die Preisverleihung des WDR Jazzpreises 2018 findet während des WDR 3 Jazzfestes am 2. Februar 2018 um 20.00 Uhr im Stadttheater Gütersloh statt. Durch den Abend führt Götz Alsmann.

Gewinner in der Kategorie „Improvisation“ ist der Saxofonist Roger Hanschel. In der Kategorie „Musikkulturen“ zeichnet der WDR den Perkussionisten Ramesh Shotham aus. Den Nachwuchspreis bekommt das Young 7Teen Jazz Orchestra. Der Ehrenpreis 2018 geht an die Jazz-Spielstätte Bunker Ulmenwall in Bielefeld für besondere Programmprojekte, denn er ist laut WDR Jazzpreis-Jury „nicht nur Jazz-Spielstätte, sondern ein wichtiges soziokulturelles Zentrum für die Region Ostwestfalen – z.B. durch die Jazz- und Musikkulturen-Workshops für geflüchtete Menschen, die seit 2014 vom Bunker Ulmenwall durchgeführt werden.“

Die PreisträgerInnen wurden von einer Jury ausgewählt, der JazzmusikerInnen sowie JazzkritikerInnen und auch die WDR 3 Jazz & World Redaktion angehören.

(Quelle: miz.org)

05.12.2017


Call for Papers: Musik in Innenräumen (Workshop 13.-15.06.2018 Köln)

"Musik in Innenräumen. Genderperspektiven auf eine ästhetische und soziale Praxis im Privaten" heißt ein Workshop an der HfMT Köln, der von 13. bis 15. Juni 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Meine veranstaltet wird. Hierfür werden jetzt Beiträge gesucht, die noch bis 10.01.18 eingereicht werden können. Der Workshop lädt dazu ein, das musikbezogene Agieren von Frauen, sowie ebenso das von Männern, in der Durchlässigkeit von Innen und Außen auszuloten und zu diskutieren. Musik in Innenräumen als eine ästhetische und soziale Praxis des Privaten in Geschichte und Gegenwart soll den Rahmen bilden für Diskussionen zu weiblichen und männlichen Handlungsfeldern in verschiedenen sozialen, örtlichen und zeitlichen Zusammenhängen in Geschichte und Gegenwart. Dabei sind jüngere musik- und kulturwissenschaftliche Forschungen zum vielfältigen Handlungsspektrum von Frauen und Männern einzubeziehen und Forschungen zur Relevanz musikbezogener Räumne und Objekte zu berücksichtigen. Der zeitliche, örtliche und soziologische Rahmen soll bewusst offen gehalten werden, um potenzielle Forschungsfelder zu erproben. Der Workshop richtet sich vor allem an den Nachwuchs in der musikwissenschaftlichen Genderforschung. Themennahe Beiträge aus anderen Disziplinen sind ebenso willkommen.

Interessierte Musik- und KulturwissenschaftlerInnen sind geladen, einen Themenvorschlag mit einem Aufriss von (max.) 250 Wörtern für einen ca. 20/25 minütigen Vortrag bis spätestens 10. Januar 2018 zu senden an Prof. Dr. Sabine Meine, .

Infos: CfPMusikinInnenraeumenHFMTKöln (58,15 kB, pdf)

01.12.2017


VirusMusikRadio Show 2017 am 16.12. im Club Das Bett, Frankfurt

flyer_virus_200.jpg20 Jahre VirusMusikRadio auf radio x! Das muss gefeiert werden. Auf zwei Bühnen und bei freiem Eintritt spielen im Programm "Wild things live im Radio" der VirusMusikRadio Show sieben fantastische Bands, Singer & Songwriter und andere Barden/innen. Der gesamte Abend wird ab 19 Uhr auf radio x 91.8 Mhz, im Kabel 99.85 Mhz und im Internet auf live übertragen. Mit im Programm sind:
Maike Rosa Vogel - Folk-Music.
Maike Rosa Vogel wuchs in einem linken Haushalt in Frankfurt am Main auf. Ihre Eltern hörten hauptsächlich klassische Musik und Lieder der politischen Bewegung, zum Beispiel Wolf Biermann oder die Schmetterlinge. Sie selbst bezeichnet als ihre größten Einflüsse Tocotronic, Björk und Sinéad O’Connor, legt aber vor allen Dingen Wert auf die gelebte Punkattitude. 2017 erschien ihr Album Alles was ich will aus eigener Produktion und Vertrieb. www.maikerosavogel.com
Yvonne Mwale - WorldBeat mit Afro, Jazz, Blues, Soul aus Rhein-Main.
Die Integration möge gelingen! Yvonne Mwale und Band sind da schon Meilen voraus und zeigen welch große Synergien ein Miteinander der Kulturen frei setzen kann. Mit ihrem aktuellen Album „Ninkale – Let me be“ hat sie die Weltmusikszene gründlich aufgemischt. Yvonne singt überwiegend in ihrer Heimatsprache Nsenga und auch in Englisch. Mit ihren renommierten Bandkollegen Mohamed Twaba (Percussion) aus Dar el Salaam (Tanzania) und Gitarrist Tillmann Höhn (Wiesbaden) präsentiert sie die Trio-Variante. www.yvonnemwale.com

VirusMusik, eine Initiative Frankfurter Musiker und Musikerinnen, wurde gegründet um die regionale Popular-Musik-Szene zu fördern und Bedingungen zu schaffen, unter denen es sich produktiver arbeiten lässt. Der Wirkungskreis ist dabei deutlich über die Region hinaus gewachsen. Inzwischen ist VirusMusik eine wichtige Adresse für Musiker/innen aus ganz Hessen.

Samstag, 16.12.2017, 20 Uhr, DAS BETT, Frankfurt, Eintritt frei!
www.virusmusik.de

30.11.2017


Neu in Frankfurt: SUNDAY JAM im Café Lucille

Am kommenden Sonntag, den 03.12. findet um 16:00 im Kaffeehaus Lucille in der Friedberger Landstraße 100 die zweite "Sunday Jam" statt.
Nach dem Eröffnungsset mit Gabriel Gabu (git/voc) und Thore Benz (Akusitk Bass/voc) ist das Podium frei für spannende musikalische Begegnungen. Sänger und Sängerinnen können gerne im voraus Vorschläge schicken und sich anmelden, Kontakt:

03.12.2017 16 Uhr Kaffeehaus Lucille, Friedberger Landstraße 100, Frankfurt/Main

30.11.2017


Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn Uni Würzburg gesucht

Am Institut für Musikforschung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist beim Forschungsvorhaben „Richard Wagner Schriften (RWS). Historisch-kritische Gesamtausgabe“, in der Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz), zum 1. April 2018 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters (TV-L 13) zu besetzen. Die Stelle ist bis 31.12.2020 befristet. Eine Weiterbeschäftigung nach Evaluationsphasen und in Abhängigkeit vom Projektverlauf wird angestrebt. Dienstort ist Würzburg. Gegenstand dieses interdisziplinär ausgerichteten Projekts ist die philologische Erschließung und umfassende Kommentierung der Schriften Richard Wagners. Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium (Promotion) der Musikwissenschaft und/oder der Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft oder Philosophie.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 05.01.2018 ausschließlich schriftlich
erbeten an den Projektleiter:
Prof. Dr. Ulrich Konrad, Institut für Musikforschung der Universität Würzburg, Domerschulstraße 13, 97070 Würzburg,

Hier geht es zur vollständigen Ausschreibung: Stellenausschreibung RWS_Uni Wuerzburg (28,72 kB, pdf)

30.11.2017


„Surprising Stars“ sucht kreative Musikvideos von NachwuchsmusikerInnen

Im Rahmen des Online-Wettbewerbs „Surprising Stars“ sollen junge europäische MusikerInnen bis 26 Jahre außergewöhnliche YouTube Videos drehen. Gewünscht werden möglichst kreative musikalische Performances, die von Improvisation über Jazz bis hin zum Zusammenspiel mit DJ's reichen können. Den Teilnehmenden sind also keine Grenzen gesetzt, nur klassisches Repertoire sollen sie nicht spielen, es sei denn sie bringen dieses in ein neues Format. Mit dem einminütigen Video können die MusikerInnen eine Soloperformance mit dem Metropole Orchester in den Niederlanden gewinnen. Nach dem ersten Auswahlprozess, der von einer Jury aus Musikexperten durchgeführt wird, können Musikinteressierte online über den European Surprising Star abstimmen.

Der Musikwettbewerb ist Teil des kleinen Kooperationsprojektes GIVE MUSIC A FUTURE, das eine Förderung durch KREATIVES EUROPA – KULTUR erhält. Unter Federführung der European Union of Music Competitions for Youth (EMCY) mit Sitz in München wollen acht Partnerorganisationen aus sieben Ländern Europas aufstrebende europäische MusikerInnen und Jugendmusikwettbewerbe stärken. Gemeinsam mit den NachwuchsmusikerInnen sollen neue Strategien erarbeitet werden, um während des zweieinhalbjährigen Kooperationsprojekts und darüber hinaus neue Publikumsschichten mit Jugendmusikwettbewerben zu erreichen.

Einreichfrist: 1. Dezember 2017

30.11.2017